Worauf achten beim Dieselkauf?

Diskutiere Worauf achten beim Dieselkauf? im Mazda 6 Forum im Bereich Mazda6 und Mazda6 MPS; Hallo Gemeinde, ich bräuchte mal einen Ra und Tipps zum Dieselkauf. Momentan haben meine Frau und ich noch einen Mazda 3 mit 1.6l Benziner und...

  1. #1 Sumotori, 08.02.2012
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    Hallo Gemeinde,

    ich bräuchte mal einen Ra und Tipps zum Dieselkauf. Momentan haben meine Frau und ich noch einen Mazda 3 mit 1.6l Benziner und 105 PS, EZ 03/2004. Nun haben wir uns letztes Jahr einen Wohnwagen mit knapp 1.200 kg ZGG gekauft und an dem kleinen Japanesen einen Agrarhaken nachgerüstet. Damit ist der 3er, was die maximale Anhängelast angeht, am Limit angelangt. Das Fahren in der Ebene und an leichten Autobahnsteigungen ist weniger das Problem, nur das Anfahren an Steigungen (insbesondere, wenn die Straße auch noch nass ist), da kommt dann schon richtig Freude auf. Außerdem wollen wir dieses Jahr mit dem Gespann eine Alpenüberquerung Richtung Italien wagen. Jetzt lautet also unsere Überlegung, ob wir nicht doch besser auf einen Diesel umsteigen. Da unser Buget letztes Jahr für den WoWa-Kauf draufgegangen ist und wir unser Konto auch nicht bis auf den letzten Euro blank machen möchten, wollen wir beim Auto nun so quasi einen Tausch vornehmen. Will sagen, den 3er privat verkaufen und für den Erlös (dürften wohl so zwischen 5-6t Euro werden) einen 6er Diesel zulegen. Habe da auch schon was gefunden:

    Gebrauchtwagen: Mazda, 6, Sport 2.0 CD-118TKM-TÜV NEU-STANDHZG-TEMPO-AHK, Diesel,

    Die Farbe ist zwar nicht gerade der Brüller, aber solange es nicht pures Opa-silber ist, sind wir da nicht so wählerisch. Meine Frage an Euch lautet nun, wie standfest und langlebig der Motor ist, wo die Schwachstellen bei dem Motor und dem Modell liegen und worauf man grundsätzlich bei dem Kauf dieses Modells achten sollte, von den allgemeingültigen Punkten beim Gebrauchtwagenkauf mal abgesehen. Unser Freundliche meinte, dass die Einspritzpumpe öfter mal Probleme macht?

    Freue mich schon auf Eure Antworten.

    Gruß, Jürgen
     
  2. #2 Gast28213, 08.02.2012
    Gast28213

    Gast28213 Guest

    Ich will zu dem Wagen nur eines sagen.

    Wieso wurde der Zahnriemen schon jetzt gewechselt und nicht erst bei der planmäßigen 120.000 km Inspektion.

    Laß Dir unter allen Umständen den Nachweis zeigen, daß der Zahnriemen (mit allen notwendigen Zusatzteilen, wie z.B. Spannrollen) gewechselt wurde und laß Dir zeigen, daß alle Inspektion bei Mazda gemacht wurden. Da der Verkäufer kein Mazda-Händler ist, frag lieber beim Mazda-Händler nach, welche Teile der Zahnriemenwechsel umfaßt.

    Die üblichen Verdächtigen sind dann weiters der Rost an Radlauf und Tür- und Kofferraumkanten.
     
  3. #3 Marmor626, 08.02.2012
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    Hallo Sumotori.

    Nur mal so als Anmerkung:
    Ich bin früher mit meinen 626GD 90PS und Wohnwagen nach Italien gefahren, mein Nachbar sogar mit einem 75PS Passat mit Wohnwagen.
    Das Anfahrproblem ist ein generelles beim Front-triebler. Hatte ich bei meinen 136PS starken Mazda 626 Kombi schlimmer, als bei meinen 90PS Mazda 626 Coupe.
    Das steilste Stück in Richtung Italien wäre in Deutschland der Irschenberg (wenn du in A über die Tauern willst). Ab der österreichen Grenze sind die Steigungen max umd die 3%. in Italien wird´s dann ganz schnell richtig flach. Da brauchst dir dann gar nichts zu denken.
    Am Irschenberg hängen genug LKW´s mit 40 drin, da reihst Dich halt mit ein und mockelst den Berg hoch. Kratz vielleicht ein bisschen an der Ehre, aber es geht.
    Wenn du so fährst wie wir (an einem Tag abends los bis ca. Lungau, da ist ein Caravanstellplatz, und dann am nächsten Tag früh wieder weiter), dann fährst du am ersten Tag den Staus hinterher und am nächsten Tag vorne weg. Da ist wirklich wenig Verkehr und du brauchst auch keine Angst zu haben, daß Du als Verkehrshindernis unterwegs bist. Ist auch mit einem PS-schwächeren Auto ein recht entspanntes Fahren.

    Ich will Dir nicht einen Autokauf ausreden, aber wenn Du deinen Mazda 3 kennst und Dir sicher bist, daß der noch eine Weile tut, dann würde ich mir die Anschaffungskosten für ein anderes Auto sparen.
    Du kennst das andere Auto und dessen Geschichte nicht.

    Meine Meinung mal so als Denkanstoß - aber ich will Dill Dir echt nicht rein reden; ein anderes (und evtl größeres Auto) ist ja auch was für die "Seele" ;-)


    Gruß
    Robert
     
  4. #4 Sumotori, 08.02.2012
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    Danke für die Antworten.

    @sisa-freak: Habe beim Mazda-Händler schon gefragt. Die 120tkm-Inspektion ist sehr umfangreich und kostet (hier in Berlin) mit allem Drum und Dran ca. 1.300 Euro. Wäre natürlich sehr wichtig, wenn hierrüber ein entsprechender Beleg vorhanden wäre. Warum schon bei 118.000? Die Intervalle richten sich ja nicht nur nach Laufleistung, sondern auch nach Alter. Vielleicht war aufgrund des Alters die 120er-Inspektion schon fällig. Kenne beim 6er leider die Wartungsvorschriften nicht. Aber trotzdem Danke für den Hinweis.

    @Marmor626: Unser Ziel ist der Lago Maggiore, ca. 1.000 Km. Die kürzeste Strecke dahin führt über Bregenz und durch den San Bernadino-Tunnel (Schweiz). In der Gegend um San Bernadino ist die Straße über 30-40 Km nur einspurig mit Steigungen bis 8%. Eine Alternative wäre die Fahrt über Stuttgart, Zürich und den Sankt Gotthard, das sind allerdings rund 100 Km Umweg. Dafür kenne ich die Strecke aber auch. Sie ist (bis auf die Tunnel) durchgehend zweispurig mit Steigungen von vielleicht max. 5-6%. Dass unser kleiner 3er das nicht schafft, da habe ich eigentlich keine Bedenken, nur wird er dann sicher so manches Mal im 2. Gang mit Drehzahlen jenseits der 5.000 sprichwörtlich aus dem letzten Loch pfeifen und die Kupplung wird sich bestimmt auch bedanken. Das wollte ich eigentlich vermeiden.

    Andererseits hast Du natürlich vollkommen recht: Unseren 3er kennen wir in- und auswendig. Ein sehr zuverlässiger kleiner Freund, der in der ganzen Zeit noch nie außerplanmäßig in der Werkstatt war - na ja, fast zumindest. Vorgestern, als es hier morgens -22 Grad hatte, da ging nach dem Start die Motorkontrollleuchte nicht mehr aus und der Tacho funktionierte ein paar Minuten lang nicht. Ein Fehler war aber gespeichert. Die Werkstatt hat den Speicher gelöscht und jetzt ist auch wieder Ruhe. Für unsere Seele brauchen wir eigentlich kein größeres Auto. Hier in der Stadt fahren wir meistens mit der BVG und ansonsten zu 90% nur Kurzstrecke - und dafür wäre ein Diesel ohnehin nicht sonderlich geeignet. Ich müsste dann wohl 1x im Monat kurz auf die Autobahn und "durchpusten". Aber bis zum Sommer haben wir ja auch noch ein paar Monate Zeit und die endgültige Entscheidung, ob wir den Wagen tatsächlich nur für bzw. wegen 1x im Jahr Urlaub verkaufen sollten, ist auch noch nicht gefallen. Wir hätten dann von der Größe und Motorisierung ein Auto, das wir für 95% der restlichen Zeit des Jahres nicht benötigen. Ist ja eigentlich auch ganz schön unvernünftig.

    Gruß, Jürgen
     
  5. #5 Matti_A, 08.02.2012
    Matti_A

    Matti_A Stammgast

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    ja sehe ich genaus so. Und zu not fährst du halt den kleinen umweg. Aber die 5000euro kanste du dir auch sparen.
     
  6. #6 Gast28213, 08.02.2012
    Gast28213

    Gast28213 Guest

    Nein, mußt Du nicht. Der Wagen ist ein PreFaceLift und der hat NICHT den serienmäßigen DPF, sondern einen nachgerüsteten. Bei diesem System tritt die Ölverdünnung bei extremen Kurzstreckenfahrten nicht auf. Hat der angebotene Wagen wirklich einen nachgerüsteten DPF, wie es die Beschreibung des Händlers angibt? Die Nachrüstfilter sind beim M6 relativ selten, denn dieses Modell (außer der Kombi) bekommt auch ohne Nachrüst-DPF die grüne Plakette.
     
  7. #7 Sumotori, 10.02.2012
    Zuletzt bearbeitet: 10.02.2012
    Sumotori

    Sumotori Neuling

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    Der Wagen hat sich erledigt. War heute bei dem Händler. Als ich das Büro betrat, hat ein anderer gerade den Kaufvertrag für den Wagen unterschrieben. Das nennt man wohl vor der Nase weggeschnappt - na ja. Aber das Angebot war durchaus seriös. Das Auto hat tatsächlich einen nachgerüsteten DPF und ist lückelos beim Vertragshändler gewartet worden. Beleg/Rechnung der letzten Inspektion war ebenfalls vorhanden. Aber was solls ... c'est la vie.

    Jetzt hat er noch einen 6er Kombi auf dem Hof stehen, der ebenfalls in allen Belangen einen tadellosen Eindruck macht (Scheckheft komplett von Mazda, ZR neu, Markenreifen noch 6-7 mm usw.), war allerdings optisch noch nicht aufbereitet:

    Gebrauchtwagen: Mazda, 6, Sport Kombi 2.0 CD-SHZG-ALU-KLIMATRONIK-118TKM, Diesel,

    Leider nur mit gelber Umweltplakette (also ohne DPF) und eine AHK muss auch noch montiert werden. Kosten soll er so ohne eine Inzahlungnahme incl. HU/AU neu 4.600 Euro. Wie teuer käme denn eine DPF-Nachrüstung? Ich schätze mal, so um die 2 großen violetten Scheine werde ich dann auch wohl los sein? AHK würde komplett ca. 400,- Euro kommen, insgesamt käme er dann also auf ca. 6.000,- Euro. Das läge noch in unserem Buget.

    Gruß, Jürgen

    Edit: Ach, Du kriegst die Tür nicht zu: Habe mal ein wenig zur DPF-Nachrüstung gegoogelt. Die grüne Plakette gibts nur, wenn bei Autos, die älter als 5 Jahre sind und/oder mehr als 80tkm im Zuge der Nachrüstung zusätzlich auch der vorhandene Oxi-Kat erneuert wird. Da wirds dann ja schon völlig unwirtschaftlich. Also ich denke, die Sache mit dem Wagen hat sich erledigt.
     
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