Wintererfahrungen 626 GW

Diskutiere Wintererfahrungen 626 GW im 121, 323, 626, 929 Forum im Bereich Technikbereich: Die klassischen Mazda Modelle; hi leute, hoffe ich bin nicht in der falschen rubrik - wollte mal in erfahrung bringen wie es euch anderen 626-kombi-2000 fahrern im winter geht...
  • Wintererfahrungen 626 GW Beitrag #1

DonLoco

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hi leute,
hoffe ich bin nicht in der falschen rubrik - wollte mal in erfahrung bringen wie es euch anderen 626-kombi-2000 fahrern im winter geht.

meiner iss da ziemlich zickig was den grip betrifft. meiner "schiebt" dass ich ihn kaum auf der fahrbahn halten kann. reifen sind neu und auch nicht gerade die schlechtesten laut werkstadt (weiss den typ leider nicht auswendig).
es fühlt sich irgendwie so an als wär er einfach ne halbe tonne zu schwer *g*...

hatte auch schoin mal einen unfall deswegen - rutschte in einer kurve kerzengeradeaus trotz geringer geschwindigkeit und heute morgen blieb ich als einziger(!!!) in unserer siedlung(~40 haushalte) aufgrund der schneefahrbahn hängen. :x
na wenigstens hatte ich es warm aufgrund der standheizung *g*

irgendwas stimmt hier ganz und gar nicht - könnte es an spur/sturz liegen oder ist das modell generell nicht winterfest?

(ergänzung: bin zwar nicht der beste fahrer, allerdings sollten sich einige opis bei uns dämlicher anstellen. ich mag also behaupten dass es mit der fahrweise nur geringfügig zu tun hat...)
 
  • Wintererfahrungen 626 GW Beitrag #2
Schurik29a

Schurik29a

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Moin,

bist leider nicht ganz in der richtigen Rubrik ;) Ich werde es mal richten.

Ob guter Fahrer, oder nicht - einzig muss man beim Fronttriebler immer die Räder auf Zug halten, also leicht Gas geben (bzw halten), oder eben die Kupplung treten und "kraftlos" durch die Kurven rollen. Da dieses in den Fahrschulen gelehrt werden sollte, gehe ich davon aus, dass Du das auch so machst.
Wie sich der GW in Kurven verhält, kann ich dir aus eigener Erfarung nicht sagen, aber da werden Dir mit Sicherheit die anderen GW-Fahrer/innen weiterhelfen.

Gruß Schurik

PS: Auch gute Fahrer/innen rutschen mal irgendwo gegen ;)
 
  • Wintererfahrungen 626 GW Beitrag #3

kellenri

Typisch Frontantrieb halt...

Tja, so ist das mit dem angeblich ach so tollem Frontantrieb. ;)
Hat nämlich eine sehr schlechte (frontlastige Gewichtsverteilung).
Und die führt bei zu hohem Tempo am Kurveneingang zu untersteuern in der Kurve.
=> Ich kann nur sehr langsam in die Kurve hinein fahren.

Eine Gewichtsverteilung von 50 zu 50, ist bei hohem Tempo im Kurveneingangsbereich natürlich deutlich besser, da das Auto weniger untersteuert.
 
  • Wintererfahrungen 626 GW Beitrag #4

da_user

Kannst dir ja in deinem Kofferaum Betonplatten reinschmeissen bis du ne Gewichtsverteilung von 50:50 hast ;-)
 
  • Wintererfahrungen 626 GW Beitrag #5
andi626

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Also wir haben mit unserem GF keine Probleme!

Im Winter kommen wir immer sehr gut voran, und schieben tut er kein bisschen mehr als andere Fronttriebler!
 
  • Wintererfahrungen 626 GW Beitrag #6

kellenri

Ja das haben mir früher beim Mercedes 190 gemacht. Aber wegen der Gefahr des ausbrechenden Heck´s.
Jetzt fahr ich BMW, da gibts serienmäßig 50:50. Und dank ASC (Antriebsschlupfkontrolle) auch kein ausbrechendes Heck, egal wie rutschig die Straße oder / und wie viel Gas ich gebe. :)
Und untersteuern gibts auch nicht! :-)

Frontantrieb hat andere Vorteile.
 
  • Wintererfahrungen 626 GW Beitrag #7
Schurik29a

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Bei nem Fronttriebler Gewicht in den Kofferaum zu legen finde ich, naja, recht kurz gedacht. Ist doch der Vorteil des Fronttrieblers der, dass das meiste Gewicht auf den Antriebsrädern liegt - das wiederum macht es (mit nem ruhigen Gasfuß) etwas einfacher am Berg anzufahren. Nehme ich jetzt nen Teil des Gewichtes von den Antriebsrädern weg, dann drehen die Räder bei jeder Kleinigkeit und auch das Anfahren auf gerader Strecke wird somit schwieriger.

Die Vor- und Nachteile von Antriebsarten können wir gern in einem separaten Thread im Bereich Mazda allgemein, oder Kfz-Technik diskutieren ;) Hier geht es um die Erfahrungen mit dem GW im Winter - bitte lasst uns (ja, auch ich) wieder zum Thema kommen.

Dank und Gruß
Schurik
 
  • Wintererfahrungen 626 GW Beitrag #8

Vinni

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meiner iss da ziemlich zickig was den grip betrifft. meiner "schiebt" dass ich ihn kaum auf der fahrbahn halten kann. reifen sind neu und auch nicht gerade die schlechtesten laut werkstadt (weiss den typ leider nicht auswendig).
Mögliche Ursachen der mangelhaften Seitenführung/des fehlenden Grips:
Miese Winterreifen, Geschwindigkeit zu hoch, falsche Montage der Reifen (häufig laufrichtungsgebunden!), Luftdruck stimmt nicht, defekte Stoßdämpfer, Spur/Sturz verstellt, Defekt an der Aufhängung/Radlagern, zu wenig Profil, Winterreifen zu alt und/oder falsch gelagert.
Das fällt mir dazu ein.
Gruß
Vinni
 
  • Wintererfahrungen 626 GW Beitrag #9

DonLoco

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@Vinni:
1000 Dank: Sturz dürfte die ursache sein - der stimmt offensichtlich nicht! (hab's mir mal am abrieb der sommerreifen angesehen)

somit hätte ich noch eine zusätzliche frage an euch:
da ich mich leider nur wenig mit kfz auskenne vertraue ich (scheinbar zu unrecht) gänzlich auf meine fach(!!!)-werkstätte.

sollte denen beim plakette-erneuern nicht auffallen dass der sturz nicht stimmt? muss wirklich ich als kunde veranlassen dass spur/sturz regelmäßig geprüft werden? kann ich kaum glauben, weiß das jemand genauer?

(vorausgesetzt sturz ist tatsächlich schuld an der mangelhaften seitenführung: hätte der sturz letzten winter gestimmt hätt ich ihn nicht in den graben gesetzt und mit €6000 gespart!!! wie gesagt: ich gehe deswegen in eine fachwerkstätte weil ich den billig-bastel-werkstätten in meiner umgebung nicht traue. somit würde ich mir im vergleich zu denen beim fachhändler mehr erwarten)

bitte abermals um eure meinungen
DonLoco
 
  • Wintererfahrungen 626 GW Beitrag #10
Schurik29a

Schurik29a

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Hallo DonLoco,

im Rahmen einer Inspektion, Tüv bzw Pickerl sollten die Mechaniker, Meister und/oder Prüfer sich die Reifen ansehen und Dich auf "annormalen" Abrieb (einseitig, Sägezahn usw) zumindest hinweisen. Die Spur / der Sturz muss nicht zwingend bei der Inspektion gemessen werden - diese Bedarf m.E. gesondertem Auftrag. Die Vermessung kann jeder Reifenhändler machen. Ich habe bisher immer zwischen 55 und 70 € inkl Einstellen bezahlt - beim Reifenhändler mit elektronischer Vermessung.

Hoffe konnte Dir einigermaßen helfen ;)

Gruß Schurik
 
  • Wintererfahrungen 626 GW Beitrag #11

Vinni

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@DonLoco:
Gebe Schurik recht. Fraglich ist auch, ob die verstellte Spur/Sturz im letzten Winter schon da war oder der Unfall die Ursache war. Zumindest bei einem Seiten/Frontschaden kann da einiges passiert sein. Ein Fachhändler hätte dies erkennen sollen oder zur Sicherheit eine Vermessung machen müssen. Ebenso ist bei einer Tieferlegung oft eine Vermessung/Neueinstellung erforderlich, ebenso bei Nutzung anderer Felgen/Radkombis und Spurverbreiterung (s. ABE oder Gutachten). Allerdings könnte es einem auch selbst auffallen z. B. weil bei Nässe das ABS schnell anspricht oder weil man sich regelmäßig das Profil der Reifen anschaut...(soll kein Vorwurf sein).
Ich würde jetzt die Achse/Spur/Sturz vermessen und ggf. einstellen lassen. Stoßdämpfercheck gleich mitmachen. Die Marke und Alter der Winterreifen interessiert mich aber doch noch.
Gruß
Vinni
 
  • Wintererfahrungen 626 GW Beitrag #12
JanUhr

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Wurde etwa bei deinem Fahrzeug nach der Unfallreperatur keine Achsvermessung durchgeführt???

Dann würde ich aber mal sagen hat die Werkstatt ganz gewaltig geschlammt!!!

Bei einem Front oder Seitenaufprall verstellt sich die Achse eigentlich immer, und muss neu eingestellt werden, oder es müssen sogar teile getauscht werden weil sie verbogen usw. sind.

Wir machen immer eine Eingangsvermessung vor der Reperatur um zu sehen ob evtl. die achsaufnahmepunkte auch etwas abbekommen haben, und nach der Reperatur vermessen wir das Fahrzeug erneut um es dann im Falle richtig einzustellen.

Das macht jede gute Werkstatt, zumindest die Abschlussvermessung.
 
  • Wintererfahrungen 626 GW Beitrag #13

mindkilla

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@DonLoco:
Allerdings könnte es einem auch selbst auffallen z. B. weil bei Nässe das ABS schnell anspricht oder weil man sich regelmäßig das Profil der Reifen anschaut

hallo,
genau das Problem habe ich. Fahre einen 323F Bj: 97 und jetzt wo der Winter eingebrochen ist, ist es mir schon ein- zweimal passiert das ich mit ca. 10-15 km/h bremsen wollte und die Bremse "geknackt" hat (denke mal das ist das ABS das anspricht), und ich noch nen Meter in die Kreuzung gerutscht bin (nicht bei Schneebedeckter Fahrbahn, war nur ein bisschen Schneematsch). Also laut der obigen Aussage stimmt dann die Spur nicht ganz, oder gibt es da auch noch andere Möglichkeiten? Möchte nicht unbedingt 70€ für ne Spureinstellungen zahlen und dann lag es an etwas anderem. Profil der Reifen ist eigentlich noch in Ordnung, wurde auch von der Werkstatt gesagt das ich die noch einen Winter fahren kann.
 
  • Wintererfahrungen 626 GW Beitrag #14
Schurik29a

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Das ABS reagiert doch nur oberhalb von 15, oder 20 km/h - sobald Du drunter kommst stehen die Räder.
Wenn das ABS bis zum Stillstand arbeiten würde, dann wäre kein Bremsentest bei der HU möglich. Ich bin der Meinung gehört zu haben, dass die Rollen vom Prüfstand etwa 10 km/h laufen.

Schneematsch ist fast wie Glatteis, da kann es vorkommen, dass man trotz ABS etwas weiter rutscht - jedoch nicht soweit wie mit stehenden Rädern. Der Matsch hängt sich im Profil fest und wird aufgrund der geringen Geschwindigkeit nicht herausgeschleudert. Somit hast nach einer Umdrehung Matsch am Reifen und auf der Straße, was das Rutschen leider begünstigt. Meist hilft in den Fällen (wie mindkilla schrieb) einfach die Kupplung durchtreten und die Bremse loslassen. Es gibt nen Sprichwort, dass zugegeben leider nur bis zu einer gewissen Geschwindigkeit, tatsächlich funktioniert: "Räder, die sich drehen, rutschen nicht". Das sollte man aber bitte nicht bei zu hoher Geschwindigkeit testen.

Gruß Schurik
 
  • Wintererfahrungen 626 GW Beitrag #15

mindkilla

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Naja also das mit dem ABS ist so, ich fahre ca. 30 km/h je nachdem, auf die Kreuzung zu und beginne zu bremsen, und wenn ich die Bremse etwas stärker trete (keine Vollbremsung), beginnt das knacken (ABS?!) und hört erst wieder auf wenn ich stehe, oder eben die bremse loslasse und kupple.
 
  • Wintererfahrungen 626 GW Beitrag #16

Vinni

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@mindkilla:
Muss nich an der verstellten Spur usw. liegen. Denkbar ist auch ein defekter ABS Ring. Die reissen schon mal und dann funzt das ABS nicht mehr richtig und die Bremsleistung lässt nach (durch den Riss registriert der ABS Sensor ein stehendes Rad und das ABS regelt). Gibt leider selten eine Fehlermeldung. Sehr beliebt beim Nissan Primera P 11. Wie es bei Mazda aussieht, keine Ahnung.
Gruß
Vinni
 
  • Wintererfahrungen 626 GW Beitrag #17
Schurik29a

Schurik29a

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Das ABS ist ein schnelleres Knacken - fast so, als wenn man ohne Kuppeln schalten will.

Letztlich ist es so, dass bei Matsch und Glatteis (beides ähnliche Verhältnisse) die physikalischen Grenzen schnell überschritten sind - da hilft dann auch die beste Technik nichts mehr ;) Wenn es sehr selten, oder eben nur bei genannten Straßenverhältnissen, so ist, dann brauchst Dir über die Spur und das ABS keine Gedanken zu machen - dann ist das einer der seltenen "Kann-man-nichts-machen-Situation".

Gruß Schurik
 
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