Weiterführung aus Mazda 3-Forum: Regulierung der Flottenemissionen durch staatliche Stellen

Diskutiere Weiterführung aus Mazda 3-Forum: Regulierung der Flottenemissionen durch staatliche Stellen im Off Topic Forum im Bereich Public Section; Ich bin auch sprachlos wenn man nach Agumenten fragt und stattdessen von Vermischung usw. spricht. wenn also keine Agumente vorhanden sind ist mir...

  1. #1 Willicher_3er, 22.04.2019
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    @ Vermischung: Die Krankenkassenbeiträge von Rauchern und Nichtrauchern haben bitte was mit unserem Thema hier zu tun? Völlig anderes Thema, was bringt als eine Antwort? Also kein gültiges Argument.

    @ Kleinere Autohersteller: Du hast nicht verstanden, was da steht. Beispielsweise Für Aston Martin werden keine Flottenemissionen berechnet. Daher macht es keinen Sinn, dort von Verboten zu sprechen. Ebenfalls kein gültiges Argument.

    @ Mercedes, BMW, ...: Du hast richtig wiedergegeben, dass Mercedes etc. die Grenzwerte einhalten müssen. Aber was willst du mit diesem Argument bekräftigen?

    @ Arbeitsloser Porsche-Arbeiter: Jetzt greifst noch tiefer in die Populismus-Kiste: Von strengeren Grenzwerten zu Werksschließungen. Damit das nicht passiert, verzichten wir auf Grenzwerte und niemand wird arbeitslos.
     
  2. #2 Skyhessen, 22.04.2019
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    @Willicher_3er
    Du hast vergessen zu erwähnen, woher die Diskussion entstand, nämlich:
    Mazda 3 Skyactive-X ab 2019 (Beiträge 662 bis 682)
     
  3. #3 Willicher_3er, 22.04.2019
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    Danke dir.
     
  4. Ricer

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    Hat jemand Quellen zur Berechnung der Flottenwerte?
    Ohne Quelle ist jede Behauptung erstmal nur als solche zu werten und keine wirkliche Diskussionsgrundlage.
     
  5. #5 Willicher_3er, 22.04.2019
    Zuletzt bearbeitet: 22.04.2019
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  6. Ricer

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    Danke.
    Der Flottendurchschnitt wird also korrekt als arithmetisches Mittel berechnet, in das die tatsächlich verkauften Mengen eingehen.

    Das widerspricht den diversen Behauptungen, dass jedes Modell nur einmal in die Berechnung eingeht.
     
  7. #7 Willicher_3er, 22.04.2019
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    Jein, jedes Modell wird einmal summiert und die Gesamtsumme wird durch die Summe der insgesamt verkauften Fahrzeuge je Kalenderjahr geteilt.
     
  8. Ricer

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    Wo steht das?

    In Ermangelung einer besseren Primärquelle von hier zitiert: Flottenverbrauch und CO2: Mercedes erklärt die Fakten

    Damit ist das eigentlich schon hinreichend erklärt.

    Hier wird nochmal (leider etwas holprig) erklärt, wie das so geht, mit dem arithmetischen Mittel:
    Kann sein, dass einfachere Naturen das so interpretieren, dass jede Typzulassung oder jedes Modell nur einmal zählen, ist aber nicht so.

    Wenn ich mir die Wikipedia-Seite ansehe, scheint das Problem zu sein, dass es überhaupt keine Berechnungsvorschrift für den Flottenverbrauch gibt:
    Flottenverbrauch – Wikipedia

    Dann hat also jeder Recht oder niemand.
     
  9. Ricer

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    Ah! Hier hat eine Seite das Problem erkannt: RP-Energie-Lexikon - Flottenverbrauch, Kraftstoff, CO2-Emissionen, Fuhrpark, gewichteter Mittelwert, EU-Verordnungen, Klimaschutz

    Und dies ist nichts anderes als das arithmetische Mittel.
     
  10. #10 Skyhessen, 22.04.2019
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    Selbst wenn wir jetzt wissen, wie der "Flottenwert" zustande kommt, hilft es nicht sehr weiter, denn es wird ordentlich getrickst für die "Schönschreiberei" bzw. lassen die EU-Vorgaben reichlich Möglichkeiten, um die "Vorgaben" zu erreichen.

    nachzulesen unter: heise.de/autos/artikel/Sachverstaendigen-Anhoerung-zu-CO2-Flottenemissionen
    und NachDenkSeiten – Die kritische Website > Autoland ist abgebrannt
    Selbst im Jahr 2030 würde es ausreichen, wenn etwa 30 Prozent aller neu zugelassenen Autos einen Ladestecker und keinen Tankstutzen haben. Der Rest der Fahrzeuge darf genauso viel verbrauchen und damit Kohlendioxid emittieren wie 2021 – und bei einer höheren E-Quote sogar mehr.
     
  11. #11 Willicher_3er, 22.04.2019
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    Ja, dass die Grenzwerte leider genug Raum für Tricksereien bieten, war mir schon vorher bekannt.
    Umso wichtiger wäre es ja, wenn man als Verbraucher Wert darauf legt, bewusster zu konsumieren und eben vielleicht nicht gerade nach dem SUV mit der stärksten Motorisierung und den höchsten Emissionen zu schielen.
     
  12. #12 Spritschlucker, 23.04.2019
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    Das ist ein frommer Wunsch, wird aber wohl niemals funktionieren. (Da die Menschen nun mal so sind wie sie sind.)
    Was hingegen funktionieren könnte, wäre eine korrekte Bepreisung der Emissionen genauer gesagt der Umwelt- und Gesundheitsschäden. Dann dürfen die die es unbedingt gerne wollen immer noch die dicken SUVs fahren. Aber in der Masse wird sich dann das Problem sicher erübrigen.
    Nur durch eine ehrliche Kalkulation unter Einbeziehung sämtlicher Kosten und die darauf folgenden marktbasierten Reaktionen scheint es aus meiner Sicht möglich, einerseits die Umwelt- und Gesundheitsthematik zu lösen aber gleichzeitig die Wahlfreiheit der Konsumenten (bezogen auf die eigene Mobilitätslösung) und der Hersteller (bezogen auf die eingesetzteTechnik) zu gewährleisten.
     
  13. #13 rcstorch, 23.04.2019
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    Auch wenn es einigen nicht gefallen wird, wenn hier von einer "ehrlichen Kalkulation" der Umwelt zu liebe gesprochen wird, gehört nicht nur der Autofahrer (der ja traditionell in Deutschland das beliebteste "Opfer" bei solchen Diskussionen ist) dazu, sondern z.B. auch Handys, die aus Fernost per Flug- oder Schiffsfracht zu uns kommen oder ein Tesla, der ja von USA irgendwie nach Deutschland kommen muss und bei seinem Transport ordentlich - wenn auch indirekt - CO2 erzeugt (aber das ist ja gutes CO2 :engel:). Das will nur keiner hören, denn der deutsche Autofahrer wird die Pille schon schlucken, so wie er es in der Vergangenheit immer gemacht hat. Vielleicht wissen es ja viele nicht mehr, wir zahlen mit jedem Liter Benzin an der Zapfsäule auch ordentlich Steuern, fast 71%, und wer z.B. einen SUV fährt, der entsprechend schluckt, zahlt auch entsprechend mehr... Und wer jetzt noch glaubt, dass der Staat uns alle belohnt, wenn wir auf E-Autos umsteigen und immer weniger Kraftstoff an den Zapfsäulen konsumiert wird und somit Steuereinnahmen wegbleiben, der glaubt auch tatsächlich noch an den Weihnachtsmann...
    Solange E-Autos auf deutschen Straßen noch Exoten sind, werden die Besitzer gebauchpinselt. Wenn die Anzahl deutlich steigt, wird dem Staat schon etwas einfallen, um die Steuerasfälle auszugleichen...
     
  14. #14 Spritschlucker, 23.04.2019
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    Genau so ist es.
    Das Thema ist vermutlich nur global lösbar und damit hinreichend komplex. Daher lassen es die Damen und Herren Politiker lieber liegen und kümmern sich um Dinge die keiner braucht (Autobahnmaut, Brexit & Co.)
     
  15. #15 Skyhessen, 23.04.2019
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    Das Problem der SUV-Fahrer wird sich in ein paar Jahren zeigen. Aktuell verkaufen die sich "wie geschnitten Brot". Hohe CO2-Werte lassen sich für den Hersteller mit der Anzahl an angebotenen E-Autos kompensieren. Aber was wird dann mit gebrauchten 6-7jährigen SUV´s ab 2025 passieren? Erleiden die dann das gleiche Schicksal wie aktuell viele Euro5 Diesel? Fahrverbote? Keiner will sie haben? Ab in den Osten für wenig Geld? --- Hier wird wiederum auf dem Rücken des Endverbrauchers etwas in Szene gesetzt, zum Nachteil der weniger Betuchten.
    Mit Umweltschutz hat dies eigentlich wieder nichts zu tun, sondern nur mit einem clever ausgedachten Konjunkturprogramm für die Autoindustrie (abgesegnet von der EU)
    Echte globale Lösungen: Fehlanzeige! Stattdessen diskutiert man über eine CO2-Steuer ...
     
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  16. #16 rcstorch, 23.04.2019
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    Das ist auch so eine Scheinheiligkeit, hier drohen den Fahrzeugen Fahrverbote und sie werden entwertet, in z.B. der Ukraine dürfen sie fröhlich weiter betrieben werden, da juckt das keinen. Es schein nur in Deutschland CO2 zu entstehen... Wir deutschen sind fürs Verarscht-Werden geboren...
     
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  17. #17 3bkDriver, 23.04.2019
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    Genau - und dabei entsteht wieder zusätzlicher CO2-Ausstoss, die Autos müssen ja dann auch noch in den Osten transportiert werden.
     
  18. solblo

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    Auch die anderen Länder haben Pläne für den Umweltschutz, aber die haben eben keine Fahrverbote. Natürlich bedienen sich dann deren Leute an sehr günstigen Fahrzeugen, die hier angegeben werden.

    Das Problem in deutschen Städten sind die Verkehrsströme. Wenn zunehmend immer mehr Leute in den Speckgürtel ziehen, so zentriert sich der Verkehr. Immer mehr Arbeitsplätze entstehen in den Städten, die Fläche baut dagegen ab. Ironischerweise sind die personalintensiven Gewerke meist im Innenstadtbereich. Die Pendelbewegung vom Land in die Stadt ist schon gewaltig, da bewegen sich z.T Hunderttausende am Tag. Und die Infrastruktur kommt nicht mit. Wer keine halbwegs gute Anbindung hat, muss das Auto nehmen.

    Hier sehe ich das Problem. Wenn man die Bebauung besser verteilt und man erreicht, dass die erforderlichen Pendelkilometer im Schnitt sinken, wird alles besser.
     
  19. #19 rcstorch, 23.04.2019
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    Da bin ich ganz bei Dir, in den letzten Jahrzehnten hat man die ländlichen Berieche bzw. kleineren Städte völlig vernachlässigt, das sieht man ja schon alleine am Breitbandausbau respektive LTE. Nur, wer ist denn dafür verantwortlich? Natürlich die Autofahrer...:mrgreen:
     
  20. #20 3bkDriver, 23.04.2019
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    Naja, ich sehe die ursache der "Landflucht" eher dabei, dass eben umgezogen wird, damit man weniger lang pendelt. Jetzt haben wir die Situation, dass man wohl sehr günstige Häuser und Bauplätze findet, sobald man etwas aufs Land raus geht, dafür gibt es dann dort wieder keine Schulen oder Kindergärten mehr. Ich habe das eine lange Zeit ins Auge gefasst, da ich sehr viel aus dem Homeoffice arbeite wäre das für mich kein Problem gewesen - aber meiner Tochter will ich sowas nicht antun. Wenn man dann noch längerfristig denkt und sich die ÖV-Verbindungen ansieht, merkt man bald, dass sowas keine Option ist :-(.

    Aber wie schon gesagt wurde, ich denke, mit den Steuern auf Kraftstoffe werden jene, die einen Spritschlucker fahren, genügend bestraft.

    Übrigens, auch passend zum Thema: hier in CH wurde bereits in den 80er oder 90er die Steuer auf Dieselkraftstoffe drastisch erhöht, da schon damals bekannt war, dass Dieselfahrzeuge wohl weniger verbrauchen, dafür viel mehr Dreck in die Luft blasen. So ist der Hype auf Dieselfahrzeuge hier nie dermassen aufgekommen wie im restlichen Europa - dafür müssen wir heute auch nicht über Dieselfahrverbote diskutieren :-)
     
Thema:

Weiterführung aus Mazda 3-Forum: Regulierung der Flottenemissionen durch staatliche Stellen

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