Vergleich LPG / Diesel

Diskutiere Vergleich LPG / Diesel im Allgemeine KFZ-Technik Forum im Bereich Technik und Tuning; Hi, ick hab mich gerade mal durchs Forum gesucht, aber konnte keine befriedigende Antwort finden. Habe vor mir einen Mazda 6 2,3l zu holen und...

  1. #1 Robarto, 01.09.2009
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    Hi,
    ick hab mich gerade mal durchs Forum gesucht, aber konnte keine befriedigende Antwort finden.

    Habe vor mir einen Mazda 6 2,3l zu holen und den auf LPG umzubauen.

    Meine Frage: Lohnt es sich wirklich auf LPG zu wechseln, oder nimmt sich das mit Diesel auch nicht viel mehr? Denn die LPG Anlage wiegt ja auch schon sein teil(Leistungsverlust?) und kostet 2500€ einbau.
    Habe jetzt ein Benziner und fahre ca 1000km am Wochenende bei 160km/h, und muss 2 mal volltanken. Liege dann so ca. bei 120€ +-.

    Mit nem Diesel müsste ick nur einmal tanken und hätte noch min. nen halben tank. Kenne aber keinen der nen LPG auto fährt und mir mal wirklich seine Werte/Erfahrungen nennen kann.

    im Vergleich:
    Benzin 500km | 60€
    Diesel 750km | 55€ +1500€ Anschaffung
    LPG 400km | 30€ +2500€ Einbau

    kann man das so sagen?

    würde mich echt freuen wenn sich jemand damit auskennt und mal nen guten vergleich zwischen seinem LPG/DIESEL/BENZINER aufstellen kann. Meine Sorge liegt auch beim verschleiß bei ca. 45000km im Jahr.

    danke schonmal vorab ;-)
     
  2. #2 Gondwana, 01.09.2009
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    Tach auch!


    also bei ner LPG ändert sich der Verbrauch nicht sonderlich sprich kaum. Beachte nur das du mit LPG nicht 160km/h fahren kannst. Eher 130 km/h. Liegt an der Technik bzw. am Flüssiggas.
    Zu beachten wäre weiterhin die Steuerbefreiung bis 2018 auf LPG im Gegensatz zu bis dahin wahrscheinlich steigenden Benzin/Dieselpreisen.
    Wenn du gerne schnell fährst würd ich dir zu einem Diesel raten. Wenn du aber auch in den nächsten Jahren (bis 2018) günstig tanken willst nimm LPG.
    Bei uns im Moment 56 cent der Liter.
    Die Anschaffung ist zwar teuer (2500€) aber bei 45000km im Jahr hast du die denk ich nach einem Jahr wieder drin.
    Mit einem 50l LPG Tank komm ich 500km weit. Aber in den Mazda 6 müsste ein größere Tank rein passen evtl 80l bin mir aber nicht sicher.

    hoffe geholfen zu haben....


    MfG

    Gondwana
     
  3. #3 wirthensohn, 01.09.2009
    Zuletzt bearbeitet: 01.09.2009
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    Gondwana hat hier leider einige Sachen angesprochen, die so völligst falsch sind. Daher hier mal ein paar Klarstellungen:

    - Autogas ist nicht steuerbefreit, sondern steuervergünstigt. Der Mineralölsteuersatz liegt derzeit bei rund 9,7 Cent je Liter, ab dem 01.01.2019 liegt er bei rund 22 Cent. Autogas wird also ab 2019 um satte 12 Cent teurer je Liter. Selbst damit ist Autogas noch um Welten billiger als Diesel heute.

    - Der Verbrauch ändert sich mit Autogas eben nicht kaum oder nicht sonderlich. Der Mehrverbrauch mit Autogas liegt bei 15% bis 20% über dem Benzinverbrauch. Das muss man bei einer Rentabiliätsrechnung einberechnen.

    - Es ist völlig falsch, dass man mit Autogas nur 130 oder 160 fahren könnte. Man kann mit Autogas so schnell fahren, wie es das Auto zulässt. Und da es mit Autogas keinen Leistungsverlust gibt (oder bei korrekter Umrüstung geben sollte), kann das je nach Auto auch 200 oder 250 sein. Ich kann mit meinen beiden Xedos ohne Probleme auch mit Gas auch längere Strecken problemlos Tempo 220 fahren - mehr können beide auch im Benzinbetrieb nicht.

    Ob sich das lohnt, kannst Du auf amortisationsrechner.de vollständig anhand realistischer Daten nachrechnen.

    Mal als Anhaltspunkt: mein Xedos 6 wurde im April 2005 für 2400 Euro umgerüstet. Meine Rechnung ergab, dass ich dank Autogas eine Ersparnis von 1800 Euro jährlich hatte - damals kostete Autogas in meiner Region 59 Cent (heute 56 Cent) und Superbenzin 1,15 Euro (heute 1,25 Euro). Die Ersparnis wäre heute also sogar noch viel höher, würde ich wie damals noch 35.000 km jährlich fahren.

    Nochmal, Vorteile von Autogas sind:

    - kein nagelnder, unkultivierter Diesel-Dampfhammer,
    - kein Leistungsverlust,
    - hohes Sparpotenzial, auch nach 2018,
    - kein Feinstaub, kein Ruß, kaum noch Schadstoffausstoß,
    - Spaß beim Tanken,
    - sehr konstante Spritpreise,
    - keine nennenswert höheren Wartungskosten gegenüber dem reinen Benzinbetrieb,
    - hohe Reichweiten durch große Tanks in der Reserveradmulde.

    Nicht vergessen darf man auch, dass der Diesel-Preis mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch erheblich steigen wird, dass die KFZ-Steuer und die Versicherungsbeiträge bei Diesel-PKW nennenswert höher sind (Zweiliter-Diesel/Euro4 320 Euro, Zweiliter-Benziner/Euro4 135 Euro Steuer jährlich) und auch die Wartungskosten sind beim Diesel höher.

    Ich würde allerdings zu einem reichlich motorisierten Benziner mit gehärteten Ventilsitzen raten. Das wären z.B. Mazdas Sechszylinder vor Zoom-Zoom. Damit hat man immer ausreichend Kraft, muss den Motor selten unter Volllast betreiben und kann sorglos auch mal volles Rohr über die Autobahn brettern, wenn es denn sein muss.

    Ein grober Richtwert besagt: bis 20.000 km jährlich lohnen sich weder Diesel noch Autogas, darüber würde sich theoretisch ein Diesel lohnen, wäre Autogas nicht bereits rentabler (sofern man das Auto mindestens mal zwei oder drei Jahre fahren will). Man kann es gerne mal durchrechnen: der Diesel lohnt sich eigentlich nie, wenn man das Auto mehrere Jahre fährt, da der Diesel sich ab einer bestimmten jährlichen Fahrleistung gegenüber dem Benziner lohnt, während man für Autogas nur einmal investieren muss und dann dauerhaft massiv spart.

    Gruß,
    Christian
     
  4. #4 Gondwana, 01.09.2009
    Gondwana

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    Das mit dem Steuerbefreit war ein Tippfehler! Sorry
    Meinte steuervergünstigt.

    Zu der Geschwindigkeit:
    Klar kann man schneller fahren bzw so schnell wie das Auto es zulässt, aber die Frage ist wie lange die Gasanlage dann hält. Klar wird es nicht verboten. Jeder Hersteller der Gasanlagen verbaut rät den Kunden nicht ständig unter Vollgas zu fahren. Damit wird gewährleistet dass die Gasanlage länger hält. Dies liegt daran dass das LPG im Verbrennungsraum nicht mehr in gasförmig Zustand gebracht werden muss wie bei Benzin oder Diesel. Dieser Vorgang "kühlt" in gewissem Maße bei NICHT LPG Fahrzeugen den Motor. Daher besteht bei LPGs die ständig Vollgas fahren die Gefahr eines Schadens.
    Frag einfach mal in einer Fachwerkstatt nach LPG Anlagen.

    Zum Verbrauch:
    Beim Einfahren ist der Verbrauch höher das stimmt. Aber danach ist es eine Einstellungssache der Werkstatt, unser LPG Auto hat ein Durchschnittsverbrauch von 6,4l auf 100km. Und wir haben ihn einige Male einstellen lassen.
     
  5. #5 wirthensohn, 01.09.2009
    Zuletzt bearbeitet: 01.09.2009
    wirthensohn

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    Ich fahre seit über vier Jahren und gut 120.000 km mit Autogas. Ich weiß, wovon ich schreibe ;)

    Der Gasanlage ist das übrigens völlig egal, wie lange Du wie schnell fährst. Alleine Deinen Ventilsitzen ist es nicht egal, wenn Du den Motor oft und lange im Volllastbereich betreibst. Bei Motoren ohne gehärtete Ventilsitze kann das problematisch werden. Das mag bei flüssigeinspritzenden Gasanlagen nicht mehr so gravierend sein, aber sicher wäre ich mir dabei nicht.

    Daher empfehle ich umrüstwilligen Mazda-Fans auch generell Mazda-Modelle vor der Zoom-Zoom-Generation, da deren Benzin-Hubkolbenmotoren noch gehärtete Ventilsitze hatten und hier auch bei längeren, schnellen Fahrten keine Probleme zu erwarten sind. Modelle der Zoom-Zoom-Generation (ab Mazda6 von 2002) gelten gemeinhin als nicht gasfest.

    Auch das ist - mit Verlaub - schlicht nicht richtig. Das kann schon rein physikalisch nicht sein.

    Der Mehrverbrauch einer korrekt dimensionierten, verbauten und justierten Gasanlage muss um 15% liegen, auch wenn Fans flüssigeinspritzender Anlagen (Vialle LPI / Icom JTG) gerne etwas Anderes behaupten. Darüber stimmt etwas nicht, darunter ist eher unrealistisch. Bedenke: Autogas hat einen um etwa 30% geringeren Energiegehalt als Superbenzin. Wie soll denn bei 30% weniger Energie ein gleichbleibender Verbrauch herkommen?

    Theoretisch müsste der Mehrverbrauch sogar jederzeit über 30% liegen. Das ist aber aus mehreren Gründen nicht der Fall. Generell werden 15% Mehrverbrauch angegeben - von allen seriösen Umrüstern, von allen Fachleuten und von allen Autogasfahrern.

    Du kannst Dich ja gerne mal an das Autogas-Forum Deines Vertrauens wenden, dort werden Dir meine Angaben sicher bestätigt ;)

    Die 6,4 Liter glaube ich Dir durchaus - aber woher weißt Du, was Dein Auto stattdessen auf exakt dieser Strecke mit exakt dieser Fahrweise unter exakt identischen Bedingungen an Benzin verbraucht hätte? Ich habe den Vorteil, dass mein Xedos 9 freundlicherweise über den Bordcomputer noch den (jetzt imaginären) Spritverbrauch anzeigt. Ein direkter Vergleich mit dem tatsächlichen Gasverbrauch liefert immer wieder die erwarteten 15% Mehrverbrauch. Plus/minus ein paar Prozent.

    Gruß,
    Christian
     
  6. #6 Robarto, 03.09.2009
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    danke für die schnellen antworten hab jetz mehr durchsicht bekommen :-D
    muss wohl dann abschied nehm vom mazda6, wenn der mit lpg nicht zuempfehlen ist. aber auf gas verzichten wehre dumm in meiner situation.

    icke ;)
     
  7. #7 xedosfan, 03.09.2009
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    Hallo!

    Als ich noch den xedos 6 hatte, bin ich rund 80.000 km auf Autogasgefahren und das nicht gerade zimperlich. Gleiches mache ich nun mit dem Chevy.

    Von Leistungseinbusse oder langsamer Fahren als unter Benzin habe ich noch nie was gemerkt.

    Der Mehrverbrauch lag beim Xedos bei exakt 17 % mehr und liegt beim Chevy auch so um diesen Dreh (weiss noch nichtgenau).

    Alles so, wie Christian W. es schon beschrieben hatte.

    Wenn Du einen Mazda 6 auf Gas fahren möchtest kannst Du das auch tun, allerdings mit dem Ventilrisiko. Du darfst auch schnell fahren, nur nicht immer im Höchstlastbereich, das wird dann garantiert mit dem Vetiltod enden.

    Allerdings lassen sich bestimmte Modelle auch mit einem gasfesten Zylinderkopf ausrüsten. Frag da doch mal bei Mazda nach. Dann hast Du die Probleme auch nicht mehr. Kostet zwar mehr Geld, ist aber sicherer.


    Moin Moin
    Xedosfan
     
  8. #8 Ronso, 03.09.2009
    Zuletzt bearbeitet: 03.09.2009
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    Hallo,

    auch wenn Wirthensohn alles prima beschrieben hat, kann man meiner Meinung nach eben nicht genau sagen, was sich eher rendiert.

    Ein Diesel-Gefährt ist im Verbrauch deutlich sparsamer, im Gegensatz zum Benziner. Nun fangen wir mal an zu rechnen. Autogas selbst verbraucht noch mal 10-20 % mehr. Und die LPG-Preise unterliegen ebenfalls den Schwankungen.

    Mit meinem LPG hatte ich ca. 50 Cent mehr Kosten auf 100km gehabt, als jetzt mit dem Mazda6.

    Dann muss man natürlich noch erwähnen, dass man bei LPG relativ oft tanken muss.

    Mehr noch, es stimmt nicht ganz, wenn man erwähnt, dass die Wartungskosten beim Dieselfahrzeug höher wären. Die LPG-Anlage muss ebenfalls regelmäßig zur Inspektion. Macht man diese nicht, erlischt die Garantie.

    Ich stimme zu, dass das jeder für sich ausrechnen muss. In meinem Fall kommt's auf das Gleiche hinaus. Die zusätzliche Inspektion für die LPG-Anlage, kurze Tankintervalle und auch möglicherweise Probleme mit der Garantie oder beim Service (Werkstatt hat Probleme am Fahrzeug immer der LPG-Anlage zugeschrieben) haben mich dazu bewogen den Diesel zu nehmen.
     
  9. #9 xedosfan, 03.09.2009
    Zuletzt bearbeitet: 03.09.2009
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    Hallo!

    Also die PRINS im Xedos und die aktuelle im Chevy müssen zum ersten mal nach 25.000 km zur Wartung. Und dann erst wieder bei 100.000 km.

    Was das oft tanken angeht: Mit dem Xedos konnte ich 420 km mit einer Gasfüllung fahren, mit dem Chevy etwa 540 km. Das hängt von der Tankgröße ab. Wirthensohn kommt glaube ich noch viel weiter. Aber das kann man doch wohl wirklich nicht oft nennen.

    Auch hat man bei Gas nicht die Probleme mit Pumpedüse, Diesel im Öl und verstopften Rußfilter und was weiss ich, wovon man in den Forenimmer wieder liest.

    Ein Problem kann in der Tat die Werkstatt sein, wat der Buer nicht kennt usw.
    Darum ist bei mir auch der Umrüster gleich die Werkstatt. Die Fachwerkstätten waren eh nicht mein Ding. Auch ist mein Umrüster einen ganzen Schlag günstiger und flexibler als die Mazda-Werkstatt es gewesen ist.

    Die LPG-Preise schwanken nicht so, wie die für Benzin und Diesel. Auch sind die vom freien Markt abhängig. Klaar ist, wenn der Benzinpreis sehr hoch ist, gehen die Gaspreise auch mal höher. Schließlich wollen die ja auch was vom Kuchen abhaben.

    Aber es stimmt: Ausrechnen muss es jeder für sich selber.


    Moin Moin

    Xedosfan
     
  10. #10 wirthensohn, 03.09.2009
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    Mit dem Xedos 6 und dem 72 Liter Gastank in der Reserveradmulde fahre ich locker 650 km. Und so ein Sechszylinder ist nicht gerade ein Kostverächter. Damit muss ich mitnichten häufiger tanken, sondern ziemlich genau so oft, als würde ich rein mit Benzin fahren.

    Wenn ich meine tatsächlichen Kosten je Kilometer der letzten 4 Jahre sehe, dann stelle ich fest, dass ich mit meinem Xedos (nochmal: Sechszylinder, 293.000 km, technischer Stand 1992) effektive Kilometerkosten auf Niveau eines sehr sparsam gefahrenen Golf TDI habe (kann man ja bei spritmonitor.de schön vergleichen).

    Und dann kann mir - bei allem Respekt - niemand glaubhaft machen, man könne mit einer großen, potenten Diesel-Limousine realistisch so günstig oder gar günstiger fahren als mit einem Autogas-Benziner. Man kann sich so einen Diesel natürlich auch schön rechnen...

    Die zusätzlichen Wartungskosten meiner Gasanlage in den letzten 4 1/2 Jahren und 90.000 km beliefen sich auf:

    - 2 x Gassonderprüfung beim TÜV, 40 Euro
    - 2 x Duchsicht und Einstellung beim Umrüster inklusive Gasfilter, 60 Euro

    Macht als sagenhafte 100 Euro in 4 1/2 Jahren. Das ist in etwa der Gegenwert eines Ölwechsels für einen neuwertigen Diesel in der Mazda-Werkstatt. Dass ich alleine für mein Öl nur einen Bruchteil des Mazda-Ölpreises bezahle, rechne ich mal lieber gar nicht mit ein.

    Wenn bei mir im Schnitt jährliche Zusatzkosten von knapp 25 Euro jährlichen Treibstoffkosten-Einsparungen von gut 2000 Euro entgegen stehen, dann finde ich jede Diskussion um die Wartungskosten völlig albern.

    Übrigens: LPG-Preise unterliegen eben nicht "auch diesen" Schwankungen. Als ich 2005 meinen X6 umrüsten ließ, tankte ich für 59 Cent. Als Öl, Diesel und Benzin auf Allzeit-Rekordhoch waren, tankte ich für 65 Cent. Heute tanke ich an gleicher Stelle für 56 Cent. Das ist eine Preisspanne von 9 Cent je Liter (in 4 1/2 Jahren!), während Benzin im gleichen Zeitraum eine Preisspanne von gut 40 Cent hingelegt hat - und Diesel sogar noch mehr.

    Und während bei Benzin und Diesel die Preise schon mal an einem Tag um über 10 Cent steigen (gerne vor Feiertagen), braucht es bei Autogas für 2 Cent rauf auch mal zwei Jahre....

    Gruß,
    Christian
     
  11. Ronso

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    Ich will hier an dieser Stelle LPG nicht schlecht reden. Auch ich war zufrieden mit meinem LPG Fahrzeug. Es handelte sich nicht um eine Prins-Anlage, sondern um eine Lovato-Anlage. Damit die Garantie hält, musste ich alle 15.000km (!!!) zur Inspektion. Während das Auto nur alle 20.000km zur Inspektion musste.

    Fakt ist dennoch, Du tankst mit LPG öfters als eben ein mit Diesel betriebenes Auto. Der Verbrauch ist nun mal um einiges geringer (bei gleichem Fabrikat). Dass Du kaum Schwankungen in den Preisen bemerkt hast, hast Du Deiner Region zu verdanken. Ich weiß jetzt nicht, wo genau Du wohnst, aber es ist gänzlich bekannt, dass die Gastankstellen nahe der benachbarten Ländern (wie zB die Benelux-Staaten) mit die Günstigsten sind. Ich komme aus dem Raum Stuttgart. Auffällig war, dass die Preise stets bei 50%-60% vom BenzinPreis lagen, damit der Slogan "LPG 50% günstiger wie Benzin" immer gezogen hat. Rekordhoch war hier bei ca. 80 Cent. Angefangen hat's bei ca. 59 Cent. Mittlerweile kostet LPG hier wieder knapp 60-65 Cent. Natürlich stimme ich zu, dass Autogas unter der Woche (2-3Cent) nicht so großen Schwankungen ausgeliefert ist, wie Benzin oder Diesel (gerne mal 10 Cent oder mehr).

    Ich verbrauche derzeit ca. 6-7l auf 100km. Der Benziner verbraucht mit LPG ca. 11-12l. Bei einem Preisunterschied von ca. 35 - 40Cent pro Liter nehmen sie sich beide nicht. Das ändert sich natürlich, wenn der Preisunterschied größer oder geringer wird. Man kann davon ausgehen, dass er größer wird, und somit LPG im Vorteil ist. Im Moment aber, sehe ich im Vergleich Diesel / LPG keine großen Unterschiede.

    Wenn ich mir aber Deinen Beitrag durchlese, hast Du ein sehr LPG-freundliches Fahrzeug. Die heutigen Fahrzeuge benötigen schon mehr Wartung. Davon berichten auch meine Freunde mit ihren LPG-Fahrzeugen. "Früher war doch alles besser." ;) (weniger Software)

    Ich freue mich, dass ihr zufrieden seid mit Eurer Anlage. Ich auf jeden Fall habe bis zum jetzigen Stand niedrigere Spritkosten (-1,5€/100km) als mein Autogasfahrzeug, welches sogar kleiner war, einen kleineren Motor und weniger PS hatte. Laut Hochrechnung spare ich nun ca. 450 € an Spritkosten bei einer Jahreskilometerleistung von 30.000km.
     
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