Tipps beim Kauf eines gebrauchten E-Autos

Diskutiere Tipps beim Kauf eines gebrauchten E-Autos im Elektro Forum im Bereich Technikbereich: Alternative Antriebe; Auf Akkus achten: Die Fahrbatterie ist mit Abstand das teuerste Bauteil von E-Autos. Doch die Akku-Kapazität sinkt mit der Zeit etwas. Käufer...
Skyhessen

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Mazda CX30 M-Hybrid G150, AT, EZ 6/21
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Mazda´s seit 1995 /// Peugeot 207 CC VTi
  • Auf Akkus achten: Die Fahrbatterie ist mit Abstand das teuerste Bauteil von E-Autos. Doch die Akku-Kapazität sinkt mit der Zeit etwas. Käufer sollten sich deshalb aktuelle Akku-Prüfprotokolle der Werkstatt aushändigen lassen, rät der ADAC.
  • Achtung vor geringer Laufleistung: Längere Zeit komplett voll geladen oder stark entladen abgestellt zu werden, kann den E-Auto-Akku schädigen.
  • Hochvoltleitungen: Wer einen gebrauchten Stromer kauft, sollte den ganzen elektrischen Antriebsstrang überprüfen. Dieser ist zwar in der Regel nicht so verschleißanfällig, wie die anderen Bauteile. Dafür seien Fehler und
    Probleme schwerer zu erkennen. Prüfen Sie auch die orangen Hochvoltleitungen optisch auf Beschädigungen und Marderbisse. Schäden können gefährlich und teuer werden. Ansehen reicht, Finger weg!
  • Laufzeiten der Garantien: Die elektrischen Komponenten im Fahrzeug haben in der Regel abweichende und längere Garantien. Doch auch diese gelten nicht ewig: je nach Anbieter ist zwischen 100.000 km und 160.000 Kilometern Schluss, auch die Batterieleistung kann vorher schon etwas zurückgehen. Daher sollte die Garantie immer geprüft werden, genauso, ob die vorgesehenen Wartungsarbeiten dokumentiert wurden.
  • Prüfen Sie das Service-Heft: Ohne genaue Dokumentation können Sie Garantie-Ansprüche gegenüber dem Hersteller nicht durchsetzen.
  • Verschleißteile: Prüfen Sie auch Bremsen und Reifen. Wegen ihres hohen Drehmoments gelten manche E-Auto-Modelle als Reifenfresser. ** Die Bremsen von E-Autos kommen wegen der Rekuperation durch den E-Motor nicht so oft zum Einsatz wie die von Verbrennern. Bei manchen Modellen korrodieren die Bremsen dann schneller.
  • Zubehör: Halten Sie vertraglich fest, welche Kabel oder Ladeoptionen zum Zubehör gehören und vergewissern Sie sich, dass alles funktioniert. Ein fehlendes oder defektes Ladekabel führt zum Durchfallen bei der Hauptuntersuchung durch den TÜV. Solche Ersatzteile können oft mehrere hundert Euro kosten.

    https://enbw.com/blog/elektromobilitaet/elektroauto-gebraucht-kaufen-darauf-solltest-du-achten
** Mit einem Mythos aufräumen: Reifen von E-Autos sind nicht stärker von Verschleiß betroffen als die Reifen von Verbrennern. Das Gerücht geht auf das vermeintlich hohe Drehmoment beim Anfahren zurück. Dem ist aber nicht so, sagen Reifenexperten. „Reifen eines modernen Elektrofahrzeugs nutzen sich wesentlich langsamer ab als bei einem Fahrzeug mit traditionellem Verbrennungsmotor“, so Mikko Liukkula, Entwicklungsmanager des finnischen Premium-Reifenherstellers Nokian Tyres. „Das liegt in der guten Traktionskontrolle begründet. Die Fahrassistenzsysteme reduzieren Schlupf dank der schnellen Leistungsanpassung des Elektromotors. Diese Systematik reagiert viel schneller als bei Verbrennern, bei denen sie auf dem Bremsvorgang und dem Begrenzen der Motorendrehzahl basiert.“
 
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Förderung von privaten Ladestation

Die KfW fördert künftig Kauf und Montage von Ladestationen für E-Autos und Plug-in-Hybride.
Doch die Rahmenbedingungen sind eng gefasst. heise.de/ratgeber/Ladehilfe-Wie-Wallboxen-gefoerdert-werden

- Antragstellung ab 24.11.2020 möglich
- die Förderung beantragen, bevor die Ladestation (z. B. Wallbox) bestellt wird.
- Zuschuss von max. 900 Euro pro Ladepunkt
- für Ladestationen an privat genutzten Stellplätzen von Wohngebäuden
- gilt für Eigentümer und Wohnungseigentümergemeinschaften, für Mieter und Vermieter
- die Ladestation muss genau 11 kW Ladeleistung bereitstellen (Drehstrom, dreiphasig, 16 A). Schwächere oder stärkere Wallboxen werden nicht gefördert
- die Ladestation muss imstande sein, aus dem Stromnetz intelligent gesteuert zu werden (zumindest "update-fähig" dafür)
- Ladestation plus Installation müssen über 900 Euro kosten, sonst gibt es KEINERLEI Zuschauss
- zum Laden des Autos muss zu 100 Prozent Ökostrom bezogen werden, (Sondervertrag mit Ökostrom-Anbieter)
- die Speisung ausschließlich aus einer eigenen Fotovoltaik-Anlage ist theoretisch möglich, jedoch technisch aufwändig
- Dde Ladestation muss ab Inbetriebnahme mindestens ein Jahr genutzt werden, sonst ist der Zuschuss zurückzuzahlen.

Weitere Infos, Beispiele, Vorgehensweise und Download für Anträge:
https://kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/Förderprodukte/Ladestationen-für-Elektroautos-Wohngebäude
 
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