Mazda6 (GH) Start-Stop Automatik

Diskutiere Start-Stop Automatik im Mazda 6 Forum im Bereich Mazda6 und Mazda6 MPS; Hallo, mal 'ne vielleicht blöde Frage - wie lange sollte die Start-Stop Automatik durchschnittlich laufen (sprich: den Motor aus lassen), damit:...

  1. #1 michibeck1968, 01.10.2019
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    Hallo,
    mal 'ne vielleicht blöde Frage - wie lange sollte die Start-Stop Automatik durchschnittlich laufen (sprich: den Motor aus lassen), damit:
    a) die Batterie nicht über Gebühr leidet
    b) der Verbrauch in sinnvoller Weise sinkt

    Wenn die großen Verbraucher laufen geht die sowieso von allein wieder aus und der Motor springt an.
    Aber wo liegt in etwa die Mindest-Laufzeit, die man einhalten sollte ?
     
  2. Ricer

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    Welche eigentliche handlungsauslösende Information möchtest du aus diesen Informationen generieren?
     
  3. #3 Skyhessen, 01.10.2019
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    Mach Dir keinen Kopf darum - iStop arbeitet vollautomatisch. Lese Dir mal die Bedienungsanleitung dazu durch oder auch
    hier I - Stop Funktion
     
  4. #4 michibeck1968, 01.10.2019
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    Bei mir funktioniert es ja auch soweit reibungslos.
    Ich will halt nur vermeiden, daß auf Dauer die Batterielebensdauer gekillt wird durch entweder :
    - zu kurze Motorabschaltung d.h. viel Anlasserstromverbrauch oder
    - zu lange Abschaltung d.h. Batteriebelastung durch die verschiedenen laufenden Verbraucher.
    Bei meinem vorherigen Auto habe ich die Batterie zur Sicherheit nach 6 Jahren gewechsrlt, bei dem davor nach 8.
    Diese Art von.Lebensdauer erreiche ich aktuell wohl sowieso nicht mehr, deshalb will ich sie nicht auch noch durch eigene Unachtsamkeit weiter verkürzen.
     
  5. #5 tuerlich, 02.10.2019
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    Wie @Skyhessen ja bereits richtig bemerkt hat funktioniert i-Stop doch eh automatisch, wie willst Du also kontrolliert eingreifen um ein „zu kurzes“ stoppen zu verhindern?

    Ernsthaft vor jedem Anhalten den Deaktivierungsknopf drücken, wenn Du annimmst der Anhaltevorgang wir weniger als xy Sekunden betragen?

    Dieser ganze Nonsens hat nur den Zweck den Normverbrauch noch um weniger Nachkommastellen auf dem Papier zu schönen!

    Einen Nutzen, außer man mag die Stille an der Ampel, hat ein Start/Stop System für den Endverbraucher nicht!

    Im Gegenteil, wir haben hier bereits Fälle wo sich nach 4 Jahren eine Batterie durch dauerhaft verwendetes i-Stop verabschiedet hat!

    Den eingesparten 10€ an Kraftstoffkosten stehen nun 130€ Kosten für eine neue Batterie entgegen, da Diese wohl sonst etwa doppelt so lange gehalten hätte...

    Ich kann nur Jedem raten dieses System dauerhaft zu deaktivieren, bei mir habe ich das ziemlich direkt nach dem Neuwagenerwerb getan und bin mehr als glücklich damit!
     
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  6. #6 V168330, 02.10.2019
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    Hi,

    kann ich nur bestätigen !

    Auf der Kupplung stehen bleiben, um die Abschaltung zu verhindern, ist keine Alternative, geht auf die Ausrücklager.

    Entweder man gewöhnt sich daran, nach jedem Start das System per Tastendruck abzuschalten, oder man lässt es dauerhaft deaktivieren !

    Aber man sollte folgendes bedenken : Das Start/Stop System ist ein Fahrzeugbestandteil, dass zur Erreichung der angegebenen Schadstoffwerte benötigt wird. Es gehört zum Fahrzeug wie z.B. der Katalysator. Die Betriebserlaubnis des Fahrzeuges setzt die bestimmungsgemäße Funktion des Systems voraus. Wenn es dauerhaft abgeschaltet wird, was nicht vorgesehen ist und vom Anwender auch nicht selber vorgenommen werden kann, erlischt somit die Betriebserlaubnis des Fahrzeuges !

    Ich denke auf dieser Basis werden sich viele Werkstätten schwertuen, das System dauerhaft zu deaktivieren. Wenn doch, könnte es im schlimmsten Fall einem übergenauen TÜV Prüfer oder einem Sachverständigen auffallen, das hier etwas "abgeklemmt" wurde. Wahrscheinlichkeit und Risiko ? Muss jeder für sich entscheiden !

    Von anderen Marken, die dieses System schon länger einsetzen, ist bekannt, dass Start/Stop Systeme nicht wirklich gut für Motor (z.B. übermäßige Längung der Steuerkette mit resultierenden Motorschäden und einiges andere) und Batterie (verkürzte Lebensdauer) sind, die Reparaturkosten stehen in keinem Verhältnis zur Spritersparnis.

    Ich drücke die Taste schon so selbstverständlich, wie den Zündungsknopf, ist ein Automatismus geworden !

    Grüße
     
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  7. #7 Skyhessen, 02.10.2019
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    @michibeck1968
    iStop macht nicht unbedingt etwas kaputt ... und der Wiederstartvorgang belastet nicht übermässig den Anlasser. Der Hauptschub kommt von der Zündung aus dem Motor heraus (intelligente Kolbenstellung)
    Lies mal in der Linksammlung: Alles über iStop

    Mein 3BM ist jetzt über 5 Jahre alt. Mein iStop funzt noch wie am ersten Tag. Ich deaktiviere es mit dem Schalter eigentlich lediglich im Stadtverkehr oder im Stau bei ständigem Stop&Go.
    Bei längeren Halts (Baustellenampel oder Bahnschranken) schiebe ich den ersten Gang gleich ein (ohne Kupplung treten), wenn der Motor aus ist. Dann blinkt iStop und der Motor springt nicht gleich wieder nach 1-2 Minuten an. Somit lebt´s sich ganz gut.
    In dem o.g. Links steht auch, wie sich mit einem kleinen Eingriff iStop dauerhaft deaktivieren lässt.
     
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  8. #8 michibeck1968, 02.10.2019
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    @tuerlich - bei meiner Automatik, Hebel in "D", wird das iStop im Stand bei nur leichtem Bremspedaldruck nicht aktiviert. Somit kann ich über die Bremse immer entscheiden, ob der Motor sich nun abstellt oder nicht.
    @Skyhessen - vielen Dank für den link. Das Schulungshandbuch habe ich kurz angelesen, sehr interessant. Den Rest gehe ich die Tage in Ruhe durch. Wie Du richtig sagst, das iStop an sich ist ja systemintegriert und somit sollten alle Komponenten aufeinander abgestimmt sein. Mir ging es nur darum, keine evtl. zu kurzen oder zu langen Motorstops zu machen und so die Batterielebensdauer unnötig zu verkürzen (da die Dinger ja auch nicht gerade wenig kosten !).
     
  9. #9 michibeck1968, 02.10.2019
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    Für mich ist leider nicht erkennbar, ob dein post ironisch gemeint war oder nicht...wenn nein: Siehe Zeilen 2 und 6 meines ersten posts
     
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  10. Kai111

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    Was Mazda für mich schlecht gelöst hat, ist die Position der ist iStop Taste.

    Ich nutze das System gelegentlich, wenn klar ist das wird länger dauern, so ab 30sek..
    Auf meiner täglichen Strecke kann ich das gut abschätzen..
    Dann drücke ich die Taste was umständlich ist, optimal wäre die Funktion am Lenkrad.

    Im BC steht ca. 250km bisher durch Nutzung von iStop an Strecke gewonnen nach 40.000km.
    In Euro sind das bei mir sagenhafte 21 Euro! Spritersparnis.

    Genaugenommen rechnet sich das ganze nicht..im Winter lasse ich es immer ganz aus..
     
  11. #11 michibeck1968, 03.10.2019
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    Na ja, bei mir stand heute morgen "138 km Strecke gewonnen", bei etwas unter 14.500 km gesamt. Bei meinem Durchschnitt von 7,91 Liter/100km à € 1,50/Liter wären das aktuell € 16,37.
    Sollte die Batterie wirklich nach nur 4 Jahren schon streiken wären das bei dann bei ca. 60.000 km € 68,- bei gleichbleibendem Dieselpreis (was ich aufgrund der in den nächsten Jahren zu erwartenden neuen Umweltgesetze stark bezweifle).
    Bei dem obigen Szenario wären das in 4 Jahren (209 gr/km x gesparter 570 km) 119 kg weniger CO2, zzgl. weniger NOx, CO etc. pp.

    Und a propos - ja, ich freue mich über die Stille an der Ampel und das Gefühl, nicht ständig unnötigen Sprit zu verbrennen und die Luft zu pusten :oops:
     
  12. #12 McLovin, 03.10.2019
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    Hey wie sieht es aus mit verbauten i-eloop. Sollte das System, wenn es dann geladen ist die Batterie nicht belasten für eine kleine Zeit?
     
  13. #13 michibeck1968, 04.10.2019
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    I-eloop hilft Sprit sparen, weil es im Schiebebetrieb die kinetische in elektrische Energie umwandelt und so die elektrischen Verbraucher versorgt und die Batterie lädt.
    Beim Beschleunigen geht alles über den Motor, und bei konstanter Fahrt versorgt das eloop die elektrischen Verbraucher zusammen mit Motor und Batterie.
    So zumindest habe ich bisher das Funktionsprinzip verstanden. Somit ist das ein zwar parallell laufendes, aber separates System zum iStop.
     
  14. #14 McLovin, 04.10.2019
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    Aber es soll doch bis zu eine Minute die elektrischen Verbraucher versorgen, wenn Start-Stop aktiv ist bzw der Motor sich abstellt. Von daher würde die Batterie doch nicht genutzt werden und so auch nicht belasten.
     
  15. #15 implied, 04.10.2019
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    Ich frage mich manchmal, warum sich hier überhaupt noch jemand Gedanken zum Start/Stopp macht.
    Lichtmaschine, Batterie, Anlasser etc. sind auf die "gestiegenen Bedürfnisse" ausgelegt. Klar sind diese Komponenten im Falle eines Defektes und Austausches dann in der Reparatur teurer. Aber mal Hand aufs Herz: Manche monieren eine nicht mehr ausreichend arbeitende Batterie nach 4 Jahren... Nun, eine Batterie ist immer ein Verschleißteil, durch verschiedene Faktoren kann die Lebensdauer verkürzt/verlängert werden. Aber nach 4 bis 5 Jahren sind die meisten Batterien am Ende. Hat jemand mit Start/Stopp seiner Erfahrung nach früher den Anlasser wechseln müssen als vorher ohne? Ich denke, auch da gibt es keine wirklich signifikanten Unterschiede.

    Man muss aber auch mal die Technik anschauen. Der Startvorgang aus dem Start/Stopp-Betrieb wird in erster Linie durch einspritzen einer kleinen Menge Kraftstoff und einer ersten Zündung in einem Zylinder erreicht, der Starter hilft - soweit ich weiß - nur mit einem Millisekunden langen Drehimpuls etwas mit (wenn überhaupt).
    Die neuen Mildhybridsysteme (Batteriebasis) oder auch das iEloop (Zwischenspeicherung rekuperierter Energie in Kondensatoren) helfen da noch ein wenig mehr, das Sparpotential zu nutzen.

    Und wenn der Start/Stopp-Betrieb nur 5% an Sprit einspart ist wieder ein kleiner Teil getan. Ich denke da an mein Kind, an meine Enkelkinder und die Umwelt. Ich nutze das Spritsparpotential des Fahrzeuges, fahre selber aktiv spritsparend, fahre viel mit Tempomat und vieles mehr. Am Ende geht es doch um den Umweltnutzen und nicht um ein Gegenrechnen, wieviel Sprit und Kosten ich spare um dann am Ende ggf. höhere Reparaturkosten so "einfahren" zu können.

    Und solange es keine Alternative gibt - denn aufgrund diverser Auswirkungen auf 3te Welt Länder, Wasserverbrauch, CO2-Rucksack etc ist das Feststoff-Batterie-Elektrofahrzeug absolut sinnentleert - fahre ich eben wenn ich muss Benziner, und das so sparsam wie es eben geht. Und ein Verkehrshindernis bin ich übrigens dadurch auch nicht.
    Warum kein Diesel? Dafür fahre ich mit aktuell maximal 9.000 km im Jahr viel zu wenig.

    Also, Kopf zumachen, Start/Stop und andere System nutzen und fertig. Wollte mal gerne meine Meinung dazu kundtun.
    ;-)
     
  16. Kai111

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    Schön wäre eine Einsparung von 5%..

    Bei mir sind es 0,6-0,7%. Es stellt sich die Frage ob die Umwelt etwas davon hat?

    Es braucht Zusatztechnik für Start-Stop und öfter mal eine Neue bzw. größere Batterie usw.. die sind Sondermüll oder werden aufwendig entsorgt.

    Um es nochmal für meinen Fall zu verdeutlichen, nach 160.000km habe ich eine Tankfüllung rausgefahren mit Start-Stop.

    Ich denke sinnvoller ist es einfach sparsam zu fahren, nach 40.000km habe ich ein Schnitt von 6,0 Liter Super..damit habe ich das mögliche für mich und die Umwelt gemacht, auf das Auto verzichten kann ich nicht.
     
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  17. #17 tuerlich, 04.10.2019
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    Bei 5% Ersparnis würde sicher Niemand den Sinn anzweifeln!

    Nur leider sind es eher 0,5%!
     
  18. #18 implied, 07.10.2019
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    Batterie ist Batterie (also ich rede jetzt nicht von E-Fahrzeug.Akkus, das ist ne andere Hausnummer), ob groß oder klein, sie besteht zum großen Teil aus Blei, der zum größten Teil recycelt wird. Der Kunststoff wird zu Granulat verarbeitet und wiederverwendet. Der Aufwand und die Quote ist die gleiche - ob große oder kleine Batterie.
    Ja, es braucht "Zusatztechnik". Nachdem Start/Stop schon lange entwickelt wird, sind die System heutzutage aber genauso zuverlässig wie andere verbaute Fahrzeugsysteme.

    Meiner Erfahrung nach als auch bewusst testen sind 5% leicht erreichbar.
    3 mal getestet: Strecke von 15km, Fahrt zu gleichen Uhrzeiten (ca. 23 Uhr), gleiche Ampelschaltungen, 50%/50% Stadt/Land, wenig Ampeln (5-6 Anhaltevorgänge)
    Ohne Start/Stop lag der Verbrauch nach BC bei 5.3 bis 5.6 l/100
    Mit Start/Stopp 4.8 bis 5.1
    Je höher der Stadtanteil um so höher die Ersparnis

    Hochgerechnet in dem Beispiel mit geringem Einsparpotential also schon knapp mehr als 5%. Auf 13.500km (in etwa der Bundesdeutsche Jahresdurchschnitt) sind es ca. 45 Liter, so um 105 Kilo CO2 weniger bedeutet das.
    Bei 43.800.000 Fahrzeugen in Deutschland sind es AcHTUNG: 4.671.270.000 Kilo CO2

    Also über was reden wir denn hier? Darüber dass jemand Angst hat, es wären mit Start/Stop mehr oder teurere Reparaturen zu erwarten, die sich nicht mit der Spritersparnis gegenrechnen?
    45 Liter je 1,45 auf 4 Jahre sind 261 Euro, da ist eine auf Start/Stop ausgelegte Batterie locker drin.

    Klar, die wirklich big player im CO2 produzieren liegen woanders, da muss man jetzt kein größeres Faß aufmachen. Aber wenn jeder Start Stopp nutzt, seine Äpfel aus der Region und nicht aus Israel kauft, seine Wohnung nicht immer auf 25 Grad heizt, eben in vielen Dingen ein wenig "mitmacht" ..... dann kann doch einiges erreicht werden.

    Ich denke, darum geht es in erster Linie ;-)
     
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  19. #19 tuerlich, 07.10.2019
    Zuletzt bearbeitet: 07.10.2019
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    Ein PKW verbraucht im Stand in der Stunde etwa einen Liter.

    Um bei einem Verbrauch von 5L/100km also 5% einzusparen, macht 0,25L, muss Du 15min mit aktivem i-Stop gestanden haben!

    Da würde ich mir ne andere Strecke aussuchen...

    Edit: Anmerkung auf 100km gerechnet!
     
  20. #20 implied, 07.10.2019
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    Habe nur das wiedergegeben, was mir der BC auf gleicher Strecke anzeigte.

    Zitat:

    Test zeigt: Im Stadtverkehr lässt sich Kraftstoff sparen
    Praxistests zeigen, dass eine Ersparnis erzielt werden kann. Beim einem Expertentest konnten Verbrauchsvorteile von einem halben Liter Sprit pro 100 km Fahrstrecke ermittelt werden. Einige Fahrzeuge verbrauchten durch die Start-Stopp-Automatik sogar 0,8 l weniger als bei deaktivierter Motorabschaltung.
    In diesem Zusammenhang muss allerdings beachtet werden: Sprit sparen durch die Start-Stopp-Automatik ist nur dann möglich, wenn der Motor häufig an- und abgeschaltet werden muss. Das ist typischerweise im Stadtverkehr der Fall. Wer mit seinem Fahrzeug hauptsächlich über Land oder auf der Autobahn unterwegs ist, wird kaum Kraftstoff sparen.

    Fazit
    Das Argument, durch das häufigere Anschalten des Motors würde sich der Verschleiß vor allem am Anlasser erhöhen, greift übrigens nicht! Bei Motoren mit der Start-Stopp-Automatik sind die betreffenden Bauteile entsprechend robuster ausgeführt. So zeigt sich am Ende: Mit der Start-Stopp-Automatik lässt sich tatsächlich einiges sparen. Viele Autofahrer schätzen nach einiger Nutzung des Systems auch die Ruhe, weil der Motor nicht mehr permanent läuft.

    Zitat Ende.
    Damit kommen also die "Experten" auf mehr als 5%.

    Ganz ehrlich, und wenn es am Ende nur 4 oder3 oder 2% wären, es führt ja nichts dran vorbei, dass es CO2 einspart. Es führt doch die obige Rechnung nicht ad absurdum, nur weil der eine oder andere ein paar Prozent mehr oder weniger sparen kann. Und wenn es am Ende tatsächlich "mehr" kostet, ist es mir das eben Wert. Ich fahre Auto, kann ich mir eine Reparatur nicht leisten, dann lasse ich es eben.
    Warum reden wir hier über eine monetäre Ersparnis? Das ist doch das was mir gerade nicht einleuchten mag.
     
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