rechtliche Frage zum Verhalten auf der AB

Diskutiere rechtliche Frage zum Verhalten auf der AB im Off Topic Forum im Bereich Public Section; Hallo @ all :winke: Heute morgen fuhr ich, wie immer, über die AB in die Stadt zur Arbeit. Auf der A2 viel mir ein Kleintransporter auf, der...

  1. #1 Schurik29a, 09.10.2007
    Zuletzt bearbeitet: 09.10.2007
    Schurik29a

    Schurik29a Mazda-Forum Profi

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    Hallo @ all :winke:

    Heute morgen fuhr ich, wie immer, über die AB in die Stadt zur Arbeit. Auf der A2 viel mir ein Kleintransporter auf, der etwas zu schnell unterwegs war. Ist soweit nicht schlimm, gibt es öfter und auch ich bin manchmal etwas zu zügig unterwegs. Auf der knapp einen km langen Abfahrt wird leider meist etwas dichter aufgefahren - somit fuhr der Kleintransporter weiter auf der rechten Spur und drängelte sich dann erst zum Ende der Ausfahrt zwischen dichter fahrende PKW. Auch das ist hier leider normal, sowohl das dichte Auffahren, als auch das Reindrängeln um ne halbe Sekunde zu gewinnen. Was mich dann wirklich ärgerte kam dann auf der weiterführenden A 391. Direkt nach der Auffahrt fuhr der Kleintransporter auf die linke Spur. Auf der AB sind 100km/h erlaubt, die meisten fahren schneller (bis laut Tacho 120) - soweit auch i.O. Als jedoch der Kleintransporter unter 100 fuhr, schaute ich mal rechts rüber und stellte fest, dass die rechte Spur einige 100 Meter frei war und vor dem Transporter ebensoviel Platz war. Also wieder nach links, kurz ein wenig aufgerückt und gehofft, dass er recht rüber zieht. Das wiederholte ich einige Male. Sobald der/die Fahrer/in des Transporters merkte, dass ich vorbei wollte, wurde das Gaspedal wieder gefunden. Allerdings auch nur für einige Sekunden. Dann, wie ein Wunder zog der Transporter in einer Rechtskurve auf die rechte Spur (ohne zu blinken) und ich wollte, da wieder unter 100 gefahren wurde dran vorbei. Meine Freundin schrie mich an, weil der Transporter, ohne zu blinken, wieder zurück kam (ich fuhr schon daneben, aber nicht im toten Winkel) und dann, wohl ohne zu schauen, einfach immer weiter nach links kam. Als die Leitplanke uns beängstigend nah kam musste ich natürlich bremsen um einen Unfall zu vermeiden. Überrascht hatte mich das Manöver des Transporters eigentlich nur, weil beide Spuren frei waren. Vor Frust bin ich dann rechts rüber und wollte den/die Fahrer/in mal wach hupen, aber plötzlich wurde das Gaspedal wieder gefunden.
    Aus meiner Sicht war es mehrfacher Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot, Nötigung, Behinderung und überhaupt eine gefährdende Fahrweise. Im Transporter saß nur eine Person, wir waren zu zweit. Kann ich jetzt gegen den/die Fahrer/in irgendwas machen, oder habe ich da mal Pech gehabt?
    Den Betrieb und das Kennzeichen habe ich mir notiert und werde die Chefin noch anrufen - jedoch wollte ich gern zuvor über die rechtliche Lage etwas mehr erfahren. Wie denkt Ihr darüber? Kann man was machen, oder ist sowas nur frustrierend?

    Dank und Gruß

    Schurik
     
  2. #2 Hagen_77, 09.10.2007
    Hagen_77

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    Oh man solche Typen liebe ich auch nur zu sehr... bin echt so froh das ich denen mit dem Rex jetzt ohne Probleme entkommen kann wenn ich will, mit meinem 73PS 323 war das auch immer Horror weils kein entkommen gab :|

    Allerdings scheue ich mich nicht einfach zu HUPEN was die Röhre hergibt wenn mir einer fast ins Auto fährt weil er ohne Blinken und schauen die Spur wechselt, solche Typen muss man anhupen :x

    Solche Idis gibts ja bei uns auch zur genüge, kanpp auffahren bei 150, Spurwechseln ohne Blinken, die Linke Spur blockieren mit 110, einordnen ohne schaun oder blinken (irgendwer bremst schon)... darum fahre ich fast nur noch zu gewissen Zeiten, wenn nimma wirklich was los ist auf der AB und die Stadt versuche ich zu meiden so gut es geht...

    MFG
    Hagen
     
  3. #3 Tha Rob, 09.10.2007
    Tha Rob

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    Denke schon, daß sich da juristisch was bewegen läßt, weil:
    - Du kannst den Tathergang einschließlich Orten und Zeiten wiedergeben
    - Du hast Zeugen
     
  4. Plasma

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    Es mag wohl sein, dass du da im Recht bist und was machen kannst, aber was bitte soll es bringen? Der Typ wird mit Sicherheit alles abstreiten. Du kannst ihn anzeigen und dann geht die Suche nach Zeugen los, wenn der Staatsanwalt das für nötig hält, was ich aber bezweifle, da es weder Sach- noch Personenschaden gegeben hat. Vermutlich wird der Aufwand in keiner Relation zum eventuellen Ergebnis stehen. Also gehe ich mal davon aus, dass der Staatsanwalt da nix machen wird.

    Der Fahrweise nach, würde ich mal darauf tippen, dass der Kerl verbotenerweise am telefonieren war. Es soll ja Leute geben, die vergessen da auch mal die Pedale oder den Blinker zu betätigen, wenn sie telefonieren im Auto.

    Und selbst wenn der Staatanwalt was unternimmt. Der Fahrer des Transporters kassiert vielleicht ein Bußgeld und das wars. Du hast da gar nix von. Also würde ich das einfach unter "ärgerlicher Vorfall" ablegen und vergessen.

    Etwas anderes wäres es, wenn es von behördlicher Seite (Polizei in Zivil mit Kamera an Bord) gefilmt worden wäre. Dann wäre der Fall klar und er bekäme schnell ein Bußgeld. Aber als Privatmann jemanden anschwärzen ohne handfeste Beweise kannst du vergessen.

    Die Gerichte haben nun wirklich mit wichtigeren Dingen genug zu tun, um sich mit solchen Lapalien zu befassen, bei dem noch nicht mal irgendein Schaden entstanden ist.

    Wenn ich jeden Anzeigen wollte, der mir durch sein fehlerhaftes oder fahrlässiges Verhalten auf der Autobahn auffällt, hätte ich viel zu tun. Und nützen würde es dann doch nix.

    Gruß
    Plasma
     
  5. #5 M6Freund, 09.10.2007
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    Hallo

    keine Chance, aussage gegen Aussage. auch wenn ihr zu 2 drin wart und er alleine, wenn ihr eine Anzeige macht wird er darauf hin angeschrieben und da kann er auch sagen das er zu 2 drin war und das ihr ihn genötigt habt zwecks dichten auffahren, letztendlich wird das verfahren eingestellt, Chancen hast du nur wenn mehrere Autofahrer die gleiche Aussage machen wie du, oder du hast es aufgenommen bzw. Handykamera.

    solche leute kann ich auch leiden die nur links fahren und auf den anderen Spuren ist alles frei, bin LKW Fahrer und sehen jeden Tag solche Idioten. vorallem wenn sie 2 Meter vor dem LKW reinfahren und voll abbremsen weil sie dort abfahren wollen, 40 Tonnen kann man halt nicht auf 2 Meter abremsen.
     
  6. #6 harryhops, 09.10.2007
    harryhops

    harryhops Guest

    habe auch son fall gehabt letztes jahr .hatte den typ angezeigt.die folge war die staatsanwaltschaft hat eingestell doch die busgeldstelle nicht. also doch verhandlung. weil sein rechtsanwallt das wohl so wollte. kurz um alle waren da nur er und sein anwalt nicht. die richterin sauer hat dann der rechtsgehilfen diktiert das sie die strafe auf 600€ und 1 monat fahrverbot plus2 punkte verhängt in abwesen heit der beiden und es gab noch ne strafe für beide wegen missachtung des gerichtes da sich keiner abgemeldet hatte von beiden.
    also es bringt manchmal doch was wenn mann mal sich nicht alles bieten lässt.

    übrigens die nächste anzeige läuft schon wieder gegen nen t4 bus fahrer dichtes auffahren in 120 zone rechts überholen links überholversuch obwohl ich schon links fuhr auf der ab2 und noch divise sachen mehr. er wurde gleich von drei fahren angezeigt.
     
  7. Gast

    Gast Guest

    also ich würd erm anzeigen wegen nötigung und öffentlicher gefährdung anderer verkehrsteilnehmer. wennst an zeugen hast, kommst damit auch sicher durch und seinen chef würd ich auch mal anrufen, weil die wissen oft gar ned wie sich ihre fahrer im strassenverkehr aufführen und es bekam schon manch einer nen flugschein, wo ich angerufen hab (behindertentransport san bei uns in ö gern strassenrowdies).
     
  8. #8 Schurik29a, 10.10.2007
    Zuletzt bearbeitet: 10.10.2007
    Schurik29a

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    Danke für Eure Meinungen. Die Chefin werde ich heute noch anrufen - wolltre bewusst bis heute warten um mich ab zu reagieren und nicht die Chefin zu beleidigen. Je nach dem, was und wie sie mit mir spricht werde ich dann entweder den Deppen anzeigen, oder halt nicht.

    Ich bin mit Sicherheit auch kein Unschuldslamm und würde auch kein Marathonanzeiger werden - aber das Verhalten hat einiges an Übersehbarem überstiegen, kann also nicht als Versehen, oder seltenen Fehler abgetan werden.

    Ich werde Euch über das Gespräch mit der Chefin berichten - bin gespannt wie sie reagiert.

    Gruß Schurik

    PS: LKW und Bus habe ich auch mal gefahren (insgesamt 6 Jahre), da kann man einiges erleben :?



    Die Chefin ist erst morgen wieder erreichbar und mit der Sekretärin wollte ich darüber nicht sprechen.
     
  9. #9 kassandra2005, 10.10.2007
    kassandra2005

    kassandra2005 Mazda-Forum User

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    Schade, ich als Chefsekretärin hätte bei so einem Anruf bestimmt dafür gesorgt, dass die Angelegenheit nicht versandet. So kanns dir passieren, dass die Chefin vielleicht gar nicht mit dir spricht. Egal, auf alle Fälle bleib hartnäckig, ich kenn auch so nen Fall, da stand Aussage gegen Aussage und der Verursacher ist zu ner ordentlichen Geldstrafe verknackt worden, weil er schon aktenkundig war! Nur das weiß man vorher natürlich nicht.
    Viel Erfolg!
    Gruß
    kassandra2005
     
  10. #10 Schurik29a, 11.10.2007
    Zuletzt bearbeitet: 11.10.2007
    Schurik29a

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    Moin, die Chefin ist um ca 9 wieder da ;)
    Bin gespannt, was sie dazu zu sagen hat - die Tochter schien nicht sonderlich überrascht, als ich sagte, dass ich ne unschöne Bekanntschaft mit einem Ihrer Angestellten auf der AB hatte.
    Bis nachher, dann kommt der Bericht des Telefonats.

    Gruß Schurik


    Habe jetzt mit der Chefin telefoniert. Sie sagte, dass sich der Fahrer bisher nicht geäußert hat, aber mit ihm nach Feierabend sprechen wird. Sie versicherte mir gleich, dass bisher keine Beschwerde gekommen sei und alle ihre Fahrzeuge immer gewartet werden, Winterreifen bekommen und die Monteure mit Headsets ausgestattet sind um ihrerseits die größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Des Weiteren berichtete sie mir von ihren Erfahrungen auf den Autbahnen. Ich sagte ihr, dass ich für vieles Verständnis habe und ich mich nicht an dem ständigen Geschwindigkeitswechsel aufhänge, mir jedoch bei dem unvorhergesehen Spurwechsel die Hutschnur geplatzt ist. Sie bat mich erstmal keine weiteren Schritte einzuleiten, weil der Fahrer (er war allein im Auto) Familie mit Kindern hat und auch sonst keine Beschwerden oder gefährliche Fahrweisen seinerseits bekannt sind. Sie entschuldigte sich in seinem Namen und wir werden die Tage nochmal telefonieren, damit ich auch seine Stellungnahme erfahre - dann sehen wir weiter.
     
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