PDF Öl

Diskutiere PDF Öl im Mazda5 Forum im Bereich Technikbereich: Die neue Zoom-Zoom Generation; :?:Moin moin kann mir mal einer Sagen ob ich ein ganz spezielles Öl brauche für meinen 5er Mazda Diesel ??? und wenn geht von Shell eine Type...

  1. #1 Franky69, 12.05.2008
    Franky69

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    :?:Moin moin kann mir mal einer Sagen ob ich ein ganz spezielles Öl brauche für meinen 5er Mazda Diesel ??? und wenn geht von Shell eine Type ;-)das wäre klasse vielen Dank im vorraus ....;-)
     
  2. h.wei

    h.wei Guest

    Ich kenne zwar kein PDF - Öl, wenn Du aber ein DPF (Diesel-Partikel-Filter) -Öl meinst, dann kann ich Dir sagen:
    Soviel ich weiß kannst Du NUR das Mazda Original Öl verwenden, und das kostet ein vermögen.....
    Auch das Öl selber wechseln, oder wo anders als bei Mazda wechseln lassen wird schwierig, denn Du brauchst die Mazda Software um dem Motorsteuergerät mitzuteilen das das Öl gewechselt wurde.
    Sonst kann es passieren - Notlaufprogramm - blinkende DPF Leuchte...
    http://auto-presse.de/news-auto.php?newsid=8109

    mfg
    h.wei
     
  3. ramses

    ramses Stammgast

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    Es gibt auch andere Hersteller, die ein besonderes, nähmlich Schwefelarmes,damit weniger Partikel bei der Verbrennung,Öl herstellen.Einpaar Marken und Bezeichnungen sind hier im Forum schon benannt worden. Bitte suchen.
     
  4. fraggl

    fraggl Mazda-Forum Profi

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    Das Original Mazda Öl bekommt man auch günstig bei Ebay und kann es dann meist problemlos zur Werkstatt mitbringen ;)
     
  5. #5 Golem74, 14.05.2008
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    ...zusätzlich wäre interessant, ob es mittlerweile Öle gibt, die die Beimengung von Diesel, wie sie bei der Regeneration von DPF anfällt, gut abkönnen.... Muss mich mal umhören.
     
  6. Jonni

    Jonni Mazda-Forum Profi

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    Tipp: bis morgen gibt es noch bei Praktiker das Öl Mega Star 5W-30 im Angebot zum Preis von EUR 29,99 für 5 ltr. Hersteller des Öls ist Addinol aus Leuna. Das Öl erfüllt u.a. die Normen Mercedes 229.51, VW 507 00 und BMW Longlife 04. Das sind die aktuellen Normen der deutschen Hersteller für Fahrzeuge mit DPF. Preiswerter dürfte es kaum noch gehen.

    CU
    Jonni
     
  7. #7 Firestarter, 14.05.2008
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    Als Shell Öl kommt dann nur das 5W30 Ultra Extra in Frage. Und das ist günstiger als "Mazda"-Öl, Mazda hat ja keine eigene Raffinerie... :-) Ich gehe mal davon aus das Du guten Bezug zum Shell-Öl hast.
     
  8. #8 future74, 15.05.2008
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    Es gibt mittlerweile auch andere Ölhersteller, welche die Vorgaben von Mazda für das DPF erfüllen. Es muss die Spezifikation ACEA C1 aufweisen, die Marke ist dann egal.
    Wir füllen auch das Castrol SLX C1 5W30 für alle Mazda 5 u. 6 mit DPF ein. Leider kosten diese Öle ziemlich viel, da eine bestimme Menge an Sulfaten, Phosphor und Schwefel nicht überschritten werden darf, da ansonsten der DPF beschädigt werden könnte.

    Grüsse Peter
     
  9. #9 Golem74, 15.05.2008
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    Hallo future74:

    Wie ist denn Dein Standpunkt zu dem Thema Ölverdünnung beim DPF?
    Gehört ja zumindest indirekt zu dem Thema...

    Im Mazda 5 (und bei anderen auch, nehme ich an (?)) haben wir ja den schicken Ölstab mit "L-F-X" Markierung.. wobei die X-Markierung, die wohl den Wechsel aufgrund zu hoher Ölverdünnung durch Dieselkraftstoff anzeigt, ja schon derbe weit oben liegt... wenn man jetzt noch einberechnet, dass noch etwas Öl verbraucht wird (was man ja jetzt nicht mehr so einfach messen kann) ergibt sich ja da eine erkleckliche Menge, was da an Diesel im Öl sein kann.....

    Ist da irgendwas bekannt dass das vorgeschriebene Dexelia (was ja letztlich wohl auch nur ein zugekauftes, nicht mal arg besonderes Öl von einem Lieferanten ist) da explizit genug Reserven hat um auch im Fall des Falles noch genug Reserven zu haben, schmierungstechnisch gesehen?
     
  10. Saban

    Saban Guest

    Ölwechsel und Zurücksetzen

    Wird nach dem Ölwechsel beim DPF Modell mit dem WDS zurückgesetzt?
     
  11. #11 Golem74, 15.05.2008
    Golem74

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    Das wurde.. irgendwo... hier schon mal behandelt, und die Antwort war "ja", wenn ich nicht irre.

    Das Rücksetzen muss wohl auch sein, denn ich vermute mal, dass die DPF - Warnlampe wegen zu hoher Ölverdünnung nicht etwa durch einen vergleichsweise teuren Ölgütesensor geschieht, sondern einfach durch das erreichen einer Summe von abgebrochenen aktiven Regenerierungen.. zumindest die grobe Richtung dürfte in dieser Vermutung nicht falsch sein.
     
  12. Saban

    Saban Guest

    Gibt es beim WDS Versionen, so dass es sein kann dass einzelne Modelle nicht enthalten sein könnten? Welches ist die aktuelle Version?

    Haben alle Mazda Werstätten Europaweit dieselbe Version?
     
  13. #13 future74, 15.05.2008
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    Der WDS Tester wird schon seit Jahren nicht mehr benutzt und es gibt auch keine aktuelle Programmversion mehr. Für Modelle mit DPF kann man mit dem alten WDS gar nichts machen, weil bei der letzten Version noch keinen DPF gab.

    Aktuell wird jetzt nur mehr mit einem Laptop gearbeitet, und einem Interface und dem Diagnosekabel, und selbstverständlich der Software, welches als M-MDS(Mazda-Modular Diagnostic System) bezeichnet wird.

    Es haben alle Mazda Werkstätten europaweit die gleiche Version, diese wird täglich über das Internet aktuallisiert.

    Das Rücksetzten von Motoröl nach einem Ölwechsel ist unbedingt erforderlich, damit das Steuergerät die Qualität und Quantität des Motoröls genau einstufen kann. Gemessen wird nähmlich weder die Menge noch die Güte des Öles, sondern das wird rechnerisch erfasst. Dabei werden sehr viele Faktoren berücksichtigt, wie z.B. auch die Menge an Kraftstoff, welches vom Öl wieder verdampft. Wenn das Steuergerät einen Wert erreicht hat, wo das Motoröl entweder einen zu hohen Stand hat, oder die Qualität nicht mehr ausrreichend ist, wird die DPF Warnlampe zu blinken anfangen, bis es wieder rückgesetzt wird(und natürlich muss das Öl dann gewechselt werden).

    Zu der Frage von Golem74:
    Der Dieselkraftstoff hat auch ohne Motoröl sehr gute Schmiereigenschaften(die Hochdruckpumpe und Injektoren werden ausschliesslich mit Dieselkraftstoff geschmiert), nur kann der Schmierfilm vom Dieselkraftstoff nicht die mechanische Belastung standhalten, welches vom Motoröl verlangt wird. Demnach sinkt die Schmierleistung des Motoröles kontinuierlich, und wenn ein kritischer Punkt erreicht wird leuchtet dann die Warnlampe auf. Aber keine Sorge, es ist kein einziger Fall bekannt, wo aufgrund der Ölverdünnung ein Motorschaden bzw. ein vorzeitiger Verschleiss festgestellt wurde. Das Verdünnen macht nicht soviel aus, als wenn das Motoröl eindickt. Dies passiert wenn längere Zeit kein Motoröl gewechselt wird, speziell bei Dieselmotoren ohne DPF. Da hatten wird auch schon mehrere Fälle, wo 40-50tkm kein Motoröl gewechselt wurde, und dann das Fahrzeug mit einem kapitalem Motorschaden eingeschleppt wurde. Meistens bei fast neuen Autos, noch in der Garantiezeit. In solchen Fällen geht klarerweise jede Garantieleistung verloren.

    Das Dexelia Motoröl ist kein besonderes Motoröl, es ist aus dem Hause Elf/Total. Das Dexelia DPF-Öl, ist auch nichts besonderes, lediglich hinterläst es beim Verbrennen weniger Sulfat-Asche und es hat Grenzwerte von Phosphor und Schwefelanteil, welches dem DPF schaden würde. Bei Modellen mit DPF kann auch ein anderes Motoröl eingefüllt werden, nicht nur das Mazda Dexelia DPF, sondern auch von anderen Ölherstellern, nur muss es unbedingt die Spezifikation ACEA C1 aufweisen.

    Grüsse Peter
     
  14. #14 Golem74, 15.05.2008
    Golem74

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    Erstmal vorweg: Danke für die ausführliche Antwort, klasse..

    Jetzt das negative: Ich habe tausend Gegenfragen. :mrgreen:

    Keine Angst, sind doch nicht ganz so viele....

    Ich glaube, das entspricht dem Trend bei anderen Herstellern.. dürfte deutlich kostengünstiger sein, normale PCs als Hardware-Basis zu nehmen anstatt die "alten" Sondergeräte..

    Dann stimmt ja meine Vermutung soweit:

    Den Faden möchte ich doch gleich weiter spinnen: Demzufolge ist ja dann auch nur maßgeblich, was das Steuergerät errechnet.. die Anzeige auf dem Ölmessstab mit dem "X" ist bestenfalls noch eine Orientierung für den Fahrer, aber das war's dann wohl auch schon. Allerdings kommt mir vor, dass beide Verfahren die Schwachstelle haben, dass sie nicht einberechnen dass ein Motor ja auch mal mehr Öl verbrauchen kann.. was ist dann? Wenn man berücksichtigt, das ja die Hersteller gerne mal sagen "Bis zu 1 Liter auf 1000 km ist alles in Ordnung" würde sich ja da ein ganz anderes Verhältnis von Diesel zu Motoröl ergeben... und keiner würde es im krassesten Fall merken.


    Das ist mir bekannt, nur hat die Schmierwirkung des Dieselkraftstoffes ja wohl im Laufe der Zeit durch diverse Maßnahmen immer mehr nachgelassen, wenn ich richtig informiert bin, unter anderem durch die Entschwefelung.. wobei nicht der fehlende Schwefel das Problem ist, sondern das Verfahren, dass den Schwefel wohl entzieht die Schmierfähigkeit negativ beeinflusst, wenn ich mich grob recht erinnere... Aber das sind Themen für ausgewiesene Fachleute.

    Tja, das ist ja so ein bißchen ein Streitthema:

    Hier:
    http://www.mazda-forum.info/showpost.php?p=127602&postcount=340

    Wird ja davon ausgegangen, das bereits eine wesentlich geringere Beimengung von Diesel zum Öl schädlich ist, Mazda setzt die Menge wesentlich höher an... ich vermute mal das es andere Hersteller ähnlich machen, Ölverdünnung ist ja auch bei Ford z.B. ein Thema.

    Ich denke mal, wir werden erst in einigen Jahren wirklich wissen, wie sich das in der Praxis auswirkt.... vorausgesetzt, man kann sich halbwegs einen Überblick verschaffen, wie lange die Motoren mit DPF dann in der Praxis überlebt haben.

    Du schreibst ja, dass ihr noch keinen auffälligen Verschleiß von wegen Ölverdünnung festgestellt habt... habt ihr demnach auch noch keinen Motorschaden gehabt, wo aufgrund der nachträglich gestellten Diagnose mal rauskam "Ausfall durch mangelnde Schmierwirkung durch Ölverdünnung" oder sowas in der Art? Wer stellt die Diagnose, geht da eine Probe vom Öl und Schadteile zu Mazda? Und sind überhaupt Diesel mit DPF und "anständiger" Laufleistung unterwegs, wo man sagen kann "die fahren auch immer noch und sind bisher unauffällig", z.B. Taxis?

    Du schreibst ja schon so schön, dass es nichts besonderes ist...
    Wenn ich mich recht entsinne, gibt es für verleichbares Geld deutlich bessere Öle (ACEA C3 ?) die auch von den übrigen Parametern her interessant wären, z.B. auch bei Dieselbeimischung mehr Reserven was den Verschleißschutz angeht.

    Wie sieht das denn bei euch in der Praxis aus.. Wenn der Kunde mit eigenem Öl ankommt... Wird sowas nur zähneknirschend gemacht? Bin ich wirklich mit der Garantie auf der sicheren Seite, so lange ich ein Öl mitbringe, dass die Spezifikation erfüllt bzw. übertrifft? Und betrifft das nur die ACEA Spezifikation, oder sollte auch die Viskosität dem Dexelia entsprechen (war ja 0W-30, wenn ich mich recht entsinne..), das war ja so ein bisschen umstritten, andere schwören da eher auf so was wie 5W-40 ....

    Tja, wie gesagt, tausend Fragen! :)
     
  15. #15 future74, 16.05.2008
    future74

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    Ja das mit den Testgeräten ist wohl die bessere Alternative, vorallem auch weil es viel einfacher zu bedienen ist und nicht so anfällig. Der WDS hatte ja noch Windows98 als OS und der stürtze pausenlos nur ab, obwohl ja alle Hardwarekomponenten genau ausgewählt wurden, und alle Treiber etc. ja auch vom Hersteller geliefert wurde. Die Software inkl. OS wurde immer als komplettes Festplattenimage geliefert, so war auch sichergestellt, das jeder die gleiche Konfiguration hatte. Kostengünstiger würde ich aber nicht bezeichnen, erstens muss jeder Händler selber für die Kosten aufkommen, und € 7.000,-- sind schon ein stolzer Preis für einen Dell-Laptop(kostet ca. €1.200) und das Vehicle Communikations Modul mit Kabel, welches die Verbindung von Diagnosestecker zur USB-Schnittstelle herstellt. Im Grunde genommen, ist dies ein Router. Im Preis inbegriffen ist noch die Software inkl. fast täglichen Updates.


    Ein eventueller Ölverbrauch kann klarerweise nicht bei den Berechnungen berücksichtigt werden, da ja nicht jeder Motor gleich viel Öl verbraucht. Diesen Dieselmotor gibt es aber schon mittlerweile 20 Jahre, und es wurde ständig war verbessert/verstärkt, da ja die Einspritzanlage immer mehr Leistung aus dem Motor rausholte. In der ganzen Entwicklung des Motors war aber nie ein Ölverbrauch ein Thema gewesen. Selbst ältere Motoren mit weit mehr als 200.000km waren zuverlässig und kaum ein Ölverbrauch vorhanden. 1l Ölverbrauch auf 1.000km wäre da gar nicht denkbar, da müsste schon was defekt sein. Mit dem Ölmesstab hast du recht, diese dient nur als Orientierung, sagt aber nicht viel aus.

    Ich denke das Mazda das genau geprüft hat, welche Menge an Dieselkraftstoff im Öl noch vertretbar ist, ohne das ein erhöhter Verschleiss auftritt. Klar fehlt es noch an Langzeiterfahrung, aber ich denke mal wenn dies ein Problem wäre, dann würden schon die ersten Motorschäden auftauchen und daweil ist noch kein Fall bekannt(österreichweit), wo ein Motorschaden auf Grund von Ölverdünnung entstanden wäre. Bei einem Motorschaden stellt die Werkstatt die Diagnose, die fehlerhaften Teile werden anschliessend zu Mazda geschickt, falls es sich um kein Bekanntes od. rätselhaftes Problem handelt. Ein Verschleiss lässt sich ja aus dem Öl ermitteln, und Mazda hat da sicher ausreichend geforscht.

    Ich habe zwar geschrieben, dass Dexelia ist nichts besonderes, aber es zählt schon zu die Motorölklassen mit dem höchstem Niveau und sehr guter Peformance, aber Castrol SLX C1 Motoröl sollte noch besser, vorallem was Reserven angeht und Spritsparpotential, kostet aber recht viel. Du schreibst das es für das Geld bessere Öle erhältlich sind, da stimme ich dir nicht ganz zu. Ein C3 Motoröl hat wesentlich mehr Anteile an Sulfatasche, Phosphor und Schwefel und ist für den Mazda DPF nicht geeigent. Das C1 hat die geringsten Anteile an Sulfat, Phosphor und Schwefel und es sind klare Grenzen definiert, welches garantiert nicht überschritten wird.
    Wenn der Kunde seinen Motoröl mit nimmt, füllen wir das auch ein, aber gerade beim DPF muss es ein ACEA C1 Motoröl sein, da ansonsten der DPF kaputt geht. Es gibt daweil auch keine Motorölklasse, die das C1 übertrifft.

    Was die Viskosität anbelangt, wird oft kontrovers diskutiert, meiner Meinung nach aber meist wegen fehlenden od. falschem Wissen. Die Viskosität sagt nichts über die Qualität des Motoröles aus, sondern es wird in Klassen unterteilt, welches die Fliesfähigkeit unter bestimmten Temperaturen beschreibt. Ich habe hier auch schon öfter gelesen, da wer meint ein 0W30 sei zu dünn für irgendeinen Motor, und wegen dem dünnen Öl ist der Ölverbrauch angestiegen. Ein 5W30 ist aber bei Betriebstemperatur, sagen wir mal 100°C Öltemperatur , komplett gleich dünnflüssig wie ein 0W30. Der Unterschied ist hier nur bei kalten Temperaturen, dort bleibt das 0W am längsten dünner. Je dünner das Motoröl im kaltem Zustand, desto besser für die Lager. Es kann aber trotzdem sein, das wer mit einem 5W30 mehr Motoröl verbraucht, als z.B. mit einem 10W40. Die Gründe sind aber nicht die Viskosität, sondern vielmehr die Qualität des Motoröles. Es könnte ja ein 5W30 eine schlechtere Qualtität haben, als ein 10W40, und bei einem niedrigerem Qualitätsniveau wird einfach mehr Öl verbrannt, was dann zum erhöhtem Ölverbrauch führt. Ein qualitativ hochwertiges Motoröl, verbrennt an der Zylinderwand nicht, sondern es bildet standhaft einen Schmierfilm.
    Ein qualitativ sehr hochwertiges 0W30 kann problemlos auch in einem älterem Fahrzeug eingefüllt werden, ohne das es dem Motor schaden würde, ganz im Gegenteil, diese Viskositätsklasse schütz am besten bei Kaltstarts. Ich muss aber auch zugeben, das ein teures Motoröl gerade für ältere Fahrzeuge nicht erforderlich ist. Ein kostengünstiges Motoröl der heutigen Zeit reicht allemal aus, ohne das der Motor vorzeitig verschleisst. Aber so wie von manchen behauptet, das ein 5W30 od. 0W30 dem Motor schaden würde, ist nicht zutreffend.

    Einzig für manche Fahrzeuge mit Hydrostössel scheint es so, das ein dünneres Motoröl zu mehr Geräuschen führen kann, am meisten betroffen ist hier der 626GE. Die Gründe sind hier aber eine fehlerhafte Ölpumpe, welches einen zu niedrigen Öldruck erzeugt. Je dünner jetzt das Motoröl ist, desto eher kommt es dann zu den Geräuschen, weil dann der Öldruck noch niedriger ausfällt. Abhilfe würde eine neue modifizierte Ölpumpe machen, aber die meisten füllen dann ein 15W40 ein und dann ist es auch schon besser. Wenn das Motoröl aber wirklich warm wird, und man fährt mit sehr niedriger Drehzahl, z.B. Stau, dann nützt ein 15W40 Motoröl auch nicht und die Geräusche sind wieder da, aber das ist kein Grund zur Sorge, es ist zwar lästig die Geräusche, aber es kann zu keinen Folgeschäden führen. Für die Lager reicht auch dieser etwas niedrigerer Öldruck aus.

    Hoffe das ich Golem74 alle Fragen beantwortet habe, ansonsten frag ruhig:
    ) ich helfe gerne weiter.

    Grüsse Peter
     
  16. #16 Golem74, 17.05.2008
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    Hallo future74:

    Erstmal vorweg:

    Danke und Respekt für diesen umfangreichen und interessanten Einblick.

    Ich schreibe auch gerne mal etwas längere Posts.. und weiß, wie viel Zeit dabei draufgeht wenn man sich in Foren so ausführlich beteiligt.

    Der Preis dürfte sich auch eher mit den fast täglichen Updates erklären (also dass der Preis dann eher die "Lizenz" ist für die Software und die Updates) nehme ich an und natürlich dem Willen des Herstellers, dass nicht Hinz und Kunz an diese Geräte kommt.. Software für sagen wir mal 5800,-- Euro ist ja für Spezialzwecke gar nicht mal so ungewöhnlich.. nur der Laie ist dann etwas immer geschockt, der seine Software für zu Hause fast nur im Bereich von 20-150 Euro einkauft.. wenn überhaupt..

    Was ich mich wirklich frage: Ich entsinne mich zumindest hier in Deutschland doch schon mal einige Mazda 6 Kombis (mit Sicherheit Diesel..) als Taxis gesehen zu haben. Die hätten doch eigentlich den brutalsten Betrieb (DPF-mäßig jetzt gesehen) überhaupt... Kurzstrecke noch und nöcher, wahrscheinlich aktive Regenerierungen im Dutzend... Eigentlich müssten die doch interessante Gradmesser dafür sein, wie die Praxis da mittlerweile aussieht, denn die dürften doch schon einige Kilometer abgespult haben..

    Bei euch ist da nichts vergleichbares unterwegs?

    ..Ups.. na ja, wie ich sagte, um das mit den Motoröl alles korrekt auf der Reihe zu bekommen, kann man die Materie wirklich erstmal ausgiebigst studieren.... C1 ist also das Mittel der Wahl.

    Das gleiche bei der Viskosität... Ein gar nicht mal so einfaches Thema... Du meinst also, 0W-30 hat auch bei Hochsommer und fiesester, deutschlandtypischer Vollgas-Autobahnfahrt noch genügend "Reserven" viskositätsmäßig obenrum, richtig? Und das auch mit etwas Diesel im Öl... nun, wir können ja nix anderes als hoffen.. ;-)

    Aber gegen ein mitgebrachtes ACEA C1 Öl mit 0W30 Viskositätsbereich hättet Ihr als Fachleute nix einzuwenden.. Wenn man denn eins findet.

    Ich habe mich gerade mal umgesehen.. unglaublich, bei ACEA C1 gehen ja ganz schnell die Lichter aus, sowohl Liqui-Moly als auch Castrol (?) empfehlen in ihrem eigenen "Ölguide" beim Mazda 5 Diesel mit PDF tatsächlich immer nur "Spezialschmiermittel" bzw. einen ähnlichen Begriff.. damit kann ja nur das Dexelia gemeint sein. Die haben gar nichts passendes im Angebot, das von dir genannte Castrol SLX C1 finde ich auf der deutschen Webseite gar nicht.

    Auch bei TOTAL finde ich nix... vertreiben die das C1-kompatible Öl damit exklusiv über Mazda?

    Viele Grüße,

    Oliver (der gerade in einem Mazda 2 (aktuelles Modell) als Leihwagen unterwegs ist... und mittlerweile die Kiste gar nicht so schlecht findet, wenn man gelernt hat, dass der 55KW Benziner-Motor ordentlich drehen muss. Nur das Radio nervt empfangstechnisch irgendwie).
     
  17. #17 future74, 17.05.2008
    future74

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    Man kann ein 0W30 auch für den Sommer problemlos einfüllen. Wir haben schon seit einigen Jahren von Castrol das SLX 0W30. Dieses Öl hat auch Spritsparpotential, eben weil es speziell in der Warmlaufphase schon sehr gute Schmiereigenschaften hat, fast so wie andere Öle erst bei Betriebstemp. erreichen.

    Einen 0W30, welches C1 erfüllt gibt es meines Wissens nach (noch) nicht. Es gibt schon auch andere Ölhersteller, welches C1 Öle anbieten. Castrol hat auch eines, ist auch ein 5W30 wie das Dexelia. Das Castrol kenne ich, da wir es in der Firma auch verwenden. Hier kannst es nachlesen:
    Castrol SLX C1

    Grüsse Peter
     
  18. #18 Galaxius, 17.05.2008
    Galaxius

    Galaxius Mazda-Forum User

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  19. #19 future74, 17.05.2008
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    Was das ÖMV Öl kostet weis ich auch nicht, aber ich denke das es mit dem Castrol C1 Öl vergleichbar ist.

    Grüsse Peter
     
  20. #20 poweruser, 28.05.2008
    poweruser

    poweruser Guest

    M5 und DPF

    Was ich mich wirklich frage: Ich entsinne mich zumindest hier in Deutschland doch schon mal einige Mazda 6 Kombis (mit Sicherheit Diesel..) als Taxis gesehen zu haben. Die hätten doch eigentlich den brutalsten Betrieb (DPF-mäßig jetzt gesehen) überhaupt... Kurzstrecke noch und nöcher, wahrscheinlich aktive Regenerierungen im Dutzend... Eigentlich müssten die doch interessante Gradmesser dafür sein, wie die Praxis da mittlerweile aussieht, denn die dürften doch schon einige Kilometer abgespult haben..
    _____________

    Hier ist ein Taxi M5 Diesel 105 KW Top

    Bisher war ich eigentlich sehr zufrieden, habe momentan ca 90.000 Km nach 14 Monaten abgespult.
    Jetzt die Tage flackerte auf der Autobahn plötzlich die DPF - Lampe, dann Leistungsverlust, dann ein lautes Nageln aus dem Motorraum. Das Fahrzeug steht gerade in der Werkstatt, bin gespannt was fehlt, augenscheinlich ein Motorschaden.
    Meine Werkstatt ist bisher einfach spitze in jeder Hinsicht, ich hoffe das bleibt auch in dem Fall so
     
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