Ölverdünnung

Diskutiere Ölverdünnung im Mazda 6 Forum im Bereich Mazda6 und Mazda6 MPS; Hallo zusammen! Habe lange Jahre überlegt - habe alle Testberichte und Statistiken gelesen und habe mir das BESTE Auto gekauft!! Ich habe...

  1. #1 h.wei, 14.01.2007
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13.11.2008
    h.wei

    h.wei Guest

    Hallo zusammen!

    Habe lange Jahre überlegt - habe alle Testberichte und Statistiken gelesen und habe mir das BESTE Auto gekauft!!

    Ich habe einen Mazda 6 CD120TE und ich mußte nach 4700km zum Ölwechsel (Dieselpartikelfilterlampe blinkte)
    Ich mußte den Ölwechsel bezahlen!!!!
    Der freundliche Mazda Händler hat mir gesagt das kommt vom Kurzstrecken fahren, ich hätte mir einen Benziner kaufen sollen - sind sie beim Kauf nicht darauf hingewiesen worden, das es beim Diesel im Kurzstreckenbetrieb zur übermäßigen Ölverdünnung kommt?? !!!! - natürlich nicht!!!!!

    Ich war so zornig, ich hätte das Auto am liebsten gleich dort gelassen.......
    Nach einem Anruf bei Mazda wurde mir sehr freundlich rechtgegeben, das der Umstand alle 5000km Ölwechsel untragbar ist, und die Kosten für den Ölwechsel wurden mir rückerstattet.
    Es wurde mir gesagt, das das System für Kurzstrecken nicht geeignet ist, man hat nicht damit gerechnet das es so viele Kurzstrecken Fahrer gibt.
    Ich war jedoch bei meinen 4700km sogar in Italien, und am Wochenende mache ich immer längere Ausfahrten.

    Mazda arbeitet auf Hochtouren an einer Lösung des Problemes, jedoch wird es maximal ein Software - Update geben, welches das Steuergerät anders einstellt. Ich denke mir da wird es dann alle 6000km statt 4700 zum Ölwechsel kommen.

    Der Umstand, das dieses Problem unlösbar zu sein scheint ( da in der Großstadt bei normalem Fahrbetrieb niemals richtige Bedingungen zur Regenerierung herrschen - von einer Ampel zur anderen - niemals Drehzahl von über 2000 in der Zeit von 10 - 20 Minuten!!!!!!!!!! - Motor sollte an Stand nicht lange laufen - wie geht das im Stau?????? ) macht mich sehr sehr böse.

    Das das nicht mein einziges Problem mit dem Auto ist - Ich habe Probleme mit der super, super 6 Gangschaltung - die hakelt vom 1. Gang auf den 2. Gang - wenn es kalt ist besonder stark - die Werkstatt sagt "das ist halt so", der Zuheizer stinkt so gewaltig, das einem im Fahrzeuginnenraum die Luft wegbleibt (In der Werkstatt wurde der "Auspuff" des Zuheizers ein Stück verlängert - jedoch ohne Erfolg - es stinkt noch immer - Zitat Werkstatt "Kommt auf den Wind an".
    Ja und zu Letzt der Autoradio - Verkehrsfunk.
    Der kann nicht leiser als Stufe 7 gestellt werden (Panasonic Radio).
    Bei jedem Verkehrsfunk wird man so angebrüllt, daß man sich so schreckt, und fast einen Unfall baut - vor allem wenn man den Radio auf "stumm" stellt.

    Auch dieses Problem ist Mazda bekannt - jedoch hat sich seit einem halben Jahr nichts daran geändert.......
    Jeder Radio vom Hofer (Aldi) kann die Lautstärke des Radios verändern, nur der von Mazda nicht!!!!

    Schade ich habe 26 000€ für einen dauer Ärger ausgegeben.
    Wenn das so weiter geht werde ich den Wagen bald verkaufen, denn ich habe keine Lust mich täglich zu ärgern (beim Schalten hakelt es, der Zuheizer stinkt mir die Nase voll, der Verbrauch ist Dank andauernder Regenerierung ein Hammer (9,6L)...und über den Ölwechsel wollen wir garnicht sprechen..)

    Ich stehe jetzt bei zirka 8000km vor dem 2. Ölwechsel und meine Werkstatt muß jedesmal bei Mazda anrufen ob die Kosten übernommen werden!!??

    Ich hatte einen 323BG Baujahr 1993- 13 Jahre ohne Probleme - aber diese Zeit ist leider vorbei!!!
     
  2. #2 Nidhögg, 14.01.2007
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    schon sehr ärgerlich soetwas--aber wenn Du dich doch so gut informiert hast, hätte Du auch irgendwo lesen können und müssen, das Diesel auch heute noch für Vielfahrer sind--das soll jetzt aber keine Besserwisserei sein --ich finde es schade , das du solch einen Ärger hast
     
  3. #3 lrt13305, 14.01.2007
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    Das hört sich ja grauselig an, wenn man das liest. Zum Glück kam bei mir noch nie die Frage auf ob Diesel oder nicht, bei max. 20T km/Jahr.
    Denka aber, das gilt nicht generell für Diesel-Fahrzeuge. Da sind die Asiaten noch nicht so erfahren drin.
    Mein Beileid!
     
  4. #4 unhold, 14.01.2007
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14.01.2007
    unhold

    unhold Guest

    Das was du im Radio lauter hörst ist unter der Funktion Traffic bekannt ...Verkehrsnachrichten werden immer lauter angesagt ....falls du gerade CD hörst schaltet das Radio automatisch um auf die Verkehrsnachrichten und wieder zurück ,kann man bei so gut wie jedem Radio ausschalten und/oder die Lautstärke dieser Funktion einstellen !Nun weiß ich nicht ob dies auch bei deinem so ist .Ab einer Kimlometer Leistung von 35tkm aufwärts im Jahr lohnt sich ein Diesel und ich denke nicht das du diese erreichst!Sonst hättest du keine Probleme mit dem Motor
    Einen Diesel kauft man sich auch Heutzutage nur wenn man Vielfahrer ist ,so war es schon immer und so wird es immer sein .Der Verkäufer hätte zwar nach deinen ungefähren Kilometern die du im Jahr zurück legst fragen können aber das machen wohl die wenigsten...da gilt dann eher wenn er einen Diesel will soll er Ihn haben !Man geht natürlich von aus das jeder weiß das sich Diesel nur für Langstreckenfahrer und Vielfahrer lohnen !Und darauf sind diese Fahrzeuge auch ausgelegt .Anscheinend achten darauf nur noch die wenigsten, wenn man sich mal umschaut fahren nur noch Diesel umher ,ein paar Jahre zurück hatten nur wenige einen Diesel jedenfalls bedeutend weniger !
    Deine Probleme mit dem Fahrzeug bist du in gewisser weisen also selber Schuld für Gestank und Gangschaltung kannst du nach der Kilometer Leistung natürlich nichts .
     
  5. K3-VET

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    Hallo,

    das kann ich nicht so stehen lassen - das ist nämlich totaler Blödsinn.

    Du hast zwar recht, dass sich ein Diesel FINANZIELL nur für Vielfahrer rechnet, ABER
    ich schaue doch nicht nur auf den Geldbeutel. Dann würde ich vermutlich Dacia Logan fahren. Der 120PS-Diesel ist um einiges spritziger als der 120PS-Benziner. Es sei denn, ich drehe die Gänge alle aus, dann nimmt es sich nix mehr, aber dafür brüllt mich der Motor dann an und der Spritverbrauch geht drastisch in die Höhe.

    Meinst du, Rudolf Diesel hatte sich damals gedacht: ich werde mal einen Motor für Langstreckenfahrer bauen, für die Wochenendpendler und Berufsautobahnisten. Haha.

    Nur weil Mazda (und einige andere Hersteller) das nicht hinbekommt, einen ordentlichen DPF zu bauen, ist man doch nicht selber schuld.
    Bei Citroen zB. gibts keine Probleme. Und sicher bei vielen anderen Herstellern auch nicht.


    Bis denne

    Daniel
     
  6. h.wei

    h.wei Guest

    Ob sich ein diesel rechnet....


    Ob sich ein Diesel rechnet oder nicht ist eine andere Geschichte.....

    Fest steht - Im Jahr 2007 sollte jedes Auto allen Einsatzbedingungen gewachsen sein, ob Stadt, Land Nordpol oder Sahara......

    Wo gibt es denn so etwas, das man alle 5000Km Ölwechseln muß, weil das Öl immer mehr wird, und mit Diesel(!) verdünnt wird.
    Wo ist da irgendein Umweltgedanke der einem veranlaßt ein Auto mit DPF zu kaufen........

    Dieses Problem ist nicht vorhersehbar, da kann man sich erkundigen so viel man will. (Wenn man 2004 jemandem erzählt hätte das Öl wird mehr - der hätte einen Motorschaden vermutet)

    Ich habe 3 Bekannte die fahren auch einen Mazda 6 Diesel, unter den gleichen Bedingungen wie ich - die haben aber kein Problem, denn die haben ein Baujahr 2004 - ohne Dieselpartikelfilter.
    Da wird kein Öl mehr, und hakeliges 6 Gang Getriebe haben die auch keines..... (Facelift sei Dank)

    Also wieso bin ich da selber Schuld weil ich mir einen Diesel gekauft habe wie 100 000 andere Großstädter.

    Der vergleichbare Benziner mit 120PS ist mit 11Liter (!) in der Stadt angeschrien - der säuft mich ja arm und hat bei weitem nicht die Kraft von einem Diesel.........
     
  7. HMK

    HMK Mazda-Forum Profi

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    Das der unhold Blödsinn schreibt würde ich nicht behaupten. Eigentlich trifft er mit seiner Aussage den wunden Punkt. Die übermäßige Ölverdünnung passiert ja nunmal weil der Motor nicht richtig warm wird. Das bisschen Wasser erhitzen geht vielleicht gerade noch so. Das Problem das moderne Diesel nicht mehr so warm werden ist ja bekannt, deshalb gibts ja auch den Zuheizer. Und der ganze Schlabambel drumherum wie Partikelfilter und Co. nehmen es nunmal übel wenn sie nicht richtig warm werden.
    Viele wollen eben einfach nur ein Diesel weil sie denken das der Liter Diesel günstiger ist und sie sparen. Das der Dieselmotor vielleicht ein wenig besser zieht als sein Benzinerpondon mag sein, aber das darf doch nicht kaufentscheidend sein.
    Probleme mit dem DPF sind ja auch hier im Forum nicht unbekannt, da besteht wohl auch Nachholbedarf. Das der Zuheizer seine Abgase direkt in die Frischluftzufuhr bläst sollte sich aber beheben lassen, genauso wie die hakelige Schaltung. Da kommt es aber wohl eher auf das Talent der Werkstatt an.
     
  8. #8 unhold, 14.01.2007
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14.01.2007
    unhold

    unhold Guest

    Genau so sehe ich das auch ...und dann wundert genau diese Leute sich und schimpfen über schlechte Verarbeitung usw.
    Das was du an Probleme schilderst ist dein Fehler ...vom Gestank und der Schaltung abgesehen... diese ist (wie schon erwähnt) Aufgabe der Werkstatt und sollte nach der Kilometerleistung auf Kulanz behoben werden .Wenn du sagst das du dich lange mit dem Thema, welches Auto es nun wird auseinander gesetzt hast ,wirst du wohl nicht richtig recherchiert bzw. doch andere Gründe in den Vordergrund gezogen haben .


     
  9. K3-VET

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    Hallo,

    ja und nein. Ja zum ersten Satz. Ist vermutlich (wahrscheinlich sogar definitiv) so.
    Nein zum zweiten Satz. Warum darf das nicht kaufentscheidend sein? Anstatt mit einen M6 2,3 mit 166 PS zu kaufen, könnte ich mir auch einen M6 2,0 D mit 120 PS Diesel kaufen. Vermutlich sind die Elastizitätswerte von Diesel trotzdem noch besser, der 166PS-Benziner säuft aber um einiges mehr.

    Als 0815-Autokäufer kann es mir doch egal sein, wie lange ein Auto braucht, um warm zu werden. Für den 0815-Autokäufer sind Dinge wie Preis, Unterhaltskosten (inkl. Spritverbrauch), Ausstattung, evtl. Verarbeitung und Fahrleistungen entscheidend. Was genau unter der Motorhaube passiert, interessiert doch niemanden. Ist halt so. Es interessiert ja auch niemanden, was genau in einer CPU eines PCs passiert - es wird gekauft, was als schnell und billig angepriesen wird.
    Hätte AMD auf einen Athlon 2800+ raufgeschrieben, dass er nur 2000 MHz hat, hätte ihn niemand gekauft. Alle Welt hätte Pentium 2,8 GHz gekauft.


    Bis denne

    Daniel
     
  10. #10 Nidhögg, 14.01.2007
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    :respekt:
    der Aussage kann ich definitiv zustimmen:respekt: besonders dem Vergleich
     
  11. #11 Schurik29a, 15.01.2007
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    Wenn ich mich in dieser interessanten Diskussion nicht verlesen habe hieß es, dass es bei Citroen zum Beispiel keine Probleme mit dem DPF gibt.

    Wenn mich nicht alles täuscht sind die Mazda-Diesel-Motoren zugekauft und stammen vom PSA-Konzern, der wiederum zu Citroen gehört.

    Wäre es da nicht einen Versuch wert mal zu einer Fachwerkstatt des PSA-Konzerns zu fahren und die mal über die Diesel und deren Ausrüstung (DPF, Öl usw.) auszufragen?

    Das Mazda selber nicht so viel Ahnung/Erfahrung beim Diesel hat ist ja i.O. - dann frage ich halt diejenigen, die über die Erfahrung verfügen.

    Ansonsten gebe ich vollkomen recht - so viel ärger mag niemand.

    Gruß Schurik
     
  12. #12 andyH79, 15.01.2007
    andyH79

    andyH79 Guest

    Ähnliches Problem mit DPF ! KOTZ

    Hallo zusammen,
    habe ein ähnliches Problem mit meinem Mazda 6 Kombi 2.0 140 PS Diesel.
    Bei Fahrt im 5. Gang und knapp 100 km/h ruckelt der Wagen.
    Als ich am Freitag bei Mazda war, hat das auslesen des Fehlerspeichers einen zu hohen Ölstand ergeben. Dies ist laut Werkstadtmeister auf den überschüssigen Treibstoff, der zur Verbrennung der Rückstände im DPF eingespritzt wird zurück zu führen.
    Wenn nicht exakt über 30 km eine konstante Geschwindigkeit über 110 km/h und eine Drehzahl zwischen 2 und 3000 gefahren wird, kann das
    Verbrennungsprogramm nicht aktiviert werden und der überschüssige Treibstoff gelangt in den Motorkreislauf.
    Dies ist der absolute Wahnsinn, da ich jeden Tag 200 km fahre, es aber absolut nicht möglich ist auf den heutigen Autobahnen 30 km konstant die gleiche Geschwindigkeit zu fahren. Also steigt der Motorölstand immer weiter an, und dann kommt bald der nächste Ölwechsel.
    Der Meister meinte, Sie hatten erst einen Kurzstreckenfahrer dessen Motorölstand rand voll war.
    Moderne Mercedes oder Audi Fahrzeuge haben meines Wissens bereits eine
    Taste mit der mann manuell die Reinigung des DPF ausführen kann.

    Wie soll ich denn 30 km am Stück konstant fahren??

    Würde mich auch über Tips freuen.

    Gruß
    Andy
     
  13. K3-VET

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    Hallo,

    @Schurik: wird nicht funktionieren, da die Steuergeräte unterschiedlich sein dürften. Probieren könnte man es aber :)


    Bis denne

    Daniel
     
  14. #14 lrt13305, 15.01.2007
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    da fahr ich doch lieber Benziner, da hab ich die Probleme nicht
    ...um mal was "qualifiziertes" dazu beizutragen. ;-)
     
  15. HMK

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    Das kann man so nun wirklich nicht stehen lassen. Welchen Sinn macht es einen für meinen tatsächlichen Bedarf völlig überdimensioniertes Auto zu kaufen? Was nützt mir ein V8 mit 200PS unter der Motorhaube wenn ich damit nur jeden Morgen 5 oder 6 km durch die 30km/h Zone zur Arbeit fahre? Gut, es ist herrlich dekadent aber wirklich Sinn macht es nicht. So ähnlich ist es auch bei einem heutigen Dieselmotor. Wenn der nicht wirklich bewegt wird macht er nicht mehr wirklich Sinn. Einem alten Dieselmotor machte Kurzstrecke nicht wirklich was aus, wenn der kalt war rußte der einfach etwas stärker aus dem Endrohr. Mit einem DPF ist es plötzlich vorbei. Der Platz für Ruß ist im DPF einfach begrenzt und schon entwickelt er ungewollt seine hier diskutierten Nebenwirkungen. Da muss erst ein neues Bewusstsein für die Technologie entwickelt werden.
    Allerdings, da stimme ich ein mit dem was andyH79 schreibt überein, 30km zwischen 2 und 3000 Umdrehungen zu fahren ist eine Zumutung. Aber irgendwie war es ja auch abzusehen durch unsere halbherzige Politik, dass die Automobilhersteller erstmal irgendwelchen Mist an Technik auf den Markt werfen nur damit ihre Produkte noch halbwegs irgendwelche EU-D8-schießt dich tot-Norm erfüllen. Ob es wirklich in der Praxis Sinn macht oder nicht. Hauptsache das Prüfergebnis auf dem Messtand stimmt.
     
  16. h.wei

    h.wei Guest

    Mazda 6 - Ford Motor

    Hallo Schurik!

    Meines Wissens ist der Mazda 2 und der Mazda 3 mit einem Peugeot Motor ausgestattet - diese Motoren regenerieren den DPF mit einem Additiv, welches das Motoröl nicht verdünnt - dieses Additiv befindet sich in einem extra Tank der alle 60 000km aufgefüllt werden muß ca. 200 - 300€.

    Der Mazda 5 und der Mazda 6 hat einen Ford Motor mit DPF- Regenerierung mit Diesel Zusatzeinspritzung, wo bei jedem unterbrochenem Regenerierungsvorgang den gerade eingespritzten Diesel in die Ölwanne gelangt.

    Bei Ford hat es einen Rückruf gegeben, wegen Übermäßiger Ölverdünnung und daraus resultierendem Motorverschleiß!!!!!
    Nur bei Mazda noch nicht!

    Ich habe mich beim Hersteller erkundigt ob der Diesel im Schmierkreislauf des Motors (!!!!!!) dem Motor nichts ausmacht - Die Antwort lautet - KEINE BEDENKEN!!!

    Wir werden es wissen - aber erst wenn die Garantie aus ist, und der Motor kaputt ist.

    Bei Kurzstreckenverkehr werden die Bedingungen die meines wissens nicht so extrem wie sie von andyH79 beschrieben sind nie erreicht, denn wer fährt schon 10 - 20 Minuten schneller als 40km/h und mit einer Drehzahl von über 2000U/min????
    Jeder Ampelhalt unterbricht den Regenerierungsvorgang. Bei nächster Gelegenheit beginnt der Vorgang von vorne usw......

    Der Dieselpartikelfilter regeneriert nur nach Bedarf d.h. es kann sein wenn man gerade länger Autobahn fährt und der Filter gerade nicht voll ist - regeneriert er auch nicht - und schon hat man wieder eine Chance verpasst den DPF zu regenerieren.
    Mit viel Pech lieget am nächsten Tag wieder eine Regenerierung an, man fährt aber 5 Minuten zum Einkaufen, 3 Minuten zur nächsten Trafik, 10 Minuten ins Blumengeschäft.......Alltag eben - Jedesmal wird der Regenerierungsvorgang unterbrochen, jedesmal gelangt Diesel in die Ölwanne........

    Nach meinen Erkundungen ist das so - ob das alles ganz genau stimmt kann ich nicht sagen - ich bin kein Mazda Techniker.
    Aber ich versuche mich zu informieren - denn dieses scheinbar Ausweglose Problem macht mich alles andere als glücklich....

    Wenn sich das herumspricht, kann man das Auto nichteimal verkaufen, denn wer kauft einem so eine Fehlkonstruktion ab?
     
  17. #17 Schurik29a, 16.01.2007
    Schurik29a

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    @h.wei: Danke für Deine ausführliche Info - ist gut zu lesen und einfach zu verstehen :ja:

    Mazda bezieht die Diesel-Motoren von Ford und die wiederum vom PSA-Konzern, also doch französische Diesel ;)

    Wie K3-Vet schon geschrieben hat, werden die Motoren vermutlich andere Steuergeräte haben. Dennoch würde ich, wenn ich nen Mazda-Diesel hätte zu den Werkstätten des PSA-Konzerns, oder jetzt nach Deinem Bericht zu einer Ford-Werkstatt fahren und mich dort mal informieren. Info's kosten ja nichts ;)

    Hoffe für alle Dieselfahrer/innen, dass Mazda dieses Problem bald behoben hat und Ihr wieder sorgenfrei Eure Autos nutzen könnt.

    Gruß Schurik
     
  18. gami74

    gami74 Guest

    Hallo h.wei,
    das Problem mit Gangschaltung - die hakelt vom 1. Gang auf den 2. Gang hatte ich genau auch. Das Problem hat sich aber selber gelöst. Ab 0km bis ca6000km hat das ohne Ende gehakelt und dann war das plötzlich weg. Bis jetzt (11000km) kam das Problem nicht zurück :). Bleibt also ruhig, es wird sich selber lösen.
    Grüße
    gami
     
  19. #19 mchammer, 16.01.2007
    mchammer

    mchammer Stammgast

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  20. h.wei

    h.wei Guest

    6 Gangschaltung

    Hallo Gami74

    Danke für Deine Antwort!

    Das beruhigt mich schon ein wenig, jedoch habe ich 8500km und es hakelt noch immer!
    Habe schon den Verdacht das das Getriebeöl nicht geeignet ist, jedoch kann ich meine Werkstatt nicht dazu bringen der Sache auf den Grund zu gehen....
    Der Meister machte eine Testfahrt, jedoch tritt dieses hakeln nicht immer auf, also kann ich nicht beweisen, das der Fehler vorhanden ist. Es kommt auch auf die Temperatur an - bei ca 2°C ist es am schlimmsten, jedoch bei warmen Motor bzw Getriebeöl wird es besser, es bleibt jedoch ein erhöhter Widerstand...bei meinem letzten Werkstattbesuch hat der Meister nach der Probefahrt die Schaltkulisse eingefettet, und gemeint:"Die Schaltung ist halt knackig". Da wird sich nichts ändern. Einstellen kann man da nichts, wenn nur ein Gang hakelt. (Es handelt sich hier um eine Seilzugschaltung)


    Wenn ich einen Gebrauchtwagen testfahren würde, dessen Getriebe so hakelt, würde ich sagen den nehme ich nicht!!!!
    Aber danke für den Tipp, ich werde es sicher im Auge behalten.

    Gruß h.Wei
     
Thema: Ölverdünnung
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