Navis spionieren dich aus ?

Diskutiere Navis spionieren dich aus ? im Sonstiges Forum im Bereich Sachen zum Lachen; Ich war richtig erstaunt, als ich heute folgendes las: Dass es technisch möglich ist, im Bedarfsfall ein Navi auszulesen, ist unumstritten. Dass...
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Ich war richtig erstaunt, als ich heute folgendes las:
Im Stadtgebiet aller zehn Großstädte zeigte sich außerdem ein Anstieg des Stau-Levels, insbesondere in Hamburg, Stuttgart und Berlin. Im Übrigen auch am Montag in München, wo am 20. April zumindest die Baumärkte wieder öffnen durften. Die Daten stammen von Navigationsgeräten des Herstellers TomTom, der die Staus im sogenannten "Traffic Index" detailliert vermisst.
aus: https://zdf.de/nachrichten/fussgaenger-zahlen-nach-lockerung-corona
Dass es technisch möglich ist, im Bedarfsfall ein Navi auszulesen, ist unumstritten. Dass die aber generell die Bewegungs-Daten via GPS mitverfolgen und abspeichern, das war mir neu. Verkehrsüberwachung anno 2020 ?
Wenn noch über die Gerätenummer und Anmeldung bei TomTom & Co (zwecks Updates) ausgelesen wird, dann wissen die genau wer wann und wo unterwegs war. Dazu benötigt man keine Blackbox, die es ja auch schon von einigen Versicherer gibt.
 
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https://tomtom.com/en_gb/traffic-index/about/
Unser Verkehrsindex, der 416 Städte in 57 Ländern auf 6 Kontinenten abdeckt, klassifiziert städtische Staus weltweit und bietet freien Zugang zu stadtspezifischen Informationen. Sie können den Index zusammen mit Autofahrern, Stadtplanern, Automobilherstellern und politischen Entscheidungsträgern nutzen, um verkehrsbezogene Herausforderungen zu bewältigen. Jetzt, im 9. Jahr seines Bestehens, finden Sie noch mehr Erkenntnisse aus Echtzeit- und historischen Daten.

Wir berechnen die Grundlinie pro Stadt, indem wir die freien Fahrzeiten aller Fahrzeuge auf dem gesamten Straßennetz analysieren - aufgezeichnet rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Anhand dieser Informationen können wir zum Beispiel auch berechnen, wie viel zusätzliche Zeit ein Fahrer während der Hauptverkehrszeit in Bangkok im Verkehr verbringen wird.

Wir führen Berechnungen für alle Stunden eines jeden Tages durch, so dass Sie die Staus zu jeder Zeit in jeder Stadt einsehen können, einschließlich der morgendlichen und abendlichen Stoßzeiten.

Bei TomTom werden Ihre Daten niemals verkauft und sind immer anonymisiert - das heißt, wir unterbrechen die Verbindung zwischen Ihrer Identität und den Daten, die wir erhalten. Unsere Verkehrsindex-Daten stammen von unserer wachsenden Gemeinschaft von mehr als 600 Millionen Autofahrern, die TomTom-Technologie in Navigationsgeräten, In-Dash-Systemen und Smartphones auf der ganzen Welt nutzen.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)
 
Killarusse85

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Das ist vollkommen normal. Fast jeder Navi Anbieter (auch Google Maps) Nutzen die Bewegungsdaten zur Auswertung, oft auch wenn man selbst das Navi gerade nicht nutzt. Staumeldungen, Umleitungen, evtl. Straßensperren, Baustellen, usw. sind nur so in dem Umfang wie wir es heute kennen möglich. Offiziell heist es natürlich das die Bewegungsdaten anonym gesendet werden. Macht auch Sinn, denn die Hersteller wollen ja nur wissen wo sich wie viele Fahrzeuge wie schnell bewegen. Wem das Fahrzeug gehört und wer es gerade nutzt ist dabei uninteressant. Ich kann mir auch nicht vorstellen das diese Daten für irgendwelche Marketing Firmen monetär verwertbar wären. Und welches Interesse sollte "der Staat" daran haben zu wissen wer sich wo für wie lange aufhält? Was soll man mit so einer Information anfangen? Höchstens um Baustellen und Straßenbau zu planen aber auch da reichen Anonyme Verkehrsdaten vollkommen aus.
 
M3.2012

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Ich war richtig erstaunt, als ich heute folgendes las:
Ich bin erstaunt, dass Du erstaunt bist. :doh:
Wir alle sind doch mittlerweile gläsern. Und warum immer alle mit dem sogenannten Datenschutz argumentieren, das erstaunt mich allerdings.
Datenschutz kannste doch in die Tonne treten...
 
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Ich bin erstaunt, dass Du erstaunt bist. :doh:
Wir alle sind doch mittlerweile gläsern. Und warum immer alle mit dem sogenannten Datenschutz argumentieren, das erstaunt mich allerdings.
Datenschutz kannste doch in die Tonne treten...
Datenschutz ist eine Illusion die der Entwicklung meist nur im wege steht. Der einzige der deine Daten schützen kann, bist du selbst. GPS Blocker, VPN auf allen Internetfähigen Geräten und nur Bar Zahlen sind die effektivsten Mittel.

Aber meist wollen die Leute alles haben aber dafür nichts geben. Man will das einem das Navi zuverlässig staus Meldet und Umfahrungen anbietet aber wenn man dafür seine Bewegungsdaten preisgeben muss, ist das eine absolute Frechheit.
Man will das das Betriebssystem absolut Fehlerfrei läuft, aber wenn der Anbieter Nutzungsberichte haben will, ist das ein Nogo!
 
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... Offiziell heist es natürlich das die Bewegungsdaten anonym gesendet werden. Macht auch Sinn, denn die Hersteller wollen ja nur wissen wo sich wie viele Fahrzeuge wie schnell bewegen. Wem das Fahrzeug gehört und wer es gerade nutzt ist dabei uninteressant. Und welches Interesse sollte "der Staat" daran haben zu wissen wer sich wo für wie lange aufhält? Was soll man mit so einer Information anfangen?
2013 gab es in den Niederlanden eine Riesenskandal, weil TomTom solche Nutzerdaten an die Polizei verkauft hat. Die haben sich dafür interessiert, wo besonders viel gerast wird. Mit den TomTom-Daten optimierten sie dann die Positionierung ihrer Radarfallen. Die Kunden haben sich massiv beschwert und der Verkauf von TomTom-Geräten brach drastisch ein. Man darf sich nicht alles gefallen lassen.
 
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2013 gab es in den Niederlanden eine Riesenskandal, weil TomTom solche Nutzerdaten an die Polizei verkauft hat. Die haben sich dafür interessiert, wo besonders viel gerast wird. Mit den TomTom-Daten optimierten sie dann die Positionierung ihrer Radarfallen. Die Kunden haben sich massiv beschwert und der Verkauf von TomTom-Geräten brach drastisch ein. Man darf sich nicht alles gefallen lassen.
Okay , verstehe aber den Skandal nicht wirklich. Auch solch eine Auswertung ist mit Anonymen Daten machbar. Letzendlich wurden die Daten dafür genutzt um durch Radarfallen Unfallpunkte zu vermeiden, bevor sie entstehen.
 
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2013 gab es in den Niederlanden eine Riesenskandal, weil TomTom solche Nutzerdaten an die Polizei verkauft hat. Die haben sich dafür interessiert, wo besonders viel gerast wird. Mit den TomTom-Daten optimierten sie dann die Positionierung ihrer Radarfallen. Die Kunden haben sich massiv beschwert und der Verkauf von TomTom-Geräten brach drastisch ein. Man darf sich nicht alles gefallen lassen.

Wie gut, das Mazda 2014 dann noch ihre 6er mit TomTom Technologie ausgestattet haben. So darf man für Kartenupdates auch fein zahlen. und die Spracherkennung einer Adresse funktioniert auch so hitverdächtig. aber vl. nuschel ich auch. genital... ähhh. genial
 
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Hat da gerade jemand "Datenschutz" gesagt? :megalach:
 
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Dass die aber generell die Bewegungs-Daten via GPS mitverfolgen und abspeichern, das war mir neu. Verkehrsüberwachung anno 2020 ?
Über GPS wird da gar nix mitverfolgt, GPS ist nicht rückkanalfähig. Solche Verkehrsflussdaten werden über Onlineanbindungen gesammelt. Nicht nur von TomTom, auch von Netzbetreibern, Google, Autoherstellern usw. Das alles kann man auch in irgendwelchen Nutzungsbedingungen nachlesen (die halt keiner durchliest...). Kannst ja mal ne DSGVO Anfrage an die entsprechenden Sammler schicken, dann weißt du, was man die an Bewegungsdaten (und anderem Zeug) zuordnen kann.
Die Menge an Daten wird mit zunehmender Vernetzung der Fahrzeuge weiter steigen. Als Verbraucher kann man auch davon profitieren, z.B. durch sehr genaue Verkehrsflussdaten, zukünftig auch Informationen über die Beschaffenheit von Straßen (Schlaglöcher, Glatteis...) oder detailliertere Wetterdaten.
 
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Über GPS wird da gar nix mitverfolgt, GPS ist nicht rückkanalfähig. Solche Verkehrsflussdaten werden über Onlineanbindungen gesammelt.
Genau dieses hatte mich ja so verwundert? Entweder navigiert man mit/über eine Smartphone App, oder das eingebaute Navi verfügt über einen GPS-Tracker, wie man es z.B. beim Fuhrpark von Speditionen her kennt, um den Brummi orten zu können. Oder sind etwa die modernen Fahrzeuge, die z.B. mit einer Telematik-Box oder eCall-Systemen nebst GPS-Empfänger od. Mobilfunkanschluß ausgestattet sind, lediglich diejenigen, die ohne mein zutun Daten versenden können? Normalerweise speichern die Fahrzeuge doch lediglich die Daten, welche dann in der Werkstatt ausgelesen werden könnten.
https://stern.de/auto/datenerfassung-im-auto--spione-an-bord.html
Klartext - vernetzt muss das Fahrzeug und die Systeme doch sein, sonst gehen keine Daten raus.
Oder aber TomTom hat solche GPS-Tracker grundsätzlich installiert?
Garmin (Here) scheint da andere Wege zu gehen? Garmin | Germany | Live Traffic via DAB+
Stichwort: FCD (Floating Car Data), welches auch wieder ein spezieller Telematikdienst ist. wikipedia.org/wiki/Floating_Car_Data#Systemelemente
 
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Habe ein externes TomTom 6000 mit LIVE-Diensten (Stauwarner überall, nicht nur auf Autobahnen, Blitzerwarner etc.) und lebenslangem Kartenupdate. Einmal das Gerät bezahlt, thats it, ohne Folgekosten. Warum geht das eigentlich nicht bei fest verbauten Navis? Wenn Du aber nicht die Zustimmung zum Live-Tracking gibst, wars das mit den Diensten und Du fährst in den nächsten Stau...
 
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Habe ein externes TomTom 6000 mit LIVE-Diensten (Stauwarner überall, nicht nur auf Autobahnen, Blitzerwarner etc.) und lebenslangem Kartenupdate. Einmal das Gerät bezahlt, thats it, ohne Folgekosten. Warum geht das eigentlich nicht bei fest verbauten Navis? Wenn Du aber nicht die Zustimmung zum Live-Tracking gibst, wars das mit den Diensten und Du fährst in den nächsten Stau...
Hast du mal bei Tom Tom nachgefragt was genau "lebenslang" bedeutet? Das ist nämlich kein festgesetzter Begriff und kann für alles stehen. Durchschnittliche Lebenszeit des Gerätes / der Software oder auch nur der Gewährleistungszeitraum des Gerätes. Das kann der Garantiegeber frei bestimmen. So bei meinem Nachbarn. Der hatte auch ein Navi (Hersteller weis ich nicht mehr) mit "Lebenslangen" Updates gekauft. Genutzt wurde der Here Kartendienst. Zwei Jahre Später war der Hersteller Pleite und der Vertrag mit dem Kartenanbieter nichtig. Hies: Nach zwei Jahren Wars das mit den Lebenslangen Updates.
 
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Entweder navigiert man mit/über eine Smartphone App, oder das eingebaute Navi verfügt über einen GPS-Tracker, wie man es z.B. beim Fuhrpark von Speditionen her kennt, um den Brummi orten zu können.
Diese GPS Tracker haben auch einen Rückkanal - i.d.R. übers Mobilfunknetz.

Fahrzeuge mit Rückkanal (z.B. LTE), der genutzt wird, um Dinge vom Auto an die Herstellercloud o.ä. zu übertragen haben entsprechende DSGVO Hinweise im Infotainment System, denen man als Nutzer zustimmen kann.

Was Garmin da macht wird TPEG sein, das ist lediglich ein Weg, Verkehrsdaten an die Autos zu verteilen. Kann/macht TomTom auch (hab selbst mal mit OpenLR gearbeitet). Aber diese Daten kommen ja auch irgendwoher. Und da kommen Geräte mit Rückkanal ins Spiel. Das können Smarphones sein, aber auch Autos mit entsprechender Hardware und Software. Bei beidem ist es aber für die Nutzer transparent, was übertragen wird und es wird nicht "heimlich" gemacht.
 
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"Nichts ist unmöglich !"
https://golem.de/news/toyota-misst-fahrverhalten-das-connected-car-wird-zum-versicherungspraemien-albtraum
bzw.
Oh what a feeling: New Toyotas will upload data to AWS to help create custom insurance premiums based on driver behaviour

pr_download_toyota_connected_car_ecosystem.jpg


Der japanische Automobilhersteller Toyota will neue PKW-Modelle über ein “Data Communication Module” (DCM) an die Amazon Web Services (AWS) anbinden, um Daten für die Mobility Services Platform zu sammeln.
Dazu muss man wissen, dass Toyota bereits eine “Plattform für Mobilitätsdienste” betreibt, die dem Unternehmen dabei hilft, “die nächste Generation datengesteuerter Mobilitätsdienste für die Sicherheit, den Schutz, den Komfort und die Bequemlichkeit von Fahrern und Passagieren zu entwickeln, bereitzustellen und zu verwalten”.

In den Fahrzeugen wird dazu ein Gerät namens “Data Communication Module” (DCM) verwendet, welches diese Daten vom Fahrzeug und dem Fahrverhalten sammelt und an die AWS-Cloud überträgt. Toyota baut das “Data Communication Module” (DCM) in viele Modelle in Japan, den USA und China ein.

Toyota geht davon aus, dass aus den Daten “neue kontextbezogene Dienstleistungen wie Carsharing, Mitfahrgelegenheiten, Full-Service-Leasing und neue Unternehmens- und Verbraucherdienste wie proaktive Fahrzeugwartungsbenachrichtigungen und fahrverhaltensbasierte Versicherungen” werden könnten. Das soll zwar vorerst nur für Japan, die USA und China kommen – es ist aber klar, wohin der Zug fährt.

Toyota kann das Fahrverhalten des Fahrzeugs und dessen Fahrer erfassen, übertragen und für lange Zeit speichern. Diese Daten lassen sich dann an Dritte, wie beispielsweise die Versicherer verkaufen. Diese können dass auf dem Fahrverhalten und anderen Parametern wie Kilometerleistung die Versicherungsprämie kalkulieren. Diese Versuche hat es schon gegeben, sind den Datenschützern aber ein Dorn im Auge (2013 war dies z.B. der Telematik-Versicherungstarif von S-Direct).
 
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