Motorschaden

Diskutiere Motorschaden im Mazda 6 Forum im Bereich Mazda6 und Mazda6 MPS; Hallo zusammen Ich muss mal Luft machen. Ich fahre einen Mazda 6 Diesel Bj. 2007. Am Freitag den 17 Dezember 2010 habe ich in Füssen geheiratet,...

  1. #1 xAchimx, 08.12.2011
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    Hallo zusammen
    Ich muss mal Luft machen. Ich fahre einen Mazda 6 Diesel Bj. 2007. Am Freitag den 17 Dezember 2010 habe ich in Füssen geheiratet, und ich muss sagen das kann ich nur jeden empfehlen. Am Sonntag den 19. Dezember wollte ich mit meiner Familie (Frau und 2 Kinder) die Heimreise antreten; Wohnort Ludwigshafen am Rhein.
    Ab da fing ein 1 Jähriges Martyrium an.
    Ich setzte mich in mein Auto Mazda6 und hab meinen Motor gestartet. Alle Kontrollleuchten gingen aus, außer die Öl Kontrollleuchte (rot). Nach einigen Sekunden warten, ob die Leuchte ausgeht, habe ich wieder den Motor abgestellt. Ich habe sofort geprüft ob ich noch Öl habe. Also Messstab raus und nachgeschaut. Laut Messstab genug Öl vorhanden. Auch mein Schwiegervater der Autoelektroniker gelernt hat und danach bis zu seiner Pension in der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen tätig war, hat auch ein prüfenden Blick auf den ÖL Messstab geworfen. Nochmals Motor gestartet und die Öl Kontrollleuchte blieb an, habe sofort den Motor wieder ausgemacht. Ich rief dann den ADAC an der auch recht zügig da war. Er kam zu dem Entschluss mein Auto in eine Fachwerkstatt abzuschleppen. Also zog er mein Auto auf seinem Abschlepper und fuhr es in eine Mazda Vertragswerkstatt nach Fronten zum Autohaus ……... Es war Sonntag aber Gott sei Dank bin ADAC Plus Mitglied und mit Absprache mit dem ADAC konnte ich mit meiner Familie noch eine Nacht länger bleiben. Am Montag den 20. Dezember habe ich sofort per Telefon mit der Werkstatt Kontakt aufgenommen, und dem Herr …… mein Fall geschildert. Er hat dann auch sofort mit der Fehlersuche angefangen. Nach einigen Stunden rief mich der Herr …….. an, berichtet mir das alles In Ordnung sei Fehlerdialyse, außer das ich Inspektion machen müsse. Ok dachte ich mir dann soll er Sie machen, ich wollte nach der Hochzeit sowie so die Inspektion machen. Einige Stunden später rief Herr……..mich an das mein Auto fertig ist und abgeholt werden kann. Der Pensionbesitzer hat mich dann zur Werkstatt gefahren nach Fronten. In der Werkstatt angekommen hat man uns gesagt der Herr …….. macht noch eine Probefahrt mit meinem Auto. Nach ein paar Minuten kam dann Herr……. zurück mit meinem Auto, und mein Motor klackerte und klackerte. Ich fragte was jetzt sei mit dem Motor, sagte er mir, er vermutet dass ein Ventilgestänge gebrochen ist. Er kann mich nicht fahren lassen ohne das zu überprüfen, was mir auch recht ist weil ich 300 km fahren muss und das mit 2 Kindern. Ich gab ihm dann den Auftrag zu prüfen. Also wieder zurück zur Pension und wieder warten. Abends bekam ich wieder einen Anruf dass er fertig ist. Ich fuhr nochmal zurück zur Werkstatt um mein Auto zu holen. Dort angekommen sagte mir Herr ……. das ich die Ventile einstellen müsse wenn ich zuhause bin. Und das klackern von den Ventilen kommt. Er könnte das auch machen aber das würde dann nochmals länger dauern bei ihm. Ich fragte ob ich das Auto 300 km bewegen kann, weil ich nicht nachts auf der Autobahn stehen bleiben will mit 2 Kindern, weil mir das Unfallrisiko zu hoch ist bei dieser Witterung (zu dieser Jahreszeit war letztes Jahr sehr viel Schnee gefallen in Deutschland). Er meinte das es geht ich aber unbedingt die Ventilen einstellen soll wenn ich zu Hause bin. Als Leihe schenkte ich ihm glauben(mein Schwiegervater ist leider sonntags schon abgereist), und fuhr mit meinem klackerten Motor zurück zur Pension und lud meine Familie und Gepäck wieder ein. Ach ja die Öl Kontrollleuchte war aus. Nach ca. 100km auf der Autobahn passierte genau das was ich nicht wollte. Das Auto verlor an Leistung und nahm kein Gas mehr an.
    Ich lies mich sofort die nächste Ausfahrt raus rollen, und unten blieb ich dann stehen und der Motor ging aus. Unterm Auto kam schwarzer Rauch raus und ich konnte den Motor nicht mehr starten.
    Ich rief sofort den Herr …….. an berichtet was passiert ist er riet mir den Mazda Europe -Service anzurufen. Das machte ich auch, diese schickten dann einen Vertrag Pannenservice zu mir. Für solche Fälle habe ich immer Decken im Auto für Wartezeiten im Stau oder Pannen um die Kinder warm zu halten. Nach ca 1 Stunde wurden wir dann abgeschleppt. In der Werkstatt des Pannen Dienstes wurde mir gesagt das ich mein Öl komplett verloren habe. Erste Diagnose Motorschaden und das mit 88000 km. Ich bekam ein Leihauto vom Mazda Service und fuhr erst mal heim. Von zu Hause aus lies ich mein Auto zurück zum Autohaus nach Fronten bringen weil er in der nachbesserungspflicht steht. Er teilte mir dann auch mit das die erste Einschätzung richtig sei das ich einen Motorschaden habe. Ich fragte ihn wer das bezahlen soll und er antwortete mir er nicht und ich sagte dazu ich auch nicht. Daraufhin ging ich zu meinem Anwalt und schilderte ihm den Fall. Mein Anwalt sagte mir das der Fall schwer ist, weil wir beweisen müssen ob er einen Fehler als Werkstatt gemacht hat oder ob es einen Latenzschaden( Langzeitschaden) vorliege. Daraufhin beauftragte mein Anwalt über das Amtsgericht Kaufbeuren ein Gerichtsbeweisverfahren mit Gutachten. Im Juni 2011 war es dann soweit, das Ingenieurbüro …… für KFZ Technik hat den Auftrag erhalten um mein Fahrzeug zu begutachten. Dieser kam dann schnell zu einem Ergebnis, weil unverbrannter Diesel ins Öl gepumpt wird verdünnt sich das Öl, dadurch wird eine Schmierung verringert und dadurch kam es zu Reibungen im Pleu und Metallspähnen setzten sich ab ins Öl. Diese haben dann im Pleulager Schaden angerichtet und es kam zum Motorschaden. Ich muss auch sagen war mit meiner Inspektion 2000 km drüber. Ich wusste ja nicht das Diesel ins Öl gepumpt wird und damit die Schmierung beeinträchtigt wird. Ich wurde nie darauf hingewiesen meine Intervalle pünktlich einzuhalten, hiermit noch mal Danke Mazda für die Infos.
    Desweiteren wurde meinem Anwalt auch gesagt das das Autohaus…… kurz vor der Insolvenz steht. Im Juli konnten wir dann ermitteln das das Gerücht stimmte, das Autohaus……… hat ein Insolvenzverfahren laufen. Mein Anwalt musste dieses auch dann meiner ADAC Rechtschutz mitteilen und aufgrund des Insolvenzverfahren konnten wir nicht mehr weiter machen. Sprich ich würde auf den Kosten alleine sitzen. Habe sofort mit Mazda Telefoniert und denen den Fall geschildert. Ich habe verlangt das Mazda mein Auto von Fronten zu mir nach Ludwigshafen bringt, bevor der Insolvenzverwalter mein Auto in Besitz nimmt. Mir wurde gesagt das Mazda normal die Kosten nicht übernimmt, aber das es geprüft wird in meinem Fall. Nach ca. 1 Stunde rief Mazda mich zurück und bestätigte mir das Mazda die Kosten für die Überführung übernimmt. Ich ließ mein Auto dann zum mir nach Hause bringen zu meinen Mazda Händler. Aber was jetzt machen? Muss noch 16.000 Euro an die Bank zahlen für das Auto ein neuer Motor würde mich bei Mazda ca 10.000 Euro kosten.
    Weil Mazda keinen Austausch Motor anbietet, nur neue. Ein Genralüberholte kostet ca. 3500 bis 4500. Naja mein Gedanke war das ich bei Mazda einen Kulanzantrag stelle, der mir aber aufgrund weil ich meine Inspektionen nicht Punkt genau bei 20.000 gemacht habe, abgelehnt wurde und ich über die Garantie war. Naja darauf hin suchte ich mir eine Werkstatt die mir einen Generalüberholten Motor einbaute. Hab dann eine gefunden der Meister dort kam sogar von Mazda. Er hat sich mein Zerlegten Motor und das Auto angeschaut und sagte mir zu das er den Auftrag machen würde, es würde mich ca 6500 Euro kosten.
    Daraufhin gab ich ihm den Auftrag im August.
    Er stellte dann fest das mein Turbo auch kaputt ist und das es Komplikationen gibt mit den Einbau des Motors weil der Gutachter den Motor komplett zerlegt es viele Teile fehlen würden. Er muss auch den vorher angegebenen Preis ändern. Daraufhin wollte ich die Sache schon abblasen mit den Motor Einbau. Er rechnete nochmal nach und kam dann auf 7700 Euro und er sagte mir er hat den Motor schon. Ich willigte diesen Preis nochmal ein und sagte ihm das es nicht teurer werden soll. Ich musste mir einen Kredit aufnehmen in Höhe von 2500 Euro hab mir von verwanden noch 600 Euro geliehen und hab unser Hochzeitsgeld mit eingeplant. Am 2. Dezember 2011 war es dann soweit ich konnte mein Auto abholen und die Rechnung betrug sich dann auf 8425 Euro. Im Übrigen habe ich noch eine Strafanzeige gegen den Herr…… gestellt wegen Unterschlagung in Höhe von 6000 Euro. Weil mir teile nicht zurück gegeben worden sind und daraufhin meine Reparatur Rechnung unnötig in die Höhe ging.
    So das ist meine Martyrium mit meinen Mazda6 Diesel Bj.2007 und 88000 km.
    Ich habe eines herausgefunden, Mazda weis über diese Probleme, mit den Dieselmotoren aufgrund einer geringen Schmierung auftritt. Ich wurde nie darauf hingewiesen das sich unverbrannter Sprit sich mit dem Öl vermischt und die Schmierung der Kolben beeinträchtigt. Und daraufhin ein Pleulager schaden Auftritt der dann nach längeren benutzen sich zum Motorschaden entwickelt. Es gab keine Voranzeichen für ein Pleulager schaden. Und Mazda hat noch nicht mal den Schneid einem da eine Kulanz zu gewähren. Eines kann ich euch sagen, ich bin fertig mit Mazda und den Vertragswerkstätten. Nie wieder einen Mazda. Ich bin sowas von enttäuscht von denen. Die wissen über diese Probleme und geben das wissen nicht weiter. Als ich rum telefonierte wegen einem Motor sagte mir jeder Motorenhändler das das Problem bekannt sei. Wie gesagt ich musste mal Dampf ablassen. Ich weiß nicht warum Mazda so gut Beurteilt wird? 1. In meiner Umgebung habe ich keine gescheite Vertragswerkstatt.2. Der Service von Mazda ist alles andere aber nicht Kunden orientiert. 3. Kann man doch im Serviceheft darauf hinweisen das Inspektionen kürzer gehalten werden müssen wenn man fast nur Kurzstrecken fährt. Jetzt weiß ich was ich zu tun habe, mein Wartung Intervallen verkürzen nach ca. alle10.000- 15.000 km ÖL wechsel. Mazda schreibt vor alle 20000 km.

    Mfg
     
  2. #2 guest_jo, 08.12.2011
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    Tja das große Dieselsterben geht weiter, mehr sag ich nicht dazu. Ist auch längst alles gesagt.
     
  3. #3 SportslineBL, 08.12.2011
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    Das ist natürlich "schlecht" gelaufen!
    Aber muss jedoch sagen, dass das Diesel Problem nicht nur bei Mazda auftritt, sondern so ziemlich bei allen Herstellern. Ebenso, wie man bei allen Herstellern die Service-intervalle einhalten sollte. Ist ja klar, dass man sonst keinen Anspruch auf Garantie hat. Und dies steht auch in jedem Service-buch.
     
  4. #4 scheffixy, 08.12.2011
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    Zuerst nochmal Glückwunsch zur Hochzeit. Und ich denke du meinst die Ortschaft "Pfronten".

    Also dass du ein typischer Kurzstreckenfahrer bist stimmt nicht. 88tsd in drei Jahren rechtfertigt einen Diesel. Hast du in der Vergangenheit nie einen Ölstand über max. gehabt??? Durch die Ölverdünnung sollte dies eigentlich so sein. So etwas hätte auffallen müssen.

    Tut mir leid für dich, aber in Puncto Serviceintervall sind alle Hersteller sehr kleinlich und können sich so schnell aus der Verantwortung ziehen. Dies ist nicht Mazda-Spezifisch.

    Sorry!
     
  5. #5 Karatekid, 08.12.2011
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    Diese Behauptung ist so falsch. Bei den Premiumherstellern a la BMW, Audi, Mercedes, Porsche & Co muss man die Intervalle nur ca. einhalten (+/- 3000km). Ich bin ja fast vom Stuhl gefallen, als mir der Verkäufer sagte, ich müsste peinlichst genau das Interval einhalten da sonst Mazda die Garantie bzw. Gewährleistung verweigert. Das hat er mir natürlich erst gesagt, als ich bereits gekauft hatte. ;) Hätte ich manche Infos vorher gehabt, wäre es wohl kein Mazda geworden.
     
  6. #6 Karatekid, 08.12.2011
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    Wie ich schon zu SportslineBL schrieb, zumindest gegenüber den Marken die ich bisher kennengelernt habe, ist Mazda die große Ausnahme. Auch diese Ölverdünnungsprobleme habe ich hier das erste Mal gehört. Zwei Kollegen von mir fahren seit 10 Jahren Diesel (Laufleistung ca. 50Tkm/Jahr) von BMW, Audi und Mercedes. Sie kennen dieses Problem nicht.
     
  7. #7 Prison39, 08.12.2011
    Zuletzt bearbeitet: 08.12.2011
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    Diese 10 Jahre alten Diesel haben auch keinen DPF drin.Dieses Problem haben aber alle Hersteller durch die Bank,einzig die DPF mit Additiv haben das nicht.

    Alles in allem ist natürlich sehr ärgerlich.Aber wenn deine Ölkontrollleuchte brennt,dann tut sie das nicht weil zu wenig Öl drin ist.Das tut sie weil der Öldruck zu niedrig ist.
    Ich würde ehr diesen Umstand als Ursache für deinen Motorschaden nennen.Auch wenn die Ölverdünnung wirklich nicht wirklich gut für den Motor ist,das dadurch ein Motorschaden schon nach 88.000km ensteht scheint mir doch etwas extrem.
    Ich hab in 3.5 Jahren keinen 143CD Motorschaden erlebt.Ich steh auch noch im guten Kontakt zu meinen ehemaligen Kollegen in 2 Mazda Autohäusern,da sind bis jetzt nur alte 136CD und 2.3er draufgegangen.Also ob man von Dieselsterben reden kann,fraglich.Bei den alten ja.

    Defekte Ölpumpen sind bei Mazda auch bekannt,nicht jeder bekommt das Problem,aber wenn es erstmal da ist und man es registriert,ist es meisten eh schon zu spät.
    Das zweite sind defekte Flammschutzdichtungen die Verkokungen bilden die sich am Ölsieb absetzen und so die Durchflussmenge erheblich senken.Das widerrum führt ebenfalls zu einen Motorschaden.Aber ein verstopftes Ölsieb liegt ja bei dir nicht vor.

    Den Turbo wird es unweigerlich aufgrund mangelnder Schmierung entschärft haben.Die sind bei den 143CD eigentlich haltbar.

    Generell kann ich dir nur empfehlen.
    -Sorge immer für die Aktuellste Motorsteuerungssoftware
    -Alle 10.000km einen Ölwechsel (Such dir im Inet einen Anbieter der C1 Öl anbietet,die sind billiger als das Mazda Dexelia Öl)
    -Stell sicher das bei dem neuen Motor auch neue Flammschutzdichtungen verbaut wurden (Dichtungen der Injektoren)
    -Achte genau auf den Regenerationszyklus des DPFs,dadurch ersparst du dir einen großen Teil der Ölverdünnung


    Der Mazda RF Diesel arbeitet mit der sogenannten Nacheinspritzung,dabei wird am Ende eines Arbeitstaktes kurz vor dem öffnen der Auslassventile nochmal Diesel in den Brennraum eingespritzt.Während sich diese Flammfront aufbaut öffnet das Auslassventil und die Flammfront wird durch den entstehenden Unterdruck aus dem Brennraum "gesaugt".Die Abgastemperatur steigt auf ca 600 Grad,sonst liegt sie bei ca 450-500 Grad.Wenn jedoch durch anhalten oder ausschalten des Motors dieser Vorgang gestört bzw. verhindert wird,läuft der Kondensierte Diesel an den Zylinderwänden an den Kolben vorbei ins Motoröl.

    Ich selbst hatte auch mal das Problem.Da hab ich einmal 6.6l Motoröl/Diesel abgelassen.Aber seid dem letzten Update hab ich keinerlei Probleme mehr mit Ölverdünnung.
    Allerdings wechsel ich auch nach spätestens 10.000km das Öl,nächstes mal wird dann auch die Ölwanne abgenommen um das Ölsieb zu kontrollieren und bei 70.000 werden neue Flammschutzdichtungen verbaut.

    Es ist wirklich eine Schande,denn wer nicht wirklich vom Fach ist bzw. gut Informiert ist durch Foren oder gute Händler,der ist bei Mazda,wenn er denn Diesel fährt,aufgeschmissen.
     
  8. malcom

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    wenn man mit 50 tausend kilometer pro jahr unterwegs ist

    ist die chance, dass der DPF regeneriert zu 90% hoch (vollständige regeneration)

    bei weniger laufleistung (kommt natürlich auch mehr kurzstrecke hinzu) und deswegen steigt die Ölverdünnungsgefahr


    dass man bei BMW nix drüber liest ist schätz ich mal so .... wer einen BMW fährt und dazu noch einen Diesel (hat meist die kohle und bezahlt einfach die Werkstattkosten)

    Ist es ein Dienstwagen (also ist es einem sowieso egal wenn er nicht geht ... kriegt man ja nen ersatzwagen)

    Sind BMW diesel zu 90 % langstreckenfahrer, die nach 1-3 Jahren 100 -150k Km fahren.

    Ölverdünnung findet in jedem Diesel statt mit DPF .... die frage ist nur inweit man durch sein Fahrprofil (und glück) es schafft, dass der DPF immer genau dann regeneriert, wenn grad alles passt.

    Da wir BMW fahrer meist auf Autobahn mit 150 Km/h + kennen, sollte es für den DPF immer möglich sein sich zu regenerieren

    wer dagegen nur mit 90 Km/h auf der Autobahn rumgurkt (so bekommt man auch seine 30 k Km im jahr) reicht es meistens nicht für die Abgastemperatur um alle Partikel zu verbrennen bzw. bricht der DPF halt ab ....


    Bei dir kann aber vielleicht auch ne falsche Steuerung des DPF schuld sein ?
    vielleicht regeneriert er ja viel zu häufig und dementsprechend hattest du deshalb ölverdünnung ?
     
  9. #9 Karatekid, 08.12.2011
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    Ich nehme an, du meinst mein Statement ? Ich sprach nicht von 10 Jahre alten Dieselautos. Ich sprach von Kollegen, die seit 10 Jahren Diesel fahren. Natürlich alle 3-4 Jahre neue Autos.
     
  10. #10 scheffixy, 08.12.2011
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    Aber ein Diesel der pro Jahr ca 50tsd bewegt wird, hat selten ein Ölverdünnungsproblem.

    Und die Kulanz bei Mercedes ist nicht so wie von dir beschrieben. Auch hier sind die Grenzen starr, aber bei guten Kunden werden sie etwas aufgeweicht. Als 0815-Kunde hast auch dort keine Chance, wenn eine Kausalität der Überschreitung mit dem Schaden hergestellt werden kann.
     
  11. #11 Karatekid, 08.12.2011
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    ah ok. Ich kenne mich damit nicht aus. Der Mazda ist mein erster Diesel.
     
  12. #12 Steve_R82, 08.12.2011
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    Oh jeh, ich hoffe, dass das eine Ausnahme ist. Dennoch hätten sie etwas kulanter sein können. Spricht sich doch ganz schnell rum. 0815-Kunde hin oder her, sowas darf nicht sein.
     
  13. #13 Prison39, 08.12.2011
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    Bei Mercedes ist vieles was nicht sein darf.

    Das ist bei BMW nichts anderes.Es besteht ein deutlicher Unterschied ziwschen Kunden die einen 116i oder einen 760il.Welcher Kunde besser bedient wird ist ja klar.
     
  14. #14 Karatekid, 08.12.2011
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    Das ist Quatsch. Ich wurde mit meinem 5er genau so zuvorkommend behandelt, wie mit meinem 3er, M3 und Alpina. Und als ich den 5er fuhr, konnten sie ja noch nicht wissen dass ich noch öfter kaufe. ;) Auch Kollegen, die seit vielen Jahren 3er Diesel fahren, klagen nicht. Das man anders behandelt wird, weil man ein teures Fahrzeug fährt, ist zumindest bei großen Niederlassungen ein Märchen. Ich fuhr den einzigen Alpina in der gesamten Region und wurde behandelt wie jeder andere auch.
     
  15. #15 guest_jo, 08.12.2011
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    Also hattest du schon einen Motorschaden mit +- 5000 Euro Reparatur und 2000 km überschrittener Service bei BMW ?
     
  16. #16 Karatekid, 08.12.2011
    Zuletzt bearbeitet: 08.12.2011
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    Meinst du mich ? Ja, hatte ich. Sogar mit dem Alpina. ;)

    Nachtrag :
    Mit dem Mazda fahre ich ca. 300km AB (ca. 180km/h), 2* die Woche am Stück. Damit sollte das Ölverdünnungsproblem nicht auftreten, oder ?

    Sorry für die OT Frage.
     
  17. #17 Prison39, 08.12.2011
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    Naja gut,vielleicht hätte ich es nicht auf alle Kunden beziehen sollen.Bei unseren BMW Händkler ist das allerdings so.

    Allerdings warst du anscheinend ein treuer Kunde der auch gutes Geld in der Firma gelassen.Einen Neukunden mit einen 116i wird aber bestimmt nicht auf einer Stufe mit dir stehen,das ist ganz einfach so.Ist ja nix schlimmes wenn man als Altkunde einen besonderen Status inne hat.
     
  18. Jonni

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    Wir haben mehrere BMWs gefahren. Auch die haben natürlich Probleme, wie z.B. beim x18i Motor das Ruckeln. Der Service von BMW ist allerdings erstklassig, unabhängig vom Typ, mit dem man vorfährt.

    Bsp.: vor der Garage meldete sich an einem Abend beim unserem 116i die Kontrolleuchte für die Servolenkung. Über die zentrale Servicenummer war nach ca. 30 min der BMW-Servicewagen dar. Dessen Fahrer war bestens geschult und erkannte den Fehler sofort. Unter Begleitschutz mit gelben Warnlicht hat er mich mit dem 116i zum örtlichen BMW-Händler begleitet. Da der schon um 2030 Uhr geschlossen hatte, hat er mich wieder mit dem Servicewagen nach Hause zurückgefahren. Am Morgen des nächsten Tags brachte mir ein Mitarbeiter des BMW-Händlers einen Ersatzwagen, den ich 2 Tage gefahren habe. Dann war eine neue Lenkung in den 116i eingebaut worden. So und nicht anders hat nach meiner Meinung Service auszusehen.

    CU
    Jonni
     
  19. #19 xAchimx, 08.12.2011
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    Erstmal vielen Dank an alle, für eure Beiträge.

    Desweiteren muss ich sagen das ich bei Mazda schon vorher einen neuen Mazda gehabt habe für den ich 27.000€ bezahlt habe, den Vorgänger nur als Limosine mit 136 PS. Den jetzigen hat Mazda 30.000€ bekommen. Habe immer meine Inspektionen gemacht, vielleicht etwas später als alle 20.000km und immer ca. 300-400€ dort gelassen. Also ein 0815 Kunde kann ich nicht sein.
    Aber wie achte ich auf den Regenerationszyklus des DPFs? Woran sehe ich das? Wenn ich auf der Autobahn fahre dann ist mein Tempomat immer auf 140km/h eingestellt, finde das eine gemütliche Reisegeschwindigkeit.

    Das Schadensbild von meinem Motor habe ich alles vom Gutachter, also auch mit dem Ölverdünnen.

    Mfg
     
  20. #20 Prison39, 08.12.2011
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    Den Zyklus erkennst du,wenn du den Momentanverbrauch beobachtest.Wenn der Verbrauch bei über 7l liegt (100kmh),regeneriert er sich.
     
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