Meinung Mazda 6 Nakama Intense vs Octavia RS und allgemeine Verwirrung zu Tests

Diskutiere Meinung Mazda 6 Nakama Intense vs Octavia RS und allgemeine Verwirrung zu Tests im Mazda 6 Forum im Bereich Mazda6 und Mazda6 MPS; So erstmal Hallo an alle ;) Ich fahre derzeitig einen alten Volvo v40 Kombi und plane mir im kommenden Jahr einen Jahreswagen zuzulegen....

  1. #1 DeRelict1, 04.10.2017
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    So erstmal Hallo an alle ;)

    Ich fahre derzeitig einen alten Volvo v40 Kombi und plane mir im kommenden Jahr einen Jahreswagen zuzulegen.
    Momentan ist der Mazda 6 Kombi g192 Nakama Intense mein Favorit und als Alternative käme für mich höchstens der Skoda Octavia RS in Frage. 3er BMW und Passat hatte ich mir auch überlegt und obwohl ich mir beide Autos leisten könnte, sprechen sie mich nur noch begrenzt an. Den 3er sieht man überdurchschnittlich oft und außerdem, finde ich ihn für das Gebotene als Gebrauchten zu teuer. Und beim Passat ist der Kostenvorteil auch nicht so dolle. Ein Freund von mir fährt schon sämtliche Generationen Passat und kriegt als Geschäftswagen auch immer die neuen Versionen und ist auch nicht mehr so von dem Auto überzeugt, erst recht nicht zu dem Preis.
    Deswegen bin ich irgendwann auf den Mazda 6 aufmerksam geworden, da mich das Preis-Leistungs-Verhältnis wesentlich mehr anspricht. Der Skoda Octavia RS ist zwar noch stärker motorisiert, aber mir scheint der Mazda bei gleichem Preis-Verhältnis besser ausgestattet und qualitativ hochwertiger. Könnt ihr das bestätigen?

    Testfahrt steht noch aus und wird die nächsten Monat nachgeholt.

    Des Weiteren verwirren mich ehrlich gesagt, die meisten Tests aus Autozeitschriften eher als mir bei der Entscheidung zu helfen. Beispiel: Bremsen. Mal verliert der Mazda wegen schlechten Bremsen, mal sind sie besser als die vom 3er BMW, aber dann ist es ok?!?!

    Schonmal vielen Dank im Voraus für Eure Rückmeldungen

    Grüße,

    DeRelict1
     
  2. #2 Nichtraucher, 04.10.2017
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    Thema Bremsen bei Mazda, die Bremsen sind zwar nicht so bissig wie bei BMW, aber schau dir BMW und Mazda Felgen vorne an, Mazda Felgen sind nur wenig bis gar nicht schmutzig, BMW regelrecht schwarz, die BMW Bremsbeläge sind nur aggressiver, meine erste Bremsbeläge und Bremsscheiben haben 100 000 km vorne gehalten, ich bezweifle dass bei BMW die Bremsen so lange halten...
     
  3. #3 tuerlich, 05.10.2017
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    Die Skyactiv Modell sind für schwarze Felgen und für mäßige Bremsen bekannt!

    In der Tat sind die Bremsen wirklich keine Glanzleistung von Mazda, aber richtig schlecht sind Sie nun auch nicht!

    Tests sind immer so eine Sache insbesondere wenn mindestens ein deutsches, am besten noch eins aus dem VW Konzern dabei ist! Da steht der Sieger quasi im Vorfeld schon fest...

    Wenn es beim RS der 2,0 TFSI werden soll dann wäre meine Wahl auf den Skoda gefallen. Zum ersten weil mir die Leistungsentfaltung eines aufgeladenen Motors sehr zusagt, zum zweiten weil einfach Leistungstechnisch noch Luft nach oben ist, zum dritten weil der RS top aussieht und letztendlich weil es ihn in diesem geilen Grau gibt!
     
  4. #4 implied, 05.10.2017
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    Preislich sollten beide sehr nah beeinander liegen, schwierige Entscheidung, denn beide Fahrzeuge haben was für sich.
    Weil die Werkstätten von Skoda/VW hier so miserabel und teuer sind und mein "Freundlicher" wirklich gut ist, wäre das für mich schon Grund genug, wieder zu Mazda zu greifen :-)
    Mal davon abgesehen: Skoda fahren doch einige rum und der Mazda sieht besser aus - aber das ist Geschmackssache.
     
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  5. #5 M6Schrauber, 05.10.2017
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    Thema Bremsen beim 6er:
    Sie sind Murks. Die Bremsleistung ist mäßig, aber vor allem neigen sie zum Verziehen. Bei mir waren die Scheiben nach ca. 40 tkm krumm. Bei anderen noch früher.
    Abhilfe: EBC Scheiben und Beläge. Ich fahre EBC Turbo Groove Scheiben mit Yellow Stuff Belägen. Ansprechen und Bremsleistung insgesamt sind eine andere Welt im Vergleich zur Serie. Verziehen wird sich die Kombi mit Sicherheit auch nicht. Dei Turbo Groove sind besser belüftet als Serie. Die Bohrungen und Schlitzungen reduzieren die Temperaturen weiter. Damit verzieht sich nichts mehr.

    Insofern ist die schwache Bremse kein Problem. Man fährt die Serienkombi einfach bis sie tot ist und wechselt dann auf EBC.

    Zugegebenermaßen entwickelt die Kombi mit Yellow Stuff ordentlich Staub. Allerdings ist mir eine gescheite Bremse deutlich lieber, als saubere Felgen. Muss man halt gelegentlich mal abspühlen. Dafür frisst sich der Staub der EBC-Beläge nicht so sehr in die Felgen ein. Der lässt sich eigentlich recht leicht entfernen.


    Ansonsten hat Mazda einige Eigenheiten, mit denen man leben muss. Der Regensensor ist so eine. Er funktioniert irgendwie. Wirklich gut geht er aber praktisch nie. Dafür kann man den Sensor aber abschalten und auf einfaches Intervall umstellen. Das geht bei anderen Herstellern oft nicht.
    Alle adaptiven Lichtfunktionen gehen leider nur bei Fernlicht. Im ersten Ansatz OK, weil er ja den Gegenverkehr ausblendet. Warum aber bei Abblendlicht auch das Autobahnlicht (längerer Lichtkegel bei hohem Tempo) und der breitere Lichtkegel innerorts nicht mehr gehen, das weiß nur Mazda.

    Letztlich haben aber alle Autos so ihre Eigenheiten, mit denen man sich am Ende arrangiert.

    Man sollte sich darüber im Klaren sein, das der Octavia trotz seiner Größe eher der Golf-Klasse zuzuordnen ist. Das merkt man u.a. an der Materialauswahl. An einigen Stellen ist das dann durchaus einfacher gehalten.
     
  6. #6 implied, 05.10.2017
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    Der Oktavia ist etwas kleiner, etwas geringerer Radstand - aber mehr Kofferaum. Ich denke, im M6 hat man hinten mehr Platz :-)
    Bremsen ist so´n Ding. Aber ok, mein 3er BN bremst schon ordentlich auch mit Originalscheiben - tendiere aber beim ersten Wechsel auch zu den EBC greenstuff mit passenden Scheiben, sollten die gleich mit gewechselt werden müssen (obwohl die, soweit ich weiß, auch auf die Originalscheiben gehen).
    Ich denke, eine Entscheidung Mazda vs. Skoda ist nicht leicht, aber Geschmack ist nun mal eben verschieden, und wenn Dir eines der Fahrzeuge für DICH persönlich etwas bietet, was der andere nicht hat ist jede Entscheidung die richtige :-)
     
  7. #7 2000tribute, 05.10.2017
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    Schön, dass die Geschmäcker so vielfältig sind - mir gefällt der Octavia überhaupt nicht, dafür der Superb Kombi umso mehr...
    Mit den Bremsen hab ich bei meinem "Vor-Skyactive -Modell" keine Probleme -bissig und haltbar (knapp 80Tkm mit den Ersten)

    LG
     
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  8. #8 implied, 05.10.2017
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    Hahaha, Klasse - sonst gefiel mir der Octavia, aber der Superb nicht - zumindest was das äußere Design betrifft, denn sonst ist es das klar bessere (und teurere) Fahrzeug. Aber seit dem aktuellen Modell ist es auch bei mir anders herum. Diese zweigeteilten Scheinwerfer beim Octavia gehen ja mal gar nicht. Übrigens hatte ich im 6er GH geringeren Abrieb als jetzt mit dem 3 BN (auf den Felgen mehr/schneller Bremsstaub), die Bremsen hielten beim GH 77.000km vorne, hinten war bei 97.000 immer noch ok. Die Bremswirkung empfand ich soweit auch ok, hätte aber bissiger sein können, um im Notfall ggf. mehr Reserve zu haben.
    Hängt aber auch klar von den verwendeten Reifen und deren Zustand ab. Laut Test ist der Bremsweg Octavia 33,5m, Mazda 3BN 33,9m, der Superb 34,5, Mazda 6 GH aber dann schon leider mit 38m doch einiges mehr.
     
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  9. #9 DeRelict1, 05.10.2017
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    Also schon mal vielen Dank für Eure Antworten. Schade das Mazda es immer noch nicht ganz mit den Bremsen geschafft hat. Insgesamt gefällt er mir halt schon besser als der Skoda. Ich fahr jetzt halt mal Probe und schau wie ich damit zurecht komme.

    Ein Mazda 6 MPS mit dem 2,5 Turbo-Motor und besseren Bremsen... *träum* Aber da bin ich ja sicher nicht der Einzige, der zugreifen würde ;)
     
  10. #10 DeRelict1, 05.10.2017
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    Man merkt halt das VW die Qualität der Nebenmarken Skoda, Seat und co drückt, damit die interne Konkurrenz nicht zu groß wird(siehe die potentielle Produktionsverschiebung von Skoda nach Deutschland) . Bin vor kurzem einen Seat Ibiza ST gefahren: Netter Mini-Kombi aber halt Plastik-bomber. Ich vermute beim Octavia RS ist es trotz der Ledersitze wahrscheinlich auch kaum anders.
     
  11. #11 implied, 05.10.2017
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    Statt dem Octavia wäre ja aus dem Hause Seat der Leon Kombi das "Vergleichsmodell", der Ibiza ist ja eher dem Modell Skoda Fabia entsprechend ..... so denke ich mal, kann mich aber da auch irren ;-)
     
  12. #12 mind_explorer, 05.10.2017
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    Hallo und herzlich willkommen!

    nun mein Senf zum Thema Bremsen: einfach billig und Mist, meine Scheiben waren nach 25kkm verzogen, habe diese insg. 3 Mal (!) abdrehen lassen....

    Vor Kurzem auf Zimmermann Coat Z + TRW Bremsbeläge für ~130€ selber gewechselt (habe leider zum Zeitpunkt des Kaufs die EBC Scheiben nicht auf dem Schirm.. echt Schade... ).
    Unterschied wie Tag und Nacht, Bremspunkt und Dosierbarkit sind viel besser, dazu flattert das Lenkrad bei einer Vollbremsung endlich nicht mehr. Also: den OEM Mist fahren bis die Schnauze voll ist, danach wechseln.

    Übrigens: meine Werkstatt bei der letzten Inspektion mit den alten Scheiben noch: och je, ein Bremsbelag sitzt fest, Scheiben auch mit 55kkm verschissen, wird womöglich die anstehende TÜV-Plakette verhindern, müssen wir für 500€ wechseln.... och je, bitte machen Sie das bald....
    Bei der Demontage: ein Belag war fest, hätte aber noch sehr lange mitgemacht. Scheiben waren bei ca. 50% Verschleiß, die Beläge auch.

    Ansonsten hat @M6Schrauber das Wesentliche angesprochen. Ein Bekannter fährt den Octavia als RS Diesel.... nettes Auto, aber mehr Schein als Sein, Materialien und Finish entsprechen *nicht* dem Preis. Hier fühlt sich der Mazda 6 doch um Einiges besser an.

    Am Besten zur Probe die 2 Kandidaten fahren und eigenes Urteil fällen.

    Grüße
     
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  13. #13 DeRelict1, 05.10.2017
    Zuletzt bearbeitet: 05.10.2017
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    @Implied:Gute Frage, hat Seat überhaupt ein Gegenmodell zum Superb, wenn der Leon dem Octavia entspricht? Weil den Toledo gibt es ja soweit ich weiß nicht als Kombi.

    Und apropos Mazda, auf eine neue Version zu warten lohnt ja auch nicht oder? Der neue 6er kommt doch nicht vor 19/20 raus. Oder denkt ihr sie schieben wenigstens noch ein Update zwischen rein?
     
  14. #14 implied, 05.10.2017
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    Jupp, den Seat Exeo gäbe es da wohl im "Vergleich". Den Toledo gibt es aber auch: SEAT Toledo | SEAT

    Tja, warten? Wenn du auf den neuen Motor "Skyactive X" warten willst..... vielleicht wird der ja dann 2019 auch im 6er seinen Platz finden.
     
  15. #15 M6Schrauber, 06.10.2017
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    Der Exeo ist kein Vergleich. Davon ab gibts den ja auch schon lange nicht mehr.
    Ich bin jahrelang Exeo gefahren und war sehr zufrieden. Der Exeo ist eigentlich ein Audi A4 B7. Entsprechend ist er kleiner als der 6er. Dafür ist Material und Verarbeitung auf Audi-Niveau. Die technische Ausstattung war damals OK, aber die neuesten Sachen konnte man nicht haben. Es gab halt nur Dinge, die es im A4 B7 schon gab. Zu der Zeit war der B8 ja schon draußen. Geliebt habe ich das Solar-Schiebedach. Sowas kriegt man heute leider bei nahezu keinem Hersteller mehr.

    Was den Preis des Octavia angeht: Kommt drauf an mit was man vergleicht. Der Octavia basiert nunmal auf dem Golf und bietet entsprechend auch nicht mehr (außer mehr Platz). Preislich liegt er aber auch im Bereich eines Golf. Wenn man den Vergleich nimmt, dann hat man das größere Auto für weniger Geld.

    Mazda ist natürlich preislich anders angesiedelt. Der 6er ist Mittelklasse und liegt etwa in der Preisliga wie der Octavia. Dafür muss man eben an ein paar Punkten Abstriche machen.
     
  16. #16 gargaros, 06.10.2017
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    Zu den Bremsen beim 6er kann ich zwar nichts sagen, beim Mazda 3 2017 kann ich aber bisher (1300 Km) im Vergleich zu meinem BL (Bj 2010) nichts negatives berichten. Dosierbarkeit ist gut und Bremsweg bei einer 60-0 Vollbremsung war (subjektiv) zumindest mit der serienmäßigen Pilot Sport 3 Bereifung eher kürzer. Lediglich der Bremsstaub ist recht heftig.

    Zum Vergleich 6er vs Octavia: Der Mazda 6 ist bei den Materialien min. eine Klasse hochwertiger, was nicht verwunderlich ist, da es sich beim Octavia trotz Größe "nur" um ein Auto der Kompaktklasse handelt. Teilweise kann der Octavia auch nicht mit dem Mazda 3 mithalten (z.B. Türverkleidung).
    Motorenmäßig sind die Mazda-Benziner seit vielen Jahren komplett unauffällig, was man von den VW-Motoren leider nicht sagen kann. Für mich persönlich wäre es (zusammen mit dem Punkt, dass ich keine Betrüger unterstütze) das KO-Kriterium gegen den Kauf eines Wagens aus dem VAG-Konzern.
     
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  17. #17 DeRelict1, 06.10.2017
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    Danke für eure Antworten. Ich verstehe das Argument, dass der Octavia eigentlich eine Kompaktklasse ist. Ist der Mazda 6, dann so günstig oder woran liegt es, dass er vom Preis eigentlich genau gleich auf mit dem Octavia ist? Habe grade nachgeschaut und Vergleichbare Skoda Superbs mit 220 und erst recht 280 PS kosten, dann halt gleich 40k, teilweise sogar mehr.
    In der Preisklasse bin ich auch locker bei nem 3er BMW dabei und der ist zwar raumtechnisch kleiner, aber doch eigentlich schon obere Mittelklasse?!? Vergleiche ich grade Äpfel mit Birnen oder ist Skoda auch nicht grade günstig?
     
  18. Gruni

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    moin,

    ich glaube auch, das der Octavia theo. eher in der Golf-Variant, A4-Avant, 3er-Touring anzusiedeln ist bzw. immer verglichen wird. Der Mazda6 eigentlich gegen Suberb, A6-Avant und 5er-Touring "kämpft". Wobei der reine Octavia-Kofferraum vom Volumen eher eine Nr. größer ist als doch Mazda6-Niveau erreicht bzw. sogar überragt. Es kommt eher auf Deine Anforderungen an, gehts um das Kofferraum-Volumen, oder um den Platz auf der Rückbank und Komfort. Vom Motor her gibt es deutlich mehr und leistungsstärkere beim Skoda, auch da ist es einfach abhängig vom Anspruch und Geldbeutel. Die früheren klaren Abgrenzungen in den Größenabstufungen (Mittelklasse, obere Mittelklasse, Kompaktklasse usw.) verwischen ja immer mehr. Kauf das was Dir am besten zusagt und wo Du die wenigsten Kompromisse machen musst. :-)

    auf bald
    Gruni
     
  19. #19 gargaros, 06.10.2017
    Zuletzt bearbeitet: 06.10.2017
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    Kurz gesagt: Mazdas sind aktuell tatsächlich günstig. Wobei der Vergleich etwas hinkt, weil fast 40PS mehr ein großer Kostenfaktor sind.

    Langfassung: Größentechnisch kann man mMn bei den letzten 2 - 3 Fahrzeuggenerationen folgendes feststellen: Fahrzeuge der Premiumhersteller (Bmw, Audi & Mercedes) sind in der selben Klasse eher kleiner, als die der Volumenhersteller und es wird zunehmend krasser. Z.B. ist der aktuelle Mazda 3 als Limousine länger als ein BMW E90, dennoch gilt er als Kompaktklasse, was von Mazda auch so kommuniziert wird und was im Innenraum auch sichtbar wird (siehe Materialien).

    Bei den meisten Volumenherstellern gibt es aktuell keine Autos in der "oberen Mittelklasse" (5er BMW, E-Klasse, Audi A6) stattdessen ist deren Mittelklasse sehr groß geworden (siehe z.B. Mazda 6, Ford Mondeo, Opel Insignia) um mit einem Wagen mehr Käufer zu erreichen. Im Bereich Verarbeitung, Materialien, Technik und Preis sind sie aber ganz klar den Mittelklassen-Wurzeln treu geblieben und weit von der oberen Mittelklasse entfernt. Skoda ist hier halt der extreme Fall. Der Octavia ist nur etwas kleiner als ein aktueller 3er BMW (Mittelklasse), basiert allerdings auf der MQB-Plattform, die auch beim Golf, Leon sowie A3 eingesetzt wird. Auch technisch und von den Materialien ist er ganz klar im Kompaktsegment angesiedelt. Das ganze macht auch Sinn, denn vielen Kunden ist Platz am wichtigsten und der Rest Nebensache. Wie bereits gesagt ist ein Octavia ein gutes Auto, der Mazda 6 aber hochwertiger. Du musst halt für dich entscheiden wie wichtig dir das ist.

    Und noch was zum Kofferraum: Die Liter-Angabe kann man leider wegwerfen, da wird zu sehr herumgetrickst. Z.B. wird der Platz unter dem normalen Ladeboden mit dazugerechnet. Im normalen Nutzfall sind allerdings eher Breite, Tiefe und Höhe entscheidend und die sind beim Mazda 6 und Octavia fast identisch.
     
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  20. #20 DeRelict1, 06.10.2017
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    Wie gesagt, der Mazda macht mich schon definitiv mehr an, allein schon wegen Design und Verarbeitung. Schade nur, dass Mazda bei stärkeren Motorisierungen zurückbleibt. Habe grade gelesen, das der neue 194 PS 2.5 Motor aus dem CX-5 nächstes Jahr im Mazda 6 verbaut werden soll. Wie groß die Sprit-ersparnis dann ist, bleibt immer noch fraglich und auf den Motor mit Turbo wartet man dann leider wahrscheinlich immer noch.

    Der Superb ist mir eh zu groß, deswegen war ja der Octavia RS als einzige Option im gleichen Preissegment offen.
     
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