Mazda 6 GH Ölverbrauch / Kaufberatung

Diskutiere Mazda 6 GH Ölverbrauch / Kaufberatung im Mazda 6 Forum im Bereich Mazda6 und Mazda6 MPS; Hallo zusammen! Wir haben uns im August einen Mazda 6 Gy, Benziner, Kombi, Baujahr 2007, 1.8 Liter Motor, 146.000km gekauft. Es war ein...

  1. Gimar

    Gimar Einsteiger

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    Hallo zusammen!

    Wir haben uns im August einen Mazda 6 Gy, Benziner, Kombi, Baujahr 2007, 1.8 Liter Motor, 146.000km gekauft. Es war ein Privatkauf (leider!). Relativ schnell fiel uns ein hoher Ölverbrauch auf. Nach einem Wochenendausflug und einem Ölverbrauch von etwa 3-4 Litern/1000km waren wir am Montag in zwei Mazda Vertragswerkstätten, die uns das Todesurteil für unser Auto gegeben haben. Wir haben die letzten Tage viel über die Motorprobleme bei diesem Mazda 6 gelesen und sind wirklich erschrocken und wütend. Nun ist es aber so und wir können das ganze nicht rückgängig machen. Da wir die 3 Monate, die wir den Mazda gefahren sind bis auf den Ölverbrauch sehr zufrieden mit dem Wagen waren, überlegen wir uns, den Nachfolger Mazda 6 GH zu kaufen. Irgendein Auto muss ja jetzt her. Nun haben wir natürlich große Angst, dass auch dieser anfällig für Probleme mit dem Ölverbrauch ventilschaftdichtungen, Kolbenringen etc ist. Gibt es hier Erfahrungswerte? Trifft es nur die 1.8 Motoren? Ist der GH in dem Maße überarbeitet worden, dass das Problem nicht mehr auftaucht? Ist auch da der 1.8 Liter Motor anfällig? Oder sind es letztendlich alle Motoren? Beide Händler sagten uns, es seien eigentlich nur sie 1.8 Liter Motoren vom GY betroffen - die wollen uns aber natürlich auch ein Auto verkaufen.
    Wir würden uns sehr über hilfreiche Antworten freuen, um nicht erneut von einem Mazda Motor so enttäuscht zu werden.
     
  2. DCA

    DCA Neuling

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    Ob mit eurem nächsten Auto wieder soetwas los sein wird, kann niemand vorhersagen. Pech kann man immer haben, Glück aber auch.

    Wenn ihr von privat kauft, lasst das Auto vorher checken, zB beim ADAC.

    Wenn ihr sicherer sein wollt, kauft bei einem seriösen Händler mit Gebrauchtwagengarantie.
     
  3. Gimar

    Gimar Einsteiger

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    Wir werden nur noch vom Händler mit Garantie kaufen, daraus haben wir gelernt!
    Dennoch geht es mir ja auch um die Zeit nach der Garantie. Wir wollen das Auto ja länger als ein Jahr fahren und lange Freude daran haben. Das, was uns jetzt passiert ist ist natürlich erstmal Pech. Dennoch ist es ein Unding, dass ein Motor nach 147.000km einfach so den Geist aufgibt. Das ist dann hauptsächlich mangelnde Qualität der Verarbeitung und der verwendeten Teile im Motor. Daher die Frage nach Erfahrungsberichten bzgl des Mazda 6 GH. Bei den häufigen Motorschäden des Vorgängermodells kann man nur hoffen, dass die Probleme beseitigt wurden. Aber ist es wirklich so?
     
  4. DCA

    DCA Neuling

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    Ehrlich gesagt sind 147.000 km ne ganze Menge. Für einen Benziner allemal. Je nach Fahrweise des Vorbesitzers kann da auch schon alles mögliche andere sein.

    Die Aussage, ob Probleme tendenziell in Folgemodellen verbessert wurden, nützt dir nicht viel. *Dein* Auto kann immer noch betroffen sein. Und wenn die Mehrheit aller Mazda Motoren bei 150tkm *zuverlässig* Probleme machen würde, hätte sich das schon viel breiter auf die Reputation der Marke durchgeschlagen.

    Will sagen: Nach Möglichkeit würde ich keinen Benziner mit 150.000 km kaufen. Jedenfalls nicht, wenn ich ihn noch 10 Jahre fahren will. Und ansonsten kann man nur vor dem Kauf checken lassen, was geht und ggfs. Garantie abschließen. Mehr kann man nicht tun.

    Was würde es bringen, wenn hier einer schreibt, Probleme sind in Nachfolgemodellen behoben? Gar nix. Hat null Aussage für *Dein* Auto.
     
  5. DCA

    DCA Neuling

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    ...oh, und *wenn* es eine bekannte Konstruktionsschwäche gegeben hat, dann ist es doch sicher so, dass die natürlich jeder Autohersteller im Folgemodell behoben hat, wenn ansonsten die Autos ab 150tkm als Schrott zu bezeichnen wären.
     
    guest_jo gefällt das.
  6. #6 Nichtraucher, 28.11.2018
    Nichtraucher

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    Der Ölverbrauch ist nicht normal! Der erste Mazda 6 mit der 1,8L 120 PS Maschine wurde 100 000 km im Dauertest getestet.
    Testbilanz. Motor: Kerngesund. Verschleiß an Kolben und Zylindern lediglich Zweitausendstelmillimeter!
    So treu wie sein Ruf? - autobild.de
    Es ist möglich das deine Kolbenringe verharzt sind, lass einen Motoröl wechsel mit Vollsynthetischen 0W-40 Motoröl durchführen, Z.B. Aral SuperTronic 0W-40 , es ist möglich das die Kolbenringe freigespült werden.
     
  7. Gimar

    Gimar Einsteiger

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    Das mit dem Kolbenringen "freispülen" mit 0w-40 Öl habe ich bereits ein paar Mal gelesen. Hast du da selbst eine gute Erfahrung gemacht, @Nichtraucher ? Wir haben Sorge, den Motor komplett kaputt zu fahren, wenn wir das Auto weiter nutzen. Oder wäre das nur der Fall, wenn er öltechnisch leerläuft? Wir haben ein okayes Angebot für den GY bekommen - bei komplettem Motorschaden würde dies mit Sicherheit deutlich geringer ausfallen...

    Und @DCA : die Antworten helfen uns leider nicht weiter. Wir wissen, dass man Glück und Pech mit einem Autokauf haben kann. Und ich bin der Meinung, dass 150.000km keine so hohe Laufleistung sind, bei der man mit einem Motorschaden rechnen muss. Es gibt genügend Benziner, die absolut unproblematisch bei >200.000km fahren.
    Bei meiner Frage ging es ja darum, ob diese Schwachstelle der sich wohl häufig verkokenen Kolbenringe/Ölabstreifringe durch überarbeitete, möglicherweise breitere Ringe beseitigt wurde, oder ob die gleichen Materialien weiterverwendet werden. Das wäre für uns ein KO-Kriterium für einen erneuten Mazda-Kauf.
    Eben weil nicht nur unser Auto von diesem Problem betroffen ist - ich habe viele Berichte von anderen enttäuschten MazdafahrerInnen gelesen (bezüglich des GY) .
     
  8. #8 implied, 29.11.2018
    implied

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    Warum wurde denn das "Todesurteil" überhaupt ausgesprochen? Was wurde gemacht, um solch eine Aussage zu treffen?
    Ich würde erst einmal einen Kompressionstest machen (lassen), um zu sehen, ob ein oder mehrere Zylinder betroffen sind. Stellt man hier einen starken Kompressionsverlust fest, geht es eben weiter....

    Eine Freispülung wurde ja nicht gemacht, es gibt hier spezifische Additive, die Verharzungen/Verkokungen lösen können - die gibt man dem Öl erst mal zu, macht nach Anleitung das "Spülen" und macht danach einen Öl- und Filterwechsel.
    Danach wiederholt man, nachdem man wieder ein paar Kilometer gefahren ist die Kompressionsprüfung - und hofft, es ist wieder ok :-)

    Ist immer noch zu wenig Kompression vorhanden oder unverändert zu der Messung vor der Spülung ist die Ursache wohl tiefliegender.
    Das nächste wäre meines Erachtens nach eine Zylinderkopf-Druckverlustprüfung, mit der kann man feststellen ob, wieviel und wo Druck entweicht.
    Könnte dann Hinweis auf ein verbranntes Ventil oder defekte Ventilschaftdichtung sein. Da ich den Motor nicht kenne weiß ich nicht, ob man bei dem Ventile noch einstellen muss, denke aber eher an Hydrostössel - aber auch die können ja Probleme haben.....
    Haben die auch keine Probleme muss man eben mal die Zylinderwände anschauen - aber auch die kann man hohnen oder neue Zylinderbuchsen einsetzen, aber dann wird es natürlich einiges teurer, hier kann man ggf. mit etwas Glück sich einen guten Austauschmotor kaufen und umbauen.

    Da heißt es, Kosten abwägen. Aber Kompressionsprüfung und Spülung halten sich ja erst mal im Rahmen, um festzustellen, was denn nun überhaupt dran ist. Im Zweifel kannst Du das Auto immer noch verkaufen und den Plan zum GH umsetzen - ich hatte den 147PS 2.0l GH, tolles Auto, kaum Probleme (außer die kleinen, üblichen Garantiemängel oder Rückrufaktionen) :-)
     
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