Kurze Anmerkung zu Alternativen Kraftstoffen

Diskutiere Kurze Anmerkung zu Alternativen Kraftstoffen im Allgemeine KFZ-Technik Forum im Bereich Technik und Tuning; Hallo zusammen, Diese Erklärung der Umrüstung ist sehr ausführlich und Verständlich. Doch leider sind in einigen Punkten Fehler enthalten. Es...

  1. #1 Norbert-1500, 25.12.2009
    Norbert-1500

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    Hallo zusammen,

    Diese Erklärung der Umrüstung ist sehr ausführlich und Verständlich.
    Doch leider sind in einigen Punkten Fehler enthalten.
    Es ist nicht richtig, dass der Schadstoffausstoß sich erheblich verringert im Gegenteil bei einer nicht perfekt abgestimmten Gasanlage sich sogar erheblich verschlechtert.
    Bei LPG ist in der Praxis mit einem Mehrverbrauch von 15% – 30% zu rechnen. Somit ist bei einem Ersatzrad-Mulden-Tank von maximal 70l eine Reichweite von mehr als 600 km Utopisch.
    Die Gasumrüstung birgt auch die Gefahr von Motorschäden (Zylinderkopf Ventielsitze) und das Erlöschen der Werksgarantie bei Einbau einer Gasanlage.
    Die Umrüstung auf Gas birgt noch weitere Risiken, es gibt unter den Umrüstern etliche Schwarze Schafe die nicht geprüfte Anlage einbauen und noch viel mehr Werkstätten die von der Umrüstung keine Ahnung haben und Anlagen nicht sachgerecht einbauen.
    Norbert
     
  2. #2 wirthensohn, 25.12.2009
    wirthensohn

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    Wenn Du bitte noch ergänzen würdest, auf welchen Thread Du Dich hiermit beziehst, würde ich Deinen Beitrag gerne an den Thread anhängen. Du hast leider ein neues Thema erstellt und so ist nicht ersichtlich, worauf Du eigentlich antworten möchtest.

    Dass sich der Schadstoffausstoß mit Autogas sehr wohl deutlich verringert, kann selbst der Laie überdeutlich bei jeder Abgasuntersuchung erkennen. Auch ein Mehrverbrauch von 15 bis 30% ist nicht richtig. Der Mehrverbrauch muss optimal bei 15% liegen, über 20% liegt ein Problem vor, das der Umrüster beseitigen muss. Mehrverbräuche von 30% und mehr (wegen geringerem Energiegehalt im Gas und blabla) werden zwar auch immer wieder erzählt, gehören aber ins Reich der Märchen und Mythen.

    Die Gefahr von Motorschäden wird zwar immer wieder aufgetischt, wird davon aber nicht richtiger. Bei einer korrekt verbauten und eingestellten Gasanlage besteht so lange keine Gefahr, wie man nicht längere Strecken mit Dauervollgas bzw. Volllast fährt. Außerdem gibt es auch gastaugliche Motoren mit gehärteten Ventilsitzen, bei denen der Gasbetrieb keine grundsätzliche Gefahr darstellt - so übrigens die allermeisten Mazda-Motoren vor der Zoom-Zoom-Generation.

    Dass die Wahl eines schwarzen Schafes unter den Umrüstern den Motor gefährden kann, ist allerdings leider richtig.

    Ansonsten: bitte künftig den Unterschied zwischen den Knöpfen "Neues Thema" und "Antworten" beachten. Danke.

    Gruß,
    Christian
     
  3. #3 Norbert-1500, 25.12.2009
    Norbert-1500

    Norbert-1500 Neuling

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    Hallo,

    ich beziehe mich auf diesen Thread der schon geschlossen ist.

    http://www.mazda-forum.info/kfz-technik/3520-alternative-kraftstoffe-erdgas-cng-autogas-lpg.html

    Ich muss dir widersprechen ich habe einschlägige Erfahrungen mit Gas betriebenen Fahrzeugen (ich arbeite in einem unabhängigen Institut für Abgasmesstechnik und Motoranalyse). In vielen Abgastests (keine AU die hat doch keinerlei vernünftige Aussage) und Schadensanalysen hat sich bewiesen das die Umstellung auf Gas nur wenn Sie von den sehr seltenen guten Umrüstern durchgeführt wird richtig funktioniert. Der Schadstoffausstoß wird nur in den seltensten Fällen geringfügig besserer (maximal um 2-5%) meistens Schlechter in den gesetzlichen Grenzen. Wir haben auch schon etliche Motorschäden untersucht.

    Norbert
     
  4. #4 wirthensohn, 25.12.2009
    wirthensohn

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    Deine Aussagen sind sehr verwunderlich, stehen sie doch im krassen Gegensatz zu allen bisher bekannten Untersuchungen, zu allen Erkenntnissen von TÜV, von DEKRA und sogar dem bisher eher gegen Autogas eingestellten ADAC. Auch widerspricht es völlig allen Aussagen und Untersuchungen von Umrüstern, Gasanlagenherstellern und sogar unserer Bundesregierung, die ihrerseits nach intensiven Untersuchungen erhebliche Verringerung von Schadstoffen festgestellt hatte und daraufhin entgegen der ursprünglichen Pläne die Verlängerung des reduzierten Mineralölsteuersatzes beschlossen hatte.

    Du weißt es also besser, als TÜV, DEKRA, ADAC, Umweltverbände, Sachverständige der Bundesregierung und besser als die chinesische Regierung, die aus Umweltgründen vorschreibt, dass öffentliche Verkehrsmittel entweder elektrisch oder mit Flüssiggas betrieben werden müssen? Interessant. Komisch auch, wieso man für jedes einzelne Fahrzeug passend zur Gasanlage ein Abgasgutachten benötigt und auch bekommt und dabei natürlich die Schadstoffnorm erhalten bleibt, wenn doch die Abgaswerte schlechter werden.

    Sorry, aber das klingt alles recht abenteuerlich.

    Gruß,
    Christian
     
  5. #5 Norbert-1500, 25.12.2009
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    Hallo,

    Das was Du zitierst ist die offizielle Verlautbarung der Umweltbehörde und der Umrüster, die möchten das so, weil sie damit viel Geld verdienen. Ich bin bei einer der drei von Dir genannten Organisationen beschäftigt und führe dort diese Untersuchungen an den Fahrzeugen durch.
    Der Müll der mit der Gas-Umrüstung auf dem Rücken der Kunden gemacht wird ist haarsträubend.
    Sicher dringt davon nichts nach außen, da die Untersuchungen ja im Auftrag des Umrüsters gemacht werden und wenn rauskäme was damit los ist würde keine mehr so eine Anlage kaufen.
    Der einzige Grund sich eine Gasanlage, am besten selber, einzubauen ist der Preisvorteil vom Gas so dass sich die Anlage nach ca. 40000 km amortisiert und man ab dann günstigen fährt. Das ganze Gelaber von Umweltschutz ist daneben.

    Norbert
     
  6. #6 welle68, 28.12.2009
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    @Norbert-1500

    genau meine meinung!
     
  7. solblo

    solblo Guest

    Oh bitte nicht die Umwelttheorie. Aber was Norbert sagt stimmt. Hatte irgentwo mal im Internet gelesen, das der CO2 Ausstoß bei LPG zwar geringer ist, aber durch den Mehrverbrauch quasi wieder wett gemacht wird.
    Aber im ernst, wer legt sich denn Autogas zu um die Umwelt zu retten. Das ich nicht lache.
    Jeder der von sich behauptet er schütze die Umwelt ist naiv und macht sich nicht wirklich nen Kopf drum was einem da überhaupt erzählt wird.

    Leute, die mir nichtmal sagen können wie das Wetter in 3 Tagen wird, die wollen mir weiß machen das in 50 Jahren das Klima 5 Grad wärmer ist!?!? :x

    Und Fakten das sich das Klima schon immer von "heute auf morgen" gibt es zu hauf. Nur die Blinden sehen die nicht.
     
  8. #8 yggdrasill, 28.12.2009
    yggdrasill

    yggdrasill Stammgast

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    Aber doch nicht bei uns.

    Wenn der Golfstrom durch die Erwärmung kippt, haben wir dauerhaft -5° C. ;)

    Fakt ist doch das der Mensch massiv in die Umwelt eingreift und komplizierte Vorgänge auf unseren Planeten in einem Maße beeinflusst wo die Folgen weder absehbar noch beherrschbar sind.
    Leider wird heute ja alles mit einem "grünen" Siegel versehen um den Verkauf dieser Produkte zu fördern.
    Das führt dann dazu das die Menschen sich verarscht vorkommen und nicht mehr ernstnehmen was da diskutiert wird. :(

    Sorry für´s OT... ;)
     
  9. #9 Norbert-1500, 28.12.2009
    Norbert-1500

    Norbert-1500 Neuling

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    Hallo,

    über unsere Umwelt sollte jeder sich Gedanken machen und alles für Ihn mögliche tun.

    Die Erde wird unser handeln überstehen, wir wahrscheinlich nicht.

    Aber um beim Thema zu bleiben eine Umrüstung auf Gas ist nicht der richtige Weg die Umwelt zu entlasten. Es wird weiterhin ein Fossiler Brennstoff zu CO2 verbrannt die gleiche Menge CO2 wie bei Benzin (bei Abnahme der gleichen Motorleistung wir die gleiche Energiemenge gebraucht).
    Die einfachste Maßnahme ist das Auto stehen zu lassen. ( ja Ha Ha Ha Ha ich weiß das in einem Auto Forum zu schreiben ist Frevel)
    Besser ist richtig und Kraftstoffsparend zu fahren man kann bis zu 1l/100km einsparen.

    Hallo Christian, Du hast doch sicher für deine Gas-Anlage auch ein Gutachten. Sieh doch mal nach ob das Gutachten auch mit deinem Fahrzeug gemacht ist über von einem x-beliebigen Auto übertragen wurde. Wenn mit deinem gemacht hast du Glück alles andere ist zwar rechtlich zulässig aber schon im Ansatz Müll.

    Norbert
     
  10. #10 wirthensohn, 28.12.2009
    Zuletzt bearbeitet: 28.12.2009
    wirthensohn

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    Ich muss gestehen, dass ich kein Abgasgutachten für den Xedos 6 habe. Meine Gasanlage ist von 2005 und der Xedos 6 hatte zum Zeitpunkt der Umrüstung noch die Schadstoffnorm E2 (= Euro 1), weshalb nach damaliger Gesetzeslage kein Abgasgutachten erforderlich war. Für den Xedos 9 hatte ich selbstverständlich ein Abgasgutachten, aber da ich das Auto inzwischen nicht mehr besitze, kann ich leider nicht nachschauen.

    Übrigens sollten wir hier vielleicht mal den Begriff der Schadstoffe genau definieren. Mir scheint, wir sprechen hier nämlich von völlig unterschiedlichen Dingen.

    Ich persönlich denke nämlich explizit *NICHT* an CO2. Dieser absurde CO2-Wahn geht mir inzwischen richtig auf die Nerven. Überall nur CO2. CO2-Ausstoß, CO2-Senkung, das böse CO2. Und die ganzen anderen Schadstoffe, die von Autos emittiert werden, werden völlig unter den Teppich gekehrt. Wenn man heutige Prospekte studiert, Politikern, Umweltaktivisten oder der Autoindustrie zuhört, hat man den Eindruck, als würde aus dem Auspuff eines Autos nur CO2 kommen und entstünden durch die Verbrennung von Benzin und Diesel keine Stickoxide, kein Kohlenmonoxid, keine Kohlenwasserstoffe, kein Ruß, kein Feinstaub, keine Schwermetalle.

    Auch wenn das, was Norbert dem Treibstoff Autogas hier vorwirft, stimmen sollte, ist Autogas doch der mit Abstand beste Treibstoff, den wir derzeit in unseren Verbrennungsmotoren verbrennen können: ein Teil des Autogases fällt bei der Produktion von Benzin und Diesel und der Erdgasförderung sowieso an und wird so nur weiterverwendet statt sinnlos abgefackelt und ein Vielfahrer mit einem Autogas-Benziner pustet ja nun wirklich unbestreitbar deutlich weniger Schadstoffe (mal nicht nur CO2 betrachtet) in die Luft, als wenn der gleiche Vielfahrer sich für eine Diesel-Ökosau entscheidet.

    Denn dass auch der modernste Diesel ordentlich Schadstoffe in die Luft pustet, kann man nicht mit geringerem Verbrauch und geringerem CO2-Ausstoß wegdiskutieren.

    Oder siehst Du das anders, Nobert?

    Auch wenn ich derzeit mit einem ökologisch unkorrekten 1,9-Tonnen-Dampfhammer-Diesel unterwegs bin, bin und bleibe ich doch überzeugter Freund von Autogas. Auch Norberts Ausführungen ändern schlicht nichts daran, dass man als Autogas-Fahrer beim Tanken nur mit einem dummen Grinsen auf die Preis-Anzeige der Zapfsäule schaut. Bis es wirklich echte alternativen gibt, kann ich es auch nicht ändern, falls Autogas doch nicht das ultimative Öko-Allheilmittel sein sollte.

    Aber es gibt halt noch keine echten Alternativen. Und solange Öko-Vollidioten immer noch Wasserstoff als Allheilmittel preisen und ganz übersehen, dass Wasserstoff bei der Produktion abartig viel Energie verbrät und damit faktisch eine erheblich schlechtere Öko-Bilanz hat, als Benzin in einem 50 Jahre alten V8-Oldtimer zu verheizen, tanke ich mit Freude Autogas. Hmmmm.... oder halt erstmal Diesel für den Dampfhammer.

    Gruß,
    Christian
     
  11. #11 Realgod, 29.12.2009
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    Um auch mal meinen Senf dazuzugeben:

    Solange wir hier alle miteinander autos fahren die auf irgendeine weise fossile energie verballern ( sei es nun diesel, benzin, gas oder sonstwas) braucht sich eigentlich KEINER ein öko- zertifikat auf den heckdeckel pappen!
    Tatsache ist das WIR ALLE mit unserer fahrerei (und nicht nur damit) die umwelt versauen, ganz einfach:!:

    mfg
     
  12. #12 Norbert-1500, 29.12.2009
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    Hallo,

    wie immer hat jeder ein bisschen Recht.

    Schadstoffe aus dem Auto sind die gesetzlich limitierten Komponenten
    HC (unverbrannte Kohlenwasserstoffe ohne Methan)
    CO (Kohlenmonoxid)
    NOx (Stickoxide)
    Ruß (nicht nur beim Diesel sondern auch bei Otto)
    Und
    CO2 (nach der neuen Energiesparverordnung und ab 2010 auch für Fahrzeuge)

    Seit 1990 sind die Schadstoffgrenzwerte der art gedrückt worden das wir 2009 nur noch ca. 1% der Werte von 1990 haben damit ist die Grenze des Machbaren fast erreicht. Dies gilt für alle PKW Motoren Diesel und Otto (Benzin und Gas).
    Auch der spezifische Kraftstoffverbrauch ist gesunken (angegeben in g/KWh) da die Leistungen der Motoren aber gestiegen ist, ist auch der Verbrauch gestiegen.

    Gerade die oben aufgeführten Schadstoffe sind für die Gas-Nachrüstung sehr schwierig einzuhalten da die Hersteller der Fahrzeuge mit Ihren Motorsteuerungen mit einem Millionen-Budget die nur knapp einhalten können. Da eine Gas-Umrüstung immer in die vorhandene Motorelektronik eingreift wird der Schadstoffausstoß immer schlechter. Die Gas-Umrüster prüfen ihre Anlagen auch nicht für jedes Fahrzeug sonder für Fahrzeuggruppen. So kommt es vor das eine Gasanlage mit eine Prüfung für eine VW-Passat 2l auch auf eine Open Astra 2l eine Ford Mondeo 2l und wieder auf einen VW-Passat 1,6l übertragen wird. Jetzt kommt der Ümrüster her und nimmt das Gutachten vom VW-Passat 1,6l (was ja nicht mal auf eine Prüfung beruht) und lässt das auf einen Fiat Punto mir 1,6l übertragen mit Bezug auf eine „in Etwa“ Wirkung. Dies ist eine Lücke im Gesetzt, die für Nachrüstungen geschaffen wurde und kann dem Antragsteller nicht verwehrt werden. Jetzt kann man sich vorstellen, dass eine Gas-Anlage die für einen Passat ausgelegt und geprüft wurde an dem Punto nicht einwandfrei funktionieren kann.

    Die Diesel sind auch keine Dreckschleudern mehr, die Grenzwerte gelten in ähnlicher Weise auch für die Diesel. Die Diesel haben nur zusätzlich eine Grenzwert für Ruß, der aber so eng ist das die Diesel ihn erfüllen aber die Benzin-Direkt-Einspritzer nicht. Diesel sind vom Brennverfahren effizienter und verbrauchen deshalb weniger Kraftstoff. Der Feinstaub in unseren Städten ist auch nur zu 5% auf den Dieselruß zurückzuführen der größte Anteil kommt aus Hausbrand, Reifenabrieb und Bremsen. Andere Europäische Städte habe diese Probleme nicht obwohl viel mehr ältere Fahrzeuge dort vor sich hin rußen, die haben ihre Straßenreinigung die nachts die Straßen mit Wasser spülen und der Feinstau nicht aufgewirbelt wird.

    Wer etwas für die Umwelt tun will sollte sich Überlegen was für ein Auto er fährt.
    SUV braucht nur der Förster im Wald oder jemand der ständig auf Abwegen fährt.
    Was brauche ich als Pendler eine Kombi und die Frau zu Hause quält sich mit 2 Kindern in eine Kleinstwagen.
    Sicher ist ein Spaßauto ein Hobby aber muss ich deshalb mit einem Spritverbrauch von 15l/100km jeden Tag zur Arbeit fahren, wer sich ein Spaßauto für 50000,-- kauft oder ausrüstet kann sich auch noch einen 2. Kleinwagen leisten.

    Norbert
     
  13. #13 Tesafilm, 29.12.2009
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    Das ist doch ein wenig sehr einfach.

    Was nutzt ein "angemessener" Kleinwagen, wenn nebenher ein Haushund sein muss. Wer nachrechnet, der wird feststellen, dass ein 15 Liter-SUV deutlich umweltfreundlicher ist, als ein VW-Lupo für die nur notwendigsten Fahrten plus ein mittelgroßer Hund.

    Schon mal nachgerechnet, dass 4 Leute auf dem Weg von Berlin nach Hamburg gemütlich bei 140 km/h in einer Mercedes E-Klasse weniger CO2 erzeugen, als wenn diese 4 Leute die Strecke auf dem Fahrrad zurücklegen würden.


    Der ständige Fingerzeig auf das Auto ist doch ausschließlich populistischer Natur und für die Realität deutlich zu flach.
     
  14. #14 chrisM2, 29.12.2009
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    Halten die dabei die ganze Strecke die Luft an? Wenn ja lass ich das sogar gelten, obwohl mal grob überschlagen trotzdem das Auto deutlich schlechter wegkommt (an CO2-Ausstoss)

    Gemessen am CO2-Ausstoss sind die anderen Sachen im Grunde wirklich vernachlässigbar.
    Nur muss man dazu sagen, das CO2 so gesehen kein Schadstoff ist. Das muss bei der Verbrennung einfach entstehen (bzw. entsteht in der Hauptsache Kohlenmonoxid).
    Wenn man es ganz genau nimmt, kann man seinen Kat raus schmeissen, um den CO2-Ausstoss zu senken. Man pustet halt dafür mehr Kohlenmonoxid raus. Auch nicht gut, aber da es hinten raus kommt, stört es einen nicht selber.

    Im Grunde kann man nur auf einen Weg seine Emissionen reduzieren : Weniger Fahren.

    gruss christian
     
  15. #15 wirthensohn, 29.12.2009
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    Würde nicht in jeder Minute vom weltweiten Regenwald-Baumbestand eine Fläche in der Größe eines Fussballfeldes abgefackelt werden, damit dort eine Monokultur entsteht, mit der der Biosprit erzeugt wird, der zur minimalen CO2-Verringerung unserer Autos unserem Benzin und Diesel beigemischt wird, hätten wir genug Bäume, die reichlich CO2 während ihres Wachstums im Holz binden würden.

    Dass derzeit alleine in Deutschland 20 neue Kohlekraftwerke sogar ganz ohne jegliche Filteranlagen im Bau sind bzw. bereits genehmigt wurden und dass die Großkraftwerke (insbesondere Steinkohle und Braunkohle) alleine in Deutschland weit mehr CO2 (und Feinstaub und weiteren Dreck) ausstoßen, als der gesamte PKW- und LKW-Verkehr, daran möchte man lieber gar nicht denken.

    Wenn man sich das mal durch den Kopf gehen lässt, wirken die ständigen Vorwürfe an die Autofahrer und ihre CO2-Schleudern schon regelrecht Schizophren.

    Gruß,
    Christian
     
  16. #16 Tesafilm, 29.12.2009
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    Nein, die halten nicht die Luft an, sondern haben die ganz normale Ruheatmung, im Gegensatz zu einem sportlich atmenden Radfahrer oder Jogger.

    Einfach nachrechnen, und solange nicht das Joggen (Joggen erzeugt die 3fache Menge CO2 als normales Gehen), Radfahren oder sogar Radsport-Großveranstaltungen (nur die reinen Sportler schon ohne die Begleitung) wegen erheblicher, aber nicht notwendiger CO2-Erzeugung eingestellt werden, so lange ist das "umweltschädliche Auto" nichts weiter als eine Scheinheiligkeit.
     
  17. #17 Norbert-1500, 29.12.2009
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    Hallo Thesafilm,

    und wenn Du zu viele Zwiebeln gegessen hast darfst Du nicht mehr in die Umweltzone.

    Es geht doch nicht um das was Du oder dein Hund an CO2 produziert dabei handelt es sich doch um Nachwachsende Rohstoffe, oder trinkst Du nur Benzin.

    Es geht doch nicht um solche abwegigen Rechnungen sonder um verantwortlichen Umgang mit unserer Umwelt. Es sind doch mitunter die Kleinigkeiten des täglichen Lebens die Kippe aus dem Fenster werfen, Fastfood Tüte auf die Strasse, Wohnzimmer Temperatur mit dem Fenster Regeln an statt die Heizung runter zu drehen, dazu gehört auch der SUV mit 2,5t Leergewicht und Allrad .........

    Eine Alternative zu Benzin ist Ethanol aber auch die Herstellung von Ethanol verbraucht viel Energie beim Destillieren. Dieselfahrer ist die Alternative BioDiesel der ist in der Herstellung am Energiegünstigsten da der Biodiesel nicht destilliert sondern gefiltert wird. Das Problem ist bei den Biokraftstoffen die Anbauart, in Europe ist der Anbau durch die eine Ernte nicht rentabel also wird dort wo die Menschen schon nicht genug zu Essen haben keine Nahrungsmittel mehr angebaut sonder „Energiepflanzen“ weil es mehr Geld bringt.

    Norbert
     
  18. solblo

    solblo Guest

    Umweltschutz hin oder her... es soll mir einer eine alternative zu Fossilen Brennstoffen nennen. Nur eine. Man denke sich Öl, Kohle, Gas komplett weg. Was bleibt dann? Nichtmal die Windräder könnten wir ohne Öl aufstellen. Unsere Gesellschaft hängt am Öl, wer der Alki an der Flasche Bier. Ohne geht es nicht. Und der Trend Strom Auto... das ist auch nur Blenderei. Anstatt das CO2 aus dem Auspuff zu pusten, kommts halt aus dem großen Schornstein nebenan.

    Solar geht nicht, weil die ach so tollen Solarzellen Jahr für Jahr an Effiziens verlieren. Nach 10 Jahren hat man mindestens 25% verloren.

    Wind... naja. Jeder der sich überlegt womit die Dinger Untersetzt wird, wird im Internet schnell fündig, das so ein Windrad bis zu 800 Liter Getriebeöl verwendet.

    Es gibt für unser aktuelles Leben und Lebensstil keine alternative als das bequeme Öl. Und wenn man sagt das der Mensch das Klima beeinflusst... ich meine eher kaum, denn wie unsere Vergangenheit zeigt, hat ein großer Vulkanausbruch viel viel viel viel mehr Auswirkung als unser kleines privates Feuer daheim.

    Zudem, bis heute weiß man nicht einmal, wie Öl wirklich entsteht. Es gibt nur Theorien, aber bestätigt ist noch keine. Die meist bekannte ist ja die, alte Bäume, Tiere, Algen sind unter hohem Druck, passender Temperatur entstanden. Und das können wir bis heute noch nicht nachmachen??? Wir können Diamanten nachahmen, aber kein Öl herstellen. Pah. Es gibt einige Ölförderquellen, die es nach dieser Theorie garnicht geben dürfte. Aber das ignoriert man lieber. Zufall.

    Ich kann jedem nur das Buch "Ausgebrannt" von Andreas Eschbach empfehlen. Ansonsten versucht ruhig mal Google zu bemühen.
    Man findet erstaunlich viel, sehr viel. Und das alleine beweist das uns da was vorgemacht wird. Wenn ich Herkunft Butter eingebe, habe ich vllt. 3 Unterschiedliche Ergebnisse, bei Öl habe ich das 100 fache.

    Da fällt mir noch was ein... wenn Öl aus der Natur stammt, und aus ehemaligen Pflanzen stand, warum ist es dann so giftig für die Umwelt?? Das ist ja so als wäre Humus giftig für den Boden.
     
  19. #19 Tesafilm, 29.12.2009
    Tesafilm

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    Genau das ist doch aber so, wie es praktiziert wird, scheinheilig.

    Es wird doch lustigerweise zwischen "gutem CO2" und "schlechtem CO2" unterschieden. Hund ist gut, Kleinwagen ist gut, ein "zu großes Auto" ist schlecht. Das passt aber nicht.

    Ein Auto setzt sich aus der reinen Notwendigkeit zusammen (Mobilität zur Arbeit) und Spaß, Hobby, Selbstdarstellung und was auch immer.

    Es ist doch mehr als drollig, dass es gute Hobbys mit gutem CO2 gibt - der Radfahrer mit seinem Hund - und schlechte Hobbys mit schlechtem CO2 - der Autofahrer mit einem Autoanteil, der "zu groß" oder "unnötig" ist.

    Solange es nicht tatsächlich um CO2 und Schadstoffe geht und der Schornsteinfeger nicht technisch veraltet und ineffiziente Hausbrandanlagen einfach aufgrund der Umweltbelastung außer Betrieb setzt, wie zB. "dreckige Autos" in 3 Tagen zwangsweise außer Betrieb gesetzt werden, der Hund auch zum "schlechten CO2" erklärt wird, solange ist doch eher alles nur purer Aktionismus.
     
  20. #20 chrisM2, 29.12.2009
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    Habe ich gemacht. Und wie ich schon sagte, das Auto kommt wesentlich schlechter Weg, und ich habe schon großzügig fürs Auto gerechnet. Man kann doch eine natürliche Körperfunktion nicht mit dem manchmal sinnlosen verbraten von Rohstoffen vergleichen.
    Ich habe dieses Jahr zum Beispiel oft das Auto stehen gelassen und bin mit dem Rad zur Arbeit gefahren.
    Ok, ich habe wahrscheinlich etwas mehr geatmet als sonst, aber : Atmen mache ich sowieso; genau wie die Zuschauer, die sich Sportgroßveranstaltungen anschauen. Wo die dann Atmen ist doch egal.

    Was mir beim Rad fahren aufgefallen ist : die meisten sind auch alleine im Auto unterwegs. Ok, das kann man manchmal nicht vermeiden, aber es waren ca. 95 % der Autos, die in der Kölner Innenstadt herum gefahren sind.

    Man kann schon recht lange Benzin oder längerkettige Kohlenwasserstoffe aus zum Beispiel Kohle herstellen. Man braucht halt eine Kohlenstofflieferanten. Da kann man auch Pflanzen nehmen, die zu Kohle verarbeiten, diese kann man dann vergasen und hydrieren, um Kohlenwasserstoffe herzustellen. Wenn man dann viele Fraktionen herstellt und die zusammenkippt, hat man dann so was ähnliches wie Öl. Das wäre aber sinnlos, da man die nachher wieder auftrennt, um die einzelnen Stoffe wieder zurück zu bekommen.
    Du merkst schon, die Sache ist sehr aufwendig und vor allem sehr Energiehungrig. Da zapfen wir lieber Lagerstätten an, die Millionen von Jahren gebraucht haben, um zu entstehen, und pumpen sie innerhalb von 100 Jahren leer.

    Zu deinem letzten Einfall : Warum kannst du nicht unter Wasser atmen, es besteht doch fast nur aus Sauerstoff?

    gruss Christian
     
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Kurze Anmerkung zu Alternativen Kraftstoffen

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