MX-5 (NC) Keyless Entry für NC1, Ersatz/Reparatur gesucht

Diskutiere Keyless Entry für NC1, Ersatz/Reparatur gesucht im Mazda MX-5 Forum im Bereich Technikbereich: Die neue Zoom-Zoom Generation; Hallo, ich benötige einen Ersatz für eine Fernbedienung mit Wegfahrsperre für einen Mazda MX-5 NC1 (Bj. 2006). Die Teilenummer lautet...

Caligula

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Hallo,

ich benötige einen Ersatz für eine Fernbedienung mit Wegfahrsperre für einen Mazda MX-5 NC1 (Bj. 2006).
Die Teilenummer lautet NEY9-67-5RYB (Transmitter W/SMART Keyless Entry + W/Burglar Alarm System).

Leider ist eine der beiden Keycards in der Waschmaschine gelandet und funktionierte nach Trocknung nur exakt ein Mal zum Öffnen der Türen. Danach war im wahrsten Sinne des Wortes "Funkstille". Vermutlich die Elektronik zerstört. Das Gehäuse ist zudem beschädigt, was aber vor dem Waschgang keien Probleme machte. Bild anbei.

Die Andere Keycard "frisst" neue Batterien innerhalb weniger Tage, ist also unzuverlässig.

Kann man solche Keycards reparieren? Wenn ja, wo?
Kann man sowas irgendwo nachbestellen, außer bei Mazda-Händlern?

Die Kosten bei Mazda betragen für die FB (ohne Notschlüssel) 181,94 Euro plus 40,- Euro für das Einlesen.
Ist wohl verglichen mit anderen Herstellern noch günstig, aber vielleicht gibt es andere Möglichkeiten.

Danke & viele Grüße
Caligula
 

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Helfen kann ich dir leider nicht, aber von meinen Erfahrungen berichten.
Ich habe meine Keyless-Karte schon zwei mal versehentlich in der Hosentasche vergessen und mitgewaschen.
War das 90 Minuten-Programm bei 40°C und 1400 Touren geschleudert :saufen:

Der Schreck war groß, aber bisher hat die Karte das ganze ohne Folgeschäden überlebt. Ich habe allerdings nach auffinden des Schlüssels die Batterie entfernt und den Schlüssel für etwa 2-3 Wochen zum austrocknen an einem warmen Ort gelegt. Anschließend eine frische Batterie eingelegt, gehofft, gebangt und getestet - hat Funktioniert.

Ich vermute Oxidation oder einen Kurzschluss durch zu frühes testen bei noch nassem Innenleben?!
Kannst du die Karte mal öffnen und dir das Innenleben anschauen? ich denke, den defekten Bereich kann man sogar schon optisch erkennen.
 
Nihonsha

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Wenn so etwas mit Elektronik passiert: Solange noch nass(!) mit demineralisiertem Wasser gründlich spülen, am besten soweit möglich zerlegt, und dann vollständig trocknen lassen. Dadurch sollten keine Salze und andere Rückstände auf der Elektronik bleiben. Je nach Elektronik Folientasten o.ä. nochmal reinigen. I.d.R. bleiben dann Folgeschäden aus...
 
Incident

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Wenn so etwas mit Elektronik passiert: Solange noch nass(!) mit demineralisiertem Wasser gründlich spülen, am besten soweit möglich zerlegt, und dann vollständig trocknen lassen.
Ich stimme als Elektroniker nur bedingt zu. Ich würde mir Isopropanol (das hochprozentige) aus der Apotheke holen und damit spülen. Das trocknet rückstandsfrei, im Gegensatz zu Spiritus.
Bei demineralisiertem Wasser wüsste ich nicht wo ich das herbekomme. Außerdem hab ich bei Wasser so meinen Schmerz, das leitet. Das hochprozentige Isoprop. deutlich weniger.

Wichtig ist auch das geputzte Material trocknen lassen, nicht unbedingt föhnen oder in den Backofen packen.

Gruß Malte
 
holsteiner

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Wasser leitet nicht, es wird erst durch darin gelöste Salze elektrisch leitend.
Demineralisiertes Wasser gibts in der Apotheke und in den meisten Haushaltswarengeschäften (für Dampfbügeleisen) oder auch einfach aus dem Ablaufbehälter eines Umluftwäschetrockners.
Demineralisiertes Wasser ist gegenüber Verschmutzungen aggressiver als Alkohol, letzteres löst allerdings Fette besser.
 
Nihonsha

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Hallo!
Ich stimme als Elektroniker nur bedingt zu
Aha...
Bei demineralisiertem Wasser wüsste ich nicht wo ich das herbekomme. Außerdem hab ich bei Wasser so meinen Schmerz, das leitet.
Demineralisiertes Wasser wird landläufig auch destilliertes Wasser genannt. Gibt es in jedem Supermarkt in 5l Kanistern für schmales Geld und ist eigentlich in jedem Haushalt zum Bügeln usw. vorhanden. Reines Wasser (wozu wir praktisch auch das genannte demineralisiere zu 99.x% deionisierte Wasser zählen können) hat eine Leitfähigkeit von 5.5 · 10^(-6) S/m, praktisch also nichtleitend. Letztlich ist dies aber auch vollkommen egal, denn wir verwenden das Wasser zum Spülen der Baugruppe ohne Bauteile zu schädigen und es soll nicht darauf verbleiben.
Also, die Baugruppe ist sowieso wassernass, hier aufgrund der Waschmittellauge, in anderen Fällen durch Leitungswasser ("kalkhaltig"), vielleicht sogar durch Meerwasser. Unser Ziel ist nun, das ionenhaltige Wasser los zu werden, denn die Rückstände können an entspr. Stellen nach dem Trocknen unbeabsichtigte Übergangswiderstände schaffen. Dazu können Flussmittelrückstände aus nicht ganz koscheren Produktionen durch das Wasser korrosive Eigenschaften entwickeln.
Spülen mit ionenfreiem Wasser ist vollkommen ausreichend, denn wir wollen ein möglichst hohes Konzentrations-Gefälle des Ionengehalts zwischen Spülwasser und Wasserrückständen schaffen. Dazu die noch nasse Baugruppe (alle Ionen noch gelöst, nichts angetrocknet) mehrfach in einem kleines Bad mit demin Wasser vollständig eingetauscht spülen. Das Spülwasser etwa 4 mal tauschen. Lange Zeiten und viele Wasser brauchen wir nicht, wichtiger ist, das Konzentrations-Gefälle durch frisches Spülwasser wieder herzustellen.
Das hochprozentige Isoprop. deutlich weniger.. Ich würde mir Isopropanol (das hochprozentige) aus der Apotheke holen und damit spülen. Das trocknet rückstandsfrei, im Gegensatz zu Spiritus.
Isopropylalkohol ist zwar ein gängiger Betriebsstoff zur partiellen Reinigung von Baugruppen, aber ich würde keine Baugruppe mit unbekannter Verträglichkeit aller verwendeten Bauteile komplett eintauchen. Der Laie wird das kaum beurteilen können. IPA wird auch deutlich weniger häufig als demin H2O in großer Menge in den Haushalten verfügbar sein und ist als Gefahrstoff an dieser Stelle sowieso fragwürdig. In Sachen Spülwirkung hat IPA keine Vorteile zum oben beschrieben Ziel.
Von Spiritus war auch nie die Rede, kritisch sind hier die Vergällungszusätze, die wie Ethanol u.a. die Chipgehäuse und weiteres angreifen.
Wichtig ist auch das geputzte Material trocknen lassen, nicht unbedingt föhnen oder in den Backofen packen.
Unser Ziel ist, auf der Baugruppe nur noch ionenfreies demin.Wasser zu haben, dass nach dem Trocknen keine Rückstände hinterlässt. Das Wasser wird sich sicher kapillar in alle entspr. Spalte ziehen, vor allem auch unter low-standoff Bauteile wie BGAs, QFNs usw. Ohne netten Anschub werden diese Stellen nur extrem langsam bis praktisch nie trocknen. Ein vorsichtiges(!) Abblasen mit Druckluft oder Absaugen und anschließendes Trocknen im Ofen bei 60°C-70°C ist also sogar nötig und kein Problem, solange keine wärmeempfindlichen Bauteile wie Displays verbaut sind.

Viele Grüße,
Der freundliche Elektronik QMB Deines Vertrauens
 
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