Mazda5 (CR) Kaufberatung Mazda5 CR 2005 - 2010

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  1. #1 Kleines_Auto, 02.04.2013
    Zuletzt bearbeitet: 25.10.2013
    Kleines_Auto

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    Kaufberatung Mazda 5 CR 2005-2010: Was man über gebrauchte Schrankwände wissen sollte


    Vorwort

    Die Auswahl gebrauchter Schrankwände ist aufgrund der relativ geringen Zulassungszahlen überschaubar. Es gilt, wie bei allen Herstellern, Augen auf beim Autokauf, denn auch der Mazda5 hat hier und da Schwachstellen. Vorab sei aber gesagt, dass nicht zwingend alle hier genannten Mängel bei allen Mazda5 auftreten müssen. In diesem Thread sollen lediglich die bekannten Probleme aufgezählt werden.


    Allgemeines zur Motorwahl

    Zuerst sollte man sich über die Motorisierung klar werden. Im alltäglichen Mitschwimmen des Stadtverkehrs zu Kita/Schule/Büro reicht ein 1.8l-Benziner mit 115 PS völlig. Wer öfter auf die Autobahn muss, der sollte den 2.0l-Benziner mit 145 PS wählen. Dazu kommen die besseren/größeren Bremsen und meist eine etwas bessere Ausstattung.

    Als Diesel standen seit Ende 2005 eine 110 PS- und eine 143 PS-Variante, beide mit einem 2.0 MZR-CD Reihenvierzylinder-Common-Rail-Motor mit 2.0l Hubraum, zur Verfügung. Beide Dieselvarianten haben serienmäßig einen Rußpartikelfilter, der ohne Additive arbeitet und die grüne Umweltplakette ermöglicht. Der Dieselmotor wird nur für echte Langstreckenfahrer empfohlen. Zum Thema „Rußpartikelfilter“ folgt später eine ausführliche Beschreibung.

    Beim Getriebe hat man bei den Benzinern die Wahl: Manuell oder Automatik? Die 5-Gang Automatik mit 144 PS, die es nur mit 2.0l-Motor seit 2008 gibt, bietet Komfort, der mit geringem Mehrverbrauch erkauft werden muss. Man sollte allerdings erwähnen, dass sie mit den Automaten anderer (deutscher) Hersteller in Sachen Komfort nicht unbedingt mithalten kann. Wer vor dem Mazda5 schon mal eine Mercedes- oder BMW-Automatik gefahren ist, der wird sich im Mazda für das manuelle Getriebe entscheiden.
    Das manuelle Getriebe ist beim kleinen Benziner mit 5 Gängen, beim großen Benziner mit 6 Gängen ausgestattet.
    Letztlich entscheidet bei den Getrieben der persönliche Geschmack bei einer Probefahrt.


    Die inneren Werte

    Es gibt drei Ausstattungsvarianten: die Grundversion „Comfort“, die mittlere Variante „Exclusive“ und die umfangreich ausgestattete „Top“-Version. Die „Comfort“-Basisversion gab es nur in Verbindung mit den beiden kleinen Motorvarianten (kleiner Diesel und kleiner Benziner) und die „Top“-Modelle nur in den beiden großen Motoren.
    Weiterhin gab es die „Active“-/„Active-Plus“-Sondermodelle, die eine Erweiterung der „Exclusive“-/„Top“-Ausstattung darstellen sollen.
    In den Basismodellen der „Comfort“-Fahrzeuge gibt es eine manuelle Klimaanlage und wenn man Pech hat, findet man in besonders sparsam ausgestatteten Wagen ein Radio ohne CD-Laufwerk vor. Meist hat sich der Erstbesitzer aber für die mittlere oder höchste Ausstattungsvariante entschieden und somit erhält man einen Wagen mit Klimaautomatik, CD-Radio mit Wechsler und/oder MP3-Funktion. Es gab in der Aufpreisliste auch ein „Entertainment-Paket“, bei dem man eine Festplatte im Radio integriert hat, welche jedoch in Echtzeit bespielt werden muss. Für die Passagiere der hinteren Sitzreihen gab es außerdem einen fernbedienbaren DVD-Player am Dachhimmel mit ausklappbarem Monitor und Infrarotkopfhörern. Wer dazu noch das festeingebaute Navigationssystem mit Rückfahrkamera bestellte, knackte problemlos die 33.000 Euro-Marke. Ab der Modellpflege wanderte das Navi, welches bis dahin auf dem Armaturenbrett elektrisch nach oben aufklappte, als Touchscreen-Ausführung nach unten zum Radio.
    Da der Mazda5 gegen Touran und Co antrat, war er bei vergleichbarer Ausstattung immer noch eine ganze Ecke günstiger. Dieser Preisunterschied macht sich besonders bei den ersten Modellen bis zur Modellpflege/Facelift (Mopf/FL) im Frühjahr 2008 bemerkbar. An dieser Stelle sollte die schlechte Geräuschdämmung genannt werden, die in den Fahrzeugen ab Mopf verbessert wurde.

    Ansonsten ist der variable Innenraum für die meisten Interessenten das entscheidende Kaufkriterium. Einfacher als im Mazda5 kann man die Plätze der dritten Sitzreihe kaum verschwinden lassen und wieder hervorholen. Der Zustieg in die Sitze der dritten Reihe ist mit etwas Übung problemlos zu meistern und wird von Erwachsenen nur selten ausgeführt. Meist sitzen dort Kinder und auch nur denen ist der Komfort der Sitzposition zuzumuten. Für längere Strecken oder gar Urlaubsfahrten ist die dritte Reihe nicht zu gebrauchen. Hinzu kommt bei Nutzung der dritten Reihe der winzige Kofferraum, der dann eigentlich nicht mehr als solcher bezeichnet werden kann. Es gab den Mazda5 auch als reinen 5-Sitzer ohne die Klappsitze der dritten Sitzreihe; diese Modelle sind allerdings sehr selten.

    Wirklich bequem sitzt man in der zweiten Sitzreihe aber nur zu zweit, da der Mittelsitz eher die Funktion eines Notsitzes erfüllt. Auf diesem dürfen auch keine Kindersitze befestigt werden! Zu erwähnen sei hier noch, dass ab Bauzeitraum September 2006 an den Außenseiten der Sitze klappbare Armlehnen verbaut waren, die den Komfort in der zweiten Reihe deutlich erhöhen. Die Klapptische an der Rückseite der Vordersitze (bei einigen Comfort-Modellen nicht enthalten) runden die Funktionalität ab. Leider gibt es in den Schiebetüren keine Ablagefächer, was der Konstruktion der Türen geschuldet ist.

    Fahrer und Beifahrer haben in der ersten Reihe einen angenehmen Blick auf die Straße. Es gibt im übersichtlichen Cockpit eigentlich keine Fragen zur Bedienung und die Ablagemöglichkeiten sind wirklich ausreichend. Die Armlehne am Fahrersitz wurde von vielen Fahrern bemängelt, da sie zu schmal ist. Hier sorgt eine breitere Armlehne aus dem Zubehörkatalog für Abhilfe. Angenehmer Nebeneffekt ist das integrierte zusätzliche Staufach und die Möglichkeit, dass auch der Beifahrer die Armlehne nutzen kann. Nachteilig ist dann jedoch die schlechte Erreichbarkeit der Handbremse.

    Die Farbe der Schrankwand ist bei entsprechender Ausstattung dem einen oder anderen Gebrauchtwagenkäufer vielleicht nicht so wichtig, aber es sollte wenigsten erwähnt werden, dass besonders die schwarzen Schrankwände bei entsprechender (Autobahn-) Laufleistung ein Streuselkuchen-Design aufweisen, da die relativ steile Front des Wagens einfach anfälliger für Steinschläge ist als die Front bei einer Limousine.

    Ab der Modellpflege im Frühjahr 2008 gab es gegen Aufpreis elektrisch zu öffnende Schiebetüren. Diese Funktion ist auch über die Fernbedienung steuerbar.


    Schwachstellen

    Da der Mazda5 gegen Touran und Co antreten muss, und Mazda diesen Kampf nur über den Preis gewinnen konnte, wurde an einigen Stellen gespart. Hier sind nur einige Kritikpunkte aufgezählt, die am häufigsten auftreten können und eigentlich nur durch den günstigen Verkaufspreis erklärbar sind.

    Der wohl häufigste mechanische Reparaturgrund eines Mazda5 sind die Stoßdämpfer, besonders an der Hinterachse. Wer bei seinem Wagen keine Garantie oder Gewährleistung mehr hat, der sollte die Originalteile meiden und sich bei anderen Herstellern umschauen.
    Im Innenraum fällt die hohe Abnutzung an der Außenseite des Fahrersitzes auf. Bei den Modellen mit Ledersitzen sollte eine regelmäßige Pflege stattfinden, da die Qualität des Leders zu wünschen übrig lässt.

    Einige Modelle der ersten Monate (bis Sommer 2006) zeigen Risse an den Scharnieren der Heckklappe. Dies wurde auf Kulanz behoben. Da die Heckklappe aus Kunststoff ist, kann sich dort zumindest kein Rost bilden.

    Bei den elektronischen Bauteilen taucht in letzter Zeit vermehrt der Niveauregulierungssensor der Xenon-Scheinwerfer auf. Da kann man einige Euros investieren, da hier, wie bei vielen anderen Herstellern auch, nicht viel repariert werden kann und meistens nur ein Austausch sinnvoll ist, da es sich um ein sicherheitsrelevantes Ausstattungsmerkmal handelt. Der Sensor befindet sich an der Hinterachse und ist schlecht zugänglich.

    Wer seine Schrankwand oft mit hohen Geschwindigkeiten (> 140 km/h) auf der Autobahn bewegt und dann die Scheibenwischer benutzen möchte, sollte besser auf ein geringeres Tempo herunterbremsen, da der Antriebsmotor zu schwach ist und die Wischer unter Umständen nicht mehr in die Ausgangsposition zurückfahren. Besonders der kleine Wischer auf der Beifahrerseite mit seinem unendlich langen Arm sorgt nur für eine mäßige Reinigungsleistung. Auf ausdrücklichen Kundenwunsch gab es hier einen stärkeren Motor.

    Einige Fahrzeuge haben Mängel an den Aufnahmepunkten der Dachreling. Da wurde billiges Plastik verwendet. Der Mangel versteckt sich am vorderen und hinteren Ende der Relingträger unter den Kunststoffabdeckungen. Wenn man die Reling schon leicht anheben kann, ist es höchste Zeit, die Befestigung reparieren zu lassen.

    Da der Mazda5 von kleinen Japanern entwickelt wurde, haben einige wenige europäische "Großfüße" besonders im Winter bei entsprechend schwerem Schuhwerk das Problem, dass Gas- und Bremspedal relativ eng zusammenstehen. Ungeübte großfüßige Fahrer haben beim spontanen Tritt auf das Gaspedal schon mal eine Bremsung provoziert.

    Die Benzinmotoren selbst machen bei fachgerechter Wartung kaum Probleme. Ab und zu gibt es Ärger mit Drosselklappen. Ab der Mopf wurde die Drosselklappe geändert, ebenso wurden die Benzinmotoren und Stoßdämpfer verbessert.


    Bei den Dieselmotoren gibt es in Sachen Drehmoment und Verbrauch eigentlich nichts zu meckern. Wäre da nicht der Dieselpartikelfilter (DPF) bzw. Rußpartikelfilter, mit dem sich auch andere Hersteller rumärgern. Er funktioniert ohne Additive und ist theoretisch wartungsfrei.
    Bei häufigem Kurzstreckenbetrieb kann der DPF jedoch nicht vollständig den Regenerationsvorgang durchführen und es wird zu Abbrüchen kommen. Irgendwann ist der Filter dicht und man muss in die Werkstatt, um den Filter freibrennen zu lassen. Dauert ca. 1 Stunde und manchmal wird das auch alles auf Kulanz/Garantie erledigt. Im Handbuch des Mazda5 wird bei leuchtender DPF-Leuchte empfohlen, bei mindestens 2000 U/min konstant ca. 20 Minuten zu fahren. Wer diesen Vorschlag in der Praxis umsetzen will, sollte sich eine eigens für ihn abgesperrte Autobahn auswählen. Die praktische Umsetzung dieses Vorschlags gestaltet sich sehr schwierig bis unmöglich. Also bleibt nur die Fahrt in die Werkstatt. Zusätzlich sollte der Ölwechsel vorsichtshalber alle 10.000 Kilometer bzw. einmal pro Jahr gemacht werden. Der Grund ist folgender: Durch die zusätzliche Einspritzung von Diesel zur Durchführung des Regenerationsvorgangs, kommt es bei häufigen Abbrüchen zur sogenannten Ölverdünnung bzw. Ölvermehrung, d.h. der Dieselanteil im Öl steigt immer weiter an und erhöht den Ölstand. Dies kann bis zum Motorschaden führen. Es empfiehlt sich bei jedem Tankvorgang eine Kontrolle des Ölstandes. Hierbei gilt: Übung macht den Meister, denn der Ölmessstab ist kein Präzisionswerkzeug.
    Weiterhin sollte beim Ölwechsel darauf geachtet werden, dass der Wechsel dem Wagen mitgeteilt wird. In der Mazda-Werkstatt ist das natürlich kein Problem; wer aber seinen Wagen beim freien Händler zum Ölwechsel bringt oder den Ölwechsel selbst durchführt, der sollte danach zwingend zur Mazda-Werkstatt fahren und den Zähler für das Ölwechselintervall zurücksetzen lassen.
    Bei gebrauchten Dieseln ist es außerdem ratsam, wenn die Fahrzeuge in einer Vertragswerkstatt zur Inspektion waren, da Mazda bei fast jedem Serviceintervall Software-Updates durchgeführt hat. Diese haben die DPF-Probleme beim Diesel reduziert, jedoch wurden die Probleme rund um den DPF nie vollständig beseitigt. Kurioserweise scheint der stärkere 143-PS-Dieselmotor häufiger von dem Problem betroffen zu sein als der schwächere mit 110 PS. Vielleicht liegt das aber auch einfach an den geringeren Zulassungszahlen der 110 PS-Variante, da sich die meisten Käufer bei gleichem Hubraum (Stichwort Kfz-Steuer) für das stärkere Modell entschieden haben.
    Und das wichtigste Detail, auf das man bei einem gebrauchten Diesel achten sollte: Die 120.000km-Inspektion (bzw. 6 Jahre)!!! Das Zauberwort lautet "Flammschutzdichtungen, Kontrolle bzw. Einstellung Ventilspiel"! Wenn diese Position des Wartungsplans durchgeführt wurde, dann sollte es keine Probleme mit dem Motor geben. Fehlt dieser Inspektionsservice, dann drohen eventuell Motorschäden.

    Fakt ist:
    Der Diesel ist für die Kurzstrecke völlig ungeeignet. Es nützt auch nichts, wenn man auf dem Heimweg von der Arbeit mal einen Umweg fährt und den Motor ein bisschen tritt. Das müsste man dann eigentlich jeden Tag so machen. Zusätzlich müsste man erkennen, ob gerade ein Regenerationsvorgang stattfindet und diesen dürfte man nicht unterbrechen. Wer also beispielsweise einen Arbeitsweg von 15 Kilometern hat, sollte die Finger vom Diesel lassen, auch wenn der Verkäufer behauptet, dass das ausreichend wäre!
    "Früher" (= Fahrzeuge ohne Partikelfilter) konnte man einen Diesel auch auf Kurzstrecken problemlos bewegen. Den Motoren war es egal, ob sie am Tag 5 oder 500 km bewegt wurden. Die heutigen Dieselmotoren können das nicht mehr leisten, da sie sehr kompliziert geworden sind; das Stichwort lautet Abgasnorm.

    Mein Tipp an alle Kurzstreckenfahrer:
    Kauft Euch einen Benziner. Der Benziner verbraucht sicher mehr als ein Diesel, aber in Relation zur Gesamtfahrleistung ist doch der Mehrverbrauch schon wieder in einem anderen Licht zu sehen. Und eine Reparatur bzw. ein Austausch des DPF kostet ca. 3.000,- Euro.


    Fazit

    Insgesamt kann man sagen: Die Mazda5-Schrankwand ist ein praktisches und zuverlässiges Auto mit Detailmängeln. Kapitale Schäden sind meist auf nichtfachgerechte Wartung zurückzuführen. Gerade beim Mazda5 gilt: Je besser die Werkstatt, in der die Schrankwand gewartet wurde, desto besser läuft der Wagen. Eine Gebrauchtwagengarantie ist absolut empfehlenswert. Die Unterschiede zwischen Schrankwänden sind teilweise gravierend. Es gibt die berühmt-berüchtigten Montagsautos und andere laufen problemlos 200.000 Kilometer. Vergleichen lohnt sich immer, es muss nicht gleich die erstbeste Schrankwand sein.


    Ergänzend sei hier noch erwähnt, dass es den Mazda5 auch als US-Import gibt. Dieses Modell kommt als 6-Sitzer mit einem 2,3-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor mit 5-Gang-Automatik und 154 PS daher. Der Vorteil ist die etwas höhere Leistung bei mehr Hubraum, was für die Automatik sehr angenehm ist. Nachteilig sind der etwas höhere Verbrauch und der Wegfall des Mittelsitzes in der zweiten Reihe. Wer sich dennoch für diesen Wagen entscheidet, sollte beim Kauf darauf achten, dass der Tacho auch km/h anzeigt (Serie in der Kanada-Version) und deutsche Papiere besitzt, da sonst Steuern und Gebühren fällig werden (z.B. wenn der Verkäufer ein Mitglied der US-Army ist). Da kommt dann meist noch die Nachrüstung von Beleuchtungseinrichtungen und eine TÜV-Abnahme hinzu. Diese Kosten sollten vorher genau bei TÜV oder DEKRA erfragt werden. Zusätzlich verfügen die amerikanischen Radios nur über ungerade Nachkommastellen (auf 98,3 folgt 98,5 MHz).





    Ich hoffe, mit dieser Kaufberatung ein wenig Licht ins Dunkel des Gebrauchtwagenmarktes gebracht zu haben.

    Für Anregungen und Kritik bin ich gern per PN erreichbar.

    Vielleicht kann einer der Mods/Admins dieses Thema zu den "Sticky Threads" verschieben, damit es leichter gefunden wird. Danke!
     
    hrjde gefällt das.
  2. #2 D a r K, 02.04.2013
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    Wow, vielen Dank dafür.
    Bin auch gerade auf der Suche nach ner Schrankwand für die Freundin und da unser FL-Modell nahezu problemlos läuft, denkt man gar nicht an andere Probleme.
    Die Stoßdämpfer wurden mit mittlerweile 100.000km schon 2x getauscht, der Klimakompressor ist draufgegangen und eine von zwei Lambdasonden hatte sich um Urlaub verabschiedet.


    -- gesendet von meinem Motorola RAZR i --
     
  3. #3 Marlingo, 02.04.2013
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  4. #4 dumdidum1, 02.04.2013
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    das hätte ich vor 3 wochen lesen müssen:heulsuse:
    dann hätte ich jetzt keinen großen dieselmotor für meine kindergartenfahrten(die nicht stattfinden weil das auto wegen dem dpf ständig in der werkstatt ist)
     
  5. #5 twofingers, 03.04.2013
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    Die Softwareupdates haben die Ölverdünnungsproblematik deutlich entspannt. Ich fahre von Oktober bis März/April 7km zur Arbeit und die gleiche Strecke zurück. Fast alle anderen Fahrten mache ich mit dem kleinen Kraftzwerg meiner Frau. Insgesamt 2500km in 5 Monaten.
    Mein Ölstand ist stabil. Mal schauen, wenn es in Kürze jedes WE 300km zum Zweitwohnsitz geht. Ich bin optimistisch!
    Gruß
     
  6. #6 D a r K, 11.05.2013
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    Noch mal ne Frage zu den Panzern:

    Kann man "problemlos" einen Benziner FL mit mehr als 100.000km kaufen? Was kommen da noch für Reparaturen auf einen zu?
    Ich weiß, pauschale Aussagen sind schwierig bis unmöglich, aber....

    Der PFL mit seinen Macken und Kanten macht mir etwas Bauchweh. Den FL kenne ich selbst - würde evtl. auch der kleine 1.8er werden, mal sehen.
    Problem ist in dem Alter wohl die nicht mehr vorhandene Garantie. Was muss man da für einen Stoßdämper in etwa rechnen? Bislang wurden die Stoßdämpfer bei unserem FL immer von der Garantie übernommen.
    Wenn jetzt ein "neuer" Gebrauchtwagen gekauft wird, dürfte es nahezu Ende sein mit der Anschlussgarantie seitens Mazda.

    Ziel für den "neuen" war bislang: größer 2006, unter 80.000km. Aber die FL M5 sind zumindest für das vorgesehene Budget drüber. Also müssen mehr KM auf dem Bock drauf sein...
     
  7. Gruni

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    moin,

    ich habe mir im Dez 2011 einen gebrauchten 1,8er aus 2007 mit 110.000 km gekauft (nach dem mein Premacy abgeschossen wurde und ein Totalschaden war). Bin jetzt bei 143.000 km.

    Bei 130.000 km musste ich die hinteren Stossdämpfer beim FMH tauschen lassen (Original-Mazdateile), hat mich überschaubare 218,39 € gekostet. Jetzt sind wohl noch die Stabi-Gummis dran (quitschen wie altes Sofa bei niedrigen Temperaturen an allen Achsen/Rädern). Der Austausch der 4 Gummis wird jetzt nochmal ca. 160 € kosten, dabei sollte der Schweisspunkt modifiziert werden (hierzu gibt es eine Wochenanweisung). Ansonsten hatte ich nur Ölwechsel.

    Habe aber auch direkt bei Kauf selbst den Pollenfilter unterm Handschuhfach, den Luftfilter gegen K&N und die NGK-Zündkerzen getauscht. Diese Sachen mache ich bei jedem Gebrauchtwagenkauf. Den Radio-Umbau auf Alpine + Blende + Aktiv-Subwoofer, sowie Komfort-Blinkersteuerung hat ja nichts direkt mit der Qualität des eigentlichen Fahrzeuges zu tun.

    Reifenverschleiss hält sich auch gut in Grenzen, hatte auch bei Kauf direkt neue Reifen aufziehen lassen (hier am Niederrhein reichen Ganzjahresreifen aus), diese haben noch reichlich Profil, trotz fast 35.000 km. Verbrauch in den Wintermonaten liegt bei ca. 8,5 ltr., aktuell brauche ich bei gesitteter Fahrt ca. 7,5 - 8 Liter (täglich 60 km Autobahn Arbeitsweg komplett, bedingt durch Berufsverkehr im Schnitt so 110 kmh). Ölverbrauch fast gegen 0, jedoch bei längeren Autobahnfahrten mit Gepäck in den Urlaub musste ich nach 800 km schon mal 1 ltr. Öl nachfüllen (war bei min.-Markierung).

    Rost bisher nichts entdeckt, weder an den Radläufen noch an den Scharnieren der Heckklappe. Bitte bei Besichtigung mal an der Dachreling ziehen/heben, hier sind vereinzelt die Plastik-Halterungen unter den Schrauben gebrochen. Dann hat die Reling schnell richtig spiel (paar mm bis 1 cm beweglich).

    Der Mazda-Händler sollte Dir mal die Werkstatt-History ausdrucken vom ausgesuchten Fahrzeug. Dann kannst Du sehen, ob und welche Inspektionen beim Mazda-Händer gemacht wurden und was auf Garantie schon gemacht wurde. Daher eigentlich mein Tipp, Kauf wenn möglich nur beim Mazda-Händler, in der Hoffnung das er auch das Fahrzeug ursprünglich verkauft hatte um eine lückenlose Doku zu erhalten. Das wäre mir auch ein "paar 100-€-Scheine" mehr wert!

    Ich gehe davon aus das der 1.8er Benziner auf jeden Fall locker die 200.000 km erreichen muss, ohne "teure" Reparaturen am Motor/Getriebe usw. Ich hatte auch schon mal nach einem ACTIVE-Modell geschaut, das wäre ein Modell der Jahre 2009-2010, mit 6-Gang (der mir doch irgendwie fehlt), Sitzheizung. Der 2.0 Active hätte noch als Highlight den Tempomat dabei, hat aber auch wieder einen höheren Verbrauch. In dieser Klasse, also ca. 3 Jahre alt als Active musst Du schon so 10.000 € grob einplanen.

    auf bald
    Gruni
     
  8. #8 D a r K, 11.05.2013
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    Super, schon mal Danke für deine Infos bzgl. Stoßdämpfer und co.

    In der näheren Auswahl is natürlich der hier Gebrauchtwagen: Mazda, 5, 2.0 Sport / Xenon / Klimaaut. / 7 Sitzer / AHK..., Benzin,
    Quasi wie unser M5, nur eben in Schwarz, statt der bereits vorhandene Mephistograue.

    Der hier wäre auch noch eine Option: Gebrauchtwagen: Mazda, 5, 2.0 Exclusive *7-Sitzer*, Benzin,
    Jedoch PFL. Ansonsten wenig KM, jedoch kein Xenon. Und überhaupt gefällt mir persönlich die Tachoeinheit und der ganze Innenraum vom FL viel besser. Aber letztendlich wird da auch das Angebot und nicht (mein) persönlicher Geschmack entscheiden.

    Oder z.B. der hier: Gebrauchtwagen: Mazda, 5, 1.8 Exclusive 77.616 KM aus 1. Hand, Benzin,
    Fällt aber vermutlich wegen der Farbe aus (Frauen.... :rolleyes:)


    Jedoch egal wo das Fahrzeug herkommt. Ich werde bei ner Probefahrt meinem Händler schnell die Fahrgestellnummer durchgeben, sodass er mir fix sagt, was bereits gemacht wurde, oder ob Lücken im Scheckheft sind.
     
  9. #9 Messehalle, 11.05.2013
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  10. #10 D a r K, 11.05.2013
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    Die Sitzbezüge sind vom Facelift.

    Schauen bei allen so aus.

    Bzgl. "Sport".
    Jupp, schaut so aus als wäre es derselbe, den wir auch haben.
    Dänischer Import, mit volle Hütte, Sportverspoilerung, LED Rückleuchten, kurz gesagt: Ein Traum.
     
  11. #11 Mitzell, 21.05.2013
    Mitzell

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    Hallo dumdidum,

    wir hatten auch massive Probleme mit dem DPF, ich bin sogar unmittelbar nach Autokauf auf der Autobahn mit der Kiste liegen geblieben. Wir haben dann regenerieren lassen und fahren nur hochtourig: 3 Gang über 60kmh. Er ward dann zwar laut, aber fährt nicht so "fett". Wir hatten dann noch einmal regeneriert und seitdem Ruhe.
    Zur Not schick den DPF doch zum professionellen Reinigen - das soll auch helfen.
    Trotz dieser und anderer Macken (Steuergerät und AGR Ventil) lieben wir unser Wägelchen, vor allem wegen der Leistungsreserve auf Autobahn etc.
    Viel Erfolg.
     
  12. Mazda1

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    Hallo,

    Vielen Dank für die Erfabrungsberichte. Bei wieviel Km muss der Zahnriemen gewechselt werden?
    Gruß
     
  13. #13 Blackbird, 20.01.2017
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    Kommt drauf an beim Benziner gar nicht die haben alle ein Kette drin.
    Beim Diesel gibt Mazda ein Wechselintervall von 120.000 km an
     
  14. Mazda1

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    Beim Benziner. Danke für die Antwort
     
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