Hoher Dieselverbrauch

Diskutiere Hoher Dieselverbrauch im Mazda3 und Mazda3 MPS Forum im Bereich Technikbereich: Die neue Zoom-Zoom Generation; Hallo, ich bin nun sehr frisch von einem Renault Megané zum Mazda 3 Skyactive D 1,8 Automatik gewechselt. Was auf jeden Fall sehr auffällt, ist...

Kuschi643

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Hallo,
ich bin nun sehr frisch von einem Renault Megané zum Mazda 3 Skyactive D 1,8 Automatik gewechselt.
Was auf jeden Fall sehr auffällt, ist der - meines Erachtens - sehr hohe Kraftstoffverbrauch. Ich bin ein sehr ruhiger Fahrer und fahre täglich 114km zur Arbeit und Abends die gleiche Strecke zurück. Das Ganze im Flachland (Uelzen - Hannover). Ruhig heißt bei mir gemütlich Tempomat 92km/h und das fast durchgängig (außer natürlich im Ort und bei Beschränkungen).
Ich schaffe damit mit Ach und Krach ca. 4,8l auf 100km. Beim Renault hatte ich bei identischer Strecke und Fahrweise um die 4,0l. Das geht ja alles noch.
Aber jetzt kommts: War dieses Wochenende eine weitere Strecke unterwegs - auch ohne Berge - und bin auch da gemütlich auf der Autobahn für ca. 250 km mit 105km/h Tempomat nur auf 6l auf 100km gekommen. Das kann doch nicht richtig sein!!! Ein moderner Diesel kann doch nicht so einen exorbitant hohen Verbrauch haben?

Was habt ihr so für Erfahrungen bisher gemacht? Oder sind am Ende schon irgendwelche Probleme bekannt, das es zu erhöhten Verbräuchen kommt. Das Freibrennen des DPF macht meiner sogar nur alle 400 - 450 km.
Die Werksangaben schafft man eigentlich nie, aber man sollte bei entsprechender Fahrweise zumindest in die Nähe kommen...

Danke euch für eure Hilfe!

MfG, Jens
 
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Zer0

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Die Werksangabe schafft doch glaube ich kein Auto.
Aber wenn ich das gerade bei google richtig gesehen habe, ist der doch mit 5,6l (WLTP) angegeben.
Dann sind 4,8l ja kein schlechter wert, bzw. nicht exorbitant hoch.
Was hattest du denn erwartet, 3l?
 
HELAN

HELAN

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Ist doch OK der Verbrauch, da kann doch keiner meckern, da nimmt mein Diesel 2l mehr jetzt im Winter.
 

Kuschi643

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Hallo zusammen,
vielen Dank erst mal für eure Antworten.
Meine Erwartungen sind vielleicht zu hoch.
Ich meine, diese Verbräuche sind eigentlich zu hoch. Aber geht wohl nicht anders.
Ihr seht ja, ich fahre ein paar Meter mehr zur Arbeit und da macht ein Liter auf 100 km schon ganz schön was an Kosten aus. Ca. 10€ die Woche, 40€ im Monat, 480€ im Jahr - mal total simpel gerechnet. (Ich weiß, reicht eigentlich nicht)
Zum Glück fährt sich der Wagen ja sonst sehr sehr gut. Das macht es ein wenig wett.

Gute Fahrt!
 
driver626

driver626

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Je neuer ein Motor ist, desto mehr muss er gegen die Abgasreinigung arbeiten.
Das wirkt sich leider immer negativ auf den Verbrauch aus.
Und damit sind 4.8l doch ein sehr guter Wert.
Warum er bei der längeren Strecke so viel verbraucht hat kann ich dir allerdings nicht verraten.
Bergiges Gelände ?
Beladung des Fahrzeugs?
Kalt draußen?

Wieviel km hat der Motor gelaufen?
Meiner ist im Verbrauch nach der ersten Inspi nochmal gesunken.
Da wird/wurde (bei meinem Modell standard) eine Einspritzmengenkorrektur durch geführt.

Mit Tempomat verbraucht mein Diesel übrigens mehr wie wenn ich ohne mit sanftem Gasfuß unterwegs bin.
 

Zer0

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Über google hatte ich das gefunden - Kosten und Realverbrauch: Mazda 3 D 1.8
Ich hab den Artikel nur kurz überflogen, aber da haben die als Verbrauchswerte das: Pendler 6L, Eco 4,8L (wäre ja wie bei dir) und Sportlich 8,4L.
Der Motor scheint wohl jetzt kein Sparwunder zu sein.
Da steht auch:
"Tatsächlich genehmigte sich der Diesel im Mittel 6,2 l/100 km und damit über einen Liter mehr als die WLTP-Angabe (5,0 l/100 km). Ursache dafür dürfte mitunter das hohe Agilitätsverständnis des kompakten Japaners sein. Der Mazda 3 mag es sportlich, der Diesel dreht mit 5.500 Touren ungewöhnlich hoch,..."

Man darf aber auch nicht vergessen, dass man (meiner Meinung nach) ein sehr schönen Mazda fährt und eben kein Spießer Golf, oder Polo Einheitsbrei, die dann vielleicht ein Liter weniger brauchen.

Ich selber fahre ein BM mit dem 2,2l Diesel und hab auf meiner Pendlerstrecke (35Km je Weg, ca. 70%Land, 30% Stadt, zügige Fahrt), je nach Verkehr und Ampeln auch zwischen 4,2l (ist dann schon sehr wenig) und 5,5l Verbrauch. Also im Durchschnitt geh ich immer von 5 Liter aus.
 

Kuschi643

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Moin,
ich spreche es einfach mal bei der nächsten Inspektion an. Er hat jetzt 41.000 km runter.
Am meisten hatte mich halt der Verbrauch bei konstant 105km/h gewundert.
Beladen war er kaum und es saß noch ein Beifahrer 70kg drin. Strecke eher ohne Hügel (A14 Bereich Halle - Magdeburg).
 
Mr. Mazda

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@Kuschi643
War der Verbrauch im Sommer weniger beim 1.8D?

Tendenziell ist ja Mazda nicht auffällig gewesen beim Dieselskandal, die Franzosen allerdings durchaus... Dort kommt im realen Fahrbetrieb nämlich mehr NOX raus als auf dem Prüfstand.

Wie gefällt dir die Motorleistung sowie Drehfreude des 1.8D, gibt ja nicht sonderlich viele Berichte in dem Forum zu diesem Triebwerk :-)
 

Kuschi643

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Moin,
was die Drehfreudigkeit angeht, war der Renault Megané agiler. Der Mazda hat dafür gefühlt mehr Power. Ist Gewohnheitssache. Beides gut. Der Mazda fährt sich noch komfortabler.
Ich fahre den Mazda jetzt ca. 6000km seit Anfang Februar. Mal sehen, was der Sommer bringt. Ist natürlich ein Effekt, an den ich noch nicht gedacht habe.
Ich lass mich überraschen.
 

hjg48

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Am meisten hatte mich halt der Verbrauch bei konstant 105 km/h gewundert.
... Strecke eher ohne Hügel (A14 Bereich Halle - Magdeburg).

Moin Kuschi643,
das heißt also mit Tempomat?
Mein Tipp, Versuche es mal ohne den Luxus "Aktivierter Tempomat".
Und eine wirkliche Aussagekraft hat nur der Durchschnittsverbrauch auf die gesamte Kilometerleistung.
 
Mr. Mazda

Mr. Mazda

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Moin,
was die Drehfreudigkeit angeht, war der Renault Megané agiler. Der Mazda hat dafür gefühlt mehr Power. Ist Gewohnheitssache. Beides gut. Der Mazda fährt sich noch komfortabler.
Ich fahre den Mazda jetzt ca. 6000km seit Anfang Februar. Mal sehen, was der Sommer bringt. Ist natürlich ein Effekt, an den ich noch nicht gedacht habe.
Ich lass mich überraschen.

Interessant wäre auch die Frage ob dein Renault zuvor ein Handschalter gewesen ist? Die Automatik bei Mazda zählt nicht zu den effizientesten, dafür aber zu den zuverlässigen Wandlern am Markt ;-)

Generell hat die Automatik ca. 0,7-1,0 Liter Mehrverbrauch und im Winter kommen auf den ersten 5-10km noch der fehlende Kraftschluss bis das Wandleröl auf Temperatur ist :idea:

Gönnst du deinem Diesel auch mal Premium-Sprit um Ablagerungen vorzubeugen? Mfg
 

Kuschi643

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Moin Moin,

der Renault war auch ein Automatik mit DSG.
Mit höherwertigem Diesel habe ich mal bei dem Renault experimentiert. Komplett ohne Auswirkung - außer im Geldbeutel.
Habt ihr da schon positive Effekte beim Mazda 3 beobachtet? Ich tanke zu 99% bei Aral zumindest.
Auf den Tempomat kann ich aber beim besten Willen nicht verzichten.
 
HELAN

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Ich tanke zu 99% bei Aral zumindest.
Hallo @Kuschi643,
ich habe eine Aral Tanke direkt vor meiner Tür die haben aber kein Premium Diesel aber dafür sind sie 6 Cent teurer als andere, trotz allem haben sie eine super Waschanlage mit Kärcher und viel Platz zur Autopflege.
 

klaboka

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Moin Kuschi643,
das heißt also mit Tempomat?
Mein Tipp, Versuche es mal ohne den Luxus "Aktivierter Tempomat".
Hi hjg48,
kannst Du (mir) das bitte mal erläutern? Ich kann nicht so ganz nachvollziehen, warum der Gebrauch eines Tempomaten sich negativ auf den Spritverbrauch auswirken soll. Kann ja sein, aber ich erkenne den Grund dafür nicht. Denn der Tempomat erledigt nur das, was ich ggf. auch will, nämlich eine möglichst konstante Geschwindigkeit zu halten, nur wesentlich genauer als ich das könnte.
Grüße Klaus
 

Zer0

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Ich glaube, er meinte den aktiven Abstandstempomat.
Da variiert ja die Geschwindigkeit, je nach dem wer vor einem fährt.
 

klaboka

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Schön und gut.
Aber auch ein abstandsgeregelter Tempomat macht auch nur das, was man sonst mit dem Gasfuß machen muss, nämlich die Geschwindigkeit an die Gegebenheiten des verkehrs anzupassen. Warum soll sich das nennenswert auf den Verbrauch auswirken, wenn das ein Automat macht? Mir will das nicht einleuchten.
 
Mr. Mazda

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@klaboka
Das Abstandradar kann den Verbrauch tatsächlich eher beeinflussen als der Tempomat.

Weil das System eben nicht vorausschauend fährt sondern sich an "festgelegten" Abstand hält! Dieser bremst manchmal stärker und beschleunigt auch unnötig, obwohl das nächste Hindernis bereits für den Fahrer absehbar ist.

Der Mehrverbrauch beim Diesel 1.8er liegt wohl eher an dem Wandlergetriebe und der Sauberkeit der Abgase. Unser TH liegt ja bereits im Winter unter der WLTP also alles im Rahmen :)
 

klaboka

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OK, das ist ein Argument. Aber ob das messbar was ausmacht?
Nebenbei bemerkt: ich habe Wert darauf gelegt, in meinem neuen CX-5 nur einen "normalen" Tempomat zu haben, nachdem ich den Verkäufer fragte, ob man den Abstandstempomaten auch auf einen normalen umstellen kann. "Nein, das geht nicht!"
Ich habe mehrfach Mietwagen mit diesen nervigen Dingern gehabt, da war es mir häufig lieber, selbst Gas zu geben. Meinen einfachen Tempomat schalte ich schon ein, auch wenn ich nur 200m gleichförmig fahren will...
 
Mr. Mazda

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Ein Verbrenner Diesel/Benzin verbraucht weniger wenn man sehr gleichmäßig fährt.

Der adaptive Tempomat im 3BP/CX-30 funktioniert für das Geld gut! Allerdings ist auf den deutschen ABs sehr viel Verkehr und oftmals wechseln Leute einfach die Spuren ohne in den Spiegel zu schauen :|
 

Kuschi643

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Moin Moin,
ein paar tausend Kilometer weiter, kann ich nun mal feststellen, dass man den 3er auch mit 4,0 l/100km fahren kann. Offensichtlich passt sich das Steuergerät den Fahrstil an?!
Es könnte noch viel weniger sein, wenn dieses idiotische freibrennen andauernd nicht wäre. Kann man den Quatsch nicht ausbauen? Dann wäre man garantiert umweltfreundlicher unterwegs.
Kann mir echt keiner weißmachen, dass es so besser für die Umwelt ist. Jetzt brennt er auf einmal alle 150km, was doch voll hohl ist.
Das dämpft leider immer wieder den Fahrspass.
 
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