Grüne Welle

Diskutiere Grüne Welle im Off Topic Forum im Bereich Public Section; Hallo, ich bin Ossi :) Das nur mal vorweg für die, die es noch nicht wussten. Was mich seit der Wende 1989 total aufregt, ist, dass Wessis...

?

Gibt es und funktioniert bei euch die Grüne Welle?

  1. Gibt es und funktioniert auch

    9 Stimme(n)
    45,0%
  2. Gibt es, geht aber nicht

    4 Stimme(n)
    20,0%
  3. Gibts nicht, geht trotzdem

    3 Stimme(n)
    15,0%
  4. Was ist das?

    4 Stimme(n)
    20,0%
  1. K3-VET

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    Hallo,

    ich bin Ossi :)
    Das nur mal vorweg für die, die es noch nicht wussten.

    Was mich seit der Wende 1989 total aufregt, ist, dass Wessis keine Grüne Welle im Straßenverkehr hinbekommen.
    Eine Grüne Welle ist, wenn (vorwiegend in der Stadt) die Ampeln so geschaltet sind, dass man durchfahren kann und nicht dauernd anhalten muss.
    Das ist wirklich schlimm!!
    Zu Ostzeiten kam man durch die Grüne Welle schnell durch Berlin - jetzt steht man an jeder Ampel. Dauernd anfahren, abbremsen....

    Bsp B96:
    Diejenigen, die südlich von Berlin wohnen kennen das Stück vllt: Die B96 zwischen Rangsdorf (Südringcenter) und Dahlewitz. Da ist 70 erlaubt. Ist zwar außerorts, aber trotzdem 5 Ampeln. Vor 1990 kam man bei 70 (oder 80, weiß nicht mehr) immer durch. Nach der Wende stand ein Schild da: "Grüne Welle bei 70" - schön: geklappt hats trotzdem nicht. Indessen ist das Schild weg und die Straße etwas verändert - klappt trotzdem nicht.

    Anderes Beispiel DELMENHORST: Im Brendelweg (der zum Daihatsu-Händler hinter) steht sogar dran: "Grüne Welle bei 40". Toll, muss wohl mein Tacho falsch gehen: hin und wieder klappte es mal bei 60, aber auch nicht immer. (zugegeben war ich 2002 das letzte mal in DEL)

    Ich könne noch Beispiele in Dresden, Aachen, München, Bremen, Paderborn, Bielefeld, Rosenheim und anderen Städen geben.

    Vorteile einer Grünen Welle:
    - weniger Verbrauch
    - weniger CO2
    - weniger Verschleiß am Auto
    - zufriedene Autofahrer
    - weniger Unfälle - einfach weil alles rollt

    Sind westdeutsche Verkehrsplaner alle bescheuert? Oder wollen die gar keine Grüne Welle? Wenn das so ist, warum nicht? Oder sind sie doch einfach nur blöd?


    Bis denne

    Daniel
     
  2. #2 alex1982, 08.02.2007
    alex1982

    alex1982 Stammgast

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    Also das is dann aber schlimm......

    Ich mein, ich kann nicht von Deutschland reden, aber bei uns funktioniert das eigentlich FAST überall. Gut, wenn extrem viel Verkehr ist bringt dir die grüne Welle nix, gibt ja genug Leute die den Sinn einer grünen Ampel nicht verstehen.
    Ausnahmen gibts natürlich auch, aber großteils klappts........
     
  3. #3 xedosfan, 08.02.2007
    Zuletzt bearbeitet: 11.02.2007
    xedosfan

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    Das mit der grünen Welle ist so eine Sache, vor Allem in den größeren Städten.

    Beispielsweise haben wir auf dem Ring eine grüne Welle. Das geht solange gut, wie sich alle an die Geschwindigkeiten halten. Zu schnell und man steht vor der nächsten Ampel. Zu langsam und man selber und alle, die man aufgehalten hat, stehen vor der nächsten Ampel. Man rutscht also einfach aus der Zeitschiene raus. Da kommt man natürlich wieder rein nach einer Phase, aber .........

    Ein anderer "Störfaktor" sind speziell bei uns die Einsatzfahrzeuge von Polizei und Feuerwehr. Die Herrschaften können nämlich auf die Ampelanlagen in Ihrer Umgebung Einfluß nehmen. Da ist die grüne Welle dann auch aus dem Rhytmus. Ich selber habe deshalb schon mal 7 Minuten vor einer Ampel gestanden. Dummerweise durften die Querspuren dafür aber fahren.

    Moin Moin
    Xedosfan
     
  4. #4 Schurik29a, 08.02.2007
    Schurik29a

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    Ich gebe K3-VET fast recht - in D sind viel Planer einfach zu blöd. Ich kenne nun einige Städte, auch wenige bei denen es mit der grünen Welle funktioniert. Diese haben dann diese Geschwindigkeitsampeln dabei und man fährt irgendwo zwischen 30 und 70 - legal ;)

    Hier in BS habe ich dass Gefühl, dass die Verkehrsplaner noch nicht mal auf'm Fahrrad saßen. Es macht den Eindruck, dass sie bewußt die Ampelschaltung so bescheiden gestalten, dass die Umwelt- (und Nerven-)belastung extrem hoch ist und sie nen Grund haben die Innenstadt zu sperren.

    Wenn auf der A2 Stau ist, werden die Ampeln so geschaltet, dass der umgeleitete Verkehr schnell abließt. Erstaunlich dabei ist, dass auch die von den Nebenstraßen schnell wegkommen - ist der Stau auf der AB weg wird er wieder in der Ortschaft provoziert :?

    Einmal schaffte ich es den Ring mit ner grünen Welle zu fahren (zum Glück keine Blitzer): geringste Geschwindigkeit 30 km/h und höchste überr 100 km/h und den Vorteil, dass ich lange Zeit die Schaltungen einstudierte. Natürlich war es eine einmalige "Testfahrt", weil mehr als 70 in der Stadt doch sehr gefährlich werden kann. Bremsen brauchte ich erst, als ich zu Hause ankam 8)

    Ich hoffe, dass es irgendwann einmal so ist, dass die Planung Menschen machen, die Erfahrung im Straßenverkehr haben und nicht nen Buch drüber lasen ;-)

    Gruß Schurik
     
  5. #5 da_user, 08.02.2007
    da_user

    da_user Guest

    Also hier in Regensburg ist die Sache mit der grünen Welle kein Problem.

    Allerdings solltet ihr Bedenken, dass eine grüne Welle immer nur in eine Richtung funktioniert ;-)
     
  6. Plasma

    Plasma Mazda-Forum Profi

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    Also zu behaupten, dass die Verkehrsplaner dumm sind und keine Ahnung haben von dem was sie tun finde ich doch einen ziemlichen Schwachsinn. Die Leute, die sich hier aufregen, dass sie nicht immer schön flott bei ner "grünen Welle" durch die Stadt kommen und ihre Nerven dabei schonen, sollten sich mal überlegen, welche Verkehrsdichte auf unseren Straßen herrscht und welch ein Aufwand betrieben werden muss, um alle Kritikpunkte, die die Verkehrsplanung betreffen unter einen Hut zu bekommen.

    Bei der Verkehrsplanung geht es nicht nur darum, möglichst schnell von A nach B zu kommen. Da kommen noch ganz andere Sachen hinzu, an die der Raser an sich nicht mal im Traum denken kann oder will.

    Viel mehr sollten sich die meisten Autofahrer mal etwas mehr zu Herzen nehmen, was sich Verkehrsplaner so für Gedanken machen. Da sehe ich auf der Autobahn eine überfüllte linke Fahrspur und rechts ist alles frei. Warum denke ich da nur? Ach ja, dann sehe ich es. Da hinten am Horizont kann man einen LKW schemenhaft erahnen. Klar, nix wie rüber auf die linke Spur. Nicht dass mir der nachher im Weg ist. Oder Reißverschluss ist auch so ein lustiges Thema. Ist es denn so schwer, sich auf zwei Spuren zu verteilen und da wo die Spuren zusammen gehen einfach auf eine Spur im Reißverschlußverfahren zu fahren? Da sind welche, die müssen sich schon 20 Autos weiter hinten rein drücken. Da wird sich dann einfach hingestellt und mal geblinkt und gewartet. Ich will jetzt da rein. Weiter vorne schaffe ich es vielleicht nicht mehr. Ok, ich bin drin. Ja was ist denn das? Was machen denn die Penner da hinter mir? Fahren die einfach noch an mir vorbei und drängeln sich vor mir in die Reihe. Na warte, von euch lass ich keinen rein. So gehts ja nun nicht. Ihr fühlt, worauf ich hinaus will. Um nur zwei Beispiele zu nennen. Da könnte man unendlich weiter machen.

    Als nicht immer gleich auf die Verkehrsplaner schimpfen, sondern sich mal überlegen wieviel Staus und Unfälle duch die Unfähigkeit und Sturheit der meisten Autofahrer verursacht wird.
    In Deutschland gibt es bei den Autofahrern ein ganz entscheidendes Fehldenken. In viele Ländern zählt beim Verkehr die Devise "miteinander". In Deutschlang ist das leider die Devise "Gegeneinander".

    Gruß
    Plasma
     
  7. #7 Schurik29a, 08.02.2007
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    Da gebe ich Dir absolut recht :ja: Das meiste hängt von den Fahrkünsten der Verkehrteilnehmer ab.

    Dennoch ist es absolut unverständlich, dass ein Stadtbereich während eines Staus auf der parallel verlaufenden AB perfekt funktioniert und ohne Stau sich die Autoschlangen in jede Richtung bis zu nächsten, dahinterliegenden Ampel bilden - mal ganz ehrlich: welcher Normaldenkende macht sowas?

    Das nächste: Hier gibt es einen Ring, um relativ zügig, ohne Belastung der Innenstadt, durchzukommen. Eine grüne Welle - von mir aus auch bei 40km/h - wäre wohl angebracht. Wie kann es sein, dass man bei 30, 40, 50 und zu schnellen 60 immer von Ampel zu Ampel fährt (spätestens die dritte ist rot)? Ich war noch nie Raser und werde auch nie einer sein - genauso werde ich auch kein Verkehrshindernis sein ;) also nicht mit 30 durch die Hauptverkehrsstraßen zuckeln. Dennoch habe ich mich mal hinreißen lassen eine grüne Welle auszuprobieren (siehe oben) - wer hat so einen Mist geplant? Jemand der Ahnung hat? Dem die Umwelt, die Nerven der Fahrer/innen, der Verschleiß wichtig ist?

    Es gibt auch Orte, in denen es funktioniert - keine Frage. Aber Berlin und Braunschweig, die Bereiche in Hamburg und Bremen die ich kenne, sind beste Beispiele dafür, dass mit Sicherheit keiner die Planung macht, der wirklich weiß was er tut.

    Damit das bitte nicht falsch verstanden wird: Ich behaupte nicht, dass alle Verkehrsplaner keine Ahnung haben - lediglich die selbst gemachten Erfahrungen sprechen hier eine Sprache und ich freue mich über jeden Ort, in dem es funktioniert.

    Gruß Schurik
     
  8. Plasma

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    Warum stehen denn die Ampeln dort? Einfach nur so oder kommen da andere Straßen auf die Straße mit den Ampeln? Vielleicht stehen die Ampeln ja auch deshalb da um keinen Kollaps zu verursachen. Das heisst, das mehr Autos kommen, als die Innenstadt verarbeiten kann. Parkhäuser, Wohngebiete, Gewerbegebiete etc. Wenn da ein Schwall kommt, kommt es erst recht zum Stau. Mit den Ampeln wird verhindert, dass zuviele Autos auf einmal in die Ballungszone kommen bevor sie sich verteilen können. Da steh ich lieber an zwei oder drei Ampeln als in eine verstopften Innenstadt zu hängen und es geht gar nix mehr.

    Was ich letzens hatte war auch Klasse. Da ist eine Straße aus der Stadt raus die in eine Autobahn über geht. Da ist 70 erlaubt. Da war ohne erkennbaren Grund stockender Verkehr. Kein Unfall und normales Verkehrsaufkommen. Nach ein paar Minuten sah ich den Grund. Da war ein Blitzer aufgebaut. Und da gibt es so ein paar Schisser, die nix besseres zu tun haben, als ihre Karre auf 40-50 km/h runterzubremsen, um ja nicht geblitzt zu werden. Hallo? Da ist 70! Da kann man auch mit 70 durch fahren ohne geblitzt zu werden. Dadurch entstehen Staus und Unfälle, weil irgendso ein Depp in die Eisen geht.

    Gruß
    Plasma
     
  9. moser

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    Also Schurik, nimms mir nicht übel, aber da hast Du eine Grüne Welle hineininterprediert, wo gar keine war und hast gedacht ich schleiche mal und dann rase ich - und kriege grün. Oder ich hab Dich missverstanden.

    Ansonsten habe ich definitiv - trotzdem ich auch ein Ossi bin - die "plasmatische" Meinung. Man kann doch außerdem den Verlehr von vor 16 Jahren nnicht mit dem heutigen vergleichen. Und damals gab es in Dresden auch keine grüne Welle. Das klappte höchstens in Rostock oder Berlin und dann auch nur auf bestimmten Straßen.

    Frank.
     
  10. #10 toc, 08.02.2007
    Zuletzt bearbeitet: 08.02.2007
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    Exakt. Das sollte jedem bewusst sein.

    Außerdem: Wenn man für eine Straße eine grüne Welle baut, dann stehen viele anderen und vice versa. Sicher gibt es an einigen Stellen Optimierungspotential, aber die Stadtplaner bemühen sich i.d.R. durchaus. Habe es vor kurzem selbst erlebt, im Zeichen der grünen Welle wurden diverse Ampelschaltungen modifiziert. Fortschritt kann ich kaum einen sehen. Ich weiß nur, dass ich an der Straße nach der Tiefgaragenausfahrt, die auf einen Ring geht nun nicht einen Zyklus sondern nervenaufreibende drei warten darf, bis die Ampel für drei (!) Sekunden grün zeigt. Wenn sich da einer Zeit lässt und nicht gleich losfährt...:gun: Ansonsten: Zu Stoßzeiten steht man nach wie vor und ansonsten war's eh halbwegs okay.

    So what? ;)

    Interessant werden dann vollautomatische Ampelschaltungssysteme für ganze Städte, die je nach Verkehrsaufkommen spezielle grüne Welle-Szenarien zu erzeugen versuchen. Das gibt's aber bisher nur teilweise und vereinzelt, wenn überhaupt, oder?
     
  11. K3-VET

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    Hallo,

    @Plasma: bist du Verkehrsplaner?

    Zum Thema: klar ist das Verkehrsaufkommen heute größer als vor 20 Jahren. Aber wo ist der Vorteil, dass alle Autos an jeder Ampel angehalten werden? Natürlich geht das bei unseren Straßenführungen eh nur an Hauptstraßen. Die Nebenstraßen haben eben Pech - dafür sinds Nebenstraßen mit meist weniger Verkehrsaufkommen.

    Die von Xedosfan angesprochenen Zeitgenossen gibts natürlich immer wieder, sodass man aus der Zeitschiene geworfen wird. Könnte aber auch daran liegen, dass es eh keine Grüne Welle gibt. Ich hätte Hoffnung, dass doch der ein oder andere Störfaktor es lernt.
    Sachen die Polizei oder Feuerwehr ist eh nur temporär und die fahren ja auch nicht 24 h am Tag rum.

    Nochmal zu Plasma: man muss nicht schnellstmöglichst von A nach B kommen. Vielmehr geht es darum, dass die Umwelt und der Geldbeutel geschont wird. Ich persönlich hätte auch nichts dagegen, wenn die Grüne Welle bei 40 km/h funktioniert - so wie in DEL angegeben. Dann muss halt nur ein Schild dastehen, dass man das auch weiß.
    PS: Ich fahre auf Autobahnen in den von die beschriebenen Situationen übrigens rechts - da ist man schneller und sicherer. Schneller, weil ich ja nicht gezwungen bin, im Falle einer Bremsung der linken auch zu bremsen. Dadurch kann man immer ein paar Autos gutmachen :)
    Mit dem "Gegeneinander" gebe ich dir Recht. Wie es in anderen Ländern ist, weiß ich nicht. Außer in Paris - da ist es noch schlimmer!!

    Übrigens würden mit einer Grünen Welle nicht mehr Autos gleichzeitig im Zentrum ankommen, sondern auch schwungweise. Nur dass dieser Schwung eben vorher nicht 25 mal angehalten hat, sondern im optimalen Fall die letzten 5 km durchgefahren ist.

    Es ist ja nicht so, dass die Hauptstraße ins Zentrum die ganze Zeit grün zeigt - dann würden alle Autos gleichzeitig ankommen. Aber das ist ja Quatsch.

    Und warum ist man ein Raser, wenn man nicht an jeder Ampel anhalten will? Das verstehe ich nicht. Wie oben schon gesagt: ich fahre auch 40 durch die Stadt - wenn die Ampeln entsprechend geschaltet sind.

    Son Blitzer auf ner 70er Strecke kenne ich auch hier in der Gegend. Da bremsen auch fast alle auf 50 ab. Wenn es der Gegenverkehr zulässt, überhole ich an der Stelle schon mal mit 70. Habe sogar mal einen Vogel gezeigt bekommen. Eigentlich hätte ich den Fahrer anzeigen sollen. Aber was solls. Darum gehts hier ja auch gar nicht.


    Bis denne

    Daniel
     
  12. Plasma

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    Ne, ich bin kein Verkehrsplaner, aber ich hasse es, wenn Leute die von einem Beruf keine Ahnung haben, eben die Leute die diesen Beruf ausüben schlecht machen und ihnen vorwerfen, dass sie nicht wissen, was sie tun.

    Ich bin in der EDV tätig, speziell im Bereich SAP und da könnte ich mich pausenlos darüber aufregen, dass einem irgendwelche DAUs für bescheuert halten, weil mal dies oder jenes nicht klappt und die denken, man könnte seinen Job nicht. Meistens sind es dann Bedienungsfehler des DAUs und am schönsten ist, wenn der DAU erkennt, dass es seine verdammte Schuld war, und er den Admin (mich) mal wieder zu unrecht beschuldigt hat. Deshalb reagiere ich auf solche Sachen leicht allergisch. Sprüche wie:"Was habt ihr aus der EDV denn jetzt schon wieder kaputt gemacht, dass hier nix mehr geht?!" ...da könnte ich echt ausflippen.

    Ich kann nicht jemanden sagen, wie er seinen Job zu machen hat oder dass er seinen Job schlecht macht, wenn ich von dem Job keine Ahnung hab. Sehe ich leider fast jeden Tag.

    Gruß
    Plasma
     
  13. moser

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    @Plasma: Ich bin auch gegen unqualifizierte Äußerungen - aber heute neigen die meisten dazu, sofort krasse Bemerkungen zu machen. Ich selber auch - die Hobbycholeriker werden immer häufiger ;) Sieh das nicht so eng und als gleich als persönliche Angriffe. Was die Verkehrsplanerei betrifft, sind die EDV-ler noch diejenigen, die am wenigsten Mitspracherechte besitzen. Bei uns sind das regelrechte Kommissionen, die sich aus sonst was für Vereinen zusammensetzen. Nicht bloß Straßenverkehrsamt oder Polizei. Und dann passieren schon mal die absonderlichsten Fehlschüsse. Verpflanzungen von Verkehrsleitsystemen von einem Bundesland auf das andere, von einer Stadt auf die andere. Verkehrsinseln oder Querhilfen, wo vorher nie welche waren und wo dann erstmals Unfälle passieren. Bei uns waren das anfangs einfach auf Pflaster gemörtelte Teile mit zusätzlichen teuren Schildern, welche erst teilweise 15 mal umgefahren werden mussten (jedes Mal als massivere Lösung erneuert), bis man sie endlich für weitere Steuermittel entfernte. Meiner Meinung gibt es zu viel Mitspracherecht von zuzsätzlichen "Bedenkenträgern" - so wie überall in der heutigen Gesellschaft. Ich nenn das "Behördenonanie" - und rege mich soeben auch gerade über die Hirnrissigkeit einer Akte auf, die bei mir auf dem Schriebtisch liegt!! Wie gesagt: Bin auch ein kleiner Choleriker....Frank.
     
  14. Plasma

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    Ja, ich glaube da hast du recht. So ist es bei uns auch. Es gibt da Leute, die von der EDV keinen blassen Schimmer haben, aber für die Vergabe der Gelder zuständig sind. Da es in der Firma in der ich arbeite keine finanziellen Probleme gibt (Chemie ca. 500 Mitarbeiter) und bei dem Wort SAP die Geldbeutel schon fast von alleine auf gehen, ist das zwar eher zweitrangig, aber irgendwelche übereifrigen Einkäufer wollen dann immer erreichen, dass man dies und jenes von der und der Firma doch viel billiger bekommen könnte. Da geht es dann los, denen klar zu machen, dass das aber nicht geht, weil der Schmonz von der und der Firma halt nichts taugt und auch nicht SAP- bzw. Oracle-Zertifiziert ist. Na ja, mittlerweile sind die es schon gewohnt, dass wir sie unterbuttern ;)

    Mitspracherecht haben die zwar keines, aber sie versuchen sich halt immer wichtig zu machen, um dann vor der Geschäftsführung damit angeben zu können, dass sie Geld gespart haben. Schwachsinn hoch 3....na ja.


    Gruß
    Plasma
     
  15. #15 Schurik29a, 09.02.2007
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    Hm, jetzt muss ich mich leider verteidigen - obwohl ich, wie jeder andere auch, nur meine Erfahrungen und Meinungen geschrieben habe.

    Die EXPO kennt bestimmt jeder noch. Und hier wurde das ganze Ausmaß der Unfähigkeit der sogenannten prfessionellen Verkehrsplaner sichtbar. Es wurden Chef's und Fahrer zu Einweisungen ins "Expo-System" eingeladen und alles vorgestellt. Die Menschen "von der Straße" waren sich einig und sagten alle, dass das System nicht funktioniert und machten Verbesserungsvorschläge. Naja, als Fahrer hat man vom verkehr ja null Ahnung und die Vorschläge wurden nicht beachtet - vorerst. Nach sehr kurzer Zeit, die Expo lief an und der Verkehr stand, wurden die Vorschläge der Fahrer umgesetzt und siehe da: es lief. Klar, bei dem hihen Verkehrsaufkommen stockend und auch mit Stillstand - aber nur kurzzeitig und nicht stundenlang. Über die Geldverschwendung für die Entwicklung und später nicht genutzte Verkehrssysteme mag ich gar nicht nachdenken.

    Wenn es so sein sollte, dass es hier in BS keine grüne Welle gibt - dann nehme ich meine Beschuldigung gegenüber der Planer diesbezüglich zurück und werfe ihnen vor, dass sie sich zu wenig Gedanken über die Umwelt, das Geld und die Nerven der Fahrer/innen machen. Und natürlich provokative Geldverschwendung bzgl eines Innenstadtverbotes für Fz über 7,5 t - aber das ist ein anderes Thema, welches hier nicht her gehört.

    Und nochmal die Frage wegen der Ampelschaltung bei Stau auf der AB. Wenn durch plötzlich starkes Verkehrsaufkommen die Ampeln so geschaltet werden, dass die Stauumfahrer schnell weg kommen, aber auch diejenigen von den Nebenstraßen zügig wegkommen - welcher Sinn besteht dann darin, dass die Ampeln (ohne Stau) so geschaltet werden, dass man sich jede genau ansehen kann, also egal von wo man kommt und wo man hin will an jeder Ampel steht?

    Zum Vergleich: Ich bin Amplegegner und Kreisverkehrbefürworter. Es geht zwar nicht überall - aber da wo es Kreisverkehr anstatt ner Ampel gibt, gibt es erstaunlicher Weise sehr wenig Verkehrsstockung.

    Und bitte, deutet es nicht so, dass ich der Meinung bin es sollte gar keine Ampeln geben. Es müssen Ampeln vorhanden sein - die sollten jedoch auch anständig geschaltet sein.

    Gruß Schurik
     
  16. Plasma

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    Warum sollten denn eigentlich Verkehrsplaner keine "Fahrer" sein?
    Dürfen die keinen Führerschein machen?

    Hier wird immer von einem Unterschied zwischen Fahrern und Planern gesprochen. Irgendwie unlogisch.
     
  17. #17 Schurik29a, 09.02.2007
    Schurik29a

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    Ich habe nicht behauptet, dass Planer keine Fahrer sind :neeee:

    Ich habe das Gefühl, dass sie sehr selten, oder zu Zeiten an denen die Straßen frei sind, unterwegs sind.
     
  18. moser

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    Ich sag ein letztes Mal hier was dazu - weil streiten eh nichts bringt. Jeder hat auf seine Weise recht, nur pauschalisieren ist wie überall meist falsch. Ich maße mir selber nicht an, Verantwortliche zu belehren, weil ich in diesen Dingen Otto-Normalo bin. Ich freue oder ärgere mich ebenfalls maßlos, wenn ich im Ländle unterwegs bin und intelligente oder vermeintlich schwachsinnige Verkehrsführungen erlebe. Viel mehr rege ich mich aber über die Strategen auf, die vorhandene Regelungen und Gesetze auf Kosten anderer missachten, sie gefährden und am Ende auch noch woanders die Schuld suchen, dafür, dass sie am Lenker ausflippen "müssen". Ich weiß nicht, wie die Unfallstatistik z.B. in Italien aussieht, aber was ich dort bereits mehrfach erlebt habe und an die wahnsinnigen Straßenvernetzungen, die Ausschilderungen und die vielen überdrehten Fahrer denke, muss die verheerend ausfallen. Da können wir eigentlich froh über hiesige Zustände sein.

    Wenn ich Landei im Übrigen in einer größeren Stadt wohnen würde und tagtäglich im Stau stünde und auch noch am andern Ende dieser Stadt arbeite, wäre ein Massenverkehrsmittel die gängigste Therapie für die Nerven.
    Meine Töchter machen es mir vor, obwohl sie beide liebend gern Auto fahren -sie studieren/ arbeiten in Dresden.

    Diese Möglichkeit haben aber viele auf dem Lande nicht, weil z.B. kein Bus fährt, wenn er soll. Das sage ich, weil so viele eigentlich unnötig mit der Karre unterwegs sind.

    So - bis bald in 'ner anderen Rubrik. Frank.
     
  19. Plasma

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    Mazda 6 GH FL - 2.0 DISI - Sports-Line
    KFZ-Kennzeichen:
    Ich für meinen Teil hasse öffentliche Verkehrsmittel wie die Pest. Wenn es nur irgendwie geht, versuche ich dieses Drama zu vermeiden. Ich hasse es, mit mehr als 4 Leuten in einem Fahrzeug zu sitzen ;)

    Frag mich nicht warum, ist halt einfach so.

    Dieses Jahr gehts wieder mit dem Zug zur Cebit. 3 Stunden im Zug. Zwar ICE aber mich schaudert es jetzt schon, wenn ich nur dran denke. Na ja, jeder hat so seine Macken...:idiot: :cheesy:

    Gruß
    Plasma
     
  20. K3-VET

    K3-VET Mazda-Forum Profi

    Dabei seit:
    23.06.2004
    Beiträge:
    798
    Zustimmungen:
    1
    KFZ-Kennzeichen:
    genau so gehts mir auch :) Hatte sogar die gleiche Formulierung schonmal in irgendeinem Forum benutzt.


    Bis denne

    Daniel
     
Thema: Grüne Welle
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