Fahrbericht, Verbrauch und Luxusprobleme

Diskutiere Fahrbericht, Verbrauch und Luxusprobleme im Mazda 6 Forum im Bereich Mazda6 und Mazda6 MPS; Ser's! Ich würde gerne mal ein paar Themen aufarbeiten, die vorallem die generelle Zufriedenheit mit dem Mazda6 GJ, den Verbrauch und sog...

DavidMG

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Ich würde gerne mal ein paar Themen aufarbeiten, die vorallem die generelle Zufriedenheit mit dem Mazda6 GJ, den Verbrauch und sog. "Luxusmängel" betreffen. Dieser Artikel richtet sich an potentielle Käufer und passive Leser, die einfach zufrieden mit ihrem M6 sind.

Meine Geschichte begann vor knapp 2 Monaten, als mein Chef mir mitteilte, dass ich die Möglichkeit habe, für 18 Monate 3 Tage/Woche vor Ort beim Kunden zu arbeiten. Da ich zu diesem Zeitpunkt noch einen Achtzylinder fuhr und sich die tägliche Pendelei (ca. 120km) damit nicht rentiert hätte, begann ich auch Autosuche und landete u.a. bei Skoda, Mercedes und Mazda.

Letztendlich entschied ich mich für den Mazda 6 GJ, EZ 2014 mit 2,2l Diesel (150 PS) und Automatikgetriebe in der Centerline-Ausstattung.

Das Fahrzeug habe ich 03.06.2014 beim Händler abgeholt und bin bis zum heutigen Tage damit 2981 Kilometer gefahren.

Mythos Verbrauch:

Ich fahre morgens die Strecke Mönchengladbach-Düsseldorf-Duisburg (A61-A52-A44-B8n-A59) mit einem Verbrauch (lt. BC, wohlgemerkt!) von 5,0l/100km ohne A/C. In diesem Wert sind auch die Fahrten drin, in der die Regenerationsphase durchlief. Die letzten 3 Fahrten waren: 5,1; 4,5 und 4,7l/100km.

Die Rückfahrten liegen jeweils 0,5l/100km höher, da der Verkehr zu den Zeiten, zu denen ich abends fahre, entspannter ist, was sich auch auf die Durchschnittsgeschwindigkeit auswirkt. Morgens schwimmt man am besten mit den LKWs mit. Schont Tank, Bremsen und Nerven.

Diesen Verbrauch erreiche ich ausschließlich durch vorausschauende Fahrweise unter Ausnutzung der Schubabschaltung. Und ja: ich gehöre zur jüngeren Generation, die spritsparendes Fahren in der Fahrschule lernen MUSSTE.
Mit meinem V8 bin ich diese Strecke nicht unter 10l/100km gefahren. Schubabschaltung habe ich da leidlich vermisst. Vorallem der morgendliche Stop-and-Go-Verkehr machte dem schweren V8 sehr zu schaffen. Dank iStop ist das heute auch kein Problem mehr.

Apropos iStop:

Schon in den ersten 2000km/20 Tagen hatte ich eine iStop-Gesamtdauer von knapp 90 Minuten auf der Uhr. Das finde ich beachtlich, in Anbetracht dass der Motor in dieser Zeit sonst unnötig gelaufen wäre.

DPF-Regeneration:

Das Thema machte mir ein wenig Angst, bevor ich den Wagen abgeholt habe. Liest man immerhin von Regenerationsphasen die über 100km dauern und nicht enden wollen. Im Prinzip ist es viel harmloser. Der Wagen fängt irgendwann an zu stinken und man wundert sich über den rapide zunehmenden Durchschnittsverbrauch. Daran ändert auch die vorausschauende Fahrweise nichts. iStop funktioniert in dieser Zeit übrigends auch nicht.
Ich habe keine genaue Messung vorgenommen, aber die 100km kann ich definitiv nicht bestätigen. Gestern zB setzte die Regeneration innerhalb des Stadtverkehrs ein. Nachdem ich aus der Stadt rausfuhr (ca. 10 Minuten), war sie schon wieder vorbei. Was blieb, war ein Verbrauch von 7,3l/100km. Das ärgert, ist aber zu vertreten.

Generelle Zufriedenheit:

Tolles Auto. Die 150 PS sind etwas mager. Sobald es ein Remapping gibt, werde ich auf 175 PS upgraden. Chiptuning kommt für mich gar nicht in Frage. Das Fahrwerk könnte auch etwas straffer sein. War ich doch vom vorherigen Auto gewöhnt, bei jeder Bodenwelle aufzusetzen (langer Radstand, geringe werksseitige Tieferlegung).
Man kann übrigends auch mit 1,89m im Auto gut mit zwei Personen übernachten, wenn es sein muss. So geschehen Anfang Juni am Strandparkplatz von NL-Domburg. Verbrauch innerhalb von NL ca. 5,6l/100km.

Dagegen steht derzeit die USB-Problematik. Auch ich habe mich dsbzgl. an Mazda gewandt und am 20.06.2014 folgende Information erhalten:

[..]
Wie wir von unserer Muttergesellschaft in Japan erfahren haben, sind bei den letzten Prüfungen der Abhilfemaßnahme noch Beanstandungen festgestellt worden. Da wir eine qualitativ hochwertige und vor allem endgültige Lösung für Sie erreichen wollen, können wir Ihnen entgegen unserer Erwartung zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Lösung anbieten. Sobald die abschließende Abhilfemaßnahme erhältlich ist, werden unsere Mazda-Partner und Sie in der Folge unverzüglich informiert.
[..]

Einen gratis USB-Stick gab es gleich dazu.

Warum also Luxusprobleme? Bisher habe ich noch nichts ernsthaft kritisches über den Mazda6 hier oder in anderen Foren gelesen. Fast alle Probleme ordne ich in die Kategorie der Luxusprobleme ein (DPF-Regeneration bei Kurzstrecke; 10 Liter Reservetank; hoher Verbrauch bei der SPORTSLINE). Schaut doch mal bei Gelegenheit ins Skoda-Forum. DIE Leute haben Probleme mit ihren neuen Gurken.

Kurzum: ich bin zufrieden. Klare Kaufempfehlung. Wer gerne sparsam fährt, fährt nicht die Sportsline. Punkt.
 

Elric

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Schön geschrieben und ich kann mich dem auch bis auf eine Kleinigkeit anschließen:
Wer gerne sparsam fährt, fährt nicht die Sportsline. Punkt.
Ich selber fahre einen Sportsline mit dem 175 PS Dieselmotor. Es ist überhaupt kein Problem den mit 5,5 l/100km zu fahren. Auch deutlich drunter ist machbar macht mir aber keine Spaß weil ich doch die Freude an der Durchzugskraft und der Beschleunigung vorziehe. Auch auf der Autobahn ist meine Reisegeschwindigkeit je nach Verkehrsverhältnissen und Tempobegrenzungen zwischen 140 und 160 km/h.
In Summe wird mein Verbrauch zwischen 5,5 und 6,1 je nach Verkehr und Lust und Laune dauerhaft liegen. Im Winter trägt auch meine Standheizung zu einem höheren Verbrauch bei; bei meinem Streckenprofil (5 Tage die Woche einfach 22 km) unter der Woche läuft sie jeden Morgen. Dadurch kommen etwa 0,2-03l auf den Verbrauch mit drauf.

Edit: Den Verlauf kann jeder ja in meinem Spritmonitorprofil sehen. Von 5,3 bis 7,5 ist alles dabei. Wobei bei den Verbräuchen über 7 Liter Autobahnetappen (>450km) mit Vollgas den Verbrauch hochgetrieben haben.
 

DavidMG

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Es ist überhaupt kein Problem den mit 5,5 l/100km zu fahren. Auch deutlich drunter ist machbar macht mir aber keine Spaß weil ich doch die Freude an der Durchzugskraft und der Beschleunigung vorziehe.

Danke für's Lob. Ich halte deine Durchschnittsverbräuche für absolut plausibel.
Mein Abschlussstatement sollte auch keine Analogie zwischen Mehrverbrauch und Sportsline-Ausstattungslinie darstellen. Es hat viel mehr etwas mit der Zielgruppe zu tun. Ich habe nämlich hin und wieder den Eindruck, dass sich vorallem die Sportsliner über die Differenz zw. Normverbrauchangabe und dem tatsächlichen Verbrauch ärgern. (Generell habe ich übrigends den Eindruck dass hier mehr Sportsliner als Centerliner unterwegs sind. Kann das jemand bestätigen?)
 

Manu_Mann

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Ich kann über meinen auch nicht meckern. USB wurde angesprochen, die flatternde Motorhaube wurde behoben...
Wegen Ausstattung, das schreit ja förmlich nach ner Umfrage ;)
 
Faritan

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...na ja, der Diesel mit 150 PS und 380 Nm ist ja auch alles andere als schwächlich! Also macht der große Diesel in meinen Augen nur dann Sinn, wenn man die gebotene Mehrleistung auch ab und an abruft. Was den Verbrauch angeht, so bin ich persönlich dahingehend etwas enttäuscht, dass es eine komplett neuen Motorgeneration ist, diverse Spritspartechniken (iStpp, iEloop, Verdichtung) verbaut sind und das Auto im Vergleich zu diversen Konkurenten relativ leicht ist. Trotzdem kann ich für mich keinen nennenswerten Vorteil zu meinem vorherigen Superb feststellen und das spiegeln auch die verschiedensten Testberichte wieder...zumindest nicht im "Normalbetrieb". Was richtig ist: Wenn man es vom Verbrauch her wirklich wissen will, dann geht einiges, aber ich persönlich möchte so halt nicht Auto fahren, da mich das stresst. Also habe ich nach meiner Einschätzung eine relativ "normale" ausgeglichene Fahrweise und in diesem Modus halten sich die Vorteile wie gesagt in Grenzen.
 

dottore

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......Was den Verbrauch angeht, so bin ich persönlich dahingehend etwas enttäuscht, dass es eine komplett neuen Motorgeneration ist, diverse Spritspartechniken (iStpp, iEloop, Verdichtung) verbaut sind und das Auto im Vergleich zu diversen Konkurenten relativ leicht ist. Trotzdem kann ich für mich keinen nennenswerten Vorteil zu meinem vorherigen Superb feststellen und das spiegeln auch die verschiedensten Testberichte wieder...zumindest nicht im "Normalbetrieb". Was richtig ist: Wenn man es vom Verbrauch her wirklich wissen will, dann geht einiges, aber ich persönlich möchte so halt nicht Auto fahren, da mich das stresst. Also habe ich nach meiner Einschätzung eine relativ "normale" ausgeglichene Fahrweise und in diesem Modus halten sich die Vorteile wie gesagt in Grenzen.

Ich habe dieses Thema jetzt ca. 25.000 km beobachtet und finde diesen Kommentar sehr treffend. Letztlich erreiche ich mit dem großen Diesel Werte, die ich mit meinen C- und E-Klassen, die ich zwischen 2003 und 2010 (jeweils 220CDI) gefahren habe, auch bereits erreicht habe. Insofern hatte ich mir etwas mehr erhofft.

Aber letztlich spricht das bei Lichte betrachtet nicht unbedingt gegen den Mazda, denn zum einen sind die "Muster-Verbrauchswerte" nunmal genormt und wahrscheinlich auch erreichbar, wenn man entsprechend fährt. Und zum anderen gibt es wahrscheinlich kaum einen Wagen in der Preisklasse, der soviel Kraft mit einem ordentlichen Verbrauch kombiniert. Insofern finde ich es nicht so schlimm, dass diese Hoffnung etwas enttäuscht wurde. Mich stören die vielen anderen Probleme, die ich mit dem Wagen hatte/habe viel mehr.

Ach ja: ich bewege den Wagen mit ziemlich genau 7,0l/100km.
 

DavidMG

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Ich konkretisiere meine Werte auch mal etwas:

Im Juni bin ich mit dem M6 1301km beruflich und 1679km privat gefahren. Bei beruflichen Touren fahre ich generell sparsamer. Hier ergab sich ein Monatsdurchschnitt von 5,23l/100km (beruflich, tägliche Messung).

DIESEN Monat habe ich zusätzlich angefangen anhand des Tripcomputers und den Tankrechnungen den Gesamtdurchschnittsverbrauch (beruflich UND privat) zu ermitteln. Und siehe da: 6,4l/100km (Grundlage: 1211km, davon 650km beruflich mit einem Verbrauch von 5,54l/100km lt. BC).

Das scheint übrigens absolut plausibel, da ich bei privaten Touren dann doch gerne mal etwas mehr Gas gebe. Dh. dass man ( =ich) dem BC durchaus Glauben schenken kann.
 

totto214

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Mir erscheinen die Werte und Erfahrungen vollkommen plausibel. Auch die Tatsache, dass im Vergleich zu bisherigen Modellen im "Normalbetrieb" nicht soo viel gespart wird.

Die allgemeingültige Erklärung dafür ist m.E., dass die neuen Technologien vor allem bei sparsamer Fahrweise greifen.
Beispiel: Bei hoher AB-Geschwindigkeit bringt weder das geringere Gewicht noch die iEloop-Technik etwas.
Da ist der Windwiderstand entscheidend - und da war schon nicht mehr viel Optimierungspotential.
Dies ist ein allgemeines Problem. Immerhin KANN man mit den neuen Modellen auch in der Praxis
deutlich sparen - sind also keine reinen Prüfstandsinnovationen.
 

DavidMG

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Die allgemeingültige Erklärung dafür ist m.E., dass die neuen Technologien vor allem bei sparsamer Fahrweise greifen.

Klingt auch einleuchtend. Deutschland ist da halt ein Sonderfall, was Durchschnittsverbräuche angeht, weil der Autohersteller überhaupt nicht wissen kann ob man regelmäßig, zeitweise oder ganz selten 160-200 km/h fährt ODER ob das per Gesetz generell ausgeschlossen ist. In NL fällt man dagegen auf wie ein grün kariertes Schaf wenn man 160 km/h fährt ;)

Edit: was war überhaupt meine Aussage? Achja: PRO Geschwindigkeitslimit auf deutschen Autobahnen! ;)
 
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..und wir hier in Ö wünschen uns die 160er Begrenzung ^^ (selten dass hier jemand in gewissen Etappen wirklich 130 fährt..meistens 140 bis 160)
 
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Ich finde einen größeren Diesel schon sehr praktisch. Dem einen mag 150PS und 380NM wie eine Wucht vorkommen und gefallen, aber das Rad der Zeit dreht sich.
Da meine Freundin und ich in DE wohnen darf es schon ein wenig mehr sein. Wir sind den neuen 6er schon gefahren und er geht ok. Also wirklich nur ok. In Verbindung mit Automatik, für uns aber überhaupt kein Gedanke wert. Auch der schalter mit 150PS ist ein wenig schlapp, aber das liegt daran das wir anderes aus dem Hause Mazda gewohnt sind. Auf der Autobahn ab 160km/h ist aber beim 150PS over and Out, da geht es echt nur noch schleppend vorran.

Ein schöner 250PS Diesel wäre doch was feines und würde dem 6er sehr gut stehen. Aktuell hat man nur die Option den 175PS zu nehmen und hand anlegen zu lassen wenn man es etwas flotter mag.
Da es den aktuellen 3er immer noch nicht mit Motor sondern in " nur " mit 150PS gibt, so haben wir uns für den letzten BL entschieden.

Die 4,1L erreichen wir auch ohne Skyativ, bei ruhiger Fahrweise.
Auf der Autobahn gehen gerne schon mal 6,4L durch dann ist man aber ehr selten unter 170km/h.
 
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Bin auch der Meinung dass die Motorisierungen aller aktuellen Mazda Modelle einfach zu klein sind. (z.b. Mazda5 mit 1.6L Diesel.. was soll der Sch...)
Sicher braucht man kleinere Motoren für die breite Masse.. da sind die 150 und 175PS Diesel schon gut aufgestellt.
Wenigstens gibts einen knapp 200PS Benziner.. dass es den wiederrum nur mit AT gibt find ich is eine Schande.. der frisst die halbe Mehrleistung zum 165PS Benziner wieder weg.. (gerenerell finde ich die Tendenz immer mehr zu AT Getriebe beunruhigend.. gibts dann bei meinem nächsten Auto dann nur mehr AT getriebe weil die 3/4 Kundschaft unbedingt AT fahren will weil zu faul zu schalten? (Leuten die nicht schalten können aufgrund körperlicher Bedingungen mache ich da aber keine "Vorwürfe") ich will fahren... und nicht fahren lassen... das erste Automatikauto das ich fahren werde.. is ein E-Auto in X Jahren... und dann auch nur weils net anders geht bei der Technik)

Ein 250-300PS Diesel sowieso ein 300-350PS Benziner würden dem 6er gut tun.
Dem 3er aber genauso :D

Keiner sagt es darf nix kleineres als 200PS geben.. aber es sollte eine Kraftoption geben.. grad das Kodo Design schreit geradezu nach Kraft


Herr Gott es gibt einen blöden Polo mit 220PS..
 
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RaZeR

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Vollkommen richtig M3redGT. Bald gibts den Polo mit 250PS und Allrad!
Klar kauft die breite Masse das was man ihr einredet. Kleine Motoren = sparsam. Ökonomisch blabla.
Aber es gibt auch andere, meine Frau fährt aktuell nen Mazda 3 Diesel mit über 220PS. Mein MPS liegt momentan bei 290PS und bekommt jetzt die nähste Stufe.
Wie das bei den Menschen so ist gewöhnt man sich daran und möchte ungern etwas kleineres/langsameres wie auch immer. Das war auch der Grund warum ich von Honda weg bin. Kein aktueller Type R mehr der meinen Anforderungen entsprechen tut und der aktuelle Accord mit 201PS ist für mich kein 200PSér sondern ehr was zum crusen mit um die 150PS denn wirklich passieren tut da nichts, zu den alten Type R´s garkein Vergleich.
Wenn es den neuen 3er als MPS Diesel oder als starken Diesel geben sollte, der 6er ist ja in der Erprobungsphase mit 400PS und für mich nen schönen neuen 6er 2.5L Skyaktiv Kompressor, ja da könnten wir ein Blick in den Sparstrumpf werfen.
Man möchte ja keinen Rennwagen haben aber bissel was muss da schon gehen der neue Golf R´s bekommt 400PS.
Finde die Motorenauswahl beim Mazda 5 auch zu klein. Ein 2.2L 150PS und 175PS Diesel würde dem dicken schon ganz gut tun. Ich bin 1x nen Zafira CNG gefahren 7 Sitzer. Mit mir alleine 92kg, war der Wagen eine rollende Wanderdüne nicht mehr und nicht weniger. Ich empfand den Motor als lebensgefährlich, wenn ich mir vorstelle man hat 5-7 Personen im Auto, kann man nicht mal mehr einen Roller überholen und das ist nicht übertrieben.
Son Mazda 5 muss auch kein Rennwagen sein, aber der Zafira OPC hat sich auch sehr gut verkauft und hat viel Zuspruch gefunden.
So sehr das Ford den Galaxy mit einem 203PS Benziner oder 200PS Diesel anbietet, den S Max sogar als 240PS Benziner. Opel bietet auch im aktuellen Zafi einen 200PS Benziner oder einen 195PS Diesel an. Das wäre doch schonmal ne Option, denn ich empfinde einen 115PS Diesel auch wenn er etwas Drehmoment hat auf 2100-2200kg (voll beladen) als maßlos untermotorisiert. Anhängelast 1600kg, was will man mit so wenig Power noch bewegen? Wenn ich mir vorstelle 3-3,5Tonnen und 115 brutale Diesel PS, kann ich mir vorstellen wie es auf der Autobahn die Berge hoch geht im 1-3 Gang....

Automatik sollte es nur als Option geben.
Hoffe Mazda knüpft nochmal an die alten Zeiten an, die MPS hatten sehr gute Verkaufszahlen, dafür das es in " nur " ein Mazda ist.
Und viele MPS Fahrer suchen langsam nach Alternativen, die Autos werden nicht jünger.
 

solblo

Ich würd sagen, Mazda ist keine Marke die sich mit übermotorisierten Fahrzeugen identifiziert und Mazda hat eine klare Zielgruppe. Und die Zielgruppe sind Leute, die einen zuverlässigen Wagen suchen, der ein relativ gutes Preis-Leistungsverhältnis aufweist und im Alltag gute Verbräuche. Zudem versucht Mazda seit jeher, Dinge zu verkaufen die andere Hersteller bewusst wieder verwerfen. Siehe Wankelmotor, siehe Skyactive, siehe I-Eloop.
Alles Dinge die es schon bei anderen Marken gab, aber nie in der Masse verbaut wurden. Mazda versucht diese Dinge serientauglich/alltagstauglich zu machen.

Da passt eine 3l Diesel mit 250 PS nicht ins Bild, zumal es dafür sicher keine Masse gibt. Solche Leute kaufen dann doch Audi,BMW und Co. Dafür ist Mazda insgesamt doch zu klein, um exklusive Leistungswünsche nebenher zu bedienen. Die MPS Serie mal außen vor, gemessen an den Verkaufszahlen ist diese aber kein "Erfolg".
 

Elric

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Tja, das mag ja alles sein. Nur ist Mazda kein Vollsortimenter wie VW, die vom Up bis zum Phaeton alles anbieten. Und es gibt nunmal die Vorgaben für den durschnittlichen Flottenverbrauch. Da kann VW viel leichter einen R mit großem Durst ausgleichen als Mazda mit seiner Hand voll an Modellen. Deswegen bezweifle ich, dass da groß was in Richtung MPS kommen wird. Aber wir werden sehen.
 
RaZeR

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Man muss nicht zwangsläufig einen 3L Diesel bauen für 250PS. Das die 6Zylinder Diesel nicht das Nonplus Ultra ist, hat Audi seid Jahrzenten bewiesen.
Für einen Mazda verkaufte sich der MPS wie warme Semmel.

Mazda war schon immer für sportliche Fahrzeuge bekannt. Wie einst mal Honda.
Will ich nen Zuverlässigen 0815 Kübel gehe ich zu Toyota. Ich würde wieder einen MPS sehr begrüßen. Mazda ist ebend eine junge dynamische sportliche Marke.
Langsam wird das aber ehr zu einer jung aussehenden Ottonormalo Kiste.

Das Autos wie der MPS gewünscht werden sehe ich jeden Tag.
Im Freundeskreis sowie im Alltag auf der Straße. Jeder 3. Octavia ist ein RS. Jeder 4. Golf ein GTI/ED/R. Focus ST und Co sehe ich in Massen, Scirocco usw. TT.....

Lässt hoffen was Mazda mal verlauten ließ. New RX7, New MPS Skyaktiv Turbo, New MPS Diesel usw.
Mal gucken wieviel davon kommt. Honda schiebt auch den neuen Type R an, obwohl sie auch nur gefühlt 2 Motoren im Programm haben. Es geht alles.
Mich würde es freuen denn mein 6er wird nicht jünger.
 

BatLB

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Was da in den letzten Posts abgeht geht ja unter keine Kuhhaut. 300 PS Autos? Sorry Leute, hier gehts um Mittelklasse Autos, Mazda 6 ist ein Familienauto bzw Alltagswagen, kein Rennauto. Wenn ihr 300 PS wollt, kauft doch einen Sportwagen, dazu sind sie da.

Mazda vorzuwerfen 175 PS für eine Mittelklasse Limo wären zuwenig zeigt ja nur, was die Leute für verquere Vorstellungen haben ...

... Es gibt genug Automarken ! Wer 250, 300 oder gar 900 PS fahren will soll ruhig zu einer der zig VW Marken greifen oder sich nen riesigen 7er BMW nehmen, da hat man dann Platz und Leistung. Der 6er kann das, was er tut, richtig gut - Sparsam Kraft auf die Straße bringen.
 
Faritan

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Mazda vorzuwerfen 175 PS für eine Mittelklasse Limo wären zuwenig zeigt ja nur, was die Leute für verquere Vorstellungen haben ...

...endlich mal jemand mit etwas Vernuft! Man muss ja auch nur mal schauen, in welchen Leistungsklassen wirklich die Stückzahlen gemacht werden!
Zudem frage ich mich, wie Generationen von Autofahren überhaupt ÜBERLEBEN konnten, wenn Sie mit Ihren völlig untermotorisierten und unsicheren Schüsseln über die Straßen gezuckelt sind...oder was machen eigentlich die Leute mit Ihren Kleinwagen und 60-70 PS? Mit schweißnassen Händen sich ab und an mal aus der Stadt raustrauen und jeder Überholvorgang wird dann mit 10 Vater Unser als Dank für's Überleben abgeschlossen? Aber schon klar, wenn man "290 PS" gewohnt ist, dann fühlt man sich unter Umständen wie ein Verkehrshindernis, wenn man dann erwartet, dass ein deutlich leistungsschwächeres Auto genauso fährt! Fahrweise anpassen ist der Schlüssel und dann kann man halt an ein paar Stellen nicht überholen, was mit dem starken Auto möglich wäre! Mit Verkehrshindernis hat das jedenfalls genau nichts zu tun!

Im übrigen ist der Freundeskreis NICHT repräsentativ und Skoda verkauft die meisten Autos definitiv NICHT vom Oktavia RS...das nur mal so am Rande erwähnt, zumal der Diesel RS ja schon wieder in Richtung Verkehrshindernis tendiert, da deutlich weniger als 200 PS...;-)
 

Gast

Daaaanke :pray: :clap:

Fakt ist nunmal, dass Autos wie VW R's oder auch Mazdas MPS's mit sicherheit keine Breitenautos sind und nach wie vor (von den Konzernen gewollt) Fahrzeuge sind, für Leute, die sich über ihr Auto definierend von der Masse abheben wollen. Deswegen kosten diese Autos auch ein wenig mehr. Naja, das alles ist aber auch gut so.
Manche Leute legen eben ihren persönlichen Wert auf sowas, andere Leute kaufen sich lieber ein Haus. Wieder andere haben unglaublich teure Hobbies etc.... die andere haben einen guten Job ne tolle Frau und ein starkes Selbstbewusstsein und müsen keine Parolen vor anderen schwingen.....ich denke es ist klar, worauf ich hinaus will.
Aber dieses denken, dass es doch mal langsam Zeit wird, dass alle Autos über 1000PS haben und wir alle auf der Autobahn über 500Kmh fahren sollten, weil unsere Technik und Zeit ja so weit ist, ist etwas weltfremd.
Wer eben nichts anderes hat, als sich über Autos zu definieren, muss dann eben auch Autos, die seinem Anspruch nicht gerecht werden, negativ betiteln und sich dann so "gekünstelt darüber aufregen", was andere für ein Auto fahren : "Wie bist du denn drauf ? Wieso hat dein Auto nur 200 Ps ? Gibt doch auch eins mit mehr. Meins hat übrigens 400". :roll: ich bin auch schon einige schnellere Autos gefahren. Darunter zuletzt ein Skyline GT-R R34. Aber deshalb muss man keine hirnbeschränkten Reden verfassen und man glaubt es kaum, aber auch mit jenseits von 400PS kann man innnerstädtisch 50 Kmh fahren, und somit als Verkehrshindernis fungieren ;)

Ich meine übrigens mal wieder niemanden persönlich. Alles wie immer ganz generell. Nur manche Menschen denken, dass nur ihre Auffassung die absolut richtige sei und das ist nicht so sozial förderlich.
 
driver626

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Ich denke nicht dass hier jemand von Mazda erwartet den Leistungswahn der deutschen Hersteller mitzumachen.
Aber: Der Wunsch nach Modell-Varianten, die es bereits (z.T. in mehreren Generationen) gab, ist doch nur verständlich.
Dazu gehört ein 3er/6er MPS genauso wie eine Fließheck-Limo!

Außerdem: Auch mit 200PS im Motorrad kann man vernünftig fahren,
die meisten jedenfalls.
Nur weil man mehr Leistung möchte heißt es nicht, das man fährt wie auf der Rennstrecke.
 
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Fahrbericht, Verbrauch und Luxusprobleme

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