Die Bundeswehr

Diskutiere Die Bundeswehr im Sonstiges Forum im Bereich Sachen zum Lachen; Da in einem anderen Fred das Thema gestartet wurde möchte ich hier ein Fred darüber eröffnen. Es geht hierbei mehr oder weniger um...

  1. #1 Timme Tiger, 24.09.2009
    Zuletzt bearbeitet: 24.09.2009
    Timme Tiger

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    Da in einem anderen Fred das Thema gestartet wurde möchte ich hier ein Fred darüber eröffnen. Es geht hierbei mehr oder weniger um Erfahrungsberichte und weniger um Meinungen (die natürlich trotzdem gepostet werden können). Egal is es um welche kaserne es sich handelt. das dürfte dann glaub ich zu weit gehen.

    Dann fang ich mal an. bin juni diesen Jahres fertig geworden (9 monate GWD). Ich habe erlebt wie sich sämtliche Dienstgrade die eier geschaukelt haben. Also in meinen augen. ich habe oft hinter die kulissen kucken dürfen und habe gesehn dass die hauptbeschäftigung rauchen, rumsitzen und fressen waren (ich war auch viel in andren kasernen unterwegs. da wars das gleiche). es ist möglich dass es dienstposten gab die wirklich ab und zu "stress" hatten. halt den stress wie ein beamter ihn bezeichnet. Ich gebe gerne zu dass ich nach der AGA nur noch rumgesessen hab. den ganzen tag mit 10 anderen mann in einem büro eingefercht. ab und zu kam mal ne fahrt (ich war im fuhrpark) und das wars. die fahrten waren noch die größten verschwendungen weswegen ich mich auch oft aufgeregt hab. es kann doch nich sein dass man fast 1100€ ausgibt um einen menschen vom flughafen abzuholen (bzw hinzubringen) der ausm kosovo kommt. es hat mich sehr traurig gemacht zu sehen was meine und viele andere eltern bezahlen müssen und was viele in dem forum bezahlen.
    wildes umhergeschieße, sinnlose fahrten, sinnlos vergeuteten strom, usw.

    ich will jetz gat nicht erst auf die frage zurück kommen ob der grundwehrdienst sinnvoll is oder nich. Iser nich. :)

    auf jeden fall kann mir keiner erzählen dass er sich n arsch aufreißt. in bundeswehrverhältnissen vielleicht. mehr aber auch nich. und wenn man nich zufrieden is mit seiner bezahlung hätte man sich was andres aussuchen können. für mich wär der bund nichma ne notlösung. aber egal jedem das seine.

    Und zum auslandseinsatz sag ich jetz mal meine meinung.
    Es is sinnlos das da unten einer von unsren jungs is. es stimmt dass die sich da unten den AR... aufreißen. aber doch wohl nich für deutschland. wen intressiert was die da unten machen (außer den angehörigen)?? dafür bekommen die das geld. und DAFÜR gehen die meisten da runter. und damit kann man sagen dass se sich selber dafür entschieden haben. entweder weil se keine andre wahl arbeitsmäßig hatten oder weils ihenen einfach spaß macht. und wer wirklich für DIESES land da runter (afghanistan) geht (meiner meinung nach) is total bescheuert und riskiert sein leben vollkommen umsonst. :( und wer sein abi macht und danach gleich FA ... dazu sag ich ma gleich garnicht. da sieht man mal wie minderbemittelt manche abiturienten doch sind ...

    Soviel zu meiner sicht der dinge. hoffe es is nich ZUVIEL zum lesen. Ich will hier keine giftigen streite vorrufen. das hier soll alles auf sachlicher ebene bleiben.

    Gruß tim.
     
  2. tino27

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    Über manches lohnt es sich nicht aufzuregen. Das da Geld zum Fenster rausgeschaufelt wird, sollte jedem klar sein. Ist halt auch ne Art von öffentlichem Dienst.

    Also ich kann mich nicht über zu wenig Arbeit beschweren. 3 Monate GWD, danach 3 Wochen Pionierausbildung, dann noch ne Woche Schießbiwak, 1 Woche Spreng-/Brückenbiwak. Dann noch 2 Monate Lehrübung Hamburg in Ingolstadt. 2 Wochen BFD und dann noch Urlaub. Da bleibt nicht mehr viel Zeit, die man abgesessen hat.

    Du findest es also gut, dass es heutzutage Länder in Europa gibt, die andere überfallen und ethnische Säuberungen vornehmen? Über Afghanistan und die Mission vor Israel kann man ja denken, was man will, aber gerade im Kosovo find ich den Einsatz berechtigt. Aber ich stimme dir zu, dass da sicher niemand aus Überzeugung, sondern wegen dem Geld da ist. Das sieht man schon daran, dass die meisten da unten aus dem Osten kommen. Leider ist die Nachbetreuung der Soldaten sehr schlecht und es gibt manche, die trauen sich nie wieder auf ein Stück Rasen.

    Und noch ein Filmchen, wie unser Geld verschleudert wird: YouTube - German Navy Boats crashing :D
     
  3. #3 Timme Tiger, 24.09.2009
    Timme Tiger

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    Das viedeo sagt mehr als 1000 worte. kannste bei "deiner tube" dutzenweise sehn wie soldaten mumpeln in die luft feuern usw. dass du so viele ausbildungen hattest is ja nich schlecht. besser als sich den ganzen tag zu langweilen und zu denken dass man auch ne puppe hinsetzen kann ... das fällt nich auf. ;)

    andrerseits, warum bekommt n GWDler so ne ausbildungen wenn man doch weiß dass der niemals in nen einsatz gehen wird?? wie gesagt die pure steuergeldverschwendung sieht man da am besten. ich hätte heuln könn wo ich so manche rechnung gesehn hab. :|:|
     
  4. tino27

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    Nagut, die Zeiten haben sich geändert, aber ich find den Wehrdienst an sich trotzdem gut.

    Ich bin kein Waffenfreak oder so, aber ich wollte einfach mal wissen, wie das ist eine Pistole abzufeuern. Und auch so nordet der Bund einige das erste Mal in ihrem Leben ein und zeigt denen Grenzen auf. Man lernt schon einiges dazu für sein späteres Leben und egal wo man hinkommt, wenn jemand da ist, der beim Bund war, kann man sich stundenlang Geschichten erzählen und hat ein verbindendes Thema.

    Außerdem kürzt die BW doch schon seit Jahren ihre Ausgaben und postioniert sich Richtung Berufsarmee. Es werden nur noch Leute mit T1 und T2 eingezogen und man kann sich auch leicht drücken. Also so schlimm ist es nicht mehr.
     
  5. Palim

    Palim
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    Junge, junge hier hattet es alle gut. Gut meiner einer war auch schon zur Jahrtausendwende beim Bund.
    Obwohl ich keine Eier geschaukelt habe, hatte ich trotzdem viel Spaß. Für mich war und ist der Bund keine sinnlose Zeitvergoldung, sondern ich habe was fürs Leben gelernt!
    Die Meinung vertrete ich auch zu 100 %.

    Ich war bei den Leuten "mit dem größten Rohr", bei der Artillerie, genauer gesagt beim 2. 215 in Augustdorf. Grundi wie auch den Rest habe ich im gleichen Batallion abgeleistet. War viel unterwegs und über zu wenig Arbeit konnte ich mich nicht beschweren. Panzerfahren und bedienen ist halt doch das Geilste :p

    Wenn ich jetzt aber alle Erlebnisse aufzählen sollte, dann würde ich hier den Rahmen sprengen ;)
    Aber die Sprüch der Ausbilder sind natürlich das was einem ein Leben lang verfolgt, an die erinnert man sich doch gerne.
     
  6. Flecky

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    Sinnlos ist nur der Beitrag des Beitragserstellers.

    Damit du mit deinem Arsch im warmen Bett schlafen kannst,
    dich jedes Wochende volllaufen lassen kannst,
    es keine Kriegshandlungen in Deutschland gibt,
    die Bundeswehr vorbeugend den Terror bekämpft (mittlerweile Weltweit) und beim Aufbau hilft,
    der Sozialstaat dank Zivildienst nicht völlig zusammenbricht
    und jeder somit seinen Anteil damit beiträgt in Frieden aufzuwachsen,
    dafür gibt es die Bundeswehr.

    Schade das du in so einer langweiligen Dienststelle dienen mußtest, aber Sicherheit kann man nicht messen. Sie ist da und ermöglicht dein ganzes bisheriges Leben.
    Wehrpflichtige sind nun mal wegen der extrem kurzen Zeit (6 Monate nach der Grundausbildung) kaum auzubilden um sinnvolleres zu leisten. Das ist ein Manko, jedoch gibt es jede Menge anderer Verwendungen in denen man weit über dem normalen Stressniveau seinen job machen muss. Ich möchte diese Zeit nicht missen.

    In diesem Sinne

    Flecky
     
  7. #7 Timme Tiger, 25.09.2009
    Timme Tiger

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    1. Damit ich im warmen bett schlafen kann bezhal ich miete und geh arbeiten. (bzw. meine eltern bezahln weil ich fachabi mache aber die gehn ja dafür arbeiten.)
    2. Ich lass mich nie volllaufen. und wenn dann wär das durch mein verdientes geld. (in meim fall meine eltern wegen meim fachabi)
    3. Was verteidigt die bundeswehr denn?? es würde hier so oder so keine kriegshandlung geben.
    4. Terrorismus vorbeuegen?? dass ich nich lache. wie will man deutschland denn erpressen oder terrorisieren?? wenn man sich richtig informiert weiß man dass deutschland total verschuldet is und deshalb nich erpresst oder terrorisiert werden muss. ein afgane würde keinen gedanken an deutschland verschwenden wenn wir nich im "kriegseinsatz" da unten wären.
    5. Ich wachse durch die polizei in frieden auf, da das mein nächster ansprechpartner is.

    Dass der Zivildienst sehr wichtig is weiß ich. das gesundheitssystem wär ganz schön am arsch wenns keine zivis gäbe. aber zivi is echt noch sinnvoller als bund egal ob man viele ausbildungen hatte oder bloß rumgesessen hat.
     
  8. solblo

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    Also erstmal, dein erster Satz war, es geht hier um Erfahrungsberichte und WENIGER um Meinungen. Und dein zweiter Satz geht gleich los mit, meiner Meinung nach..... Aha.

    Ich will dann auch ma mein Senf abgeben.

    Ich habe beim Bund gelernt (Zivilberuflich), war dann 3 Monate Zivil beschäftigt und dann noch zusätzlich meine "Wehrübung" gemacht.

    In den Jahren die ich so bei dem "Gurkenverein" absolviert habe, habe ich viel gesehen, und viel gelernt. Es gibt durchaus Stellen, die sind einfach überflüssig. Dort gibt es kaum arbeit und wird es auch nie geben. Aber auf diesen Stellen sitzen Menschen, denen das ausreicht, die gutes Geld fürs nichts tun bekommen. Und ja warum nicht, ich find es besser als diese Leute mit Hartz 4 abzuspeisen. Viele solcher STellen jedoch basieren auf das Outsourcing (oder wie sich das auch immer schreibt) und fehlendem Material.

    Ich selbst saß 3 Monate mehr oder minder rum, weil es noch keine neuen Transporthubschrauber gab, da die zivile Firma nicht ausm Arsch kommt, den Bund aussaugt wo es nur geht und ihn von oben bis unten verarscht. (ich erwähne bewusst keine Modell oder Firmennamen). Aber der Bund lässt das auch mit sich machen, was ich noch viel schlimmer finde.

    Die Ausbildung möchte ich sagen, ist woanders kaum besser zu vermitteln. Es hat einfach einen riesen Vorteil das man nichts Produzieren muss, das man dem Ausbildungsbetrieb nichts verdienen muss. Es lässt sich einfach besser lernen, man hat keinen Kostendruck, man kann sehr gut und "langwierig" Wissen vermitteln. Ich habe Fluggerätmechaniker gelernt, und klar haben wir nicht auf den neuesten Triebwerksmustern von Rolls Royce und Co gelernt, aber dafür haben wir jedes Bauteil nahezu peinlichst analysiert und deren Funktion nachvollzogen. Somit weiß ich genau wie und warum jenes Bauteil ein anderes beeinflusst. Ein Azubi von einem großem deutschen Instandhaltungsbetrieb für Triebwerke z.B. muss dieser Firma auch Geld verdienen, da fallen solche Sachen hinten runter. Logisch sind diese auch Fachlich gut Ausgebildet, aber eben auch nur soweit, wie es für den bildenden Betrieb auch notwendig ist. Stichwort Black Box System - geht etwas nicht wird nicht überlegt was es sein könnte, sondern getauscht bis es passt.
    Soviel dazu.

    In meiner Wehrübung (wollte eigentlich Soldat auf Zeit - 12 Jahre machen) , durch das Attraktivitätsprogramm der Bundeswehr, gleich als Stabsunteroffizier eingestellt konnte ich mich voll ausleben. Ja so möchte ich das nennen. Vom rumsitzen kann nicht geredet werden. Man steht um 5 Uhr auf, und hat 18 Uhr Dienstschluss. Dazwischen wird Theorie vermittelt, logischerweise auch der Waffendrill vollzogen, Sport gemacht, durch Felder gehüpft und Kilometer weit gelaufen. Ich möchte sagen, das war so ziemlich die einzige Zeit wo ich regelmäßig ans wirkliche Limit gekommen bin. Sowohl vom Kopf her als auch vom Körper her. Noch nie im ganzen Leben und warscheinlich nie wieder wird dieses Limit erreicht. Und obwohl man regelmäßig ans Limit ging, hat es Spaß gemacht. Für mich war es eine gute Erfahrung. Teamarbeit, der Gruppenzusammenhalt, die Abwechslung, das "Abenteuer". Ich hätte nie gedacht das es soviel Spaß machen kann um 2 Uhr Nachts durch Fald zu hüpfen, und danach noch 20 km zu laufen.

    Auch das Schießen, an und für sich keine gute Sache die dort Erfunden wurde, aber auch das sind Erfahrungen, die man sammeln muss.
    Obs nun gut ist, fürs Töten gedrillt zu werden wie es ja so schön immer heißt, muss jeder selber wissen. Es wird ja keiner gezwungen. Aber meiner Meinung nach muss dieses Wissen halt vermittelt werden, schließlich will jeder dem anderen nichts Gutes. Und Pazifisten sind meiner Meinung nach eh irgentwie dullig, ob heute mit Maschinenpistole oder damals mit Steinen. Gemordet wurde schon immer. Auch damals war es weitestgehend Hass und Wut, und es wurden auch damals Stämme ausgelöscht.

    Als ich dann in meine Einheit kam, zu den Transportfliegern mit den 40 Jahre alten Lasteneseln, auch da konnte ich mich nie langweilen. Klar gab es Tage wo nix flog, also gabs nix zu tun. Dafür gabs auch Tage da kam kein Propeller zur Ruhe.
    Leider jedoch war das nix für mich. Mehr als 180 Tage irgentwo im Ausland zu sein hat mich nicht gerade vom Hocker gehauen. Und Flugbereitschaft ging nicht mehr. Also bin ich ausgetreten.

    Auch mit einer gewissen Reue. Mir hats im gefleckten immer Spaß gemacht, man hatte, wenn man sich gekümmert hat, viel Abwechslung, man konnte viel lernen und viel erleben. Und man war eigentlich überall und von jedem willkommen. Es war schon gewissermaßen eine große Familie.

    Das die Gwdler nix zu tun haben... nungut. Das liegt auch an eigeninitiative. Wer sich natürlich von den rumsitzern mitreißen lässt, der sieht nicht viel. Aber wer mal fragt, der kann auch viel machen.

    Ist halt auch wie bei anderen Großunternehmen. Man kann dort seiner Arbeit nachgehen, Jahre lang, wems gefällt. Wer aber mal zum Chef geht und interesse zeigt und sich auch bemüht was zu lernen, der kann ganz schnell seinen Arbeitsbereich erweitern.

    So seh ich das. Es hat alles sein für und wieder. Obs sinnvoll ist das wir am Hindukusch sind, muss jeder selber wissen, aber man muss auch bedenken das es die Pflicht eines Soldaten ist, dann auch darunter zu gehen. Das ist sein Beruf. Und das WIR am Hindukusch sind, haben auch WIR zu verantworten, schließlich haben WIR die entsprechende Partei gewählt, denen WIR die Aufgabe geben uns zu repräsentieren. Also haben WIR entschieden darunter zu gehen.
    Und ein Krieg wie 45 wirds so in der Form nicht mehr geben. Heutzutage spielt sich alles in Kleinen Gruppen ab, die an definierten Orten agiert. Dass : ich baue 100.000 Panzer und rolle mal eben rüber gibts nicht mehr.

    Und ich habe Respekt vor Soldaten, Polizei und sonstigem Staatspersonal. Sie tun das, was von ihnen erwartet wird. Und gerade Soldaten und Polizei sind dabei immer gefährdet.

    Übrigens, ich bin kein Freund der Politik. Bevor mir das unterstellt wird.
     
  9. #9 Lavender Cheetah, 29.09.2009
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    so, ich hab lang genug zugeschaut:
    also abgesehen davon, dass der bereich "sachen zum lachen" sicher NICHT für solche geschichten gedacht ist, möchte ich ein weiteres mal darauf hinweisen, dass wir hier das niveau halten wollen. deswegen bitte ich euch, auf eure ausdrücke zu achten!
     
  10. tino27

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    Ganz ehrlich, ich weiß nicht, wo das Problem ist.

    Es wurde keine Fäkalsprache verwendet, es wurde nicht beleidigend, es ging nicht seitenlang über ein anderes Thema.

    Mit Mods ist es wie mit Schiedsrichtern. Je besser sie sind, desto weniger merkt man, dass sie da sind.
     
  11. #11 Gast200311, 29.09.2009
    Gast200311

    Gast200311 Guest

    Es ist schön wenn man sich nach wenigen Sätzen selbst widerspricht.Ich war SaZ,Ausbilder und in einer Auslandsverwendung.Und es bewarheitet sich doch immer wieder: MMM Quratale sind besser als die mit Abiturienten.Schön das die Fahrbereitschaft nix zu tun hatte.Schön das die Kompanie nix zu tun hatte.Schön das du nicht in einer KRK oder KSK oder deren Vorbereitung zugeteilten Abteilungen was zu tun hattest.
    Es ist immer leicht zu sagen "die sitzen nur rum-in allen 5,6,7 Kasernen in denen ich war...".Klar haben wir zwischen den AGAs,den SGA und vor Entlassungen auch gegammelt-bestreitet keiner.Aber wenn Soldaten da waren war zu 98% Arbeit angesagt.
    Zur info-Ich bin ein wenig rumgekommen:Panzer,Sanis,Fernmelder und Heeresflieger.Ich kenne also einige Abläufe mehr als Du.
    PS-Fahrer haben wohl das lahmste Leben beim Bund.Hättest Du was erleben wollen wäre die Versetzung zu einer richtigen Einheit was gewesen.Ich unterstelle aber Dir aber mal eine leichte Ablehnungshaltung und damit wäre das eh nix geworden.
    Manchen gefällt der Bund und anderen nicht.Viele lernen was fürs Leben manche nicht.Manche wollen auch nicht lernen oder halten sich für was besseres.Man kann es nicht allen Recht machen.
     
  12. #12 Timme Tiger, 29.09.2009
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    @Mod. da hab ich nich aufgepasst. hab nur "Sonstiges" gelesen und dachte es passt da rein. das sachen zum lachen hab ich überlesen. sorry.

    Ich hab gesagt meinungen sind erwünscht. nichts anderes. also nichts mit wiedersprechen und so.

    Diese 98% Arbeit sind halt ansichtssache.
    wenn ich gesehn hab dass manche in der AGA an die 100% gestoßen sind weil se einfach grade aus der schule (abi-AGA wie du sagtest) gekommen sind und nichts gemacht haben und ich grade so bei 30% rumvegetiert bin weil ich schon mal gearbeitet hab und ne ausbildung gemacht hab dann sollte das schon zu denken geben. Und ne MMM-AGA is nun wirklich nich das wahre. die leute die nach mir in der aga waren waren genau so welche. da gings los mit "deine mutter" und so n scheiß. da weißte wo das niveau liegt. ich würde mich niemals als wals besseres bezeichnen, da ich die leute (z.B. Abiturienten) die das machen hasse wie die pest.

    Das dürfte unter dem hart arbeiten volk bekannt sein. ;)

    btT: Ich habe SEHR viele SAZ gesehn also was die verdienen is ja schonma nich schlecht (kein Neid) aber für was es die meisten DIE ICH GESEHEN hab es verdient haben is sowas von krass. ich rede hier wirklich nur von erfahrungen. Unsre Feldwebel in der AGA haben nur auf ihrer stube gehockt usw.

    Und was noch komisch is. leute mit denen ich beim BFD war (aus vielen unterschiedlichen kasernen) haben genau das bestätigt dass bei denen nichts los war. das gibt mir zu denken.


    Was mir übrigens ma aufgefallen is (gehört hier nich ganz rein) is die veränderung von den soldaten die im ausland waren. ich hab genau erkannt wer schonma im auslandseinsatz war und wer nich. die haben viele dinge einfach lockerer gesehn. weil se schon ganz andre sachen gesehn haben. grüßen ... pff wer braucht das. und so. ich habe vor den menschen die unten waren viel respekt. aber nur wegen dem was sie durchgemacht haben. nicht mehr.

    Gruß Tim
     
  13. #13 Gast200311, 29.09.2009
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    Gast200311 Guest

    Zu den 2% die weniger zu tun hatten zähl ich mal das GeZi,Versorger,KpTrp und der Gleichen.Das eine 1./ eine AGA macht halte ich auch mal für ein Gerücht-die machen wirklich weniger als andere (wenn sie drin sind)
     
  14. solblo

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    Oh ja, Gezi ist glaube bei allen gefürchtet :D

    Also ich weiß nicht, ich war immer in einem Fliegendem Verband, da gabs für 90% der Leute ordentlich was zu tun. Und wie gesagt, das man mal 1 Tag rumsitzt weil nix zu tun war, weil nix flog... ok, ist auch ganz entspannt. Das kommt jetzt bei Airbus auch vor, wenns irgentwo hackt, wird halt Stundenlang gewartet.

    Ich glaub einfach, du hast das Bundeswehrsyndrom. ;) Das ist sowas, die grundauf eine Ablehnung dazu haben, und die nur rumsaßen und gemeckert haben. Und das ist sehr ansteckend, trifft man nen anderen Soldaten der diese "alles Scheiße Mentalität" an den Tag legt, nimmt man diese gerne an.
     
  15. #15 Timme Tiger, 30.09.2009
    Timme Tiger

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    Was sollte ich machen. Die OGs vor mir haben rumgesessen die OGs vor denen haben rumgesessen und die OGs vor denen auch.
    Am Anfang hab ich mir die Zeit noch mit Sport vertrieben damit ich vor langeweile nich umkomme. aber irgendwann wurde das zu eintönig und ich habs gelassen. danach is mir vieles mehr aufgefallen. zum beispiel dass überall rumgesessen wurde und die einziegen ziele am tag die mittagspause und der Dienstschluss waren.

    Ich habe keineswegs dieses ominöse "BW-Syndrom" ;) hab heut erst wieder einen aus meiner klasse zur bundeswehr gefragt. und was soll ich sagen ...
    "war total bockig" hat er gesagt und er war SAZ8 bei der marine. so viele die ich kenne bestätigen das. ich dachte schon ich bin n bisl bekloppt. aber wenn das soooo viele andre sagen muss da ja was dran sein. dass im moment aufm fliegerhorst viel los is is klar. wenn transall landen die wegen 3 soldaten ankommen is das logisch. :?

    Ich war übrigens grenni ganz weit im norden. hatte aber damit nich viel zu tun. ;)
     
  16. tino27

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    Also ab und an haben wir auch gegammelt. Ich fand das aber mal ganz schön.

    Früh antreten, dann weg auf Stube und auf weitere Befehle warten. Um 10 Nato-Pause. Und wieder auf Stube und auf weitere Befehle warten. Dann Mittag und danach, genau, wieder auf Stube. Dann irgendwann Abschlußantreten und gut is.

    Da ich bei der Pi-Masch II war und wir nur LKW-Kipper und je 2 Gerätesätze klein (Unimog) und groß (Iveco - später abgerüstet) hatten, gabs nicht viel in der Etappe zu tun. Entweder Seilwinden abrollen, abbürsten und neu einfetten oder Gerätesätze auf Vollständigkeit prüfen.
     
  17. #17 ParioN1337, 26.11.2009
    ParioN1337

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    Als SAZ8, stolz drauf, fehlen mir wirklich die worte zu dem was ich hier lese.

    Die BW wird hier als "Unternehmen" dargestellt, als "Firma" ... doch ist diese auch sowas nur im entferntesten ?

    Jeder der versucht die BW mit nem zivilen Unternehmen zu vergleich ist entweder naiv, verfügt nur über halbwissen oder über gar kein wissen.

    Ich selbst bin erst seid 2 Jahren dabei doch ich merke jeden Tag wenn ich nach meinem Dienst oder am Wochenende rausgehe wie groß der Unterschied zwischen dem zivilem Berufsleben und dem Leben bei der Bundeswehr ist.


    Eine klare Grenze die nicht übersehen werden sollte
     
  18. #18 Timme Tiger, 27.11.2009
    Timme Tiger

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    Unterschied??

    Du hast n Chef (ja es is sozusagen dein Chef), n Angestellter auch
    Du hast meist pünktlich feierabend (fast immer), n Angestellter auch (nich immer)
    Du bekommst dein festen Sold und was dazu, n Angestellter seinen Lohn
    Du arbeitest für deinen Sold (hofft man), n Angestellter arbeitet fürs Geld

    Ich kann noch weiter machen ... muss aber jetz einkaufen fahrn. :)
     
  19. #19 ParioN1337, 01.12.2009
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    mal die kleinigkeit beachtet, dass es auch sowas wie auslands-einsätze gibt ?
    den umgang mit waffen, den etwas anderen umgang mit menschen (deeskalation), dienstgrade und die befehlskette ?

    zeig mir mal EINEN Beruf bei dem das Leben so ist wie bei der Verteidigungsarmee Bundeswehr
     
  20. Ringo

    Ringo Stammgast

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    Ein normaler Angestellter gibt Teile seiner Grundrechte auf? Ein normaler Angestellter darf nicht kündigen? Ein normaler Angestellter muss tagelang enorme Einschränkungen auf Grundbedürfnisse wie Nahrung und Schlaf hinnehmen? Ein normaler Angestellter muss mit diszipinarischen Maßnahmen (auch Freiheitsentzug) rechnen, wenn er nicht das macht, was sein "Chef" ihm befiehlt?

    Nicht die Gemeinsamkeiten sind ausschlaggebend, sondern die Unterschiede!
     
Thema: Die Bundeswehr
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  1. unterschied aga ugl

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