Das Ende des Verbrennungsmotors ist in Sicht.

Diskutiere Das Ende des Verbrennungsmotors ist in Sicht. im Off Topic Forum im Bereich Public Section; Noch deutlicher wird "der ideologische Trick der Elektroauto-Lobby" in diesem Artikel...

Skyhessen

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Noch deutlicher wird "der ideologische Trick der Elektroauto-Lobby" in diesem Artikel
focus.de/auto/elektro-lobby-hat-sich-durchgesetzt-eu-plan-2025-sollen-diesel-und-benziner-mit-diesem-trick-abgeschossen-werden
Die EU-Pläne für die Ausgestaltung der neuen Abgasnorm Euro 7 würden mit einer radikalen Verschärfung sowohl bei Schadstoffen als auch beim CO2-Ausstoß alles andere als Elektroautos quasi nicht mehr zulassungsfähig machen. Der Knackpunkt an den geplanten Euro 7-Regeln sind vor allem die sogenannten Randbedingungen der Realbetriebs-Messungen (RDE) von Abgasen im Straßenverkehr, die seit der aktuell gültigen Abgasnorm Euro 6 d Bestandteil der Zulassung sind. Forderungen, die technisch absolute nicht realisierbar sind.
Screenshot 2020-12-01 133712.jpg

Aber es gibt auch die Gegenstimmen derer, die die Sache völlig anders sehen:
Autolobby und Bundesregierung blasen zum Angriff auf geplante EU-Abgasnorm | LobbyControl
"... im Übrigen stammt der Vorschlag ja aus der Feder einer Expertengruppe, nicht von EU-Kommisar Timmermans. Auf EU-Ebene sind die Mitglieder von Expertengruppen in einem öffentlichen Register aufgelistet. Mitglieder sind dort unter anderem Daimler, BMW, Volkswagen und der VDA. Unter den etwa 80 beteiligten Organisationen finden sich etwa 65 Unternehmen und Unternehmensverbände, sie wird von diesen also dominiert. In dieser Konstellation ist es erstaunlich, dass dabei ein für die deutsche Autoindustrie scheinbar so ungünstiges Ergebnis herauskommt. ..."

Tatsächlich interessant, wer da alles in der "Expertengruppe" sitzt (Members)
https://ec.europa.eu/transparency/regexpert/index.cfm?do=groupDetail.groupDetail&groupID
 
Zuletzt bearbeitet:

Gast76595

Das für deutsche Murks-Hybrid-Autos dann Schluss ist glaube ich gerne. Echte durchdachte Vollhybrid Autos halten die Werte heute schon ein.
 

3bkDriver

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Irgendwann wird es hier so, wie es auf Kuba mal war - die alten Benziner und Diesel werden instand gehalten und 50 Jahre gefahren :ja: :cheesy:.
 

Killarusse85

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Bei der Erarbeitung eines Entwurfs werden Experten generell nicht angehört und ignoriert. Bei dem Entwurf geht es mehr oder weniger um Wunschvorstellungen. Man weis das diese nicht erfüllt werden können und so nicht durchkommen aber man setzt unrealistisch hoch an um später auf einen möglichst guten Mittelwert zu kommen.
Die Motorenproduktion (sowie Produktionen in sämtlichen anderen Wirtschaftlichen Sparten) wird schon seit Jahren mehr und mehr aus Deutschland abgezogen. Nicht etwa wegen den scharfen Richtlinien, sondern einfach weil die Produktion im Ausland billiger ist. Es geht wie so oft ums Geld. Ob scharfe Richtlinien oder nicht, auf lang oder kurz würden die Unternehmen das gleiche tun.
E-Fuels klingen traumhaft, jedoch ist die Herstellung zu aufwendig und zu teuer um von jetzt auf gleich eine so große Masse an Fahrzeugen zu versorgen. Es wäre eher eine gute Alternative für den Industrieverkehr (Flugzeuge, Schiffe, etc.)
 

Bärenmarke

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Bei der Erarbeitung eines Entwurfs werden Experten generell nicht angehört und ignoriert.

Ach ist das so? Macht auch sonderlich viel Sinn, wenn ich etwas ausarbeite ohne davor Experten angehört zu haben... Wenn man natürlich etwas ideologisch durchpeitschen möchte dann schon. Aber hier verweise ich gerne nochmal auf den Artikel, immernoch nicht gelesen?
Das man wohl etwas zurückrudert, ist nur auf den öffentlichen Druck zurückzuführen. Dem guten Namen der Experten hat man sich ja bedient..

Oder wie pflegte Schäuble zu sagen O-Ton: "Wir beschließen etwas in Brüssel, da kriegen es ja nicht so viele mit und wenns kein Aufschrei gibt, dann setzen wir es einfach in den Ländern um"

Bei dem Entwurf geht es mehr oder weniger um Wunschvorstellungen. Man weis das diese nicht erfüllt werden können und so nicht durchkommen aber man setzt unrealistisch hoch an um später auf einen möglichst guten Mittelwert zu kommen.

Es geht hier nicht um eine Wunschvorstellung, sondern um die Durchdrückung einer Ideologie... So schwierig zu verstehen? Der Verbrennungsmotor ist nicht gewollt und daraufhin wird hingearbeitet. Und gerade weil man weiß, dass diese Vorgaben nicht erfüllbar sind, werden sie so angesetzt. Da man die E-Mobilität den Leuten aufzwingen möchte! Deswegen wird ja auch das E-Auto mit 0g CO² Ausstoss angesetzt und würde es auch, wenn 100% der Energie aus Kohle erzeugt. Es geht hier um Ideologie und die wird sich bei der Euro 7 auch durchsetzen, wird man dann ja sehen...

Die Motorenproduktion (sowie Produktionen in sämtlichen anderen Wirtschaftlichen Sparten) wird schon seit Jahren mehr und mehr aus Deutschland abgezogen. Nicht etwa wegen den scharfen Richtlinien, sondern einfach weil die Produktion im Ausland billiger ist. Es geht wie so oft ums Geld. Ob scharfe Richtlinien oder nicht, auf lang oder kurz würden die Unternehmen das gleiche tun.

Was du schreibst ist einfach nur Käse und stimmt hinten und vorne nicht.
Zum einen hat man hier die Produktion von PKWs in Deutschland, wo man feststellen kann dass sich da nicht viel geändert hat, bis auf die letzten 2 Jahre, wo der E-Wahn immer mehr an Fahrt aufnimmt.
Produktion von Pkw in Deutschland bis 2019 | Statista
Zum anderen verlagert man nicht einfach eine Motorenproduktion ins Ausland, wenn man hier die ganzen Zuliefererketten und das Know How hat. Sowas nennt sich im übrigen auch Standortvorteil, 1 Semester BWL. Man verlagert jedoch Produkte, die man in dem eigenen Land nicht mehr verkaufen kann. Denn wieso etwas in Deutschland produzieren, das ich hier nicht verkaufen kann? Außer ich möchte sehr unnötige Transportkosten verursachen... Deswegen werden ja nicht nur keine Verbrennungsmotoren mehr in Deutschland produziert werden, sondern auch keine Fahrzeuge mit diesen...
Daimler lässt künftig Motoren in großem Stil in China bauen - DER SPIEGEL - Wirtschaft
Vor allem bei teuren Produkten wie Daimler, BMW und Co schiebe ich die Motorenfertigung aus "Kostengründen" nicht ins Ausland und riskiere Qualitätsprobleme etc.
Wie in dem Artikel deutlich wird, möchte man sich ganz auf Elektro fokussieren. Und das ist rein auf die politische Enscheidung zurückzuführen oder meinst du die Leute hier sind plötzlich zu blöd zum Motoren bauen? Des Weiteren werden die Fabriken eh immer weiter automatisiert, wobei man das hier ja politisch (hoher Strompreis) auch sehr unlukrativ macht.
Man sollte hier nicht immer denken, dass sich die Wirtschaft alles von der Politik gefallen lässt und die Returkutsche ist Abwanderung der Arbeitsplätze.

Man kann es sich wirklich schönreden und dass du ein großer E-Auto Fan bist wissen wir mittlerweile, aber bitte bei den Fakten bleiben, danke.


E-Fuels klingen traumhaft, jedoch ist die Herstellung zu aufwendig und zu teuer um von jetzt auf gleich eine so große Masse an Fahrzeugen zu versorgen. Es wäre eher eine gute Alternative für den Industrieverkehr (Flugzeuge, Schiffe, etc.)

Wieder den Artikel nicht gelesen? Dort wird von Kosten von 90ct -1,30€ gesprochen, wo soll das jetzt bitte zu teuer sein? Vor allem wenn man sich unsere aktuellen Spritpreise anschaut. Gut man kann die Abzocksteuern nicht mehr drauf packen, sonst wirds sehr teuer das stimmt. Aber macht man das auch bei den E-Autos? Ne, da subventioniert man fleißig...
Und wieso sollte man damit nicht auch eine größere Masse versorgen können? Gegenfrage, wie soll man denn eine größere Masse an E-Autos versorgen? Wenn jetzt schon aktuell die Diskussion bezüglich Rationierung geführt wird...
Manchmal muss man sich schon fragen, was solche Postings eigentlich sollen!
Man sollte wenigstens in der Lage sein, die im Thread verlinkten Seiten auch zu lesen und nicht ins blaue hineinphantasieren...
 

Killarusse85

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Danke für deinen sehr ausführlichen Berichte.
1. habe ich den Artikel gelesen und dort geht es wie gesagt um den Entwurf und wie sich die experten Beschweren das sie ignoriert wurden.
2. Habe ich mehrere Artikel gelesen zum Thema Wasserstoff und auch zum Thema E-Fuel und dort standen Herstellkosten von derzeit etwa 4€ im pro Liter. Zudem sei die Herstellung sehr energieaufwendig und mit vielen Schritten verbunden, was einen hohen Verlustfaktor nach sich zieht.
ZEIT ONLINE | Lesen Sie zeit.de mit Werbung oder im PUR-Abo. Sie haben die Wahl.
3. Mit Auszug der Produktion aus Deutschland meinte ich, wie geschrieben, generell alle Wirtschaftszweige. Für viele deutsche Fahrzeughersteller sind Märkte wie China und Korea schon jetzt die größten und wichtigsten Abnehmer. Viele deutsche Unternehmen verlagern die Produktionen ins Ausland um Geld zu sparen. Siehe aktuell Conti in Aachen. Das Werk lieferte die beste Qualität und machte Plus, dennoch wurde es geschlossen da es im vergleich zu anderen Werken höhere Herstellkosten hatte. Da ist es nur eine Frage der Zeit bis auch die Automobilhersteller das gleiche tun.
 

s-ok

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Um es mal kurz zu sagen. Es geht nicht um die Abschaffung der Verbrennungsmotoren,
das ist eine Nebelkerze! Es geht um die Abschaffung der Individualmobilität, um nichts Anderes!
Frau Merkel sagte schon (ich glaube es war in Davos), das man 2040 eine Sondergenehmigung brauchen wird, um selbst Auto fahren zu dürfen! (In Deutschland sagt sie so etwas natürlich nicht. Was tatsächlich geplant ist,
erfährt man hin und wieder in Ihren Auslandsauftritten, die es hier aber "merkwürdigerweise" selten in die Medien schaffen.) Ich kommen aus dem E-Bereich kann sagen, egal wie optimistisch man rechnet, Batterieautos werden ein Nischenprodukt bleiben...MÜSSEN, denn Physik lässt sich nicht überlisten.
 

Andre-San

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Merkel als Person (plant das) freilich nicht (selbst).
Das sollte ja wohl klar sein. Meine Fresse.
 

HELAN

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Wie auch immer ...
Fakt ist, heut zutage altert ein Auto nicht mit den Jahren, sondern politisch. :schlag:
 

Mr. Mazda

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Wie auch immer ...
Fakt ist, heut zutage altert ein Auto nicht mit den Jahren, sondern politisch. :schlag:

Absolut wahr und wieder mal eine traurige Entwicklung für den "normalo" Bürger :-(

Bei der ganzen "CO2-Debatte" sollen die bitte mal bei den Basics anfangen und schauen, dass die Bahn die LKWs auf den verstopften Autobahnen ersetzt und die Industrie sauber wird (hust Kohlekraftwerke).

Bin heute auf der Bundesstraße zwei Bundeswehrlastern hinterhergefahren und leider zu spät auf Umluft gestellt :shock:

Die schwarzen Abgaswolken hat man bestimmt noch in Berlin sehen können und ich bin fast erstickt... :-(
 

Gast76595

Kohlekraftwerke könnte man sogar relativ sauber bekommen und mit Kraft/Wärme Kopplung hat man sehr hohe Wirkungsgrade. Die Filtertechnik kostet aber natürlich entsprechend und der Nachteil ist das wir nur schlechte Braunkohle haben und Steinkohle importieren müssen.
 

s-ok

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Wenn um die Umwelt ginge, dann würde man auf AKWs setzen (so wie jedes andere Land auch (siehe Frankreich).
Die neueste Generation von Thorium-Reaktoren ist super sauber, kann sogar mit dem Abfall der
alten AKWs betrieben werden und ist super sicher. Allerdings wirft der auch nicht soviel Gewinn ab...
Mit diesem CO2-Quatsch kann man alles legitimieren ( ähnlich Coro..),...jedes Lebewesen stößt CO2 aus,
was man da in der Endkonsequenz draus ableiten kann, sollte sich jeder mal selbst überlegen..
Im übrigen gibt es meines Wissens nach bis heute kein einziges validiertes Experiment, dass die CO2-Hypothese bestätigt.
Das sind alles nur Berechnungen aus Simulationen und wer die Simulation programmiert, bestimmt auch ihr Ergebnis.
Nimmt man falsche oder lediglich angenommene Zusammenhänge dort als wissenschaftliche Tatsachen mit hinein,
so wird letztendlich das Ergebnis auch falsch oder im besten Fall ein evtl. mögliches Szenario.
 

Killarusse85

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@s-ok
Beim Thema AKW gebe ich dir recht. Sie sind zwar nicht ganz sauber und verursachen gefährlichen Müll aber zur Zeit ist es für uns das wesentlich geringere Übel. In den letzten Jahren wurden regenerative Energien wie Windkraft oder Solar deutlich ausgebaut aber dafür auch viele AKWs abgebaut. Die Mehrenergie die wir nachhaltig erzeugen, wird durch den fehlenden AKW Energie Anteil wieder aufgefressen. Das Ergebnis: Wir produzieren noch genauso viel Energie mit Öl und Braunkohle, wie vor 20 Jahren und stoßen damit genauso viel Co2 aus wie damals. AKWs sind weis Gott nicht sauber aber im vergleich zu Kohle und Öl wesentlich effizienter und Co2 ärmer. Wenn wir wirklich den Co2 Ausstoß senken wollen, sind AKWs neben regenerativen Energien, noch die beste Quelle bis eine starke nachhaltige Quelle (z.B. Kernfusion) effizient genug für die Masse ist.

Beim Thema Co2 bin ich anderer Meinung. Hier wird oft verwechselt zwischen CO2 Ausstoß und Co2 Anstieg. Niemand behauptet das der Mensch der hauptverantwortliche für den Co2 Ausstoß ist, der größte Teil passiert tatsächlich über Natürliche Wege. Jedoch ist der Mensch der Hauptverantwortliche für den Anstieg an Co2. Viele Messungen der Co2 Konzentration in der Atmosphäre (Sowie Temperaturen usw) sprechen für sich. Seit beginn der Industrialisierung schießen die Werte in die höhe wie niemals zuvor in der Geschichte der Erde. Macht ja auch Sinn. Wir setzen Co2 frei der auf natürliche Weise nicht in die Luft gelangen würde (Förderung und Verbrennung von Öl, Gas, Kohle), wir Roden Wälder wodurch weniger Pflanzen das Co2 abbauen können, wir haben einen immer höheren Bedarf an Vieh, dessen Züchtung ebenfalls viel Co2 produziert. Im Ergebnis sorgen wird dafür das mehr Co2 ausgestoßen wird aber gleichzeitig weniger von der Erde abgebaut werden kann. Große Temperaturschwankungen gab es schon immer auch vor dem Menschen. Auch das nehmen viele Kritiker als Argument. Das Stimmt auch, allerdings wurden die Schwankungen im Laufe der Jahrmillionen immer geringer und die Abstände immer größer. Zum Schluss hatte sich das Klima weitestgehend stabilisiert, sonst wäre auch die Entwicklung komplexer Lebewesen wie uns nicht möglich gewesen. Wir kurbeln aber diese Schwankungen gerade wieder extrem an, so schnell wie es auf natürliche Weise nicht möglich ist.
 
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In Deutschland sehe ich das Ende des Verbrennungsmotors auch nicht.
Gründe:
Eine kaum vorhandene Infrastruktur für Ladesäulen, deren Einheitlichkeit-egal welches Automodel.
Auch der E-Autobesitzer in einem Mietshaus oder Hochhaus sollte jeder Zeit laden können. Dies bleibt praktisch nur derzeit den Hausbesitzern vorbehalten.
Dann die utopische Ladezeit. Die Reichweite der E-Autos und hoher Anschaffungspreis. Allerhöchstens taugen reine E-Autos als Zweitwagen.
Und was ist mit Auslandsreisen in der EU? Da will ich nicht mit leeren Akku liegen bleiben
 

Gast76595

Die Ladezeit ist gar nicht so das Problem, zumindest bei täglichen Alltagsfahrten. Ich habe z.B. aktuell eine Reichweite von 160 km mit meinem MX-30 und die fahre ich am Tag im Leben nie alle. Abends hänge ich den ans Kabel und morgens ist er wieder voll. Problematisch wird es dann wenn man z.B. mal einen kleinen Ausflug macht, wieder zurück ist und dann ein Anruf kommt ob man nicht noch da oder dort hin könnte.

Bei den Ladesäulen scheint sich was zu tun. Dort fordert die Politik jetzt ein einheitliches Zahlsystem. Nichtkunden müssen ja sowieso schon bedient werden (haben dann aber oft Preisnachteile). Wie lange das dauert kann man nicht sagen, kann schnell gehen oder noch Jahre dauern.
 
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Ja, darum geht es ja. Fährt man morgens nur zur Arbeit, Abends zurück, und ans Kabel, dann ist gut.

Aber alles andere wie Ausflüge, Besuche kann man knicken. Will auch nicht ne halbe Stunde oder länger an der Säule stehen. Oder die Km ausrechnen wie weit ich komme.
Das alles wird noch Jahre dauern, das es massentauglich und preiswert ist. Technik und Infrastruktur.
 

Gast76595

Für mich gibt es nur wenig Gründe weiter zu fahren. Ich wohne auf dem Land, in 40 km ist die nächste Großstadt, in 60 km die nächste Metropole. Ich kann damit alles abdecken. Nur im Urlaub wird es knapp. Aber da kann ich mir auch einfach ein Auto mieten. Die Kosten sind vernachlässigbar im Verhältnis zu dem was ein größerer Akku kosten würde.
 

Mr. Mazda

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Für mich gibt es nur wenig Gründe weiter zu fahren. Ich wohne auf dem Land, in 40 km ist die nächste Großstadt, in 60 km die nächste Metropole. Ich kann damit alles abdecken. Nur im Urlaub wird es knapp. Aber da kann ich mir auch einfach ein Auto mieten. Die Kosten sind vernachlässigbar im Verhältnis zu dem was ein größerer Akku kosten würde.

Für uns würde ein MX-30 mit REX passen und ich freue mich auf die Tests in 2021 von dieser Version.

Die knapp 200km Reichweite ist für viele Fahrten ausreichend aber leider nicht "Alle"... :-(

Lösung könnten hier die Feststoffakkus von Toyota sein, die ordentlich mehr Energie bei gleicher physischen Größe speichern :idea:
 
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