Das Ende des Verbrennungsmotors ist in Sicht.

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Gast76595

Vielleicht haben die einfach mehr Zeit. Ich glaube der Selbstständigenanteil (Leute mit Unternehmen, die Angestellte für sich arbeiten lassen) in bei Teslafahrern höher als bei "normalen" Fahrzeugen.
 

Gladbacher

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Na ja, E-Klasse, S-Klasse, 5er/7er-BMW und die großen Audi werden auch nicht vom Hausmeister des Unternehmens gefahren - und die haben doch meist die linke Spur gepachtet!?
 

Pinkamena

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Ich sag ja nicht das die Leute rasen sollen - nur muss man normal fahrende (120-130) auch noch mit Öko-PKWs mit 90 zwingen zu überholen?
 

Skyhessen

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Wahrscheinlich ist die Zeit solcher "Kraftmeier" eh bald vorbei?
Mit dem CO2-Paket und der geplanten Überarbeitung des KFZ-Steuersystems will man ja eh einen ähnlichen Weg beschreiten, wie die Franzosen. Nur kassieren die im Vorfeld bei Neuerwerb gleich ordentlich ab - dies schreckt sicherlich viele Käufer davon ab, sich einen "Großen" zu kaufen, der mit den CO2-Werten nicht klar kommt? Einmaliger Steueraufschlag bis zu 20000€ bei Neuerwerb ab 1.1.2020 bei geänderten Grenzwerten (bisher 10000€)
Frankreich: Bis zu 20000 Euro Steuer für dreckige Autos
So kann man es natürlich auch steuern, dass zumeist mehr "Brot&Butter" Autos auf die Straße kommen. In Deutschland plant man ja ähnliches, allerdings in jährlichen Raten über die Lebensdauer des Autos.
So sieht das nun von der Bundesregierung verabschiedete Klimaschutzprogramm 2030 eine weitere Verteuerung der Kfz-Steuer bei emissionsreichen Fahrzeugen vor, nämlich von 2021 an bei Erstzulassungen ab einem Ausstoß von 95 Gramm CO2 pro Kilometer zusätzlich 2 Euro/Gramm und ab 115 Gramm CO2 dann 3,50 Euro. Dennoch fordern die Grünen „weitere Progressionsstufen für Autos die noch höhere CO2-Werte ausgeben - beschlossen und verabschiedet ist es aber noch nicht.

Bleibt also noch abzuwarten, was unsere Verkehrs-Öko-Spezialisten da definitiv konstruieren werden?
 

Gast76595

lol, die Grenzwerte für die Steuer liegen lt. Bericht bei 212 Gramm CO2. Ein BMW M3 liegt bei 204 Gramm. Wer sich also was noch größeres kauft das über diese Grenze rutscht, für den sind die 20.000 EUR dann eh nur Spielgeld.
 

Incanus

Meine Hoffnung: Der 6er ist mein letzter Verbrenner.
In einem halben Jahrzehnt passiert viel - solange sollte er halten (wenn er denn erstmal fahren würde, höhö. :saufen:). Aber um 2025 sollte zumindest eine vernünftige Tendenz erkennbar sein. Ich bin da recht offen - im Moment favorisiere ich den elektrischen Antrieb. Vom Gefühl her wird es eher in diese Richtung gehen. Ich kann mich aber auch täuschen, die Jünger der Mini-DISC waren sich Ihrer Sache ja damals auch sehr sicher. Wo's bei mir aufhört: Ich kann Menschen nicht verstehen, die kategorisch am Verbrenner festhalten, ohne auch nur ansatzweise offen für Alternativen zu sein. Diese Fraktion hat argumentativ bei mir einen sehr schweren Stand.

Bezgl. der Überlastung unseres Stromnetzes: Bei Golem.de gab es vor einiger Zeit ein interessantes Interview über ein Pilotprojekt aus Ostfildern: Hier hat Netze BW einen Straßenzug mit einer intelligenten Ladeinfrastruktur ausgestattet. Spannend fand ich: Die Fahrzeuge hingen im Schnitt 7 - 8 Stunden an der Steckdose, haben aber nur 3 davon wirklich geladen. Hier könnte man mit einer entsprechenden Technik also auch über die Nacht verteilt laden. In der Theorie könnten das sogar die Fahrzeuge selbst regeln.
 

Gast76595

Von der Technik sollte so wenig wie möglich im Auto verbaut sein. Ist eine Ladesäule defekt, nehme ich halt die nächste. Ist der Lader im Auto defekt, habe ich ein Problem.
 

Incanus

Von der Technik sollte so wenig wie möglich im Auto verbaut sein. Ist eine Ladesäule defekt, nehme ich halt die nächste. Ist der Lader im Auto defekt, habe ich ein Problem.

Du hast mich falsch verstanden. Über das CHAdeMO-Protokoll meldet das Fahrzeug der Ladestation heute schon, mit welcher Spannung und Stromstärke sie maximal laden darf. Das Fahrzeug könnte für den typischen "über Nacht laden"-Anwendungsfall also einfach eine geringere Ladestärke anfordern. Das ist ein reines Software-Feature. :)
 

Pinkamena

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Nene blos keine wichtige Steuerung in der Säule: die Ladesteuerung ist der wichtigste Part für Akku -Gesundheit- da Verlass ich mich doch nicht auf in Säulen verbauten Schrott...
 

Gladbacher

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Hi @Incanus, macht dein neuer 6er etwa Probleme?
Ansonsten - interessant was du so schreibst! Die technischen Möglichkeiten werden mit steigenden Verkaufszahlen auch weiter ausgeschöpft werden müssen, das ist schon klar. Von diesen Möglichkeiten habe ich nun so gar keine Ahnung, aber da bin ich dennoch zuversichtlich, ich muss es ja nicht erklären können.
Und wie du schreibst: in wiederum fünf Jahren wird die Sache ganz anders aussehen, es wird sich sicher herauskristallisieren, welche Art der Mobilität die Zukunft gehört.
Und ja, meinen Verbrenner liebe ich, ich bin ein mecklenburger Jung und was der Bauer (noch) nicht kennt das frisst er nicht...
Aber abwarten, wenn E-Autos alltagstauglicher werden bleibt "nur" das Problem der Rohstoffbeschaffung/Förderung und der Entsorgung - wobei ich hier hoffe, dass die Wissenschaft hier auf ganz neue Ideen kommen wird, damit wir alte Fehler bei Entsorgung/Aufbereitung/Wiederverwertung/Lagerung nicht wiederholen! Siehe das ungelöste Endlagerproblem des Atommülls...
 

Skyhessen

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... um 2025 sollte zumindest eine vernünftige Tendenz erkennbar sein. Ich bin da recht offen - im Moment favorisiere ich den elektrischen Antrieb. Vom Gefühl her wird es eher in diese Richtung gehen. .... Wo's bei mir aufhört: Ich kann Menschen nicht verstehen, die kategorisch am Verbrenner festhalten, ohne auch nur ansatzweise offen für Alternativen zu sein. Diese Fraktion hat argumentativ bei mir einen sehr schweren Stand.
Klar geht es in die Richtung Elektroantriebe, wie oder woher die Energie dafür kommt, ist meiner Meinung nach nicht bis 2025, auch nicht bis 2030 so zu lösen, dass es als eine vollwertige Alternative zum heutigen Standard-Reisemobil auch für längere Fahrten taugt. Sicherlich werden die Verbrenner incl. Elektroantrieb bis dahin (oder auch noch länger) als Zwischenvarianten im Einsatz bleiben. Auch die Infrastruktur für rein elektr. Antriebe muss vernünftig geregelt sein. Zeit ist Geld, wer stellt sich schon gerne 1-2 Std. zum Nachladen an eine Ladestation. Und wo sollen die denn allesamt erstellt werden ... bis 2025? Nur Wenige haben die Möglichkeit sich zuHause eine eigene Ladestation hin zustellen. Deutschland hat mit die wenigsten Eigenheimbesitzer in der EU.
Wenn selbst die Autoindustrie sich dahin äußert, dass es wohl etliche Jahre über 2030 hinaus dauern würde, all dies in einem praktkablem Maße anzubieten, wenn es jetzt schon an den zugehörigen Stromtrassen fehlt, man vom "elektr. Blackout" spricht. Wenn noch erforderliche Stromleitungen von den Windkraftwerken zu den Verbraucher fehlen oder vorhandene überlastet sind? Schonmal davon gelesen, dass seit einigen Jahren der Strom von Norddeutschland nach Bayern runter teilweise über polnische Leitungen transportiert wird, weil dt. Netze den Bedarf nicht mehr schaffen?
Nö ... da sind noch viel zu viele Fragezeichen zu dem ganzen Vorhaben.
Für mich läuft der reine Elektroantrieb via Akkuladung in eine Sackgasse. Regional oder in Städten - kein Thema. Kurzstreckenbetrieb schaffen die Elektroautos schon heute, Lademöglichkeiten für die Wenigen gibt es auch ... aber wenn die Masse umsteigen soll, wenn der Individualverkehr einigermaßen mit Alternativantrieben funktionieren soll ... sind wir noch etliche Jahre davon entfernt. Und so lange ist für mich das Geschrei "ab 2025 oder 2030 keine Verbrennungsmotoren mehr zu zulassen bei Neuwagen" nur Geschrei von Leuten, die nur bis zu ihrem Schuhrand gucken können.
Aber vielleicht irre ich mich ja auch, und man bekommt es schneller in den Griff, mit pfiffigen Lösungen, die jetzt noch nicht bekannt sind, aber bereits daran gearbeitet wird. Wobei, wenn ich aber an dt. Großprojektee denke ... ?
 
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Pinkamena

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Ja ich schau mir die Situation mit dem neuen 2er auch so lange wie möglich an. Damit bin ich bis 2030-2035 erstmal fix auf Benziner. Ich hoffe danach bekomm ich einen brauchbaren Nachfolger am Markt.
 

HELAN

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Es darf wieder abgeholzt werden: Das Oberverwaltungsgericht weist die Beschwerden gegen die Waldrodung für das Tesla-Werk im brandenburgischen Grünheide zurück. :wall:
 

tuerlich

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Hambi wird von Aktivisten besetzt weil das verbrennen von Kohle zuviel CO2 emitiert...

Nun wird aber ein Wald in Brandenburg ebenfalls besetzt obwohl dort doch künftig unser aller Heilsbringer, das Elektroauto, produziert werden soll!?!

Was denn nun...?
 

Gast83707

Es darf wieder abgeholzt werden


Was aber gerne ausgeblendet wird: Die Ersatzpflanzungen belaufen sich auf das dreifache der abgeholzten Fläche. Ergibt sich u.a. aus dem Landeswaldgesetz. Mal völlig ohne Wertung meinerseits in den Raum gestellt.

Und selbst die "Grünen", also nicht die Partei, sind sich uneinig, ob eine Klage überhaupt sinnvoll war.
 

HELAN

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Hat ja keiner was gegen ein TESLA Werk, aber sollen sie es doch da bauen wo sie die billig Arbeitskräfte herholen. Muss doch nicht neben mein Haus sein. :-|
 

Mr. Mazda

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Bin mir sicher die Verbrenner werden auch 2030+ in Deutschland sowie Europa angeboten, zugelassen :!:

Zu den E-Autos ist schon genug gesagt worden und derzeit ist es entweder ein Spaß für sehr Reiche (Teslas, MB, Audi e-tron) oder eben ein Zweit/Drittwagen (Zoe, eSmart, MX-30).

Die Regierung wird ab 2030 ff. erkennen dass die Mobilität ein Antriebs-Mix sein wird (Wasserstoff, Biosprit, E-Autos, Öffentliche usw...) :cheesy:

Irgendwann sobald die meisten im Forum im Rentenalter sind, kaufen wir dann eben 98er Sprit aus Algen in der Apotheke für unsere RX-Visions oder Vision Coupes :oops:
 
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tuerlich

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...aber sollen sie es doch da bauen wo sie die billig Arbeitskräfte herholen.

Aber exakt das machen Sie doch!!!

Schau Dir mal das Lohngefüge von Brandenburg im Vergleich zu Stuttgart, Ingolstadt, Zuffenhausen oder München an!

Da ist Brandenburg ein Billiglohn“land“!!

Und außerdem ist die staatliche Förderung in den neuen Bundesländern um einiges höher...

...ein Schelm wer Böses denkt!
 

Gast76595

In dem Werk werden vor allem grenznah wohnende Polen arbeiten. Die fahren via Fahrgemeinschaft, auch wenn es 2h dauert.
 
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