Allgemeines Tempolimit in Deutschland

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  1. #1 Rückenmark, 14.04.2010
    Zuletzt bearbeitet: 15.04.2010
    Rückenmark

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    Immer öfter ist jetzt ein allgemeines Tempolimit im Gespräch.

    Ich und sicher alle anderen auch, halten Punkte wie geringere Umweltbelastung und Gefahren für prositive Auswirkungen eines solchen Limits.

    Dagegen sprechen längere Reisezeiten und immer größer werdende Bevormundung.

    Ich persönlich empfinde es für sinnvoll gelegentlich auf Richtgeschwindigkeit und mögliche Gefahren hinzuweisen, doch sollte doch jeder Autofahrer nach eigenem Ermessen die Situation einschätzen und sein Fahrverhalten selbstständig anpassen können. Natürlich gibt es immer wieder sich überschätzende Fahrer...aber auch mit Limit;)
    Fast alle mir bekannten Fahrer sind verantwortungsbewusst und gehen keine Risiken ein. Wobei diese beim autofahren oder besser gesagt allgemein im Leben immer vorhanden sind und sich nie ganz kontrollieren lassen. Es gehört quasi dazu und eine noch so traurige Unfall Quote ist normal.
    Ein dahin schleichen kann genauso ablenken wie zu hastige Manöver. Eine Reduktion von Unfällen sehe ich durch Limits nicht.

    Durch genannte Punkte bin ich der Auffassung, dass nicht jedes Gesetz sinnvoll ist und wir in Deutschland eh dafür bekannt sind absolut alles zu regeln. Und ob das wirklich nötig ist weiß wohl jeder selbst.
    Ich selbst möchte wenigstens beim Fahren etwas frei sein und bin (im Gegensatz zu ein paar bekannten, hier nicht namentlich erwähnten Damen / nicht im Allgemeinen!) auch bei hohen Geschwindigkeiten nahezu entspannt. Diesen Entwurf halte ich für genauso unnötig wie die ehemalige Idee das rauchen im eigenen Wagen zu verbieten.

    Auch das drücken der Schadstoffe ist aus meiner Sicht am falschem Ende gepackt worden. Bevor wir in unserem fortschritlich sauberem Land mit "sowas" beginnen, sollten doch erst mal die Industrie Staaten wie die USA einen Schritt in die richtige Richtung machen. Überigens gab es Zeiten mit deutlich höheren Schadstoffausstoß, auf dem Berg sind wir doch schon in Richtung unten!

    So dann lasst mal eure Meinungen hören


    PS: Ich rauche nicht ;)

    PPS: Setzt sich das durch geh ich auf die Straße
     
  2. #2 V.Harbi, 14.04.2010
    V.Harbi

    V.Harbi Mazda-Forum User

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    Hallo Rückenmark, denke fast wie Du über Tempolimits.

    Möchte hier dann auch meine Ansichten niederschreiben.
    Vorweg, ich bin auch ein klarer Gegner von generellen Tempolimits.
    Fahre wenn es frei ist (leider ist dies sehr selten) auf der AB auch mal mehr als 180km/h.

    An gewissen Unfallschwerpunkten sind Tempolimits ja angebracht.
    Vorausgesetzt das diese dann der Sicherheit dienen und nicht den Zweck des
    Geldeintreibens. Was leider sehr oft der Hauptbeweggrund ist.

    Meiner Meinung nach geht die größere Gefahr nicht von der Masse der Autofahrer
    aus, welche kein Tempolimit brauchen und angepasst fahren, sondern wie
    schon erwähnt von einigen wenigen welche weder den Sicherheitsabstand noch
    die Geschwindigkeit dem Verkehrsaufkommen anpassen.
    Manchmal sind halt sogar 100 km/h auf die Ab zu schnell.
    Es währe besser und effektiver diese wenigen verantwortungslosen Fahrer (Idi….),
    vor allem solche welche einen am liebsten auf einen mm auffahren
    aus dem Verkehr zu ziehen.
    Auf der anderen Seite sollten auch Fahrer welche einmal links oder in der mitte
    der Spur sind und nicht mehr den Weg nach rechts find härter bestraft werden.

    Aber kein Gesetz wird etwas bringen wenn diese nicht kontrolliert werden
    können oder extreme Ausreißer (Sünder) immer wieder Schlupflöcher finden.
    Argumentationen von Sündern, wie ich brauche meinen Führerschein Beruflich,
    sollten keinerlei Stellenwert mehr haben. Vorher Denken.
    Ich brauche meinen Schein auch Beruflich und fahre immer (ja immer)
    so das ich nicht schneller als alle anderen bin.
    Im schnitt um die 5-10% schneller (nach Tacho) als erlaubt.
    Bei Schulen und in 30er Zonen sogar ziemlich exakt oder sogar langsamer
    als erlaubt. Brauche keine Gesetze, hier sollte das Hirn mit etwas Verstand
    von alleine drauf kommen.
    Zu dichtes auffahren kommt bei mir ebenfalls nie vor.
    Es gibt weder Gründe noch Entschuldigungen dem Vordermann
    vorsätzlich auf weniger als eine Wagenlänge aufzufahren.
    Außer bei vor einem ausscherendem Fahrer, hier kann keiner etwas gegen machen.
    Vorsätzliche Drängler sollten den Lappen an Ort und Stelle abgeben müssen
    und eine extreme Geldstrafe bekommen. Dies ist meiner persönlichen
    Meinung nach vorsätzliches in kauf nehmen, den Vordermann im Falle einer
    Bremsung von der Straße zu schieben. Anders ausgedrückt, vorsätzliche
    Körperverletzung oder Tötung.
    Drängler sind wesentlich gefährlicher als eine angepasste Geschwindigkeit ohne Tempolimit.

    Habe ab Mai 2010 2 Kinder, das 2. soll um den 22.05.10 kommen.
    Möchte diese eigentlich trotz steigendem Verkehrsaufkommen gesund groß werden sehen.

    Volker

    Grüße und allen eine Unfallfreie Fahrt ohne Tempolimits
     
  3. burner

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    jupp!

    zweispurige landstraße, weit einsehbar, tempolimit 70km/h, zwischendurch ne strecke von 700metern tempo 50, weil da ein feldweg(!!!) mündet...

    dreimal dürft ihr raten, wo sehr oft geblitzt wird...

    by the way: ich hab da noch nie einen trecker oder ähnliches gesehen...

    @topic:

    generell bin ich gegen tempolimits. bestehende werden von rasern auch ignoriert, was soll da ein generelles limit bringen?
    nicht immer sind schnellfahrer die gefahr nummer eins, langsamfahrer können das auch. vorhin, autobahn, weg nach hause, lkw in ca200metern entfernung, dahinter opel omega. ich bin mit ca 135 von hinten angekommen, da zieht der opa kurz vor mir mit knapp 100 nach links zum überholen aus. toll, so eine vollbremsung auf der autobahn hatte ich schon ewig nicht mehr...
     
  4. solblo

    solblo Guest

    Also aus Umweltschutzgründen find ich das schwachsinn. Finds lächerlich immer wieder dieses Argument zu bringen. Da gibts viel schlimmere Co2 Macher als wir in unseren Autos. Naja.

    Der Reduzierung der Gefahr, nungut. Gibt sicherlich viele Situationen, die erst durch "schnelle" Autos ausgelöst werden. Aber wie gesagt müsste dann auch eine gewisse Art von Mindestgeschwindigkeit auf den mittleren bzw. linken Fahrstreifen gelten. Wie man das machen will keine Ahnung.

    Großen Vorteil an einem generellen Limit sehe ich, die eher entspanntere Autofahrt, weil man gemütlich im Tempomat über die Autobahn rollt. Man muss nicht hinter jedem LKW abbremsen, warten bis die Audi, BMW Kolonne vorbei ist um dann eben mit 100 auf die linke Spur zu ziehen.
    Sondern man kann theoretisch relativ entspannt nach links, wenn eine Lücke da ist, weil ja, theoretisch, keiner mit mehr als 130 angedonnert kommt.
    In Ländern wie Dänemark oder Schweden z.B. fährt es sich super angenehm und man hat gefühlt eine wesentlich höhere Durchschnittsgeschwindigkeit.

    Wenn aber die BAB frei ist, soll man auch Gas geben dürfen. Oder in Zukunft eine 4 Spur bauen mit Min. 200 kmh. ^^
     
  5. #5 Realgod, 15.04.2010
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    Ich bin auch gegen ein allgemeines Tempolimit, und zwar deswegen weil es mir einfach spass macht mal "Draufzulatschen" - Ganz einfach.
    Warscheinlich denken jetz alle wieder "Scheiss raser" aber ich hatte bisher 5 unfälle (4 davon mit dem motorrad) und KEINER davon war auf der Autobahn und bei KEINEM bin ich schneller als 80 Gefahren (und da war übrigens sogar 100 erlaubt) , bei 2 meiner motorradunfälle bin ich ganz einfach von nem Autofahrer übersehen worden und er/sie hat mich runtergefahren (zb. einfach von der Linken:!: Spur nach rechts abgebogen und nicht mal geblinkt ) bei den anderen 2 war ich zu blöd zum um die kurve fahren und bin in acker reingefahren (das kommt davon wenn man sich die gegend und nicht die strasse anschaut :wall:).... bei meinem autounfall hat der typ vor mir ne vollbremsung hingelegt und ich hab´s zu spät gerafft und bin im deswegen leicht ins heck gefahren -- und das war in der stadt.

    Tatsache ist das ich noch nie bei hohen autobahngeschwindigkeiten (mit dem mopped auch deutlich über 250) derartig "knappe" situationen hatte wie in der stadt oder auf der landstrasse. Das liegt evtl. auch daran das ich nur so schnell fahre wenn ich mir sicher bin auf sichtdistanz noch reagieren zu können wenn tatsächlich jemand mal einfach rauszieht oder ähnliches.(auf deutsch --> nur wenn die bahn mal halbwegs leer ist wird der hahn aufgedreht - ich will ja auch noch ne weile leben)
    jedenfalls würde es mir tatsächlich fehlen gelegentlich mal wirklich voll durchzutreten -- ist ja bei den vollen Autobahnen eh nur noch abends oder an irgendwelchen feriertagen möglich.

    mfg
     
  6. #6 Rückenmark, 15.04.2010
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    Ok, bisher sind ja offensichtlich alle da gegen. Gibts hier jemanden der sich traut dafür zu sprechen? KOMM MELD DICH DAMIT WIR DICH FERTIG MACHEN KÖNNEN :) Vielleicht wär ne Umfrage ganz sinnig? (Achtung Mods Zaunpfahl)
     
  7. #7 OliverPr, 18.04.2010
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    Tja generelle Tempolimits sind schwachsinnig da sind wir uns alle einig. Eines darf bei aller Liebe jedoch nicht vergessen werden:

    Wo zieht man eine Grenze ? Ab wann ist es gefährlich ? Besagte Stelle mit dem Feldweg. Sicher kommt da alle Jubeljahre mal einer raus. Aber die Gemeinden / Landkreise, etc... sind verpflichtet Gefahrstellen
    kenntlich zu machen bzw. zu entschärfen. Sei es baulich oder duch Tempolimits. Sie hätten an der Stelle auch 2 in die Fahrbahn ragende Inseln bauen können um den Verkehr dort zu bremsen.
    Wäre aber 1. teurer und 2. sinnverfehlt weil gefährlicher.

    Im grossen und ganzen haben die Tempolimits ihren Sinn und sei es weil der Fahrbahnbelag der Autobahn miserabel ist.

    Wo, wann, wie und ich welchem Umfang kontrolliert wird ist eine andere Geschichte....(Wegelagerei ?)

    Schaut euch das nächste mal einfach mal an der Stelle um wo ein Limit gesetzt ist. Ihr werdet bestimmt den Grund dafür finden. Fahrbahn bitumenflicken ? Schlaglöcher ?
    Einmündungen / Auffahrten ? Unübersichtliche Kurven ?

    Und ja ich bin auch schon geblitztdingst worden. 21km/h ausserorts :( Und das an nem festen Kasten den ich kenne :motz: :wall:
    Einfach mal net aufgepasst und verquatscht.

    In diesem Sinne

    Oliver
     
  8. #8 Rückenmark, 19.04.2010
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    Wärs nich sinniger die Löcher zu stopfen?! Is son bisschen wie die Werbung von der Sparkasse " OK!! WIR MACHEN DAS MIT DEN FÄHNCHEN!! "

    Ach wär des schee wenn die ganzen Steuern fürs Auto wirklich in Straßenbau gepackt würden..... meine Omma meinte das hätts früher (bei einem gewissen jemand ;) ) nicht gegeben....naja
    Schlechte Straßen und Flickenteppiche sind aber ein eigenes Thema welches wohl auch nicht rühmlich für die Politik ausgehen würde.

    PS: In meinem Dorf wurden seit 20 Jahren keine neuen Leitungen mehr gelegt, bzw Verteilerstationen modernisiert. Fast alle zahlen mehr als sie bekommen....so von Wegen Infrastruktur und "altes" Deutschland.

    PPS: Im Osten sind die Straßen TOP
     
  9. #9 Casemodder, 19.04.2010
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    Ja, HIER :D Bei uns gilt auch 130km/h also kann das bei euch auch gelten :D Wir schaun alles von eucht ab und ihr von uns. Fertig :-D

    Na, Spaß. Mir is das sowieso relativ wurscht.

    Dort wo ich mal auf da AB drauf steigen kann (keine Autos, lange Gerade, kein Radar, keine kiwara) test ich das Auto schon mal aus. Sonst fahr ich aber relativ brav mit 150km/h dahin. Da is der Schein noch lange nicht weg (erst ab ca. 170km/h ohne Abzug) und ich brauch nur mit einer geringen Geldstrafe rechnen ;)

    Aber ich werds im Sommer bei euch in DE genießen wenn ich nach Tilburg [NL] fahr und fast die ganze 3er AB Abfahren muss. Ich hoff auf der gibts kein Tempolimit (teilweise).

    Aber was anderes, in wie vielen Ländern in der EU gibts den noch kein Tempolimit? Mir is nur DE bekannt...
     
  10. #10 just_roman, 19.04.2010
    just_roman

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    Deutschland ist dank der "freien Fahrt für freie Autofahrer" die Insel der Glückseligen!
    Ich glaube kaum, dass sich das groß ändern wird. Eher kommen vermehrt steckenabschnittweise Tempolimits, dynamische Limits aufgrund von "Feinstaubbelastung", etc...
    Die Autofahrerlobby ist in Deutschland zum Glück sehr präsent.
    Nicht ohne Grund kommen die meisten stärkeren Autos von Euch - Porsche, BMW Mx, Audi (R)Sx, Benz AMG, etc.
    Ansonsten würdete ihr nur noch Dacia Logan exportieren...



    In Österreich gabs vor ein oder zwei Jahren mal eine 160km/h-Teststrecke, da sind die Wogen in der Öffentlichkeit ordentlich hochgegangen:
    UUUUR gefährlich, WAAAAAHNSINNIGE GESCHWINDIGKEIT, "wer-braucht-sowas", "130-ist-schnell-genug", "besser maximal 100 auf österr. Autobahnen", etc...

    Mir ists wurscht - meine normale Reisegeschwindigkeit auf den Autobahnen beträgt 150km/h. Manchmal bisserl schneller, manchmal bisserl langsamer - je nach Verkehrsaufkommen und Zeitdruck.
    Hin und wieder, meistens in der Nacht, wenn die AB frei ist, fahre ich auch gern mal schneller als 150. Da könnens auch mal 200++ werden. In Deutschland würde das nichtmal auffallen (außer in Streckenabschnitten mit Geschwindigkeitsbeschränkung) - in Österreich hingegen bin ich deswegen DER Raser.
    Und wenn ich dann erzähle, dass ich hier auch schon mal 260 gefahren bin, werde ich sowieso gleich ans Kreuz genagelt, mit Benzin überschüttet und angezündet. Unabhängig davon, wo und zu welchen Bedingungen das war, und ob ich außer mir noch jemand anderen gefährdet habe oder nicht.

    Hin und wieder bin ich in .DE, und dort ists kein (gesellschaftliches) Problem, wenn man mal 260 fährt - sofern es die Bedingungen sicher zulassen.

    Eher ist es ein (gesellschaftliches) Problem, dass in .DE die Leute viel aggressiver fahren als in .AT, vor allem auf Autobahnen. Besonders die Leute mit "dicken Kisten", also 7er-BMW, Porsche in allen Variationen, etc.
    Das fällt mir auch oft hier in Österreich auf, wenn mir genau diese Fahrer auf 10cm auf der Stoßstange kleben, obwohl ich eh scho 150 fahr.
    Ich muß gestehen, dass ich dann auch gerne mal die Jagd eröffne und den (meist) Herren zeige, dass auch Japsen schnell sein können. Unglaublich, was man da erlebt! :) Aber das ist eine andere Geschichte...
     
  11. #11 Rückenmark, 19.04.2010
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    Hehe das liest sich ja wirklich sehr amüsant :)
    Wo bei ich zu geben muss das ich gelegentlich die Landstraße bevorzuge. Und da kann man dann natürlich nicht 200 fahren, aber dank der vielen Kurven mit Talfahrten ect. macht auch dass schon Spass. Fieß nur das in jedem Dörfchen ne Blitze steht ( 1 Haus links 2 Häuser rechts und ne dicke schöne Straße gerade durch.....mit Blitze :| ).

    Trotz dem kanns nicht sein das wie du geschrieben hast 160 angeprangert wird.....is doch keine Geschwindigkeit :!:

    Ein (um 3 Ecken) Bekannter handelt mit sehr teuren Autos. Wenn dann mal son Käufer aus irgend einem Teil der Welt kommt, fährt der den Wagen wegen unserer nicht vorhanden Limits quer durch Deutschland und lässt dann importieren :-D
     
  12. burner

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    na, die jungs lassen sich den spaß was kosten, bei den spritpreisen... *lol* :engel:


    mal im ernst, das ist schon extrem unterschiedlich, was so als raserei aufgefaßt wird...

    erzähl mal einem amerikaner, das du hier mit ~162meilen (260km/h) über die straßen bügelst, die bekommen extreme schnapp-atmung oder gleich eine mittelschwere herzattacke...

    hier in d juckt das mittlerweile keinen mehr groß, weil einfach (zu) viele fahrzeuge in der lage sind, diese (extreme) geschwindigkeit zu erreichen.
     
  13. #13 Rückenmark, 19.04.2010
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    Dann bin ich für ein Limit! Ab 260 darf dann gerne abgeriegelt sein hihi.... in 20 Jahren bereu ich das sicher ;D
     
  14. #14 HansWilsdorf, 20.04.2010
    Zuletzt bearbeitet: 20.04.2010
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    Rückenmark.
    Erst einmal gut zu wissen das du fast nur verantwortungsvolle Fahrer kennst (und das in dem Alter! Sehr gut. Ich hoffe es bleibt dabei ;))

    Warum ein generelles Tempolimit?
    Ein generelles Tempolimit würde ich unterstützen wenn es nachweislich für die Umwelt/Klima etwas deutlich spürbares bringen würde. Das würde wohl jeder normal denkende Mensch tun.
    Aber durch ein Tempolimit wird der CO2 Ausstoß soweit ich weiß kaum geringer bzw. ist ja nicht einmal sicher in welchem Zusammenhang das alles mit dem Klima steht.

    Benzinverbrauch/Erdöl.
    Wenn es soweit kommt, dass man unter dem Mantel des geringeren Verbrauchs/Erdölverbrauch ein Tempolimit einführt, würde ich fast schon aus Protest extra hochtourig fahren :cheesy:
    Zumal es wohl für die weltweiten Ölreserven uninteressant ist, ob die deutschen Autofahrer im Schnitt nun auf der Autobahn z.B. 9,5 oder 10,7 Liter verbrauchen. Summiert sind das sicher Millionen Liter aber global gesehen wieder nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
    Da sollte man wohl eher drüber nachdenken wie sinnvoll es ist, Erdöl zur Stromgewinnung/Entsalzung zu nutzen, etc...

    Allg. Sicherheit.
    Das Argument Sicherheit muss man eigentlich nicht groß beleuchten. Dafür sprechen die Statistiken eine eigene Sprache.


    Auf der anderen Seite käme es auf die Geschwindigkeit an, die für ein generelles Tempolimit gelten würde.
    100, 110 oder 120 Km/h wäre mir auch erst einmal zu wenig. Aber z.B. 140-160 wäre schon etwas anderes.
    Meine Reisegeschwindigkeit liegt so um 120-180 Km/h, dann könnte man mit 140-160 schon eher leben.

    Die Frage ist auch, fließt der Verkehr wirklich flüssiger bei einem generellen Tempolimit?
    Ich dneke nicht das man durch ein Tempolimit von 120 sehr viel Zeit bei längeren Strecken verliert. Wenn ich mir meine Durchschnittsgeschwindigkeit im BC anschaue......
    Das es entspannter wäre, gar nicht mehr in den Stress zu kommen bei 200 und mehr Km/h die Kontrolle und Übersicht zu behalten ist auch ein Argument.
    Dagegen spricht aber, das jedem selber überlassen ist, ob er nun 110 oder 250 Km/h fährt - keiner wird gezwungen.

    Auch was Solblo geschrieben hat, dass man dann etwas entspannter die Spuren wechseln könnte, weil alle mehr oder weniger die gleiche Geschwindigkeit fahren (sollten) ist für einige sicher ein Argument.


    Das Argument von Realgold ist nicht zu verachten und ich teile es mit ihm. 8-)
    Es macht mir auch von Zeit zu Zeit unheimlich viel Spaß mit dem eigenen Auto oder wenn sich die Gelegenheit ergibt mit einem noch stärken geliehenem Fahrzeug stumpf mit 270 über die Autobahn zu brettern.

    Sinnvoll oder nicht sei mal dahingestellt, solange ich keinen gefährde, es mein Geld ist was ich da rauspuste, sehe ich keinen Grund das "von oben" zu beschränken.
     
  15. #15 Rückenmark, 20.04.2010
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    Würde ich alles so unterschreiben ;)
     
  16. Jonni

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    Macht euch nichts vor. Das Thema ist in einigen Jahren "durch". Grund: dann gibts nur noch E-Autos, die reichweitenbedingt kaum über 130 km/h fahren werden. Die wenigen Autos mit Verbrennungsmotor werden aufgrund der dann gültigen CO2-Grenzwerte mit ganz wenig Leistung auskommen müssen. Der Zug in diese Richtung rollt bereits. Irgendwo in der Presse wurde schon ein zukünftiger CO2-Grenzwert von knapp über 30 gr./km genannt. Der Benzinpreis wird dann für die wenigen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor auch exorbitant hoch sein, so dass man nicht mal mehr im Ansatz an unbeschränktes Fahren denken wird. Also genießt die letzten Jahre ohne Tempolimit und gebt mit euren Kisten nochmals richtig Gas auf der BAB. :)

    CU
    Jonni
     
  17. #17 Smartie, 02.05.2010
    Smartie

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    Moin Leute,

    dann geb ich mal meinen Senf auch zu ab.

    Ich bin da ein bischen Zwigespalten. Ich selbst fahre sehr selten über 3000 Umdrehungen, aber zwischendrin auch mal ein bischen durchtreten genieße ich durchaus, wenn es die Straße und das "Tempolimit" hergeben. Oder aber, wenn ich eine ewig lange Strecke fahre und ENDLICH ankommen will, aber auch nur angepasst. Wenns länger dauert, dauerts halt länger. Was meine ganz persönliche Freiheit eingeht... naja... das ist immer so ne Sache... die FReiheit der einen ist irgendwo oft auch die Unfreiheit der anderen. Mir wärs als reiner Autofahrer z.B. ganz recht, das Überholen für LKW nur dan nzu gestatten, wenn dieser mindestens 25 Sachen mehr drauf hat als der, den er überholt (Scheiß Elefantenrennen), aber dann würden sich die Brumifahrer wieder (ZURECHT!) in ihrer Freiheit beschränkt fühlen.

    Mit der Vernunft ist das so eine Sache. In Punkto "Hirn an" denke ich mir, sollte man manchen Leuten trotz bestandener Fahrprüfung höchstens erlauben mit 70 vor sich her zu tuckern, weil die nicht mal halb so weit sehen können wie sie denken.

    Und was gesetzlich geandete Regelbrüche angeht: Bräuchten wir alle nicht wenn die Leute ale aufeinander achten würden... tja... wenn das Wörtchen wenn nicht wer.

    Wenn ich in anderen Ländern Europas fahre, wo man sich etwas genauer an die Limits hält wie z.B. Schweden, Dänemark, so muss ich schon sagen, es ist ein viel viel entspannteres Fahren. Ich will so n LKW vor mir überholen, und muss nicht im Megastress drauf achten ob der *insert beliebige Automarke*-Fahrer der da auf der linken Spu langkommt und noch weit weg ist, vielleicht doch mit 220 Sachen auf einen zurast und es bremslig werden könnte. Ich kann da echt viel entspannter Überholen.

    Hat also auch alles vorteile. Aber ganz ehrlich... wen ndie Straße frei ist und es als Sicher einzustufen ist... klar drück ich kurzweillig gern mal drauf. Aber für lange Strecken wär mir dafür auch der Sprit inzwischen zu teuer. :-)

    Gruß


    Smartie
     
  18. #18 Rückenmark, 09.05.2010
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    Wie wärs wenn du mal über 3000 Touren gehst?? Dann passt das auch mit dem Hintermann.
     
  19. #19 HeikoDN, 12.05.2010
    Zuletzt bearbeitet: 12.05.2010
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    Hallo zusammen:)

    hier hat wohl jeder seine Argumente vorgetragen, die die meisten auch unterschreiben werden.....

    Leider wie alle wissen, sind Menschen unterschiedlich, im Denken, im Verhalten und in der Reaktion:p

    Sicherlich wollen die meisten, besonders tritt langsam der Zeitpunkt ein, wo wir jeder unseren Beitrag für die Umwelt beitragen müssen....wir können nicht mehr sagen, "ach die anderen können ja...."

    Ich selber fahre auf der BAB Vollgas...ob damals mit einem 40 to Sattelzug:p oder jetzt mit meinem Mazda 323 F....

    Die Frage was jeden beschäftigt:

    1.Können wir umweltbewußer fahren?

    2. Soll auf der BAB Höchstgeschwindigkeit eingeführt werden?

    Die Umwelt zuliebe sind wir ja auf dem Weg umweltfreundlicher zu werden, nur die Frage, ist es evtl. schon zu spät (Naturkatastrophen, was in den letzten Jahren mehr und mehr zum Vorschein kommt) ? Können wir durch langsames Fahren z.B. 130 km/h umweltfreundlicher fahren?

    und die zweite Frage, soll die Regierung dies so beschließen?

    Wenn es nachweislich zu bessere Co2 Werten kommen würde, würde ich zustimmen....
    Ich würde ja lieber ein Auto freien Sonntag tendieren:) aber würde nur freiwilig von den Auto fahrern durchsetzbar sein:)


    Sollte das Tempolimit wegen Unfallgefahr eingeführt werden, wäre die Unfallrate wegen einschlafende Autofahrer genauso hoch.....

    In der Fahrschule wird gesagt, man muss mit Fehlern von anderen Fahrern immer ausgehen....was richtig ist und das ist der Punkt, wo man sich die Frage stellt, wäre dieser Unfall auch mit 130 km/h so schlimm ausgegangen als dieser mit 200 km/h?

    Leider kann man nicht sagen, Tempolimit ist Schwachsinn....weil sinnvoll wäre es auch.....pro und contra.....

    Aber wenn ich eine vierspurige Fahrbahn habe und dort ist 120 km/h erlaubt, dann frage ich mich auch wiederum, haben die gesoffen:-D

    Das kann man hoch und runter diskutieren.....aber jeder sollte sich selbst Gedanken machen, ob immer Bleifuß sein muss (aber sag Schumi mal, er darf kein Auto mehr fahren:) ) oder, ob er immer fehlerfrei fahren wird.....und der Umwelt zuliebe wird wohl so oder so ein Umschwung kommen müssen....
     
  20. #20 Smartie, 12.05.2010
    Smartie

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    Der Tiefsinn dieser Aussage wird nur noch durch seine Offenheit übertroffen.



    @ Heiko

    Ich gebe Dir Recht, daß jeder Mensch in einer global betrachteten Mitverabtwortungspolitik steckt. Was zu tun ist BLEIBT allerdings eine Frage bis etwas getan wird. Es ist ja ne nette Idee aus Umweltschutzgründen ein Tempolimit einzuführen. Allerdings wäre rein nach klimatrivialen Aspekten betrachtet das verbieten von Rindfleich (oder eine gesetzliche Einschränkung desen Verzehrs - was einem Tempo-"Limit" noch am nächsten käme) sogar noch sinnvoller. (vgl. Fokus vom 2.4.2007 "Die Kuh als Klimakiller"; vgl. GEOPHYSICAL RESEARCH LETTERS, VOL. 35, L20821, 3 PP., 2008 "Nitrogen trifluoride in the global atmosphere"; vgl. UNFCC, "Greenhouse Gas Inventory Data", 2009)
    (Ich höre schon die vegetarischen Straßenrennfahrer im Hintergrund jubeln ;-) )

    Einen Aspekt gibt es allerdings: Wie allgemein bekannt steigt der Spritverbrauch mit höherer Geschwindigkeit zunehmend an. (vgl. Bohle "Rollwiderstand", 2009; vgl. Herminghaus "Abhängigkeit des Benzinverbrauch von der Geschwindigkeit" 2009)
    Die zur Inflation gesehen überproportionale Spritpreisentwicklung (Seidel, "Benzinpreisentwicklung seit 1988" 2010; vgl. factsoft, "Benzinpreisstatistiken" 2010) sorgt also dafür, daß Gasgeben dort weh tut, wo Mensch es am ehesten spürt: Im Geldbeutel.

    Daher denke ich, das es durchaus okay ist, hier darüber zu diskutieren, schließlich wurde hierfür dieser Threat gegründet.

    Ich persönlich glaube/fürchte, daß so ein Limit kommen wird. Im Rahmen unserer EU-Angleichungen (von denen man halten mag was auch immer man will), gibt es hierzu immer wieder vorschläge und "Druck" (Exemplarisches Einzelbeispiel Forderung EU-Kommisar Dimas im März 2007) und notfalls durch die Hintertür (vgl. Forderung nach Zulassungsbeschränkung für Neuwagen ab 2013 oder Idee zum Einführen eines Kleintransportertempolimits).
    "Salamitaktik" nennt man sowas allgemeinhin. (Die Anzahl der beschränkten Bereiche auf Autobahnen wird rein empirisch aus meiner Sicht nicht gerade kleiner).

    Das heißt nicht daß ich gegen ein "Fuß vom Gas" aus umwelttechnischen Gründen bin. Persönlich halte ich es lediglich für sehr bedenklic hdies gesetzlich vorzuschreiben. Ob es wirklich was bringt ist dann auch eine weiterbleibend offene Frage.
    Sicher bin ich mir persönlich jedoch darin, daß die Menschen vorzugsweise aus unmittelbaren Konsiquenzen lernen (z.B. langsmaer Fahren = Sprit sparen = deutlich weniger Geld zahlen müssen) als aus lang- oder längerfristigen Folgen welche eher global zu betrachten sind. (z.B. eben der Treibhauseffekt).

    Liebe Grüße

    Smartie
     
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