626 mit Autogasanlage behalten...?

Diskutiere 626 mit Autogasanlage behalten...? im 121, 323, 626, 929 Forum im Bereich Technikbereich: Die klassischen Mazda Modelle; Hi, ich habe einen 626 GE Bj '96 (106PS), 178tkm. Diesen Wagen habe ich jetzt seit knapp 3 Jahren beim Händler gekauft (bei 125tkm). Vor zwei...
  • 626 mit Autogasanlage behalten...? Beitrag #1

TomPn

Hi,

ich habe einen 626 GE Bj '96 (106PS), 178tkm.
Diesen Wagen habe ich jetzt seit knapp 3 Jahren beim Händler gekauft (bei 125tkm). Vor zwei Jahren habe ich ihn auf Autogas umrüsten lassen, da ich eigentlich noch gutes Vertrauen in das Auto hatte, das es noch ein paar Jährchen relativ stressfrei halten würde.
Danach fing es leider an... 2.500 Euro in habe ich inzwischen an Reparaturen bezahlt, die letzten 1000 im Oktober, um die Schüssel durch den TÜV zu bekommen.
Gemacht wurden Auspuff, Manschetten, Stossdämpfer vorne, Bremsen (vorne oder hinten, weiss ich nicht mehr), Zündkerzen, Zündkabel...

Nachdem mir dann vor 2 Wochen auf der Autobahn der Keilriemen weggeflogen ist (!), und beide erneuert wurden, dachte ich mir, nun gäbe es aber wirklich *garnüscht*[tm] mehr, was an der Gurke noch auseinanderfallen könnte. 3 Tage später fing meine Airbagkontrollleuchte an zu leuchten. Die Mazda-Werkstatt sagt "Steuergerät kaputt, kostet 1000 Euro". OK, ich habe inzwischen rausgefunden, dass es Spezialisten gibt, die die Dinger reparieren, aber nicht nur die Mazdawerkstatt (kein Wunder...), sondern auch eine andere, unabhängige Werkstatt haben mich sehr davor gewarnt, das wäre zu unsicher. Kostet allerdings nur 110 Euro... plus Ein/Ausbaukosten einer hiesigen Werkstatt, damit ich das Ding zum Spezialisten einschicken kann. Also wären das insgesamt 250-300 Euro statt der 1000 bei Mazda. Das, und die Tatsache, dass ich befürchte, dass die Bremsen (die Seite, dich ich noch nicht habe machen lassen...) bald gemacht werden müssen, und dass wenn der Wagen noch kalt ist, irgendwo von links vorne am Motor eine Art leises "Auspuffgerassel" sich bemerkbar macht, lassen mich überlegen, ob ich die Karre nicht doch lieber über die nächste Klippe treten sollte.
Wäre natürlich ärgerlich, da ich ja so viel Geld an Reparaturen reingesteckt habe, und das Auto eine LPG-Anlage hat, die sich so gerade überhaupt erst amortisiert hat...

Was meint Ihr...?


Liebe Grüsse,

Tom
 
  • 626 mit Autogasanlage behalten...? Beitrag #2
wirthensohn

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Das Dumme an der Sache ist: Hellseher müsste man sein ;)

Niemand kann Dir vorhersehen, was bei Deinem 626 noch an teuren Defekten in absehbarer Zeit hinzukommt. Entweder es kommt nichts mehr nach oder das Auto entwickelt sich zu einer Kostenfalle mit einer Reparatur nach der anderen.

Nur: kannst Du auch nicht sicher sein, dass ein anderer Gebrauchtwagen nicht noch schlimmer ist oder Dir kurz nach dem Kauf gleich der Motor in die Luft fliegt. Gibt's ja alles.

Auch ein Neuwagen kann sich schnell zu einem Geldgrab entwickeln. Ok, Neuwagen sowieso, denn schon in dem Moment, wo man das Kennzeichen dran schraubt, wirft man mehrere tausend Euro sinnlos zum Fenster raus: massiver Wertverlust, weil der Wagen mit dem montierten Kennzeichen schon kein Neuwagen mehr ist.

Wenn Du mit dem 626 ansonsten zufrieden bist, lass doch einmal einen Rundumschlag in der Werkstatt machen. Komplettwartung. Denn der Autogas-Vorteil ist ja doch ein erheblicher Kostenvorteil.

Mich hat mein Xedos auch schon so einiges gekostet. Bei 261.000 km nach 15 Jahren auch kein Wunder. Die Gasanlage holt das finanziell aber wieder rein.

Allerdings kommen meine Mazdas auch grundsätzlich zu keiner Mazda-Werkstatt. Ich bevorzuge kleine, flexible Werkstätten, die mir ohne große Diskussionen günstige Ersatzteile aus dem freien Zubehör anbieten und auch nicht murren, wenn ich mal mit gebrauchten Ersatzteilen ankomme, die über bei eBay gekauft habe. Das macht die Sache mit Ausnahme einer Teile, die man nur beim Mazda-Händler bekommt, recht bezahlbar.

Gruß,
Christian
 
  • 626 mit Autogasanlage behalten...? Beitrag #3

TomPn

Hi,

erstmal vielen Dank für Deine Antwort! :-)
Das Dumme an der Sache ist: Hellseher müsste man sein ;)
Niemand kann Dir vorhersehen, was bei Deinem 626 noch an teuren Defekten in absehbarer Zeit hinzukommt. Entweder es kommt nichts mehr nach oder das Auto entwickelt sich zu einer Kostenfalle mit einer Reparatur nach der anderen.
Klar, das kann man nicht wissen. Ich will ja auch keine verbindliche Garantie :-)
Mir geht es eher darum, abzuwägen, wie wahrscheinlich es ist, dass jetzt doch endlich mal Ruhe ist mit Reparaturen nach den Dingen, die ich aufgezählt habe (ich selber hab überhaupt keine Ahnung davon, weiss also nicht, was im Alter alles so an Verschleissteilen normalerweise kaputtgeht, geschweige denn weiss ich, was speziell an diesem Modell anfällig ist). Also "Hm, was Du genannt hast, sind im Grossen und Ganzen die Sachen, die im Alter anfallen, ich würde es wagen, nochmal in die Karre zu investieren" oder "bei dem Alter geht demnächst auch noch mehr kaputt, ich würd's mir gründlich überlegen", oder sowas...

Nur: kannst Du auch nicht sicher sein, dass ein anderer Gebrauchtwagen nicht noch schlimmer ist oder Dir kurz nach dem Kauf gleich der Motor in die Luft fliegt. Gibt's ja alles.
Klar, das Risiko besteht immer. Wie gesagt, ich will keine Versprechungen, nur Wahrscheinlichkeiten ;-) Und bei einem deutlich neueren Wagen mit weniger km ist es halt unwahrscheinlicher, dass was kaputtgeht.
Wenn Du mit dem 626 ansonsten zufrieden bist, lass doch einmal einen Rundumschlag in der Werkstatt machen. Komplettwartung. Denn der Autogas-Vorteil ist ja doch ein erheblicher Kostenvorteil.
Ja, daran hatte ich auch schon gedacht. Und hab mir jetzt auch einen Termin für eine Gebrauchtwagenuntersuchung bei der ADAC-Prüfstelle geben lassen.
Mal sehen, was die so sagen, besonders wg. dem *&#@$(# Airbagkasten...


Schönen Gruss,

Tom
 
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  • 626 mit Autogasanlage behalten...? Beitrag #4

future74

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Hallo, eigentlich ist der 626 GE sehr zuverlässig und es fallen auch wenig Reperaturen an, ausser halt Verschleissteile. Das bei dir gerade alles aufeinmal kam, war bedauerlicher weise ein Pech, glaube aber nicht das es so weiter gehen wird. Ich kenne genug GE Fahrer, die ausser Wartung so gut wie nichts machen. Bremsen, Auspuff, Zündkerzen sind zum Teil Servicematerial und Auspuff sollte auch einige Jahre halten, wenn jetzt alles neu ist. Stossdämpfer wirst auch nie wieder brauchen. Bremsen, das ist Verschleissteil. Ansonsten anfällig ist bei diesem Modell eventuell die Stabistützen, welche sich ausschlagen(Kosten pro Stück ca. 50 Euro)

Wegen dem Airbagsteuergerät, welches auch äusserst selten kaputt geht, würde ich an deiner Stelle nicht am falschen Ort sparen. Bedenke, das kann dein Leben retten, und da sollte die Sicherheit an erster Stelle stehen. Reparieren lassen auf keinen Fall!!, wenn du ein wenig sparen willst/musst dann schau das du wo ein gebrauchtes bekommst, aber auch nur dann wenn es wirklich Sichergestellt ist, das von dem Fahrzeug wo es ausgebaut wird, der Airbag noch nicht ausgelöst worden ist. Ansonsten kannst bedenkenlos ein gebrauchtes Steuergerät einbauen, diese werden wirklich sehr selten defekt.

Grüsse Peter
 
  • 626 mit Autogasanlage behalten...? Beitrag #5
Schurik29a

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Moin und herzlich Willkommen :p

Ich stehe vor einem ähnlichen Problem - bei meinem kommen auch schon seit über einem Jahr nach und nach die Verschleißteile. Jedoch kann ich vieles selber machen und ahbe zur Not fachmännische Unterstützung. Dennoch bin ich auch am Überlegen, ob ich meinen nicht verschiffe und nen jüngeren kaufe. Sehe es aber wie Christian: "Man weiß nicht genau, was man bekommt und wie lange der hält". Neben meinem, ist Dein 626 GE erst der zweite, der anscheinend richtig Probleme macht - also die ganzen Verschleißteile zum ungünstigen Zeitpunkt und zu vile auf einmal getauscht werden wollen.
Hatte auch schon überlegt nen zweiten 626 zu kaufen und alles umzubauen was ich brauch, den anderen wieder fahrbereit machen und verschiffen.
Nur hat Dein Auto nen entscheidenden Vorteil: Die LPG-Anlage! Hätt' ich die schon drin, gäbe es bei mir keine Überlegungen. Ich würde ihn behalten.
Gründe: angenehemes Fahren, zeitlos schön, sparsamer und sehr robuster, sowie langlebiger Motor, kaum bis gar kein Rost, gemütlicher Innenraum, gute Platzverhältnisse, bezahlbare Ersatzteilpreise (im Zubehör) und man kann (bis auf das Steuergerät) noch alles selber machen.

Letztlich musst Du es selber wissen - ist halt nen großer Vorteil wenn man vieles selber machen kann und für den Rest nen Bekannten hat, der hilft. Das spart. Zu den Ersatzteilpreisen: Bremssattel hinten 80 €, Dreieckslenker um 100 €, Scheiben und Beläge vorn und hinten zusammen um 100 €, Achsgelenk 55 € zzgl Versand, Antriebswelle gebraucht ist schwer zu kriegen, aber wenn um 75 €, Auspuffanlage über ebay nahzu unschlagbar günstig.

Wenn Du ihn tatsächlich abstoßen willst, dann schreib mir bitte ne PN mit Preisvorstellung (bin aber bis 13.08. im Urlaub und nicht täglich im Forum). Werde dann meine Vorhaben (Fahrzeugwechsel) nochmal überdenken.

Gruß Schurik
 
  • 626 mit Autogasanlage behalten...? Beitrag #6

TomPn

Reparieren lassen auf keinen Fall!!, wenn du ein wenig sparen willst/musst dann schau das du wo ein gebrauchtes bekommst, aber auch nur dann wenn es wirklich Sichergestellt ist, das von dem Fahrzeug wo es ausgebaut wird, der Airbag noch nicht ausgelöst worden ist. Ansonsten kannst bedenkenlos ein gebrauchtes Steuergerät einbauen, diese werden wirklich sehr selten defekt.
OK, danke für den Tip.
Allerdings steht hier:
"Im Steuergerät sind Fahrzeug spezifische Daten hinterlegt (Fahrgestellnummer und Ausstattung der Airbaganlage) die ein Einbau eines Steuergerätes aus einem Fahrzeug gleichen Typs ohne es umzucodieren fast unmöglich macht."
Also erstmal sehen, ob das überhaupt ginge...

Übrigens habe ich da auch gerade folgendes gelesen:
"Viele Geräte speichern den Fehler "Steuergerät defekt / interner Fehler" ab. Dies passiert oft bei entladener Batterie und/oder bei Starthilfe versuchen"
... dann weiss ich ja, wie das passiert ist... die Kontrollleuchte ging einen Tag, nachdem mir der Keilriemen weggeflogen war und ich mit leerer Batterie liegengeblieben bin an...

Naja, mal schauen... sowieso erstmal abwarten, was der ADAC am Montag sagt, wenn da keine Katastrophen zutage kommen, klapper ich nochmal die airbagshop und airbag24 nach gebrauchten Geräten ab.


Gruss,

Tom
 
  • 626 mit Autogasanlage behalten...? Beitrag #7
Schurik29a

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Wenn es an dem Keilriemenriss lag, was ja doch wahrscheinlich klingt - kann man den Fehlerspeicher des Steuergerätes nicht löschen bzw. vorgeben alles i.O.? Sollte doch in der heutigen Zeit machbar sein.

Gruß Schurik
 
  • 626 mit Autogasanlage behalten...? Beitrag #8

TomPn

Hi,

Wenn es an dem Keilriemenriss lag, was ja doch wahrscheinlich klingt - kann man den Fehlerspeicher des Steuergerätes nicht löschen bzw. vorgeben alles i.O.? Sollte doch in der heutigen Zeit machbar sein.
Klar - das ist auch glaube ich das, was diese Firmen mit "Reparieren" meinen. Die schrauben gar nicht an den Dingern rum, sondern bearbeiten nur die Software. So klingt das zumindest auf deren Seite...


Gruss,

Tom
 
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  • 626 mit Autogasanlage behalten...? Beitrag #9
Fragga

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ALso ich hab mal n steuergerät in nem BG getauscht, das ging ohne weiteres. Das du verschleißteile ersetzen musst ist ja wohl klar, auf mich kommen beim nächsten tüv auch ca 1000€ zu... aber es ist nunmal ein altes auto! Den Keilriemen hättest du ja vorher gelegentlich mal überprüfen können, einfach so reißt der nie, der wird erst porös und dann irgendwann bang... Besorg dir doch einfach ein steuergerät vom schrottplatz, kostet vllt 50€ und tauschen geht selbst sehr einfach, es beim GE glaube ich auch hinter der mittelkonsole im fußraum, wird von ein paar schrauben festgehalten und da ist ein groooßer breiter stecker dran, ist nicht schwerer als ein radio zu tauschen, nur man kommt bescheiden ran ;)
 
  • 626 mit Autogasanlage behalten...? Beitrag #10
Maultaschenmanpfer

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eventuell weg damit !

Ich hatte auch so ein Problem mit meinem damaligen Opel hatt man das eine gemacht, kahm das andere das zog sich wie ein Rattenschwanz. Klar man hängt zwar an dem Auto aber wenn man sich mal alles in allem zusammen rechnet was das kostet kann man sich bald ne neue Karre kaufen. Ist logisch Verschleißteile komt irgendwannmal aber es sollte sich nicht häufen. Mein Tip rechne dir mal aus ob es sich weiter lohnt an der Kiste was zu machen oder ihn abzustosen und sich nen anderen Mazda zuzulegen kosten im gegensatz zu den Deutschen Gurken auch nicht viel.
 
  • 626 mit Autogasanlage behalten...? Beitrag #11

future74

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OK, danke für den Tip.
Allerdings steht hier:
"Im Steuergerät sind Fahrzeug spezifische Daten hinterlegt (Fahrgestellnummer und Ausstattung der Airbaganlage) die ein Einbau eines Steuergerätes aus einem Fahrzeug gleichen Typs ohne es umzucodieren fast unmöglich macht."


Tom

Hallo, also eine kann ich dir mit Sicherheit sagen. Bei dem Airbagsteuergerät vom 626 GE sind keine Fahrzeugspezifische Daten hinterlegt, und es kann auch nichts umcodiert werden. Also in diesem Fall wäre ein gebrauchtes kein Problem.


Grüsse Peter
 
  • 626 mit Autogasanlage behalten...? Beitrag #12

TomPn

Hallo, also eine kann ich dir mit Sicherheit sagen. Bei dem Airbagsteuergerät vom 626 GE sind keine Fahrzeugspezifische Daten hinterlegt, und es kann auch nichts umcodiert werden. Also in diesem Fall wäre ein gebrauchtes kein Problem.
Super! Vielen Dank für die Info. Weiss jemand noch genauer, wo das Kerlchen genau sitzt? Im Fussraum an de Mittelkonsole hiess es... was muss ich alles ausbauen, um da ranzukommen?


Dank & Gruss,

Tom
 
  • 626 mit Autogasanlage behalten...? Beitrag #13

future74

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Das Steuergerät befindet sich in der Mitte, unter dem Armaturenbrett, beim Fußraum. Wenn du die beiden seitlichen Verkleidungen in der Mitte beim Fußraum vom Armaturenbrett entfernst, siehst man das Steuergerät schon.

Grüsse Peter
 
  • 626 mit Autogasanlage behalten...? Beitrag #14

TomPn

Hiiilfää!!

Ich dreh durch.

Ich war also beim ADAC-Gebrauchtwagencheck. Der Prüfer meinte, mein Wagen wäre ansonsten eigentlich noch ziemlich super und müsste noch nen gutes Weilchen halten, nur ein paar Sachen, die ich noch machen lassen sollte - Stabistangen, Querlenkerbuchsen, Simmerring (sp?) und noch irgendnen Kleinkram.
OK, ich hab mich also dazu entschlossen, die Gurke nochmal geradebiegen zu lassen. Ein gebrauchtes Airbagsteuergerät war nicht aufzutreiben, also entschloss ich mich doch, es zur Reparatur einschicken zu lassen.
Dann bin ich in die Mazda-Werkstatt gefahren und habe mir einen Kostenvoranschlag geholt. Der Meister dort meine auch, der Wagen wäre sonst super und würde, wenn die o.g. Dinge gemacht würden, auch locker in einem Jahr durch den nächsten TÜV kommen.
OK, ich hab also nen Termin gemacht und meine Kiste dann vor 3 Wochen dahingefahren.
Dort angekommen habe ich mir zuerst das Steuergerät ausbauen zu lassen, damit ich es zur Reparatur einschicken kann (die Mazdawerkstatt macht das nicht, die tauscht nur gegen neue Originalteile). Ich bin dann auch direkt zur Post und habe es losgeschickt, während die Werkstatt den Rest der Reparaturen durchführte.
Auf der Website des freundlichen (?) Airbagreparateurs stand "Schicken Sie uns Ihr Airbagsteuergerät zu, wir setzen es dann umgehend instand und Sie bekommen es dann innerhalb weniger Tage repariert zurück". In der Praxis sah das dann so aus, dass ich nach mehrmaligem Anrufen und knapp 3 Wochen (!!) und auch erst auf Nachfrage erfahren habe, das Teil wäre nicht zu reparieren, und sie würden es einfach zurückschicken. Toll auch, dass denen das so schnell auffällt. :gun:

Jetzt habe ich also ca. 100-150 Euro bei der Mazda-Werkstatt für den Ausbau des Gerätes aus dem Fenster geschmissen, bin 3 Wochen mit der Bahn zur Arbeit gefahren (was mich ca. 1,5h pro Tag *mehr* kostet als mit dem Auto) und habe 500 Euro für die anderen Reparaturen in ein Auto mit kaputtem Airbagsteuergerät investiert.
Jaaaahaaa, bitte keine Kommentare dazu, dass es schlauer gewesen wäre, der Mazdawerkstatt zu sagen, sie sollten mit dem anderen Kram warten, bis das Steuergerät zurück ist. ICH WEISS! :wall:

Ich habe keine Lust, noch ca. 900 Euro für ein neues Steuergerät auszugeben... ich kann die Karre nicht mehr sehen, und auch wenn es in dieser Situation ziemlich idiotisch ist, vor allem auch wegen der Autogasanlage, überlege ich, sie zu verkaufen.

Was meint Ihr, was ich für die Schüssel verlangen kann?
626 GE Bj 96, 178tkm, LPG-Anlage, Automatik, Schiebedach


Gruss,

Tom
 
  • 626 mit Autogasanlage behalten...? Beitrag #15

future74

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Hallo, ich würde sagen wenn du schreibst das sonst alles gemacht ist, so 3.000 Euro, abzüglich dem Fehler mit dem Steuergerät ca. 2.000 Euro.

Warum schaust du nicht das du ein Gebrauchtes Steuergerät bekommst. Bei einem GE dürfte das doch kein Problem darstellen, bei einem Schrotthändler bekommst sicher eines für weniger als die Hälfte vom Neupreis. Wenn du eines bekommst für ca. 300 kannst für dein Auto falls du es doch hergeben willst um 1.000 Euro mehr verlangen.

Sowas muss man auch von einer anderen Seite sehen: Kein Mensch würde jetzt ein neues Auto ohne Airbag kaufen. Die Sicherheit geht jeden vor, und das Airbag kann dein Leben retten, was eigentlich unbezahlbar ist. Was sind da schon die paar hundert Euro, das Geld kann dein Leben sein. So kannst du es auch fast nicht verkaufen, weil du eventuell sonst dafür noch haftest, also selbst wenn du es verkaufen willst, solltest das unbedingt reparieren.

Grüsse Peter
 
  • 626 mit Autogasanlage behalten...? Beitrag #16
Schurik29a

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...Kein Mensch würde jetzt ein neues Auto ohne Airbag kaufen. Die Sicherheit geht jeden vor...

Ich bin kein Mensch???????????????? Leben retten??????????????? Was nen kompletter Quatsch - meiner Meinung nach. Ich wäre froh, wenn ich nen neues Auto ohne diesen überteuerten, angeblich lebensrettenden, elektronischen Müll bekommen könnt - gibt es aber leider nicht mehr. Mir sind mehr Fälle bekannt, wo ein Airbag ohne Vorwarnung und ohne Unfall zündete, als das Leben gerettet wurden. Aber ich muss dazu sagen, dass ich mich nicht sonderlich für Unfälle interessiere. Zudem kommt noch, dass niemand weiß, ob ein Airbag nun zündet, wenn ir einer vorn drauf fährt - also irgendwann später, weil ich ja geparkt habe oder zu langsam war usw. Müsste in diesem Fall den ganze Sache für teures Geld überprüfen lassen. Ich persönlich habe mehr angst vor dem Öffnen des Luftsackes, als vor ne Auffahrunfall selbst.
Das Einzige wass wirklich lebensrettend im Auto ist, ist der/die Fahrer/in selber - Augen auf und konzentriert fahren, wenn man müde, oder krank ist die Kiste stehen lassen und Öffis nehmen, oder fahren lassen - dann brauchts auch kein Airbag, ABS oder sonstwas.
WIE GESAGT - MEINE MEINUNG und ich spreche ausschließlich für mich. Dies ist auch kein Aufruf, oder sonstiges - nicht dass ich falsch verstanden werde. Jeder soll sein Fahrzeug so austatten können / ausgestattet bekommen, wie er es mag.

Sollte mein Auto tatsächlich in ein Land gehen, wo Airbags genauso überflüssig sind wie bei mir, dann kannst mein Steuergerät haben - aber das entscheidet sich leider erst in einigen Tagen. Ansonsten weiß ich nicht, wie es hier Versicherungstechnisch auschaut, sonst könntest es gleich haben.

Gruß Schurik
 
  • 626 mit Autogasanlage behalten...? Beitrag #17
Tha Rob

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@TomPn: Solltest Du Dich von Deinem Auto trennen wollen, wäre in Erfahrung zu bringen, ob Du die LPG-Anlage nicht in ein anderes Auto bekommst.
 
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