626 GT: Motor geht beim bremsen aus

Diskutiere 626 GT: Motor geht beim bremsen aus im 121, 323, 626, 929 Forum im Bereich Technikbereich: Die klassischen Mazda Modelle; Guten Tag Ich habe einen 626 GT geerbt, und muss da wohl einiges an Wartung nachholen. Im Moment plagt mich, dass die Drehzahl beim Anhalten an...

  1. te.pe

    te.pe Neuling

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    Guten Tag

    Ich habe einen 626 GT geerbt, und muss da wohl einiges an Wartung nachholen. Im Moment plagt mich, dass die Drehzahl beim Anhalten an der Ampel oft soweit absackt, dass der Motor stottert oder ganz ausgeht.

    Ich hab inzwischen viel über unrunden Leerlauf gelesen, und schon einiges gemacht. Ich hab beispielsweise mit Bremsenreiniger nach Falschluft gefahndet, und tatsächlich ein Loch in einem Unterdruckschlauch gefunden. Nach dem Austausch wurde es aber nicht besser. Luftfilter, Zündkabel und Kerzen sind auch erneuert. Was mir auffällt: Der Leerlauf im Stand sägt zwar etwas, der Motor läuft aber im Prinzip rund. Wenn ich aber mit Schubabschaltung an eine Ampel rolle, und dann die Kupplung trete und bremse, dann geht die Drehzahl richtig in die Knie.

    - Könnte das der Leerlaufsteller sein? Wenn ich aber im Leerlauf im Stand Verbraucher wie Fahrlicht oder Hecksscheibenheizung ein- oder ausschalte, bleibt die Drehzahl stabil. Klingt eher nicht wie der Leerlaufsteller.

    - Könnte es der Bremsverstärker sein? Immerhin geht da ja auch Unterdruck hin. Wenn ich im Stand bremse, passiert aber nichts mit der Drehzahl.

    - Wenn ich den Luftmassenmesser-stecker abziehe, läuft der Motor schlecht, Stecker drauf -> besser. Ich nehme also an, das der funktioniert.

    - Drosselklappe ist auch frei, war nur so ganz feiner, grauer Staub direkt an der Kante der Klappe.

    Weil es immer dann auftritt, wenn ich von der Schubabschaltung in den Leerlauf wechsle, meine ich, dass es eher ein Elektrikproblem ist. Hat da jemand einenTip für mich, wie ich da bei der Diagnose weiter komme?

    te.pe
     
  2. #2 chris1983, 21.01.2012
    Zuletzt bearbeitet: 21.01.2012
    chris1983

    chris1983 Mazda-Forum User

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    hallo te.pe,

    was ist denn ein 626 gt? kann es sein dass du einen 626 GF meinst (also ab baujahr '98 )?
    zu deinem problem: es könnte gut möglich sein dass es die ansaugkrümmerdichtung ist, das ist eine krankheit bei dem modell. du hast ja schon nach falschluft gesucht, hast du auch den bereich der ansaugk.dichtg. abgesprüht? es könnte auch eine verdreckte drosselklappe oder leerlaufsteller sein.
    bremskraftverstärker ist eher unwahrscheinlich.

    habe selber einen 626 gf der immernoch das gleiche problem hat, allerdings geht er an der ampel nicht aus. hab den fehler aber noch nicht gefunden. austausch der ansaugkrümmerdichtung und reinigen der drosselklappe und leerlaufsteller hat da aber schon einiges geholfen.
    bei meinem 626 ist es nur manchmal so, dass er beim treten der kupplung auf ca.400-500 u/min absackt und sich aber gleich danach einpendelt auf ca. 750 u/min. und das macht er ausschließlich im warmen zustand, bzw. sobald die temperaturanzeige ein kleines stück nach "cold" (C) steht.
    dafür macht er auch ab und zu mal das gegenteil :? nach einer längeren autobahnfahrt hängt die leerlaufdrehzahl dann für ein paar minuten auf exakt 1500 u/min wie festgeklebt fest. hab mich eig. schon dran gewöhnt...

    gruß
    chris
     
  3. te.pe

    te.pe Neuling

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    Hallo chris

    Ja, es ist ein GF. Hab ne falsche Taste getroffen.

    Und ja, hab auch den Bereich um den Ansaugkrümmer eingesprüht. War aber ohne Effekt. Wie kann ich denn ein Problem im Leerlaufsteller oder der Drosselklappe diagnostizieren?. Wenn ich etwas Gas gebe, läuft er ja stabil, also wird es ein Problem im Leerlaufsystem sein.

    te.pe
     
  4. #4 chris1983, 22.01.2012
    Zuletzt bearbeitet: 22.01.2012
    chris1983

    chris1983 Mazda-Forum User

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    moin,

    du kannst den fehlerspeicher auslesen lassen oder du schraubst den leerlaufsteller ab (sitzt mit 2 torx-schrauben befestigt schräg oben an der drosselklappe) und machst ihn sauber. das kannst auch mit der drosselklappe machen, aber da braucht man schon bisschen zeit und etwas erfahrung, d.h. man sollte die dichtung erneuern oder selber eine ausschneiden mit dichtungspapier z.b. von 'elring' (hab ich so gemacht).
    bei der drosselklappe ist fast immer der bereich mittig um die eigentliche klappe verkokt (dieses schwarze zeug).

    du kannst die dk auch erst mal im eingebauten zustand mit lappen und bremsenreiniger sauber rubbeln. machst den schlauch an der drosselklappe mit luftfilterdeckel zusammen weg, dann drehst du die dk auf, also quasi auf stellung 'vollgas' dann kommst an die dreckigen stelllen mit lappen und bremsenreiniger ran.

    beim leerlaufsteller bin ich mir nicht mehr sicher ob das diese blöden 'torx-mit-stift-in-der-mitte schrauben' sind oder normale torx 20 oder 25? auf jeden fall stecker ab, 2 schauben ab und leerlaufst. wegmachen, dann ist da ein anker drin der vorne einen kunststoffkonus/-kegel hat, den sauber machen, und kontrollieren ob der anker ganz leicht in der führung flutscht :D also ohne widerstand. und ganz wichtig: wenn du den anker wieder reinsteckst, muss der genau einrasten, hinten ist eine feder drin und am ende hat der anker einen kleinen 6-kant, sonst arbeitet der leerlaufsteller nicht richtig.

    den widerstandswert der spule weiß ich grad nicht auswendig, aber den kann man auch noch kontrollieren, sind glaub ich ein paar K-ohm gewesen (7-8??).

    helfen wird das auf jeden fall was wenn die beiden teile sauber sind aber ob das problem komplett weg geht kann ich dir nicht garantieren.
    falls du nicht weißt wo sich die bauteile befinden könnte ich dir morgen auch ein foto posten, oder hat evtl. jemand anderes hier eines parat...

    chris


    ps: hab das mit dem widerstand vom leerlaufsteller gefunden, siehe bild
     

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  5. #5 sto-pro, 23.01.2012
    sto-pro

    sto-pro Guest

    Hallo te.pe und Chris

    Ich schließe mich kurz an und erzähle Euch meine Geschichte: Ich hatte genau das selbe Problem mit meinem Mazda 323F BJ (Motorcode ZL) von 2000. Immer wenn ich die Kupplung getreten habe, ist die Drehzahl auf die Werte um die 300 Umdrehungen pro Minute runtergegangen und dann je nach Laune meines Autos - ist halt Motor ausgesprungen oder er hat sich wider "gefangen".Total gefährlich wenn man abbiegen möchte

    Ich bin 1 Monat überall rumgelaufen, foreneinträge durchsucht - wurde leider aber nur fündig, dass es mit Falschluft zusammenhängt. Ich bastle sehr gerne an meinem Auto und bin mechanisch begabt also habe ich mir einen Tag frei genommen und fast die hälfte meines Motors zerlegt - den kompletten Ansaugtrakt, alles gereinigt (sprich Drosselklappe, Ansaugkanal, Abgasrückführungsvetil, Leerlaufventil, Luftmassensensor - das ist übrigens auch sehrr wichtig und wird oft als Ursache gennant) Luftfilter getauscht, Kerzen. Na alles was man sich so selber machen kann. Und da habe ich die Teile immer komplett abgebaut und gereinigt!! Nichts hat geholfen :(

    Es gibt im Internet so ein englischer PDF Dokument mit Fehlersuche und Diagnose, wo die ganzen Widerstände und so sind. Ich habe alles nachgemessen. Alles im grünem Bereich!

    Ich hab noch im Forum gelesen, dass der Zahnriemen um ein Zahn springen kann, wenn er lange nicht gewechselt wurde. ODER wenn ein Zahnriemen vor kurzem gewechselt wurde, dann könnten vielleicht die Steuerzeiten nicht stimmen. Also hat derjenige der das gewechselt hat die Nockenwelle um 1 Zahn verdreht. Also hab ich die Abdeckung vom Zahnriemen abgeschraubt und mir es angeschaut. Ich muss sagen, mein Auto hat 250.000km und da wurde nur 1mal Zahnriemen gewechselt (bei 90.000km) wenn überhaupt! Un der Zahnriemen sah wie neu aus! Alle Zähnchen dran alles schön gespannt einfach tiptop. Also würde ich das mit dem Zahnriemen ausschließen (wenn er nicht kürzlich gewechselt worden ist!! und es trifft mit dem Zahnverdrehen zu!!!)

    Bin zum Mazda gefahren, und der Werkstattmeister kam raus und hat mir an der Schraube, die an der Drosselklappe sitzt ein bisschen gedreht. BITTE NUR AN DER DICKEN SCHRAUBE DREHEN. Es gibt 2: eine kleine und eine große. An der kleine soll man nicht drehen. So wurde es mir gesagt... Komischerweise hat das bei mir den Leerlaufdrehzal nicht erhöt. Ehrlich gesagt ich wusste garnicht, dass man an der Schraube drehen konnte und weiss auch nicht wozu diese ist. WOHL ES HAT WAS GEHOLFEN! Der Motor ging weniger aus (also nicht mehr jedesmal sondern so 1 zu 3) Aber ich hatte immernoch die Probleme mit dem Drehzal absacken.

    Deswegen habe ich dann selber an der Schraube mehrmals gedreht und wenn du die ganz ausdrehst, dann geht deine Drehzal ins Leerlaufdrehzal NUR LANGSAM RUNTER. Es sackt halt nicht so schnell ab und du schaffst wieder zu schalten und weiter zu fahren. Es ist wohl aber kein Zustand !

    Bin zu nem anderem Mazda gefahren und hab mit dem Chef gesprochen und habe ihm das Problem geschildert. Der Chef kam raus und sagte mir folgendes: "Naja aber der Motor läuft irgendwie nicht sauber." Ich guckte ihn doof an und sagte mir leise was quatscht der alte da? Ich hatte nie probleme mit dem Motor. Es ist wriklich niemals was kaputt gegangen. Ich habe regelmäßig mein Öl und alle Filter gewechselt, Zündkerzen usw. Dann hatte er bisschen am Seilzug vom Gaspedal rumgespielt und dann mir die wunderbare Nachricht gesagt " Ihr Auto läuft ja nur auf drei Zylinder!!!!"

    Ich dachte mir nur na super! Und habe es nicht im ersten Moment geglaubt. Ich bin darauf hin zu meinem Bekannten gegangen, der arbeitet bei Toyota und er hat mit mir schnell eine Kompressionsprüfung gemacht und tatsächlich auf dem 2.Zylinder war keine Kompression. :((

    Es ist nur erstaunlich - das Auto läuft ja weiter, ich kann damit auch super schnell fahren. Auch Autobahn. Ich merke wirklich kaum, dass es auf 3 Zylinder läuft (sprich jetzt vom Motorlauf her). Weil ich die Schraube ganz rausgedreht habe kann ich damit fahren ohne dass es immer beim kupplungtreten ausgeht. Ich habe mir jetzt einen neuen Motor besorgt.

    Keine Ahnung was ich zum Ende schreiben soll. Bin neu hier und dies ist mein 1. Eintrag. Ich habe es zufällig gelesen und ich wollte Dich halt noch auf diesen Gedanken bringen, ob mit deinem MOTOR alles in Ordnung ist.

    Hoffe dass du dann die Ursache schnell findest. Bei mir war's halt 1 Zylinder der sich verabschiedet hat.

    Fahre zum Mazda wenn die nicht viel zu tun haben - früh am morgen oder kurz vor Feierabend und sage, dass du verzweifelt bist und schnell einen Rat einholem möchtest. Ich denke die werden dir weiterhelfen und sehen sofort was sache ist. Ich wohne in der nähe von Aachen, wir haben 3 Mazda Werkstätten hier in der Gegend. 2 sind super freundllich und hilfsbereit. Die 1 Werkstatt ist zwar unfreundlich aber wenn man fragt und solche Probleme hat, machen die sich Zeit. Wichtig ist, dass du mit dem Werkstattmeister sprichst. Ich glaube sogar die MÜSSEN dir Fragen beantworten und in die Servicebücher reingucken lassen weil ich hab's irgendwo auf der Internetseite der Mazdazentrale gelesen, dass dir immer alle Fragen rund um dein Auto beantworten müssen. Aber wie gesagt auch wenn ich was vom Servicebuch gebraucht habe, haben die mir immer Kopien gemacht usw.


    Schönen Montag noch :) und viel Glück
     
  6. #6 Hans626GW, 28.01.2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 29.01.2012
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    Hallo
    Bei den vielen km , ist es kein Wunder wenn der Motor hin ist .
    Ansonsten könnte ja auch ein Kerzenstecker oder Zündspule defekt sein .
    Mfg
    MfG
     
  7. #7 sto-pro, 28.01.2012
    sto-pro

    sto-pro Guest

    Also erstmal bei 250.000km ist es wohl ein Wunder. Da Mazda Motoren locker 400.000km aushalten

    Zündspule und oder Kerzenstecker waren nicht defekt.
     
  8. #8 vaycanina, 28.01.2012
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    Also ich bin voll dagegen, wenn jemand sagt, dass ein Motor, der schon 250.000km gefahren ist, hin sein muss.

    Heißt das jetzt, dass wenn ein Motor, der auf 3 Zylindern läuft, nicht mehr zum Retten ist ?

    Also die Beiträge sind für mich immer sehr interessant, ich finde es immer schön, dass wenn jemand seine Probleme schreibt und die Lösung sucht.
    Jedoch ist es mir jetzt nicht neu, dass viele Leute zuerst immer zu den ahnungslosen hinfahren und nicht weiterkommen, und erst dann im Netz nach einer Lösung suchen. Soll keine Beleidigung oder so sein, da dies mir auch passiert ist (leider) und ich wirklich sehr viel im Netz lese.

    Immer schön geduldig sein, und den richtigen Mann dafür suchen/finden + die Lösungsvorschläge im Netz schön brav immer zweimal lesen.

    War jetzt bisschen off Topic sorry, aber ihr müsst mir recht geben, dass nicht jeder Mechi beim Mazda wirklich viel Ahnung hat und wegen deren Freundlichkeit habe ich sowieso nur negative Erfahrungen bei einigen Mazdahändler, gott sei dank gibt´s auch nette.
    Das soll ja auch eine wertvolle Erfahrung sein, wer´s eilig hat bitt schö, sowie ich schnell schnell reparieren beim Ahnungslosen für viel Geld zuzüglich danach wieder Probleme.
     
  9. #9 Hans626GW, 29.01.2012
    Hans626GW

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    Hallo
    Ja , ich wollte ja nicht behaupten , dass der Motor nicht länger als 250 000 km hält . Für mich sind das aber schon viele km für ein Auto .
    Interessant ist , warum nur 1 Zylinder defekt ist .
    Kann natürlich alles mögliche sein , aber vielleicht hat es eine einfache Ursache .
    Die Ursache zu finden hilft vielleicht solche Schäden zu verhindern weil man dann darauf achten kann .
    Nur ein Beispiel um den Grund zu finden :
    Geht zb. die Zündspule oder Zündkabel ( wegen Marder ) etwas schlecht ,sodass bei bestimmten Drehzahlen , Gasstellungen keine Zündung erfolgt , wird das unverbrannte Benzin den Ölfilm abwaschen = hoher Verschleiss = keine Kompression .
    MfG
     
  10. te.pe

    te.pe Neuling

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    Moin.

    Ich bin heute endlich dazu gekommen, mal untr die Haube zu kucken.

    @ chris: Ja, das sind so komische Torx mit Knubbel. Ich hab den Leerlaufsteller abgebaut. Vorn, der gelbverzinkte Metallstift ganz am Ende war reichlich verkokt, und in der Mitte, wo die verkokung am heftigsten war, ist das Metall auch sehr rau. Dadrüber sitzt so ein grauer Kunststoffkonus, der wohl die eigentliche Dichtfläche ist, war etwas Ruß, aber deutlich weniger. Im Inneren (also hinter dem grauen Konus) ist alles sauber. Feder läuft auch noch stramm. Ich hab alles mit Teilereiniger sauber gemacht und wieder zusammengebaut.

    Nach der ersten Testfahrt würde ich sagen, dass es jetzt besser ist. Wenn der Motor warm ist, sägt der Leerlauf spürbar weniger, weg ist es aber nicht. Wenn ich wie sonst mit Schubabschaltung rolle und dann die Kupplung trete, sackt die Drehzahl weiterhin so auf < 550 U/min ab, aber der Motor geht nicht aus, sondern fängt sich mit 1...2 Sekunden verzögerung.

    Kann es sein, dass der Leerlaufsteller, hm, schwergängig sein kann? Ich denke da so an die Metallzylinder, der in die Spule eintaucht (also hinter den grauen Konus). Kann man den mir irgendwas fetten? Oder ist das ganz schlecht?

    Was mir auch aufgefallen ist: Ich hab den Motor im Standgas warmlaufen lassen. STück für Stück sinkt die Drehzahl, bis so auf 1.000 U/min. Und wenn dann die Temperaturanzeige gerade zuckt, und wohl der große Kühlkreislauf anläuft, dann sackt die Drehzahl krass ab, geht hoch, sackt ab, geht hoch, und dann fängt er sich, und läuft halbwegs rund. Bisher ist der Motor genau an dieser Stelle verreckt.

    Kann es sein, dass der Leerlaufsteller irgendwie langsam ist?

    te.pe
     
  11. te.pe

    te.pe Neuling

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    Moin

    Hat Jemand einen Tip, womit ich den Leerlaufsteller schmieren kann und womit besser nicht? Ich glaube nämlich, dass der etwas schwergängig ist. Ausbauen und reinigen (s.o.) hat etwas geholfen, aber noch nicht alle Probleme behoben.

    Danke.

    te.pe
     
  12. #12 chris1983, 02.02.2012
    Zuletzt bearbeitet: 02.02.2012
    chris1983

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    der Motor bei meinem 626 verhält sich genau so wie deiner, auch sobald die Temp.Anzeige von Cold etwas in Richtung Mitte wandert, sägt er langsam von ca. 750-900 U/min. Bei meinem geht dann die Drehzahl weiter runter bis auf ca. 700 U, dann läuft er manchmal auch wie auf 3 Zylindern (rüttelt und schüttelt ein bisschen).

    Ja du kannst den Leerlaufsteller(-Anker) also diesen Stift mit den Konus z.B. mit Politur sauber reiben, der sollte dann ohne Widerstand flutschen. Aber vorsicht beim Zusammenbau: Am Ende des Ankers wo auch die Feder sitzt, befindet sich ein ganz kleiner Imbuss-Stift, der Muss richtig einrasten, sonst geht der Motor fast nicht mehr zu starten weil die Feder quasi zu stark gespannt ist.


    Ok, also ich hab das Problem immer noch nicht gelöst, hab auch schon viel probiert (und momentan leider auch die Schnauze voll bei den Temperaturen danach zu schauen), z.B.:

    - Die Sache mit dem Zahnriemen (übersprungen) war es nicht, glaube ich auch bei deinem nicht als Ursache zu sehen.
    - Ventilspiel kontrolliert, ist in der Toleranz.
    - Sämtliche Filter (Luft-,Kraftstoff-), Zündkerzen erneuert, nix.
    - Kühlwasser entlüften, hab ich 2x gemacht (1x mit Standheizung und 1x ohne). War etwas Luft im System, aber auch absolut keine Änderung bei mir gebracht, das kannst du evtl. mal probieren.
    - Sämtliche Stecker im Motorraum mit Massepunkten gereinigt und mit Kontaktspray eingesprüht, auch nix gebracht.
    - Dann Drosselklappe, Luftmassenmesser usw. blitzblank gereinigt, auch null Erfolg.
    - Neue Dichtung an Drosselklappe nach der Reinigung, auch keine Änderung.
    - Widerstände einiger Bauteile gemessen und mit Rep.Anleitung verglichen, aber alle i.O.
    - AGR-Ventil lahmgelegt (ist immer noch so momentan), auch nicht besser, dafür etwas besserer Durchzug bei gleichem Verbrauch, warum nicht gleich so :)


    Ich will trotzdem noch mal, wenn es besseres Schrauberwetter ist, die Ansaugbrücke runterschrauben und die Dichtung genau unter die Lupe nehmen. Ist bei meinem vorletztes Jahr (beim Kauf) bei ner schlechten Mazda Werkstatt noch gemacht worden, aber ich denke das die da auch wieder gepfuscht haben. Bin aufs Wetter angewiesen, deshalb mach ich im Moment nix am Auto. Man kann damit fahren, das ist mir im Moment am wichtigsten.
    Es könnte auch sein, dass es einfach der Leerlaufsteller ist, der flasche Werte bekommt oder sie falsch verarbeitet. Vielleicht vom Schrott oder der Bucht was zum tauschen/probieren holen.

    Also den Leerlaufsteller kannst ja relativ schnell weg machen, probiers mit Politur oder sowas, würde es nicht mit Schleifpapier machen, höchstens mit Körnung 600 aufwärts.



    @vaycania: Da gebe ich dir Recht, es müssen nicht immer so sein dass bei 200tkm schon Ende-Gelände bei einem Auto ist. Mein 626 hat zwar erst 170 tkm, aber läuft bis auf dieses blöde Problem mit dem Leerlauf, wesentlich besser als vor 35.000km/2 Jahren als ich ihn gekauft habe.

    Gruß
    Chris
     
  13. #13 Hans626GW, 02.02.2012
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    Hallo
    700 U/min ist doch gut .
    Wenn er da schüttelt , dann liegt es an den Zündkerzen oder am Funken eventuell an der Kompression , Einspritzung .
    Im Dunkeln darf nirgends etwas überspringen .
    Zuerst mal die Zündfunken prüfen , mit Funkenstrecke . Gibt es zu kaufen ca 10 euro .
    Jeweils ein Kerzenstecker abziehen , aber vorsichtig , nicht am Kabel ziehen .
    Kerzenstecker wird dann auf Funkenstrecke gesteckt . 20 mm sollte der Funken erreichen .
    MfG
     
  14. #14 chris1983, 03.02.2012
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    Ja das ist auch eine Idee, hatte die Zündspule schonmal in Verdacht. Die Widerstandswerte der Spule kann man auch messen, waren bei meinem i.O. und alle 4 Kerzen identisch im Kerzenbild (leicht bräunlich), Kabelwiderstände waren auch ok.

    Das mit der Funkenstrecke hab ich noch nicht probiert. Danke ich weiß schon was passiert wenn man am Zündkabel zieht ;-)

    Schönes Wochenende
    Chris
     
  15. #15 Hans626GW, 03.02.2012
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    Hallo
    Die richtigen sollten auch drin sein ( Iridium ) , mit den anderen macht man , wegen Überlast , die Zündspulen kaputt .
    MfG
     
  16. #16 chris1983, 14.02.2012
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    Hallo Hans626GW,

    klar Iridium. Habe NGK drin, andere hab ich mir nicht andrehen lassen. Da soll es ja Probleme geben mit Bosch & Co. Ich werd dem Leerlaufproblem wenn das Wetter besser ist weiter auf den Zahn fühlen,

    Gruß
    Chris
     
  17. te.pe

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    @ Chris

    Richtig, Wetter. Ich schraub auch immer auf'm Parkplatz und beneide jeden mit einer Garage oder Werkstatt. Gestern waren hier 10 °C, und ich hab wieder unter die Haube gesehen. Diesmal habe ich den beweglichen Kolben im Leerlaufsteller mit MoS geschmiert. Der fällt jetzt beim Kopfüberhalten von allein raus. Und siehe da: Leerlauf ziemlich ruhig, passt sich auch beim Zuschalten von elektrischen Verbrauchern gut an und sägt fast nicht. Aber kommt gleich.

    Auch vor dem Schmieren des Leerlaufstellers lief der Motor schon ruhiger, was bestimmt auch an den höheren Temperaturen liegt. Also dachte ich mir, dass vielleicht die Temperatursensoren nicht mehr ganz fit sind. Widerstände passen, also hab ich die Kontakte etwas gepflegt. Wenn da der Gilb drin ist, kann es schonmal die Gesamtwiderstände verändern. Seid ich die Kontakte gepflegt hatte, sägt der Motor schlimmer als je zuvor!

    Es klingt fast so, als ob alle vier Zylinder einmal zünden, Drehzahl geht hoch, dann keine Zündung mehr, Drehzahl geht runter. Dann zünden alle vier wieder einmal, ... usw. Wenn es draßen nichtmehr regnet, nehm ich mir mal die Zündstrecke vor. Kabel sind ja schon neu, als nächstes kommen also Kerzen und Verteiler dran.

    Ich bin echt ratlos.

    te.pe
     
  18. #18 chris1983, 19.02.2012
    chris1983

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    moin moin,

    ohje da sitzt doch bestimmt irgendein stecker nicht richtig? probier doch mal die stecker von den temperaturfühlern alle nochmal neu aufzustecken, auch die stecker in der umgebung, d.h. die zündspule hat seitlich auch einen mehrpoligen stecker, evtl. sitzt der nicht recht?
    da könntest du auch gleich den masse-punkt an der spule sauber machen (dort ist auch ein kondensator angeschraubt).

    wenn der widerstandswert vom kühlmitteltemperatur-sensor (grüner, 2-poliger stecker) nicht stimmt, springt der motor fast nicht an und schüttelt und sägt dann im leerlauf. das hatte ich mal beim erneuern von diesem sensor, schuld war eine falsche teilenummer, bzw. war von einem anderen modell.

    heute sind die temperaturen draußen ok zum schrauben :)

    schönen sonntag noch und viel glück
     
  19. te.pe

    te.pe Neuling

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    @ Chris:

    Scheint so. Hab grad mal die Kerzen ausgebaut. Elektroden sind etwas erodiert und die Kerzen werden demnext mal erneuert. Die Isolatoren sind hellbraun und so die Verbrennung okay. Hab nochmal die Stecker von gestern abgezogen, nochmal reiniger rein. Und jetzt ist das sägen weg. Auch wenn ich wie im Startpost beschrieben beim Rollen mit Schubabschaltung die Kupplung trete, dann sackt die Drehzahl nicht mehr bis auf fast null durch, sondern geht direkt auf irgendwas zwischen 500 und 1000 min^-1.

    Bleibt die Frage, welcher Stecker das war? Welches Bauteil kann bei schlechtem Kontak zu dem fiesen sägen führen? Ich hatte jetzt nur die Stecker von Leerlaufsteller, Tempsensor im Luftfilterkasten und Tempsensor im Kühlmittel bearbeitet. Ich vermute also, dass es einer von den dreien sein muss. Wenn der Stecker vom Leerlaufsteller ab ist, geht der Motor sofort aus, also tippe ich auf die Tempsensoren. Aber: Mein Sensor im Kühlmittel hat nur einen Pol? Laut Handbuch ist das aber der fürs Motormanagement und nicht der für den Lüfter.

    Hat jemand eine Idee? Ich wette nämlich, dass der Fehler bald wieder auftaucht, wenn der Kontakt wieder hin ist.

    te.pe
     
  20. #20 chris1983, 19.02.2012
    chris1983

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    hallo te.pe,

    der sensor mit dem einen pol ist für die anzeige im kombiinstrument. vorne dran ist noch ein 2-poliger (grün glaube ich), der ist für das motormanagement, und wenn der keinen guten kontakt hat springt er fast nicht mehr an und spinnt auch im leerlauf. dann ist noch ein 2-poliger dahinter, der ist soweit ich weiß für den kühlerlüfter (thermo-zeitschalter).

    der grüne für's mot.management hat eine kennlinie laut rep-handbuch kann man bei 20 grad temperatur in etwa den sollwiderstand messen (auch im eingebauten zustand), hab den wert aber nicht im kopf, evtl. hast du das buch?

    den ansaugluft-temp.sensor im luftfilterkasten kannst du ausschließen, das ist nur eine korrekturgröße für das mot.management. der müsste auch mit abgezogenem stecker laufen, evtl. nur etwas schütteln. diese ganzen sensoren sind auch nicht teuer, kosten einzeln jeweils ca. 10-15 euro im zubehör, z.b. daparto.de.

    gruß
    chris
     
Thema: 626 GT: Motor geht beim bremsen aus
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