626 GD, Habt ihr Tipps?

Diskutiere 626 GD, Habt ihr Tipps? im 121, 323, 626, 929 Forum im Bereich Technikbereich: Die klassischen Mazda Modelle; Hallo, ich habe mich gerade neu angemeldet hier im Forum, weil ich hoffe, dass ihr mich unterstützen könnt. Ich suche einen Mazda 626 GD, den ich...

  1. #1 Münsterländer, 16.04.2018
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    Hallo,
    ich habe mich gerade neu angemeldet hier im Forum, weil ich hoffe, dass ihr mich unterstützen könnt. Ich suche einen Mazda 626 GD, den ich gerne im Sommer mit Saisonkennzeichen als Alltagsfahrzeug nutzen würde.
    Da ich selbst nicht viel Ahnung habe und nicht viel am Wagen schrauben kann, suche ich ein Exemplar mit guter Substanz. Ich bin dabei allerdings etwas hilflos, zu beurteilen, welcher Kaufpreis für welchen Zustand angemessen ist.
    So habe ich mir letztens einen GD mit 2.2 Liter-Motor und Automatikgetriebe als Stufenheck angesehen und Probe gefahren, 1. Hand, Rentnerfahrzeug, nur 100 000 Kilometer. Der Wagen hatte bei näherer Betrachtung schon ein paar Mängel. Federteller, Federn und Stoßdämpfer waren hinten auf beiden Seiten gammelig, dort waren auch die Staubmanschetten gerissen, an den Radläufen und Schwellern fand sich Rost, ein Scheinwerfer vorne war kaputt (eine Ecke rausgebrochen) und die Stoßstange war verzogen und hatte einen Riss. Darüber hinaus viele Kratzer und Macken. Entgegen der Behauptung des Anbieters gab es kein Scheckheft und nicht einen einzigen Reparaturnachweis. Auch der letzte TÜV-Bericht (05/2017) war nicht auffindbar. Kosten sollte der Wagen 1350 Euro.
    Letztendlich war mir das zu heikel, da ich nicht absehen konnte, wie viel Geld ich noch in den Wagen stecken hätte müssen und der Verkäufer auch nicht mehr mit dem Preis runter gehen wollte. Er meinte noch, dass es kaum bessere Exemplare geben würde.
    Was meint ihr dazu? Hatte er Recht? Sind die genannten Mängel für dieses Modell ganz typische? Und wieviel darf ein gut erhaltener GD kosten?
    Zweitens interessiert mich die Ersatzteil-Verfügbarkeit für den GD. Wenn ich ihn im Sommer häufig nutzen will, ist dies ein wichtiger Punkt. Könnt ihr mir auch hierzu etwas sagen?

    Über Tipps und Rückmeldungen bin ich sehr dankbar!
     
  2. #2 baron230231, 17.04.2018
    baron230231

    baron230231 Neuling

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    Hallo erstmal im Mazda-Forum.
    Mich würde bei Gelegenheit ja mal interessieren, wie Du gerade auf einen 626 GD kommst.
    Ich fahre den seit seiner Erst-Zulassung 1989 und will seit dem nix anderes mehr. Das Vergnügen war die ersten Jahre noch steuerfrei, da damals schon mit G-Kat. Ich bin allerdings sicher eine andere Generation.
    Wir fahren gegenwärtig u,a, genau solch einen, wie Du ihn Dir wohl angesehen hast: 2.2i Stufenheck Automatik mit Schiebedach und knapp über 100.000 km auf der Uhr. Den habe vor 2 Jahren für 2.600,- EUR aus Hamburg geholt, an dem war rein gar nix auszusetzen. Der Wagen war aus erster Hand, gehörte einem Rentner der ihn die letzten 15 Jahre eigentlich nur noch zur TÜV-Fahrt aus der Garage gelassen hat - lückenloses Scheckheft auch noch nach schlappen 28 Jahren. Der war seinen Preis in meinen Augen wert, kam und kommt ohne Probleme durch den TüV und meine Frau hat nun sogar 'ne Automatik. Dem habe ich noch im gleichen Jahr eine Hohlraum-Konservierung spendiert.
    Letztes Jahr hab ich für mich einen zweiten aus Kehl geholt, einen Zwillingsbruder mit dem einzigen Unterschied - kein Schiebedach, manuelle Schaltung und eine Anhängerkupplung - sozusagen die Proleten-Version. Der ist auch aus erster Hand, hat 160.000 auf der Uhr, hier und da einen Kratzer und die Stoßstangen haben leichte kleine Rempler sind aber nicht verzogen. Für den habe ich 1.300,- ausgegeben, TüV war auch hier kein Problem.
    Den will ich dieses Jahr noch beim Lackierer zum Ausbessern vorbeischauen lassen. Danach ist ebenfalls eine Hohlraumkonservierung fällig.
    Vor kurzem habe ich nun noch einen Dritten adoptiert. Der wurde in einer Garage "aufgefunden" die Teil einer Erbmasse war und abgerissen werden sollte. Da stand das gute Stück nun seit 2003 (!), Der Erstbesitzer war gestorben, seine Witwe starb voriges Jahr ohne den Wagen je eine Meter bewegt zu haben. Diesen Mazda (2.0i Stufenhack, Schaltgetriebe mit nur 45.000 km ) habe ich geschenkt bekommen mit der einzigen Auflage; spätestens zum Abriss-Termin muss der runter vom Grundstück. Das war gar nicht so einfach, den mit vier platten Reifen und fest gebackenen Trommelbremsen aus seiner Garage zu zerren, die kaum größer war, als das Auto.
    Der sprang natürlich nicht an - die Räder wurden gegen meine Winterreifen getauscht, die hinteren Bremsen gewaltsam gelöst und das Auto mittels Abschleppstange zu meiner MAZDA-Werkstatt buxiert. Dort wird er nun sucsessive wieder fit gemacht - ich bin schraubertechnisch auch nicht wirklich bewandert.
    Die 3 Mazdas sollten nun wohl reichen, um auch bis zum Fahrerlaubnis-Entzug aus Alters-Gründen hin MAZDA 626 GD fahren zu können.
    Zurück zu Deiner eigentlichen Frage - worauf solltest Du achten.
    Meine Erfahrung:
    wenn
    - die Laufleistung unter 160.000 km liegt,
    - kein bzw wirklich kaum Rost vorhanden ist (und den gleich behandeln lassen)
    - der Wagen aus Rentner-Erstbesitz stammt
    - Kofferraum (!) und Reserverad-Mulde einen gepflegten Eindruck machen
    - sich das Lenkrad nicht abgegriffen anfühlt (da braucht man etwas 626 GD Erfahrung)
    - die Fahrzeug-Historie lückenlos und i.O. ist
    dann sollte der Preis (in Abhängigkeit vom km-Stand) so zwischen 1.300 (preiswert) bis 2.700 (Top-Zustand) liegen. Dann ist der 626GD auch nach "modernen" Maßstäben durchaus ein tauglicher Alltagswagen.
    Alles unter 1.000,- ist oftmals schon am Lebensende oder schon Schrott oder man hat Riesen Glück.

    Inzwischen muss man wirklich etwas länger suchen, ist aber noch nicht aussichtslos ... viel Erfolg.
     
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  3. #3 Blaubeer, 18.04.2018
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    Dem schließe ich mich an.
    Der GD oder auch GV (der Kombi > `97) ist auch nach unserer Meinung der einzige erwähnenswerte aus der 626er-Reihe.
    Wir haben uns leider betreffend der Größe etwas übernommen und werden uns (zähneknischend) von im trennen. Schau doch mal bei ebay-kleinanzeigen, mobile.de oder autoscout24.de
    (Mazda für € 1.495,-)
    dort steht er.
    Es wäre schon gut wenn er wirklich in Hände käme die ihn zu schätzen wüßten.
    LG Wolfgang und Tina
     
  4. #4 Münsterländer, 19.04.2018
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    Hallo zusammen,
    zunächst mal allerbesten Dank für die ausführliche Antwort! Das hilft mir sehr weiter, bei der Suche eine bessere Orientierung zu haben. Eine wirklich gute Frage warum ich ausgerechnet auf den GD komme. 1989 war ich gerade sieben Jahre alt, bin also bestimmt eine andere Generation. Ich meine mich zu erinnern, dass mein leider verstorbener Onkel damals den Kombi, wie Wolfgang und Tina ihn anbieten, fuhr. Mein Vater hat seit 16 Jahren einen Premacy, der ihn bis heute treu begleitet, vielleicht hat sich daraus meine Affinität zu Mazda entwickelt. Ich fahre aktuell einen Mazda3 von 2004, der absolut zuverlässig ist (aber leider schlimm rostet; eine Weile wird er noch halten). Der Vater einer Ex-Freundin hatte einen GD (das war etwa 2002 rum) und ich konnte ein paar mal mitfahren. Der Wagen gefällt mir einfach schon von der Optik, die ich im Vergleich mit modernen Autos, die alle so sportlich und unübersichtlich gestylt sind, in ihrer Schlichtheit toll finde. Ich habe schon einiges über diesen Wagen gelesen; allgemeiner Tenor ist, das seine Besitzer ihn vor allem wegen seiner Zuverlässigkeit super finden und ihm sehr lange treu bleiben. Darüber hinaus finde ich es reizvoll, einen Wagen zu fahren, den man nur noch selten sieht, denn sonst könnte ich ja auch nach Volvo und Mercedes suchen. Die Probefahrt in dem angesehenen Modell hat mich total überzeugt.
    Da ich keine Präferenzen habe und die Auswahl ja ohnehin nicht da ist, ist es mir egal, ob ich einen Wagen mit Schaltung bzw. Automatik, mit 2.0 bzw. 2.2 l kaufen möchte. Ein Schiebedach wäre schon schön. Mittlerweile weiß ich nur, dass ich meinen Mazda3 im Sommer parallel angemeldet lassen würde, denn der Verbrauch wäre mir dann doch zu hoch, wenn ich mit dem Wagen jeden Tag 74 Kilometer zur Arbeit fahren würde (Hin- und Rückweg). Könnt ihr mir evtl noch Infos geben, wie es mit der Ersatzteilversorgung aussieht?
    Ich habe in einem Artikel gelesen, dass sie für den GD noch okay ist, stimmt das? Hatte auch schon mal an den Vorgänger GC gedacht, aber da soll es angeblich schwierig werden.

    Danke, dass ihr auf euer Angebot aufmerksam macht, Wolfgang und Tina. Ich hatte zuletzt tatsächlich mehr an eine Limousine, kurz vor'm Oldtimer-Status gedacht, als an die Kombi-Version, auch, weil die ja noch seltener zu finden ist. Gefallen würde mir der Kombi aber auch. Mit einer Besichtigung ist es allerdings gerade schwierig, sind ja doch 380 Kilometer Entfernung. Vielleicht mach ich mal einen Abstecher, wenn ich meine Verwandtschaft in der Eifel besuche ;) Na mal sehen, ich schaue in Ruhe, lasse mir Zeit. Nochmal Dankeschön für eure Rückmeldungen.
     
  5. #5 Blaubeer, 20.04.2018
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    Hallo Münsterländer,

    Deine Affinität zum GD kann ich auch gut verstehen. 1992 hatte ich ein ähnliches Erlebnis mit der Limo.

    Wieviel verbraucht denn der Mazda3? Unseren GV fahren wir im Kurzstrecken- und Überlandverkehr mit ca. 8,5 ltr./100km. Der Wagen lädt (gerade mit der niedrigtourigen 2.0i-Maschine) zum Cruisen ein. Wieviel er bei Hetzerei braucht ist uns nicht bekannt. Bei Autobahnfahrt oder längerer Strecke denke ich, dass er eher weniger benötigt. Aber das wissen sicher einige hier im Forum genauer.

    Da unsere Kombilimousine als Saisonfahrzeug von Nov. - März zugelassen ist "frist sie z.Z. kein Brot". Das heißt wenn Du wirklich an einen rahren Kombi interessiert bist kannst Du Dir Zeit lassen weil wir den Wagen nicht dringend loswerden wollen und momentan auch keine Kosten verursacht. Die Kombis sind nämlich noch schlechter zu finden, obwohl sie 5 Jahre länger gebaut wurden. Wir haben 3/4 Jahr nach dem Kombi gesucht und dann entlich unser Objekt der Begierde in der Nähe von Stuttgart (ca. 250 km entfernt) gefunden. Übrigens haben wir einen KLR (dadurch Euro 2) eingebaut, soweit ich weis sind dafür keine mehr zu bekommen. Die Überlegung Deine Verwandtschaft in der Eifel zu besuchen ist doch eine gute Idee. Wir haben über Ostern mal wieder eine Eifeltour gemacht und waren genauso total begeistert wie beim letzten mal. Aber Du wirst die Eifel ja wohl kennen.

    Schönes WE, Wolfgang
     
  6. #6 tuerlich, 20.04.2018
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    Auch ich bin gerne ein Freund davon vorhandene Ressourcen aufzubrauchen!

    Bestes Beispiel: Ich hatte nen Fiesta 1,8D 60PS als Sauger, das Teil kam ohne jeglichen Filter mit >5L/100km aus!

    Und das mit EZ in den 90ern!
     
  7. #7 Blaubeer, 20.04.2018
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    Hallo,

    auch der Fahrstil macht die (Verbrauchs-) Musik, selbst beim Diesel. So nach folgenden Mottos (oder eher Motten?):

    Seh` ich in der Fern was stehn, wird der Fuss vom Gase gehn.
    Ist die Ampel weit sichtbar rot, frist bei mir das Car kein Brot.
    Hat das Car gar viele Gäng´ ich mit dem Schalten niemals penn.
     
  8. #8 Münsterländer, 22.04.2018
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    Ganz bestimmt, da gebe ich euch Recht. Ich versuche auch, vorausschauend und Sprit sparend zu fahren. Mein Mazda3 1.4, 84 PS verbraucht zwischen 6,3 und 6,9 Liter auf der Landstraße. Letztens habe ich den Verbrauch nochmal überprüft als ich auf einer Langstrecke Autobahn gefahren bin, da waren es 7,2 Liter bei etwa 120 bis 130 Kmh. Der Wagen lässt sich schon Sprit sparend fahren für sein Alter. Mit einen GD/GV würde ich nicht vier bis fünf mal die Woche die genannte Strecke zur Arbeit fahren wollen, der Wagen wäre mir dafür zu schade und der Verbrauch dann doch zu hoch. Auch wenn der Verbrauch deines GV, Wolfgang, ja absolut okay ist, wie ich finde. So ein Auto wäre für mich nicht nur im Sommer zum Cruisen, sondern auch für den Alltagsgebrauch durchaus interessant, da wir bald auch etwas mehr Platz gebrauchen könnten, weil wir Nachwuchs erwarten ;) Ich würde mich, falls sich eine Besichtigung anbietet, dann einfach nochmal melden. Sehr gut finde ich jedenfalls schon mal, dass du mit offenen Karten spielst und klar benennst, was an dem Wagen nicht in Ordnung ist. Das war bei dem besichtigten Exemplar, wie ich anfangs erwähnte, ja leider anders. Dann stellt sich natürlich immer die Frage, wie viel man dann direkt noch reinstecken müsste. Ein bisschen was zu Schweißen scheint es ja zu geben.
     
  9. #9 Blaubeer, 22.04.2018
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    Ja liebe Münsterländer,

    klar benannt - etwas an den hinteren Radläufen.
    Werden wir den Wagen unplanmäßig selbst weiterfahren, werde ich die Teile auf jeden Fall aus dem speziellem feuerverzinkten 1-mm-Blech anfertigen. Die angefertigte Haubennase würde ich auch einsetzen. Aber einfacher wäre es selbstredend eine gebrauchte Haube einzusetzen. Sind wohl nicht so teuer und da scheint es noch einige auf dem Markt (besonders auch in dem gängigen Silbermetallic) zu geben.

    Noch zur weiteren Aufklärung: die massiven Teile unterm Wagen (Querlenker, Achsen etc.) sind deutlich angerostet aber das ist nichts Problematisches. Auch sind diese Neuteile günstig im Internet zu bekommen. Aber auch da werde ich nur Austausch vornehmen wenn Kugelgelenke defekt sind o.ä., ansonsten dort noch Schutz mit einem speziellen Mittel vornehmen.
    Auch sind an der Kofferraummatte im hinterem Bereich an zwei Stellen kleine Beschädigungen.

    Vor Übergabe an neuem Besitzer* werde ich einen Öl/Ölfilterwechsel machen.
    Je länger wir ihn haben um so besser wird er, aber deshalb nicht preiswerter eher das Gegenteil.

    Guten Wochenstart, Gruß Wolfgang
     
  10. #10 Blaubeer, 22.04.2018
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  11. Ben

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    Ich möchte mal noch was anderes in den Raum werfen, was die Kilometer angeht.

    Ich finde diese Kilometer fixierung schlimm. Aus meiner Erfahrung, sagen die Kilometer gar nix über ein Auto aus. (Oder nur sehr wenig).
    Ist ein Fahrzeug, dass nach 25 + x Jahren nur 160.000km gelaufen ist eine gute Wahl? Wer weiß. Sowas kann auch ein Groschengrab werden, weil in Kürze alles kaputt geht. Ein Fahrzeug wird dann am schonendsten bewegt und hat die längste Lebenserwartung, wenn es viel und auf möglichst langen Strecken im Teillastbereich bewegt wird. (Der klassische Diesel, der 400.000km erreicht weil er zeit seines Lebens zum pendeln über die Autobahn bewegt wird).
    Steht es dagegen die meiste Zeit in der Garage und wird wenn dann nur über Kurzstrecken bewegt, ist das für das Auto extrem belastend.

    Viel wichtiger als die Kilometer, ist der technische Zustand. Dazu zählt natürlich der Rost, eine nachvollziehbare Historie (sei es Scheckheft oder andere glaubhafte Reparaturnachweise) und der allgemeine Eindruck bei Besichtigung und Probefahrt.
    Dann kann es gut sein, dass ich ein Auto, das 200.000km gelaufen hat, einem Exemplar mit 100.000km vorziehe!

    Und eins ist bei alten Autos immer wichtig: Habe ich eine günstige freie Werkstatt an der Hand, der ich vertrauen kann? Oder einen Schraube? Oder kann ich mir selber helfen? Wenn all das nicht zutrifft, wäre ich vorsichtig. Ein altes Auto kann dann schnell ein Groschengrab werden.

    Denn egal wie solide die Dinger sind, im Alter beginnen Dinge kaputt zu gehen.
     
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  12. #12 Fireball82, 24.04.2018
    Zuletzt bearbeitet: 24.04.2018
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    Die Kilometer sind auch das letzte was bei einem GD entscheidend ist. Viel wichtiger ist der Zustand,da muss ich Ben recht geben. Gerade beim GD ist Rost das größte Problem und selbst angeblich rostfreie haben bei genauerem hinschauen Rost...ja,es gibt auch Ausnahmen,einige Stellen sieht man aber nur wenn man das Auto etwas zerlegt( glaub mir,ich zerlege gerade ein und ich finde immer mehr Stellen ;) ) Und wie Ben schon schrieb,bei dem Alter ist immer was und das kann ins Geld gehen,nicht nur was die Kosten für die Werkstatt angeht wenn man nicht selber schraubt. Auch sind nicht immer alle Teile leicht verfügbar....das sind Punkte über die man sich vorher klar werden sollte.
    Ansonsten sind es aber wirklich schöne Autos und zum Glück noch nicht bei vielen auf der Liste. Man muss sich aber entscheiden....will man DEN EINEN dann wird die Suche lange dauern ohne wirkliche Aussicht auf Erfolg. Ist man dagegen flexibel,könnte es schon eher klappen....allerdings wird es trotzdem nicht einfach,bei einer eher ruhigen Fahrweise reicht zum Beispiel auch der 2l mit 90PS. Was die Preise angeht....schwierig...es gibt kein "für den Preis gibt es nur gute und für den nur schlechte". Findet man einen guten der einem zusagt,sollte der Preis fast egal sein weil eine günstigere Alternative nicht wirklich um die Ecke steht (auch wenn ich selber auch kein Freund von überzogenen Preisen bin). Hat man ein festes Budget,muss man sehn das beste dafür zu bekommen,auch wenn es nicht DAS Auto ist....und immer dran denken,egal welcher Preis und Zustand,es werden (teure) Zusatzkosten kommen,das ist sicher....nach 8 Jahren GD kann ich aber eins versichern,jeder gefahrene Kilometer wird dich dafür entschädigen.
    Bei weiteren Fragen,frag ruhig,gern auch per PN

    LG Marcel
     
  13. #13 Münsterländer, 27.04.2018
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    Vielen Dank für die nützlichen Hinweise! Ein Kumpel fährt einen Volvo 940, der hat mich auch schon darauf hingewiesen, dass die Kilometer nicht so wichtig sind. Seiner hat 380000 gelaufen. Es war nachweisbar, dass die Vorbesitzerin in den letzten Jahren ca. 4200 Euro in den Wagen gesteckt hat, da hat er zugeschlagen. Er konnte dann darüber hinwegsehen, dass die Karosserie und der Innenraum wenig gepflegt waren.
    Marcel, soweit ich mich bisher auskenne, ist das bei allen alten Autos ein großes Problem oder meinst du, dass dieses Problem beim GD im Vergleich zu anderen Youngtimern besonders stark ausgeprägt ist? In einem Bericht der MotorKlassik meine ich gelesen zu haben, dass der GD verzinkte Bleche hat, dann rosten Autos doch weniger.
    Viele Grüße
    Stefan
     
  14. #14 Fireball82, 27.04.2018
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    Natürlich ist er nicht wirklich schlechter,das Problem ist es anderes. Solche Autos wurden meist nie von Liebhabern gekauft/gefahren,daher meist nie wirklich gepflegt. Die meisten kauften sich ein 626 weil es ein zuverlässiger Wagen für einen günstigen Preis war. Das war zwar toll aber auch ein Nachteil,er wurde nämlich meist nur gefahren und wenn doch mal was war,wurde wenig investiert weil die Preise recht hoch sind und der Wert im Vergleich niedrig. An einen "Erhalt" hatte auch kaum einer gedacht,weswegen auch nur wenige eine Konservierung machten...und nein,schwarze Pampe unters Auto sprühen ist keine Konservierung.
    Das hatte Folgen. Über die Jahre kam der Rost...Endspitzen,Kofferraum,Radläufe,Tankklappe,Schweller,Unterboden,Dome,Frontmaske,Längsträger,Wasserkasten,....es gibt so einige Stellen,ich sagte ja schon,ich hab einige besichtigt und einen geschlachtet bzw schlachte gerade wieder einen. Solltest du mal Bilder brauchen,ich hab viele
     
  15. #15 Blaubeer, 09.05.2018
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    Da halte ich aber dagegen das gerade bei neuzeitlichen Fahrzeugen die Kosten auf grund der extremen vielen Helferlein, die vor allem digital/elektronisch Funktionieren viel weniger selbst gemacht werden kann. Bei den Werkstattkosten kannste dann mach altes Auto für kaufen.

    Klar, ein sehr zu beachtender Fakt ist schon der Rost, anderereseits sind bei alten Fahrzeugen reichlich Teile (auch Nachbauten) auf dem Markt die gemessen an Ursprungspreisen oder für neue Fahrzeuge erheblich günstig zu bekommen sind.

    Ein Beispiel ist unser haßgeliebte Master cdi (seit 2005 bei uns). Bremssattel hinten beide zweimal getauscht. Der erste sollte weit über 700,- EUR (ca. 2007 o. 2008) kosten, heute sind die Teile für um die 80,- EUR zu bekommen. Die Scheiben (klar mit Klötze) hinten habe ich ebenfalls 2x getauscht, 1x abdrehen lassen, Handbremsseile min. 1 x getauscht. Vorne nur 1x Klötze erneuert. KM-Stand z.Zt. 121´km
    Kupplungsgeberzylinder erneuert, dauernt spinnt die Airback- u. Gurtanzeige wenn ich unter dem Beifahrersitz etwas raushole und an die Kabel komme.
    Das teure Navigationsradio (damals über 1.700,- EUR) macht auch per Anzeige öfters was es will.
    Zum Glück sind aber nicht die erwähnten elektronischen Probleme die viele andere neuzeitlicher Fahrzeuge haben. Aber trotzdem: unser alter Trafik war bis auf dem Rost und dem hohen Verbrauch da besser. Hinterher sind wir alle schlauer.
    LG Wolfgang (Fan von Tinas Blaubeer)
     
  16. #16 Blaubeer, 09.05.2018
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    Das in Rot ist vom Blaubeer (Wolfgang)
     
  17. #17 Blaubeer, 09.05.2018
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  18. #18 Fireball82, 09.05.2018
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    Ich wollte auch keinen vom Kauf abhalten,ich fahr den ja selber sehr gerne. Man sollte sich nur klar machen auf was man sich einlässt ;) gerade was die Sache mit den Teilen angeht. Es gibt Nachbauten aber nicht alle sind zu empfehlen,leider gibt es von einigen Teilen gar nichts oder nur teure original Teile. Da hilft es wirklich nur Teile zu sammeln und zu kaufen wenn verfügbar,nicht wenn benötigt. Kleines Beispiel,die hinteren QL hinten gibt es zur Zeit nur von zwei Anbietern,einmal bei Mazda für ca 180€ und einmal von einem Zulieferer für 35€,da bin ich aber skeptisch.Hätte ich 2013 geahnt dass es mal so schwierig wird,hät ich mir einfach noch nen Satz mit hingelegt. Anderes Beispiel,die Gummis der Koppelstangen. Alle Zubehörteile sind die Gummis schon nach ein bis zwei JAhren fertig,also bleibt nur Mazda oder man steigt wie ich auf PU um,kostet etwas mehr wie aus dem ZUbehör aber billiger wie die originalen.
    Wie gesagt,wen das nicht stört,der kann viel Spaß mit dem GD haben,wer es aber so einfach wie zum Beispiel bei meinem Astra haben will,der ist mit einem GD nicht gut bedient.
    Was die Konservierung angeht....nun,wenn das nicht bei den Vorbesitzern ordentlich gemacht wurde,traue ich dem nicht. Ich selber war bei unserem Coupe da immer dran und ich kann sagen...entweder richtig (also bevor der Rost überhaupt da ist oder wenn ordentlich vorbereitet wurde) oder es ist nur ein hinauszögern. Erst jetzt beim zerlegen von unserem alten Coupe sehe ich wo überall Stellen sind,da wäre man vorher nie hingekommen bzw hätte man da kein Rost vermutet. Deswegen,wenn mir einer was von rostfrei erzählen will,hat er entweder wirklich ein seltenes Exemplar oder er hat schon mal komplett restauriert...alles andere glaube ich nur wenn ich alle Stellen gesehen habe wo es gern rostet.

    Ich wünsche trotzdem allen GD Fahrern...auch zukünftigen...viel Spaß mit diesem doch tollen Auto :)
     
  19. #19 Münsterländer, 09.02.2019
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    Noch mal besten Dank an alle für die Tipps! Jetzt sind einige Monate vergangen und das Thema hat sich für mich (vorerst) erledigt. Wir haben Nachwuchs bekommen und Airbags und Klima sind da Pflicht. Und ein großer Kofferraum. Ich schaue deshalb nun nach einem 626 GW ;)
    Viele Grüße
    Stefan
     
  20. #20 Fireball82, 09.02.2019
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    Auch ein schönes Auto,achte aber auch da auf den Rost. Wie beim GD sitzt der gern in Radläufen,Endspitzen,Dome hinten!!!! wirklich genau anschauen,Türunterkanten ebenso wie die Heckklappe. Ansonsten empfehle ich ein Facelift mit dem 2l 115PS (136PS) ,damit bist du auch vollbeladen noch gut unterwegs,der Verbrauch liegt da so bei um die 8,2l. Ein großer Vorteil,Beifahrersitzlehne ist umklappbar,Rücksitzbank lässt sich um gute 10cm verschieben und die Sitzflächen lassen sich mit wenigen Handgriffen sogar ausbauen. Meiner war ein 2000er mit 4 elektrischen Fensterhebern,elektrische beheizte Außenspiegel,Klimaautomatik,Tempomat,BC und ich war echt zufrieden mit dem...wäre der Rost und Unfallschaden nicht gewesen,ich hätte ihn länger gefahren.
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Thema: 626 GD, Habt ihr Tipps?
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