300tkm und mehr?

Diskutiere 300tkm und mehr? im Mazda allgemein Forum im Bereich Allgemeine Diskussionen; Jetzt halt aber die Luft an! Die Autos von Hexemone und mir sind z.B. für (auch) Amerika gebaut wurden und erfüllten schon Ende der 80er/Anfang...
  • 300tkm und mehr? Beitrag #21
_Jay_

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Es kann doch nicht Sinn der Übung sein, dass ihr alle mit Autos duch die Gegend fahrt, die 17 Jahre und älter sind. Nicht nur deren Abganswerte sind heute jenseits von gut und böse. Auch der Unfallschutz (aktiv und passiv) ist technisch von vorgestern. Wenn alle noch Autos ohne Airbags, ABS, ESP etc. fahren würden, wäre die Anzahl der Unfälle mit und Verletzen und Toten in den letzten Jahren nicht so nachhaltig gesunken. Im übrigen darf sich derjenige, der sein Auto 17 Jahre fährt, nicht wundern, wenn er auch arbeitslos wird. Autos, die nicht verkauft werden, schaffen nun mal keine Arbeitsplätze!

CU
Jonni

Jetzt halt aber die Luft an!
Die Autos von Hexemone und mir sind z.B. für (auch) Amerika gebaut wurden und erfüllten schon Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre Schadstoffausstöße, die den Werten von EURO DREI!!! entsprechen und verbrauchen im Schnitt zwischen 6 und 7,5 Liter NORMALbenzin. Damit sind sie also 1. wesentlich genügsamer und 2. verbrauchsärmer und 3. sauberer als die meisten aktuellen Fahrzeuge. Des weiteren entsteht ja beim Bau eines neuen Fahrzeugs ja wohl "kaum" mehr Schmutz als beim Weiterverwenden eines alten Fahrzeuges. (Achtung: Ironie!)

Und zum Thema Sicherheit sage ich dir auch noch was - ich hatte dieses Jahr im Januar bei Blitzeis das Pech einer Kollision mit einem Krankenwagen (ca. 5 Tonnen), Einschlag mit ca. 60km/h war direkt in der A-Säule. Und soll ich dir was sagen? Ich bin (bis auf eine kleine Platzwunde) UNVERLETZT ausgestiegen. Die Sanitäter im 1 Jahr alten Mercedes waren wesentlich schlimmer verletzt und haben selbst zugegeben, dass derartige Unfälle, die sie mit neuen, kleineren Fahrzeugen gesehen haben, wesentlich schlimmer ausgegangen sind und häufig mangels Knautschzone in dem Bereich mit schweren bis tötlichen Verletzungen ausgehen!

Und zum Thema Arbeitslosigkeit sag ich mal garnix - als ob mein imaginäres eines Auto, das 1. weder in Deutschland entworfen, 2. noch gefertigt wurde und nur in Deutschland verkauft wurde, Deutschland vor dem Untergang retten würde! ;)
 
#
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  • 300tkm und mehr? Beitrag #22

Jonni

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Träum schön weiter. Du glaubst doch nicht allen Ernstes, dass du dein Auto z.B. mit einem neuen Mazda 6 vergleichen kannst, was die Sicherheit betrifft. Und dass dein Verbrauch erfreulich gering ist, liegt natrürlich am fehlenden Gewicht, d.h. auch an der fehelden Sicherheitheitsausstattung deines Autos. Der Ausstoß von CO2 ist ebenfalls nicht mit modernen Motoren wie z.B. dem VW TSI-Motor vergleichbar. Dein Autos ist schlicht und ergreifend gesagt, out of time. Und ein Mazda-Arbeiter in Japan, der kein Auto mehr bauen kann, kann sein Geld natürlich auch nicht mehr für Luxusprodukte aus Europa ausgeben. Die Welt ist heute ein Dorf.

CU
Jonni
 
  • 300tkm und mehr? Beitrag #23
_Jay_

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Na wenn du das sagt, dann ist das sicher so! :lol:
Ich streite mich nicht mit dir, ich glaube dir alles, verkaufe unsere Oldies und kaufe zur Rettung der Welt ein ganzes Dutzend Neuwägen aller Hersteller!
 
  • 300tkm und mehr? Beitrag #24

Jonni

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Na endlich jemand, der mich versteht.;)

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  • 300tkm und mehr? Beitrag #25
wirthensohn

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Na, da muss ich aber auch mal was los werden.

Lassen wir mal die Sicherheit außen vor, obwohl z.B. meine Xedos 9, dessen Grundkonstruktion von 1993 stammt, der aber zwei Airbags, Traktionskontrolle, ABS, Seitenaufprallschutz, Sicherheitsfahrgastzelle, sicheres Fahrwerk und aufwändig berechnete Knautschzonen hat, alleine durch die Größe, Karosseriestruktur und der Größe der Knautschzone (nicht nur vorne, sondern rundum) locker sicherer ist als ein hochmoderner Kleinwagen. Aber egal, jedem seine Meinung.

Aber mal was zur Umwelt: die Abgaswerte meines '92er Xedos 6 2.0i V6 entsprechen auffallend denen des inzwischen glücklicherweise verkauften 2001er Golf IV meiner Eltern. Denn wenn Du mal die genauen Bestimmungen der Euro-Normen durchgelesen hast, wirst Du feststellen, dass moderne Autos bei betriebswarmem (!) Katalysator nahezu gar nicht umweltfreundlicher sind als moderne Fahrzeuge. Es geht bei neueren Konstruktionen nur noch darum, den Katalysator durch geschickte technische Tricks schneller auf Betriebstemperatur zu bringen. Das ist auch schon alles.

Was den CO2-Ausstoß betrifft: der hängt bekanntlich direkt proportional mit dem Benzinverbrauch zusammen und kann nicht durch irgendwelche motorenseitige Optimierungen oder durch die Optimierung der Abgasreinigung beeinflusst werden. Ein uraltes Auto mit Kat und Euro1-Norm stößt bei einem Durchschnittsverbrauch von 7 Liter exakt (!) genau gleich viel CO2 aus wie ein brandneues Auto mit Euro5-Norm bei 7 Liter Verbrauch.

Mit meinem '88er 626 Typ GD (Schadstoffnorm E2, 1170 kg) verbrauchte ich im Schnitt unter 7 Liter auf 100 km - ein Wert, den meine Eltern mit ihrem brandneuen Ford C-Max (Euro4), ebenso wie mit dem Astra zuvor (Euro4, 1230 kg) gar nicht hinkriegen. Beim C-Max gehen locker 10 bis 12 Liter durch die Spritleitung (Automatik, Stadtverkehr). Da bringt es der Umwelt rein gar nichts, dass auf dem Papier Euro4 steht und das Auto fast 20 Jahre jünger ist.

Und nochwas: alleine für die Produktion eines Neuwagens werden 20 bis 30 Tonnen CO2 in die Umwelt geblasen (Rohstoffgewinnung, Maschinen, Transporte, Energie, etc.). Das sind offizielle Zahlen. Das sind 20 bis 30 Tonnen CO2, mit denen ich die Umwelt nicht belaste, wenn ich an einem uralten Auto festhalte.

Aber mal was konkretes: mein Xedos 6 würde genau soviel CO2 ausstoßen, wie ein normaler Golf neuester Generation mit Zweiliter-Maschine - würde ich ihn nicht umweltfreundlich mit Autogas betreiben. Bei Autogas reduziert sich der CO2-Ausstoß um 15 bis 20 Prozent, während alle anderen Schadstoffe um 90 bis 100 Prozent reduziert werden. Damit fahre ich faktisch und sogar schwarz auf weiß nachweisbar mit dieser uralten "Karre" umweltfreundlicher als mit dem modernsten Spar-Auto: schon lustig, wenn bei der Abgasuntersuchung alle Abgaswerte fast bei 0 stehen und der Prüfer glaubt, sein Gerät sei defekt :)

Und nochmal: der kleinste VW Golf TSI (der einfach aufgeladene) ist mit geschöntem Verbrauch nach EU-Messzyklus von 7,1 Liter und 169 g CO2/km angegeben. Da lag damals mein erstes Auto, ein 323 Typ BF 1.5 Liter Vergaser, schon mal locker drunter - aber nach der deutlich höheren und realistischen DIN-Drittelmixangabe. Ich bin das Auto im Jahresschnitt mit 6,5 Liter gefahren, macht 152 g/km.

Gerne unter den Tisch gekehrtes Gimmick: ein TSI, wie alle Benzindirekteinspritzer, stoßen Feinstaub aus. Nicht so viel, wie ein moderner Diesel, aber immerhin. Ein herkömmlicher, alter Einspritzer produziert gar keinen Feinstaub (ausgenommen den von den Bremsbelägen, aber die haben ja alle Autos)...

Übrigens: es gilt: 1 Liter Benzin verbrennt zu 2,33 kg CO2. Das ist eine feste Größe aufgrund der chemischen Prozesse bei der Verbrennung und lässt sich auch mit noch so vielen technischen Tricks und noch so vielen verbauten Katalysatoren nicht ändern.

Und so lange heutzutage schon ein Kleinwagen so viel wiegt, wie z.B. mein Xedos 6 mit steifer Karosserie, Sechszylinder und Vollausstattung (vergleiche: Corsa D mit kleinstem Motor und Minimalausstattung 1145 kg, Xedos 6 mit Zweiliter-V6 und Schaltgetriebe 1190 kg), werden moderne Autos mitnichten umweltfreundlicher sein. Auch wenn die Autohersteller es den ahnungslosen, potenziellen Kunden gerne suggerieren.

Gruß,
Christian
 
  • 300tkm und mehr? Beitrag #26
_Jay_

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Christian, ich danke dir für deinen fachlich grundierten und dennoch erheiternden Beitrag und vor allem für diese Schlussworte!
Auch wenn die Autohersteller es den ahnungslosen, potenziellen Kunden gerne suggerieren.
anbet.gif
 
  • 300tkm und mehr? Beitrag #27
hexemone

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dem ist nix hinzuzufügen ;)
 
  • 300tkm und mehr? Beitrag #28

Jonni

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2 Frontairbags im Xedos? Das ist doch Steinzeittechnik mit der schon unsere Großeltern durch die Gegend gefahren sind. Wir haben z.B. im April einen neuen Polo bekommen. Der verfügt über 10 (!!!) Airbags. An jeder der 6 Dachsäulen ist ein Kopfairbag. Zusätzlich gibts 2 Frontairbags und 2 Seitenairbags. Dass das Gewicht eines solchen Fahrzeugs steigt, dürfte klar sein.

CU
Jonni
 
  • 300tkm und mehr? Beitrag #29
wirthensohn

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Ich finde diesen Airbag-Wahn echt belustigend. Frontairbag, Seitenairbag, Schulterairbag, Knieairbag, Fußairbag, Popoairbag, Fußgängerairbag, vielleicht noch ein extra Airbag für die Brille..... :roll:

Dann schau Dir mal die vielen vielen Unfallbilder an, wo jemand auf der Landstraße ins Schleudern kam und seitlich gegen einen Baum geknallt ist. Da gibt es massenhaft (Un-) Fälle, bei denen es das Auto komplett zerrissen hat. Oder die vielen Unfälle in Staus, wenn ein 35-Tonner 20 Autos am Stauende zermalmt. Da bringen noch so viele Airbags nichts, da sind die Insassen schlicht tot.

Und falls Dein Unfallgegner tatsächlich mal ein 35-Tonner oder ein SUV vom Schlage Audi Q7, VW Touareg oder Hummer sein sollte, werden Dir Deine tollen, vielen Airbags auch nichts mehr bringen. Dein Unfallgegner wird Dir dann Deine A-Säule samt Airbag einmal quer Durch Deinen Kopf rammen.

Das mag jetzt übertrieben oder eklig klingen, aber genau das sind die nackten Tatsachen und die Umstände, mit denen Polizisten und Feuerwehrleute tagtäglich konfrontiert werden.

Ganz nebenbei: der ADAC hat gerade erst getestet, wie sicher modernste Autos wirklich sind. Da hat ein aktueller Renault Laguna, derzeit mit das sicherste Auto seiner Klasse mit 5 Sternen im Euro-NCAP-Crahtest ausgezeichnet, schon bei nur 80 km/h versagt. Der Laguna ist überfüllt mit Airbags und modernsten Sicherheitskonstruktionen - aber schon bei 80 km/h wären die Insassen verstorben. Das Gleiche gilt für jedes andere Auto.

Da bringen auch 283 Airbags nichts mehr, wenn aufgrund der physikalischen Energie schlicht die gesamte Fahrzeugstruktur kollabiert. Und wenn es soweit kommt, sitze ich lieber in einem uralten, großen Auto ohne Airbags, aber mit reichlich energieabsorbierender Knautschzone als in einem modernen Polo mit 10 Airbags - die dann nur noch meine tote Leiche auffangen können.

Sorry, aber der unbedarfte, zuweilen naive Kunde lässt sich von all der modernen Sicherheitstechnik und der Anzahl von Airbags tatsächlich eine nicht vorhandene Sicherheit vorgaukeln. Das Schlimme an der Situation ist aber, dass sich der Otto-Normal-Fahrer unbewusst auf diese vermeintliche Sicherheit einstellt und seinen Fahrstil gefährlich dem anpasst.

Gruß,
Christian
 
  • 300tkm und mehr? Beitrag #30
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hallo,

da geb ich mal ein bißchen meinen senf dazu:

wir haben eine neuen m5 cd110 -- mit dem ach so tollen partikellfilter -- lt. papier ist der co ausstoß schon geringer als unserer voriger wagen, aber wenn ich zum regenerieren (wenns nicht anders geht) mal auf die bahn "freiblasen" muss, dann ist dieser vorteil doch wieder dahin oder? :)
fahre gerne diesel, aber der partikellfilter ist ein halbfertiges ad on -- zumindest bei mazda -- und wir sind testfahrer :(

nur so ein denkanstoss

lg
pani
 
  • 300tkm und mehr? Beitrag #31
wirthensohn

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Das Problem mit dem Partikelfilter haben nicht nur Mazda-Fahrer, sondern ausnahmslos alle Besitzer von Diesel-Fahrzeugen mit "wartungsfreien" Partikelfiltern, also solchen, die ohne zusätzliche Additive auskommen.

Und das mit dem CO2-Ausstoß ist auch wieder so eine Sache, mit der man Kunden ohne Fachkenntnis wunderbar falsche Tatsachen vorgaukeln kann.

Es ist ja nicht so, dass ein Auto z.B. 115 g/km CO2 ausstößt, nur weil das auf dem Papier steht. Diese Angabe bezieht sich auf den nach EU-Messzyklus ermittelten Normverbrauch. Ist Dein Auto mit 5 Liter auf 100 km und 115 g/km CO2 angegeben, aber Du verbrauchst realistisch in Deinem Alltag 10 Liter auf 100 km, dann stößt Dein Auto eben nicht 115 g aus, sondern 230 g.

Jetzt muss man aber auch wissen, wie der Normverbrauch nach EU-Messzyklus zustande kommt. Ich will das hier nicht ausführlich erläutern, weil das zu viel wäre. Aber kurz: es ist total albern und praxisfremd. Realistisch kann man davon ausgehen, dass ein altes Auto mit 7 Liter Normverbrauch laut damaligem DIN-Drittelmix nicht (nennenswert) umweltschädlicher ist als ein modernes Auto, das laut geschöntem EU-Messzyklus 5 Liter verbrauchen soll.

Letztendlich hängen Verbrauch und Umweltfreundlichkeit aber von der Nutzung und dem Fahrprofil ab, das das betreffende Fahrzeug im Alltag absolvieren muss. Was auf dem Papier steht, ist bestenfalls noch als grober Richtwert zu verstehen, mit dessen Hilfe man verschiedene Automodelle ein wenig miteinander vergleichen kann.

Gruß,
Christian
 
  • 300tkm und mehr? Beitrag #32
pani79

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danke wirthensohn,

das hab ich ja damit gemeint -- vorallem die messzyklen sind so ein schwachsinn, das erreicht man nie.
desswegen alleine wegen verbrauch und co ausstoß zu einem neuen zu greifen stimmt nicht ganz


lg
pani
 
  • 300tkm und mehr? Beitrag #33

Jonni

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Ich finde diesen Airbag-Wahn echt belustigend. Frontairbag, Seitenairbag, Schulterairbag, Knieairbag, Fußairbag, Popoairbag, Fußgängerairbag, vielleicht noch ein extra Airbag für die Brille..... :roll:

Dann schau Dir mal die vielen vielen Unfallbilder an, wo jemand auf der Landstraße ins Schleudern kam und seitlich gegen einen Baum geknallt ist. Da gibt es massenhaft (Un-) Fälle, bei denen es das Auto komplett zerrissen hat. Oder die vielen Unfälle in Staus, wenn ein 35-Tonner 20 Autos am Stauende zermalmt. Da bringen noch so viele Airbags nichts, da sind die Insassen schlicht tot.

Und falls Dein Unfallgegner tatsächlich mal ein 35-Tonner oder ein SUV vom Schlage Audi Q7, VW Touareg oder Hummer sein sollte, werden Dir Deine tollen, vielen Airbags auch nichts mehr bringen. Dein Unfallgegner wird Dir dann Deine A-Säule samt Airbag einmal quer Durch Deinen Kopf rammen.

Das mag jetzt übertrieben oder eklig klingen, aber genau das sind die nackten Tatsachen und die Umstände, mit denen Polizisten und Feuerwehrleute tagtäglich konfrontiert werden.

Ganz nebenbei: der ADAC hat gerade erst getestet, wie sicher modernste Autos wirklich sind. Da hat ein aktueller Renault Laguna, derzeit mit das sicherste Auto seiner Klasse mit 5 Sternen im Euro-NCAP-Crahtest ausgezeichnet, schon bei nur 80 km/h versagt. Der Laguna ist überfüllt mit Airbags und modernsten Sicherheitskonstruktionen - aber schon bei 80 km/h wären die Insassen verstorben. Das Gleiche gilt für jedes andere Auto.

Da bringen auch 283 Airbags nichts mehr, wenn aufgrund der physikalischen Energie schlicht die gesamte Fahrzeugstruktur kollabiert. Und wenn es soweit kommt, sitze ich lieber in einem uralten, großen Auto ohne Airbags, aber mit reichlich energieabsorbierender Knautschzone als in einem modernen Polo mit 10 Airbags - die dann nur noch meine tote Leiche auffangen können.

Sorry, aber der unbedarfte, zuweilen naive Kunde lässt sich von all der modernen Sicherheitstechnik und der Anzahl von Airbags tatsächlich eine nicht vorhandene Sicherheit vorgaukeln. Das Schlimme an der Situation ist aber, dass sich der Otto-Normal-Fahrer unbewusst auf diese vermeintliche Sicherheit einstellt und seinen Fahrstil gefährlich dem anpasst.

Gruß,
Christian

Die Aussagen zur Unfallsicherheit alter und neuer Fahrzeuge sind falsch. Die Feststellungen des Verbands der deutschen Haftpflichtversicherer zur Unfallsicherheit neuer Fahrzeuge sind demgegenüber eindeutig. Die Zahl der Unfalltoten und Unfallverletzten ist in den vergangenen Jahren nur deshalb so stark gesunken, da immer mehr neue Fahrzeuge über immer mehr aktuelle Sicherheitstechnik verfügen. Und dass ein neuer Laguna einen Crash mit 80 km/h nicht übersteht, ist klar. Die Insassen eines alten Xedos wären nämlich schon bei einem Crash mit halber Geschwindigkeit mausetot, zumal die Festigkeit einer Karosserie im Laufe der Jahre nicht zunimmt.

Noch etwas zu alten Motoren. Die AMS testet im Rahmen ihrer Dauerteste auch die Wirksamkeit von Katalysatoren. Viele Fahrzeuge fallen schon nach 80.000 km durch, da deren Abgasreinigungssystem nicht mehr wirksam ist. Also besser einen neuen Direkteinsprizter mit etwas Ruß, als einen alten Motor, dessen Kat nicht mehr funktioniert und der evtl. auch noch Motoröl verbrennt, was dann ebenfalls noch in die Umwelt gelangt.

CU
Jonni
 
  • 300tkm und mehr? Beitrag #34
wirthensohn

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Nach 80.000 km schon durchfallen? Oha. Da würde ich mir echt Gedanken machen, ob ich die falsche Marke gewählt habe. Ich hatte schon mehrere Mazdas (teils weit) jenseits der 200.000 km und bei allen war der erste Kat noch wirksam genug, um alle gesetzlichen Vorgaben deutlich zu unterschreiten.

Normalerweise soll (na ja, sollte) so ein Katalysator ein ganzes Autoleben lang halten. Ok, da muss man vielleicht erstmal definieren, ob damit ein Autoleben nach VW-Maßstäben oder nach Mazda-Maßstäben gemeint ist. So ein Mazda-Kat sollte schon 20 Jahre einwandfrei funktionieren. Mein ehemaliges '88er GD Coupe jedenfalls hat heute noch einwandfreie Abgaswerte.

Und wie erwähnt: die Abgaswerte meines Xedos 6 mit damals so rund 250.000 oder 260.000 km auf dem Tacho lagen nicht nur unter den gesetzlichen Grenzwerten (im Benzinbetrieb gemessen natürlich), sondern ergaben im Wesentlichen die gleichen Werte wie beim damals brandneuen Golf IV meiner Eltern mit Euro4-Norm.

Dass ein altes Auto mit nicht mehr intaktem Kat oder starkem Ölverbrauch inakzeptabel ist, da stimmen wir absolut überein. Aber einem alten Auto mit funktionierendem Kat eine schlechtere Umweltverträglichkeit nachzusagen, ist schlicht falsch und nicht fair.

Ansonsten nochmal zurück zu Deiner Meinung, dass wir mit unseren alten Autos so böse Menschen sind... dümmlicherweise sind die ach so sicheren, ach so umweltfreundlichen modernen Autos leider ach so teuer. Und ich bin nicht bereit, mich für eine untermotorisierte, rollende Verzichtserklärung ohne jegliche Ausstattung hoch zu verschulden, wenn ich für 4.000 oder 5.000 Euro ein Auto mit ein paar Kilometer auf dem Tacho kriege, das bei Motor und Ausstattung mal so richtig aus dem vollen schöpft.

Ich weiß ja nicht, was Du verdienst, aber ich gehe sicher nicht für ein bisschen mehr *passive* (!) Sicherheit und vermeintlich etwas bessere Umweltverträglichkeit zur Bank und zahle dann dafür die nächsten Jahre mühsam eine Kredit ab. Neeeee, dann lieber ein altes Auto.

Gruß,
Christian
 
  • 300tkm und mehr? Beitrag #35
hexemone

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hinzufügen sollte man hier lediglich, daß Hersteller für Partikelfilter ab Werk für eine Laufleistung von 100.000 km garantieren - und was ist dann?
Und von wegen Sicherheit - vor ein paar Jahren kam mal ein Bericht - da haben sie einen Golf 2 gegen einen Golf 5 mit Tempo 50 crashen lassen - ratet mal, wer da besser abgeschnitten hatte - der Golf 2. Daraufhin wurde wohl der neue Golf verbessert. Inwieweit das dann ausgesehen hat weiß ich natürlich nicht, aber ich seh genügend kaputte Autos jeden Tag und hab auch schon zwei heftige Crashs jeweils mit LKW hinter mir, wo ich ohne Kratzer aus meinen ach so alten 80er Jahre Autos ausgestiegen bin...

Ich find es ja nett, daß die Autoindustrie, neue Autos produziert, die innerhalb von 5 Jahren durchrosten - ja, auch so was hab ich schon gesehen - es war ein Mercedes - behauptet, ihre neuen Autos sind alle besser, schöner, toller usw als die anderen - sie haben teilweise mehr Ausstattung, das mag wohl stimmen, aber auch zum Großteil dünneres Blech und halten nicht mehr so lang wie die alten - gewollt?...ach ja - mal davon abgesehen, wer kann sich ein neues Auto denn noch kaufen - so daß es ihm ab dem ersten Tag gehört - und nicht der Bank ;)

... mal von der "Umweltverträglichkeit" abgesehen... von der Produktion eines neuen Wagens könnten mindestens 1000 andere ein Jahr tanken, so viel geht da an Giftstoffen, Abgasen usw raus, bis ein neues Auto produziert ist - und dann verbraucht er auch noch mehr wie das alte und verbreitet mehr CO2 - eine wunderbar umweltfreundliche Sache, oder nicht.
 
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  • 300tkm und mehr? Beitrag #36

Jonni

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@ wirthensohn

Ich glaube da hast du mich falsch verstanden. Jeder soll das Auto fahren, mit dem er persönlich glücklich wird, unabhängig davon, was es kostet und wie alt es ist. Und wenn du sagt, der Xedos ist genau das Auto, was zu dir passt, ist das völlig o.k.. Es ging mir nur darum, dass bei der Diskussion über hohe km-Leistungen nicht völlig unbeachtet bleibt, dass es durchaus sinnvoll sein kann, sich ein neues Auto zu kaufen und den Wagen nicht solange zu fahren, bis er Schrott ist.

CU
Jonni
 
  • 300tkm und mehr? Beitrag #37
Schurik29a

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Das wäre ja möglich, wenn die Industrie endlich mal ein Modell herstellt, bei dem amn sich die Ausstattung (auch Sicherheitsausstattung) zusammenstellen kann und bei denen auch ein einfacher Service selber zu machen ist ;)

Wir beide haben ganz gegensätzliche Meinungen, was die Sicherheitsausstattung betrifft - was ja auch so sein soll. Nur, warum muss ich bei einem neuen Auto das kaufen, was ich nicht haben will???
Wenn ich mir ein Auto egal welchen Herstellers, zusammenstellen könnte, was ich unterm Strich auch bezahlen könnte, dann würde das Fahrzeug wesentlich leichter, weniger anfälliger sein und zudem auch noch wesentlich umweltfreundlicher, da der Verbrauch extrem sinken würde.

Aprpos Umwelt: Mit welchem Recht gibt der Staat den umweltfreundlichen, alten Autos (wie schon öfter erwähnt wurde) nicht die Euro3-Norm, oder besser? Begründung dessen ist ein fehlender AU-Diagnosestecker :haha: Weder Staat, noch Hersteller können/dürfen/sollten behaupten, dass neue Autos umweltfreundlicher sind - wenn es doch nicht stimmt.

Aber mal zurück zum Thema: Meiner Meinung sollte ein Auto mindestens 500.000km halten. Begründung: Seit meiner Ausbildung bin ich bemüht mit Arbeit und jüngeren Fahrzeugen der Umwelt gutes zu tun und mehr oder weniger auf dem aktuellen Stand zu sein. Nun ist es aber so, dass mein Verfügbares Einkommen, welches ich für Fahrzeuge einsetzen kann, leider nicht mehr wird, sondern wie bei den meisten weniger. Also setze ich es effektiv, mit zugegeben ein wenig Spaß am Fahren, ein. Da fallen Autos, die jünger als 8 Jahre sind einfach mal weg.

Dass ein moderner Diesel keine 200.000 km mehr schafft, liegt m.E. weniger an den Herstellern, vielmehr an den Nutzern, die sich nen Diesel für den Stadtverkehr und Kurzstrecken holen. Aber das wäre auch ein anderes Thema.

Fazit: Ob altes, oder neueres Auto - der Endverbraucher hat das Recht auf lange Haltbarkeit, da so ein Gefährt zum Teil ein ganzes Jahreseinkommen, oder mehr, verschlingt. Abgesehen davon, dass man bei modernen Autos kaum noch was selber machen kann und auf teure Werkstätten, die oftmals auch wenig Ahnung haben, angewiesen ist.

Gruß Schurik
 
  • 300tkm und mehr? Beitrag #38
wirthensohn

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Es ging mir nur darum, dass bei der Diskussion über hohe km-Leistungen nicht völlig unbeachtet bleibt, dass es durchaus sinnvoll sein kann, sich ein neues Auto zu kaufen und den Wagen nicht solange zu fahren, bis er Schrott ist.

Ok, da sind wir halbwegs auf gleicher Wellenlänge. So manche schrottreife Klapperkisten gehören wahrlich von der Straße. Daher unterstütze ich durchaus die Ansicht einiger Prüforganisationen, dass Fahrzeuge älter als 9 Jahre jährlich zur Hauptuntersuchung kommen sollen.

Wenn ein durchaus halbwegs umweltfreundliches Auto mit Einspritzung und Kat in sehr gepflegtem Zustand auch technisch einwandfrei ist, sollte nichts gegen eine beliebige lange Weiternutzung sprechen. Mein Xedos 6 ist zwar 16 Jahre alt, aber technisch einwandfrei und steht optisch besser da als so mancher Jahreswagen. Was will man mehr? ;)


Aprpos Umwelt: Mit welchem Recht gibt der Staat den umweltfreundlichen, alten Autos (wie schon öfter erwähnt wurde) nicht die Euro3-Norm, oder besser? Begründung dessen ist ein fehlender AU-Diagnosestecker :haha:

Das ist so eine typische Aktion, mit der man die ahnungslosen Otto-Normal-Fahrer "verarscht".

Konkretes Beispiel 1: was ist der Unterschied zwischen einem Xedos 9 2.5i V6, Modell 1998, der Euro2 hat und einem Xedos 9 2.5i V6, Modell 2000, der ab Werk Euro3 hat? Richtig: ein neueres OBD (Onboard-Diagnose) und eine Warnleuchte, die bei Regelkreisproblemen zur Fahrt in die Werkstatt ermuntern soll. Das Ganze garniert mit ein bisschen angepasster Software und 4 PS weniger und fertig ist das "umweltfreundliche" Auto neuester Generation - der Motor ist damit aber immer noch technischer Stand von 1993.

Konkretes Beispiel 2: was ist der Unterschied zwischen meinem Xedos 6 mit E2 (also Euro1) und genau meinem Exemplar seit 2005 mit Euro2? Ein dämliches Zusatzgerät, das für Falschluft und dadurch für höherer Abgastemperaturen sorgt, damit der Katalysator einen Hauch schneller warm wird. Ja suuuuper, was freut sich die Umwelt.... :roll:

Gruß,
Christian
 
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